Erich Paus
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
Erich Paus, Auf der Platt 15, 65307 Bad Schwalbach
Fon : 06124 721186,   Fax : 06124 721840
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Vorspann Aktuelles Inhaltsverzeichnis Stichwortverzeichnis Impressum Nachricht an Erich Paus
Der EU-Vertrag verfaßt Europa als Despotie. Er ist Werk einer faschistischen Verschwörung hochgefährlicher antidemokratischer Zersetzer, Saboteure und Geisteskranker. Merkel, Sarkozy, Cohn-Bendit, Schulz, Pöttering,.... betätigen sich als Zuarbeiter dieser Verbrecherbande.

Definitionen

und Begriffserklärungen zu Zivilisation,
Politik und Wirtschaft und einfache
Folgerungen daraus

Seitengenerierung   am Mo, den 30.05.2016 um 11:03:53

Letzte Textänderung am Mo, den 30.05.2016 um 11:01:44 


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                     Inhaltsverzeichnis (61)                     
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 Amtseid, Diensteid, Gelöbnis, Treueeid                          

 Arbeit, Arbeitszeit, Freizeit,                                  

 Besitz, Eigentum, Herrschaft                                    

 Bruttosozialprodukt                                             

 Deflation, Inflation                                            

 Demokratie                                                      

 Dilemma der Menschheit                                          

 Dinge                                                           

 Eigentum, Besitz, Herrschaft                                    

 Elite, Pöbel                                                    

 Entropie                                                        

 Ermaechtigungsgesetz                                            

 Ethik und Leitkultur                                            

 Freiheit                                                     

 Froemmigkeit                                                    

 Geld                                                            

 Gesinnungsjustiz                                                

 Gleichgewichtswirtschaft                                        

 Gleichgewichtszivilisation                                      

 Globalisierung                                                  

 Hegemonie, Imperium                                             

 Herrschaft, Eigentum, Besitz                                    

 Hochverrat                                                      

 Imperium, Hegemonie                                             

 Inflation, Deflation                                            

 Kapital                                                         

 konservativ                                                     

 Korruption                                                      

 Kultur                                                          

 Leistungsträger                                                 

 Macht                                                           

 Menschheitsverbrechen                                           

 Nation                                                          

 Nullsummenspiel                                                 

 Ökologie                                                        

 Paradoxie                                                       

 Poebel, Elite                                                   

 Politik                                                         

 Primitivzivilisation                                            

 Problem                                                         

 Produktivität                                                   

 Rassismus                                                       

 rechts, rechtsradikal, rechtsextrem                             

 Reichtum                                                        

 Rückkopplung                                                    

 Sozialdemokratie                                                

 Spekulation                                                     

 Staat                                                           

 Tausch                                                          

 Technologie                                                     

 Thermodynamik, die vier Hauptsätze                              

 Toleranz                                                        

 Untreue                                                         

 Verfassungspatriotismus                                         

 Völkermord                                                      

 Volksverhetzung                                                 

 Wachstumswirtschaft                                             

 Wachstumszivilisation                                           

 Wohl des Volkes                                                 

 Zersetzung                                                      

 Zinsen                                                          

 Zivilisation                                                    


 Anfang Inhaltsverzeichnis                                       


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             Amtseid, Diensteid, Gelöbnis, Treueeid              
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 EP, 20140428, 20131118, 20080822, 20080505, 20071216;


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                 Amtseid des Bundespräsidenten
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Grundgesetz, GG Art 56, Amtseid des Bundespräsidenten:

Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den
versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates
folgenden Eid:

"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes
widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das
Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen,
meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen
jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.


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                   Diensteid der Bundes-Beamten
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Bundesbeamtengesetz, BBG § 58, Diensteid der Beamten:

(1) Der Beamte hat folgenden Diensteid zu leisten:
"Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
und alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren und
meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott
helfe."

(2) Der Eid kann auch ohne die Worte "so wahr mir Gott helfe"
geleistet werden.

(3) Gestattet ein Gesetz den Mitgliedern einer
Religionsgesellschaft, an Stelle der Worte "Ich schwöre" andere
Beteuerungsformeln zu gebrauchen, so kann der Beamte, der
Mitglied einer solchen Religionsgesellschaft ist, diese
Beteuerungsformel sprechen.

(4) In den Fällen, in denen nach § 7 Abs. 3 eine Ausnahme von
§ 7 Abs. 1 Nr. 1 zugelassen worden ist, kann von einer
Eidesleistung abgesehen werden; der Beamte hat, sofern gesetzlich
nichts anderes bestimmt ist, zu geloben, daß er seine
Amtspflichten gewissenhaft erfüllen wird.



 Bemerkenswert hier ist, daß die Bundesbeamten nicht direkt auf
 das Wohl des Volkes verpflichtet werden. Hier haben Saboteure
 und Hochverräter in Bundesregierung und Parlament offensichtlich
 bereits den Keim zur Perversion des "Verfassungspatriotismus"
 legen wollen.                                     (EP, 20080822)  


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                Treueeid und Gelöbnis der Soldaten
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Soldatengesetz, SG § 9, Eid und feierliches Gelöbnis:

(1) 1Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit haben folgenden 
Diensteid zu leisten:
"Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und 
das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu 
verteidigen, so wahr mir Gott helfe."

Der Eid kann auch ohne die Worte "so wahr mir Gott helfe"
geleistet werden. 3Gestattet ein Bundesgesetz den Mitgliedern
einer Religionsgesellschaft, an Stelle der Worte "ich schwöre" 
andere Beteuerungsformeln zu gebrauchen, so kann das Mitglied 
einer solchen Religionsgesellschaft diese Beteuerungsformel 
sprechen.

(2) Soldaten, die nach Maßgabe des Wehrpflichtgesetzes Wehrdienst 
leisten, bekennen sich zu ihren Pflichten durch das folgende 
feierliche Gelöbnis:
"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und 
das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu 
verteidigen."



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                 Amtseid der Verfassungsrichter
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Gesetz über das Bundesverfassungsgericht, 
Bundesverfassungsgerichtsgesetz, BVerfGG §11 :

(1) Die Richter des Bundesverfassungsgerichts leisten bei Antritt 
ihres Amtes vor dem Bundespräsidenten folgenden Eid:

"Ich schwöre, daß ich als gerechter Richter allezeit das 
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland getreulich wahren 
und meine richterlichen Pflichten gegenüber jedermann 
gewissenhaft erfüllen werde. So wahr mir Gott helfe."

Wird der Eid durch eine Richterin geleistet, so treten an die 
Stelle der Worte "als gerechter Richter" die Worte "als 
gerechte Richterin".

(2) Bekennt sich der Richter zu einer Religionsgemeinschaft, 
deren Angehörigen das Gesetz die Verwendung einer anderen 
Beteuerungsformel gestattet, so kann er diese gebrauchen.

(3) Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerungsformel 
geleistet werden.




 Anfang Thema Amtseid                                            



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               Arbeit, Arbeitszeit, Freizeit                     
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 01.10.2010, 04.10.2006, 11.09.2006, 1983 - 2004;


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                           Definition
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 Arbeit
 Arbeit ist der Verhaltensaufwand des Menschen zum Erwerb
 seiner notwendigen und nicht-notwendigen (z. B. zum Vergnügen)
 Werte. Das Gegenteil von Arbeit ist der Raum der Freiheit.



 Arbeitszeit
 Arbeitszeit ist die Zeit, die der Mensch aufwenden muss, um alle
 seine notwendigen und nicht-notwendigen (z. B. zum Vergnügen)
 Werte zu erwerben. Das Gegenteil von Arbeitszeit ist Freizeit.



 Die Zeit des Menschen läßt sich disjunkt und vollständig in 
 Arbeitszeit und Freizeit zerlegen : 
 Arbeitszeit ist die Zeit, die zum Bestreiten des Lebens 
 unbedingt erforderlich ist
 Freizeit ist die Zeit, über die frei verfügt werden kann. 

 Es genügt zu wissen, daß man die Lebenszeit in diese beiden 
 Arten der Zeitverwendung zerlegen kann. 
 Es ist nicht erforderlich, eine exakte Grenze zwischen beiden 
 zu ziehen, zu definieren. Das macht jeder individuell anders. 
 Allein die Anerkennung der disjunkten Zerlegbarkeit und der 
 vollständigen Überdeckung der Zeit mit Arbeitszeit und Freizeit
 ist erforderlich, um daraus nützliche und allgemeingültige
 Schlußfolgerungen ziehen zu können.


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                           Anmerkungen
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 Ein Arbeitsloser hat nie Zeit.
 Er hat ein Problem zu lösen: Arbeit zu finden.
 Er hat das gleiche Problem wie ein Hungernder.
 Der stellt seine Rastlosigkeit erst ein, wenn er
 satt ist und erkennbar auch in Zukunft satt wird. (EP, 20060916)


 Der Verlust des Selbstvertrauens eines Langzeitarbeitslosen
 hängt mit einem überaus tief sitzenden, lebenserhaltenden,
 archaischen Absicherungsverhalten zusammen. Dies kann jeder
 Sportler an sich erkennen, der eine gefährliche Sportart
 lange nicht mehr ausgeübt hat. Er ist unsicher und fängt
 ganz vorsichtig damit wieder an. Ein zuviel plötzlich, nach
 langer Zeit, wäre lebensgefährlich. Der Verlust des
 Selbstvertrauens hat sich dabei allerdings verselbständigt.
 Er tritt immer dann ein, wenn etwas lange Jahre nicht mehr
 ausgeübt wurde.                                   (EP, 20060916)


 Während in einer Hochzivilisation die Arbeit allein im Aufwand
 an Zeit besteht, war es in früheren Zeiten normal, daß der
 Mensch zudem seinen Körper als Maschine in seine Arbeit
 einbrachte. Aller Fortschritt diente dazu, die Belastungen aus
 der Nutzung des Körpers als Maschine zu minimieren. Die Faulheit
 ist somit ein wichtiger Antrieb des technischen Fortschrittes.
 Die Maschinen einer Hochzivilisation bewältigen heutzutage in
 den hochentwickelten Ländern ungefähr so viel, wie 50 - 60
 Menschen, als Maschinen genutzt. Leisten die Maschinen weniger,
 verhungern Menschen oder sie richten sich sonstwie zugrunde.
                                                  (EP, 20060911)


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                           Folgerungen
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 a) Leute die sich beim Arbeiten viel bewegen, bewegen nicht
    viel.
  
 b) Leute die sich beim Arbeiten körperlich anstrengen, leisten
    nicht viel.

 c) Leute die beim Arbeiten viel laufen, kommen nicht weit.

 d) Leute die beim Arbeiten viel Krach machen, arbeiten nicht
    effektiv.
 
 e) Eine Hochzivilisation läßt Arbeit das durch Maschinensklaven
    erledigen.
    Eine Niedrigzivilisation verwendet Menschen und Sklaven als
    Maschinen.


 Beispiele dazu:

 ad a) und ad b)
 Beispiel der Vergleich Arbeiter mit Schaufel und Bagger.
 der Baggerführer bewegt mit wenigen Arm- und Handbewegungen rd.
 500-mal mehr als der Schaufler.

 ad c)
 Postbote

 In 2006 sind mehr als 50 % aller Arbeitsplätze
 Bildschirmarbeitsplätze.
                                                    (EP 20060809)


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                           Weisheiten
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 Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen. (Laotse)
 Quelle : Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, 51469 Bergisch-Gladbach
                                                    (EP 20060927)




 Anfang Thema Arbeit                                             




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                   Bruttosozialprodukt (BSP)                     
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 EP, 20120317, 20110124, 20110123, 20110122, 20110120, 20110119, 
     20110110, 20110109, 20110108, 20110107, 20110105, 20090713, 
     20090323, 20090220, 20090215, 20090214 veröfftl., 20090125;



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                        Inhaltsverzeichnis                       
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Vorbemerkungen                                                   

Definition Wertschöpfung eines Unternehmens                      

Definition BSP gemäß Güterstrom-Methode                          

Definition BSP gemäß Einkommens- bzw. Kostenstrommethode         

Gleichheit der mit den verschiedenen Methoden ermittelten Werte  

Folgerungen                                                      



Anfang Inhaltsverzeichnis BSP                                    



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                         Vorbemerkungen                          
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Produkte = Güter = (geschaffene) Werte
bestehen aus Materie, Energie und Information in den
verschiedensten Zusammensetzungen. Dabei kann es sich um (fast)
reine Materie, (fast) reine Energie oder (fast) reine
Information handeln. Aber auch Zeit ist ein Gut, das das Kapital
z. B. als Faktorleistung von den Mitabeitern erwirbt.

Geld ist ein Gut, dessen Nutzung mit Zinsen bezahlt wird.

Dienste alias Dienstleistungen sind Güter, bei denen Zeit
verbunden mit persönlichem Kapital in Form von Kenntnissen, 
Fertigkeiten und äußerem Kapital zur Verfügung gestellt wird.



Vorprodukte = Zwischenprodukte = Vorleistungen = Zwischengüter.

Ein Zwischenprodukt ist ein Produkt, das in die Herstellung
eines anderen Gutes einfließt, wobei egal ist, ob sein Zustand
beibehalten oder geändert wird.
Der Zweck eines Zwischenproduktes ist die Verwendung als
Teil eines anderen Produktes oder Mittel zu seiner Herstellung.

Das "Vor- oder Zwischenprodukt eines Unternehmens" wird von
ihm so auf dem Gütermarkt von anderen Unternehmen zum Zwecke
der Produktion erworben. 



Das "Endprodukt eines Unternehmens" ist ein Produkt, das von
ihm so auf dem Gütermarkt angeboten wird. 
Das "Endprodukt eines Unternehmens" ist entweder ein 
"Zwischenprodukt einer Volkswirtschaft" oder ein "Endprodukt
einer Volkswirtschaft".  

"Endprodukte der Unternehmen" sind innerhalb der
Volkswirtschaft, also wenn sie nicht exportiert werden,  
enweder Vorprodukte anderer Unternehmen ("Zwischenprodukte der
Volkswirtschaft")
oder Konsumgüter ("Endprodukte der Volkswirtschaft") 
oder Investitionsgüter ("Endprodukte der Volkswirtschaft") 

"Endprodukte der Unternehmen" sind außerhalb der
Volkswirtschaft, also wenn sie exportiert werden, 
enweder Vorprodukte anderer Unternehmen ("Zwischenprodukte der 
Zielvolkswirtschaft")
oder Konsumgüter ("Endprodukte der Zielvolkswirtschaft") 
oder Investitionsgüter ("Endprodukte der Zielvolkswirtschaft")

"Endprodukte der Unternehmen" sind in Volks- und Weltwirtschaft
also enweder Vorprodukte anderer Unternehmen
oder Konsumgüter
oder Investitionsgüter.



Ein "Endprodukt der Volkswirtschaft" ist ein Produkt, das
bei seiner Verwendung nicht zum Teil eines anderen Gutes
der Volkswirtschaft wird.

Ein "Endprodukt der Volkswirtschaft" ist ein Produkt, das sich bei
seiner Verwendung entweder verbraucht oder als Werkzeug ohne
Veränderung an der Produktion anderer Güter beteiligt ist.
Im ersten Falle ist es ein Konsumgut, im zweiten Falle ein
Kapitalgut, ein Investitionsgut. 

Entweder ist ein Gut ein "Endprodukt der Volkswirtschaft" 
oder ein "Zwischenprodukt der Volkswirtschaft".
Das richtet sich nach seiner tatsächlichen Verwendung. 

Ressourcen werden also nach Verfügbarmachung aus der Natur als
Zwischenprodukte aufgefaßt. Ressourcen in der Natur sind weder
Zwischenprodukte noch Endprodukte. Sie bleiben als Produkte
unberücksichtigt. Erst durch das Angebot auf dem Gütermarkt
werden sie zu Produkten.

Das "Endprodukt einer Volkswirtschaft" ist immer ein
Produkt, das in der Volkswirtschaft seiner letzten Verwendung
entgegensieht, 
endweder als Konsumgut für den Endverbraucher, 
oder als Kapitalgut, als Investitionsgut der Wirtschaft
oder als Exportgut, mit dem Export als letzter Verwendung.

"Endprodukte der Volkswirtschaft" sind
enweder Konsumgüter 
oder Investitionsgüter 
oder Exportgüter. 
Exportgüter sind beliebige "Endprodukte von Unternehmen", also 
Vorprodukte, Konsumgüter oder Investitionsgüter der
Zielvolkswirtschaft.

Das "Endprodukt einer Volkswirtschaft" ist immer ein
"Endprodukt eines Unternehmens" niemals ein 
"Zwischenprodukt eines Unternehmens". 
Es kann aber sein, daß Zwischenprodukte exportiert werden.
Dann haben diese innerhalb der Volkswirtschaft ihre letzte
Verwendung, nämlich den Export, gefunden.



Anfang Thema BSP, Vorbemerkungen                                 



-----------------------------------------------------------------
                Wertschöpfung eines Unternehmens                 
--------------------------------+--------------------------------


Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist gleich der Differenz 
zwischen den Erlösen aus den Verkäufen eines Unternehmens und 
seinen Aufwendungen für die von anderen Unternehmen bezogenen 
Rohstoffe, Zwischenprodukte und Dienstleistungen.

Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung bei der Produktion des 
  "Endprodukts eines Unternehmens" 
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Kurz :
 
Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte.

Der Preis eines beliebigen Produktes der Volkswirtschaft
= Wertschöpfung bei seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Die Summe der Wertschöpfungen bei der Produktion aller 
Endprodukte = Summe der Preise aller Endprodukte 



Die im Folgendem verwendeten Begriffe Güterstrom-Methode, 
Kostenstrom-Methode und Einkommensstrom-Methode zur Berechnung
des Bruttosozialproduktes stammen aus Volkswirtschaftslehre 1,	
Samuelson, 1987.

Die Kosten- oder Einkommenstrom-Methode zur Berechnung des
Bruttosozialprodukts berechnet die Summe der Wertschöpfungen 
bei der Produktion aller Endprodukte einer Volkswirtschaft 

Die Güterstrom-Methode zur Berechnung des Bruttosozialprodukts 
berechnet die Summe der Preise aller Endprodukte einer 
Volkswirtschaft. 

Beide Berechnungsmethoden führen zum gleichen Wert des 
Bruttosozialproduktes.



Anfang Thema Wertschöpfung eines Unternehmens                    



-----------------------------------------------------------------
             Definition BSP gemäß Güterstrom-Methode             
--------------------------------+--------------------------------


Wiederholung-Anfang 

Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist gleich der Differenz 
zwischen den Erlösen aus den Verkäufen eines Unternehmens und 
seinen Aufwendungen für die von anderen Unternehmen bezogenen 
Rohstoffe, Zwischenprodukte und Dienstleistungen.

Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung bei der Produktion des 
  "Endprodukts eines Unternehmens" 
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Kurz :
 
Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte.

Der Preis eines beliebigen Produktes der Volkswirtschaft
= Wertschöpfung bei seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Die Summe der Wertschöpfungen bei der Produktion aller 
Endprodukte = Summe der Preise aller Endprodukte. 

Wiederholung-Ende 



Das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft ist 
(1) die Summe der Werte aller Endprodukte einer Volkswirtschaft, 
    die 
    dem Konsum, 
    den Investitionen, 
    dem Staat (sowohl Konsum- als auch Investitinsgüter), 
    zufließen; 
(2) zzgl. der Summe der Werte aller End- und Zwischenprodukte 
    einer Volkswirtschaft, die dem Ausland als Netto-Export 
    (Netto-Export = Exporte - Importe) zufließen; 
(3) zzgl. der Summe der Nettozahlungen aus dem Ausland, d. s. 
    die empfangenen Zahlungen abzgl. der gesendeten Zahlungen. 
Man kann die Menge all dieser Produkte und Dienstleistungen als 
ein einzelnes, gemeinsam produziertes Gesamtprodukt auffassen. 



Das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft ist
(1) die Summe der Werte aller Endprodukte einer Volkswirtschaft, 
    der Konsumgüter, d. s. die Güter für den privaten Verbrauch, 
    der Kapitalgüter, d. s. Investitionsgüter,
    der Staatsgüter, d. s. Konsum- oder Kapitalgüter, die der
    Staat kauft, 
(2) zzgl. der Summe der Werte aller Zwischen- und Endprodukte
    einer Volkswirtschaft, die dem Ausland als
    Netto-Exporte (= Exporte - Importe) zufließen
(3) zzgl. der Summe der Nettozahlungen aus dem Ausland, d. s. 
    die empfangenen Zahlungen abzgl. der gesendeten Zahlungen.



Es werden also bei jedem Unternehmen nur diejenigen Güterwerte
für die Berechnung des BSP berücksichtigt, die in dem Unternehmen 
selbst entstehen, und als End(!)-Produkte der Volkswirtschaft 
dem Konsumenten, der Wirtschaft oder dem Staat zufließen oder 
als Zwischen- oder Endprodukte ins Ausland gehen. 
Der Wert von Produkten, die Vorprodukte anderer Unternehmen 
sind, bleiben unberücksichtigt, da ihre Werte im Wert der 
Endprodukte enthalten sind.



BSP = Konsumgüter des Enverbrauchers, Konsumenten 
    + Investitionsgüter der Wirtschaft
    + Ausgaben des Staates für Güter und Dienstleistungen
    + Nettoexport ans Ausland (= Exporte - Importe)
    + NettoVorratsveränderungen 
      (= Vorräte am Jahresende zur Übertragung ins nächste Jahr
       - Vorräte zu Jahresbesginn aus Übertragung vom Vorjahr)


Nettosozialprodukt = Bruttosozialprodukt - Abschreibungen
NSP                = BSP                 - Abschreibungen



Man kann die Menge all dieser Produkte und Dienstleistungen als
ein einzelnes, gemeinsam produziertes Gesamtprodukt auffassen.



Anfang Thema BSP, Definition BSP gemäß Güterstrom-Methode        



-----------------------------------------------------------------
    Definition BSP gemäß Einkommens- bzw. Kostenstrommethode     
--------------------------------+--------------------------------


Wiederholung-Anfang 

Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist gleich der Differenz 
zwischen den Erlösen aus den Verkäufen eines Unternehmens und 
seinen Aufwendungen für die von anderen Unternehmen bezogenen 
Rohstoffe, Zwischenprodukte und Dienstleistungen.

Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung bei der Produktion des 
  "Endprodukts eines Unternehmens" 
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Kurz :
 
Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte.

Der Preis eines beliebigen Produktes der Volkswirtschaft
= Wertschöpfung bei seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Die Summe der Wertschöpfungen bei der Produktion aller 
Endprodukte = Summe der Preise aller Endprodukte. 

Wiederholung-Ende 



Das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft ist die Summe
aller Kosten aller Unternehmen an 
- Bruttolöhnen für private, abhängige Arbeit (Ggs. Leiharbeit), 
- Zinsen an private Gläubiger, 
- Mieten an private Vermieter, 
- Pachten private Verpächter, 
- ausgeschüttete Gewinne, 
  - Gewinne an Unternehmer, 
  - Dividenden an Aktionäre, 
- nicht ausgeschüttete Gewinne, 
- Abschreibungen (an Nirwana), 
- Produktionssteuern wie MWSt. abzgl. Subventionen, 
- Körperschaftssteuer. 
Das sind alle Kosten, die nicht an andere Unternehmen 
fließen, z. B. für Vorprodukte, Dienstleistungen usw..

Die Abschreibungen fließen niemandem zu. 
Sie verschwinden im Nirwana, in einer Senke, Müllkippe o. ä.. 
Sie stammen aus dem physikalischen Verschleiß oder der 
Unbrauchbarkeit aufgrund zivilisatorischer Entwertung. 
Die Abschreibungen verschwinden wie die Betriebsmittel. 
Das Kapital verbraucht sich mit den Abschreibungen genau so, 
wie auch die Betriebsmittel verschwinden. Der Unterschied 
zwischen beiden liegt nur im Zeirahmen. 
Die Investitionen in Kapital müssen den Wert der Abschreibungen 
übertreffen, damit Wirtschaftswachstum gesichert ist und die 
zivilisatorische Konkurrenzfähigkeit erhalten bleibt. 
Ohne Kapitalmehrung kein Wirtschaftswachstum. Und ohne 
Investitionen Verlust der zivilisatorischen Konkurrenzfähigekeit. 

Nettosozialprodukt = Bruttosozialprodukt - Abschreibungen
NSP                = BSP                 - Abschreibungen



BSP = Summe der Bruttolöhne für private Arbeit
    + Summe der Zinsen an private Gläubiger,
    + Summe der Mieten an private Vermieter,
    + Summe der Pachten an private Verpächter,
    + Summe der ausgeschütteten Gewinne,
    + Summe der Gewinne an Unternehmer,
    + Summe der Dividenden an Aktionäre, 
    + Summe der nicht ausgeschütteten Gewinne,
    + Summe der Abschreibungen an Nirwana,
    + Summe der Produktionssteuern wie MWSt. abzgl. Subventionen,
    + Summe der Körperschaftssteuern,
    + Summe der Abschreibungen
aller Unternehmen.
Das ist die Summe aller Kosten, die jeweils nicht an andere 
Unternehmen fließen, wie es z. B. bei den Kosten für Vorprodukte
und Dienstleistungen der Fall ist.



Von den Privateinnahmen her betrachtet : 

Das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft ist die Summe
aller Kosten aller Unternehmen abzgl. der Kosten für
Zwischen(!)-Produkte, Rohstoffe und Dienstleistungen, die
jeweils anderen Unternehmen oder Dienstleistern zufließen.
Die Kosten die ins BSP einfließen sind also die Summe der
generierten
- Einkommen der Privathaushalte,
- Zinseinnahmen der Privathaushalte,
- Mieteinnahmen der Privathaushalte,
- Pachteinahmen an Privathaushalte,
- Gewinne privater Unternehmer,
- Dividendenzahlungen an Privathaushalte.
- einbehaltene Gewinne der Unternehmen, 
- Produktionssteuern abzgl. Subventionen an den Staat,
  (Produktionssteuern sind nicht im Einkommen enthalten.)
- Abschreibungen 
  (Abschreibungen = Einkommen der Natur?
   Ressourcengewinnung, Ressourcenentzug, aus der Natur = 
   Kosten der Natur?).



Das Bruttosozialprodukt ist also die Summe aller Kosten der
Wirtschaft abzgl. der Summe der Kosten der Zwischen- und
Endprodukte, die von jeweils anderen Unternehmen bezogen werden. 

Die Abschreibungen fließen niemandem zu. Sie verschwinden
gewissermaßen im Nirwana, in einer Senke, Müllkippe, in einem 
schwarzen Loch, Umwelt o. ä..

Nettosozialprodukt = Bruttosozialprodukt - Abschreibungen.

Das Nettosozialprodukt sind die gesamten Kosten der 
Volkswirtschaft abzüglich der Kosten der Zwischenprodukte und
der Abschreibungen.



Die Kosten, die bei der Einkommens-/Kostenstrommethode nicht
ins BSP einfließen, ist also die Summe der Kosten, die jeweils
anderen Unternehmen für Vor(!)produkte zufließen, also Kosten der 
1. Zwischenprodukte für die Herstellung eigener Produkte, 
   Endprodukte die also entweder Investitionsgüter,
   Betriebsstoffe oder Handelswaren sind.
2. Dienstleistungen, 
   Zinsen, 
   Mieten, 
   Pachtaufwendungen, 
   Gewinne, 
   die anderen Unternehmen zufließen. 
3. Kosten importierter Güter, also 
   Kosten, die dem Ausland zufließen.


Das Bruttosozialprodukt ist das aus allen Unternehmen
zugeflossene private Einkommen aus Löhnen, Zinsen, Mieten,
Pachten, Gewinnen zzgl. der Abschreibungen, die man vielleicht
als Einkommen der Natur ansehen kann. Analog könnte man
vielleicht die der Natur entzogenen Ressourcen als Kosten
der Natur betrachten.

Man kann die Summe aller Einkommenskosten aller Unternehmen
bei der Erstellung aller Produkte und Dienstleistungen als
ein einzelnes, gemeinsam erworbenes privates(!) Einkommen
des Volkes auffassen.



Anfang Thema BSP, Definition BSP gemäß Einkommensstrommethode    





-----------------------------------------------------------------
 Gleichheit der mit den verschiedenen Methoden ermittelten Werte 
--------------------------------+--------------------------------


Der durch die Güterstrom-Methode ermittelte Wert des BSP hat den
gleichen Betrag wie der durch die Kosten- bzw. 
Einkommensstrom-Methode erhaltene : 



Wiederholung-Anfang 

Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist gleich der Differenz 
zwischen den Erlösen aus den Verkäufen eines Unternehmens und 
seinen Aufwendungen für die von anderen Unternehmen bezogenen 
Rohstoffe, Zwischenprodukte und Dienstleistungen.

Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung bei der Produktion des 
  "Endprodukts eines Unternehmens" 
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Kurz :
 
Der Preis des "Endprodukts eines Unternehmens" 
= Wertschöpfung seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte.

Der Preis eines beliebigen Produktes der Volkswirtschaft
= Wertschöpfung bei seiner eigenen Produktion
+ Summe der Wertschöpfungen seiner Vorprodukte. 

Die Summe der Wertschöpfungen bei der Produktion aller 
Endprodukte = Summe der Preise aller Endprodukte. 

Wiederholung-Ende 



-----------------------------------------------------------------
                   Bruttosozialprodukt 
                          nach              
----------------------------+------------------------------------
 Güterstrommethode          | Kosten- bzw. Einkommensstrommethode
----------------------------+------------------------------------
                            |                                    
Endprodukte der             | Alle Kosten, die nicht an andere   
Volkswirtschaft             | Unternehmen fließen, also Zahlungen
       =                    | an Privathaushalte, d. s. private  
Letzte Verwendung           | Einkommen, indirekte Steuern,      
von Gütern (*)              | Abschreibungen usw.                
                            |                                    
----------------------------+------------------------------------
                            |                                    
privater Verbrauch          | Bruttolöhne für private, abhängige 
= Konsumgüter               | Arbeit (Ggs. Leiharbeit)           
                            |                                    
                            | Zinsen an private Gläubiger        
                            |                                    
Güter für die Wirtschaft    | Mieten an private Vermieter        
= Investitionsgüter         |                                    
= Kapitalgüter              | Pachten private Verpächter         
                            |                                    
                            | ausgeschüttete Gewinne an          
                            | Privathaushalte                    
Güter für den Staat         | = Gewinne an Unternehmer           
= Investitionsgüter         | + Dividenden                       
= Kapitalgüter              |                                    
                            | nicht ausgeschüttete Gewinne       
                            |                                    
                            | Produktionssteuern wie MWSt.       
Güter für das Ausland       | abzgl. Subventionen                
= Exportgüter - Importgüter |                                    
= Investitionsgüter         | Körperschaftssteuer                
+ Konsumgüter               |                                    
+ Zwischengüter             | Abschreibungen                     
                            |                                    
                            |                                    
                            |                                    
Güter des Vorrats           |                                    
= Vorratsänderungen         |                                    
= Güter für das Folgejahr   |                                    
- Güter aus dem Vorjahr     |                                    
(= Investitionsgüter        |                                    
 + Konsumgüter              |                                    
 + Zwischengüter)           |                                    
                            |                                    
----------------------------+------------------------------------
 Gesamtes Verwendung        | Gesamte Kosten und Einkommen       
  von Gütern                |                                    
----------------------------+------------------------------------


(*) Die Formel "letzte Verwendung von Gütern" ist allgemeiner
    als die Begriffe Endprodukte, Zwischenprodukte, Kapitalgüter,
    usw.

Anfang Thema BSP, Gleichheit der Werte der verschiedenen Methoden



-----------------------------------------------------------------
                           Folgerungen                           
--------------------------------+--------------------------------


Das Bruttosozialprodukt enthält 

(01) zum Einen die Bruttowertschöpfung beim Austausch von 
     End(!)produkten für Konsum und Investitionen der nationalen
     Wirtschaftssubjekte.
     Der Austausch von Zwischenprodukten bzw. Vorprodukten 
     innerhalb der Volkswirtschaft selbst fließt nicht nicht in
     das BSP ein. Diese Beträge sind jedoch in den Preisen der
     Endprodukte enthalten. 

(02) zum Zweiten die Bruttowertschöpfung beim Austausch von 
     beliebigen sowohl Zwischen- als auch Endprodukten mit dem 
     Ausland.



Erst durch den Austausch mit anderen Wirtschaftssubjekten
selbst fließt der Wert der geschaffenen End-Güter in die
Buchhaltung und das Bruttosozialprodukt ein. Endprodukte die in
der Herstellungsfirma verbleiben, haben bei der 
Güterstrommethode keinen Einfluß auf das BSP.



Das Bruttosozialprodukt erfaßt nicht : 

Die Wertschöpfung der Privatsphäre als auch die der 
Nachbarschaftshilfe.

Die Wertvernichtung durch Umweltzerstörung.

Die vom Staat geschaffenen Werte, wie Gesetze, Bildung, 
Gesetzestreue, Sicherheit, Freiheit, also Güter, deren Wert 
i. a. nicht in Geld gemessen wird bzw. nicht in Geld gemessen 
werden kann.
Die Umsatzsteuern könnten als Gebühr bzw. Zins für diese Werte
angesehen werden. Von deren Betrag könnte man mit einem Zinssatz
auf den Wert dieser immateriellen Güter schließen.

Die Wertveränderungen, zu denen keine Buchhaltung existiert.

Die ausgetauschten Güter, zu deren Austausch keine Buchhaltung 
existiert. Beispiele : Schwarzarbeit, Güterhandel zwischen 
privaten Haushalten, privater Auto- oder Immobilienhandel. 



Das Bruttosozialprodukt ist die Bruttowertschöpfung. Davon sind
die vernichteten Werte, Abschreibungen, abzuziehen. Das 
Bruttosozialprodukt abzüglich der Abschreibungen nennt sich 
Nettosozialprodukt.

Das Nettosozialprodukt ist der vom Kapital generierte
geldmeßbare Anteil am Wohl des Volkes.



Anfang Thema BSP, Folgerungen                                    


                         _______________


Anfang Thema Bruttosozialprodukt, BSP                            



*****************************************************************
                           Demokratie                            
********************************+********************************


 EP, 20150318, 20120621, 
     20110809, 20100408, 20091009, 20090817, 20070728, 20070705,
     20070704, 20061229, 20061123, 20060406, 20060327, 20050610


-----------------------------------------------------------------
                     Maximen der Demokratie
--------------------------------+--------------------------------

 Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz                      
                                                                 
 Gemeinnutz geht vor Eigennutz                                   


-----------------------------------------------------------------
                            Herleitung
--------------------------------+--------------------------------


 In der Despotie sind die Menschen und ihre privaten und
 gemeinsamen Dinge Resource, Werkzeug und Maschine des Despoten,
 des Souveräns.
 In der Monarchie sind die Menschen und ihre privaten und
 gemeinsamen Dinge Resource, Werkzeug und Maschine des Staates
 oder des Monarchen, des Souveräns.
 Wille und Wohl des Souveräns ist das oberste Gesetz.
 In der Demokratie ist das Volk selbst der Souverän, der Herrscher.


 Die Menschen eines Volkes dienen dem Volk.
 Die Menschen eines Volkes mehren das Wohl des Volkes.
 Das Wohl des Volkes kann man sich anteilig auf seine Mitglieder
 verteilt denken.
 Die Menschen eines Volkes die dem Volk dienen, dienen damit den
 Mitgliedern eines Volkes.
 Die Menschen eines Volkes die dem Volk dienen, dienen damit den
 Mitgliedern des Volkes.
 Die Menschen eines Volkes dienen also den anderen Mitgliedern
 des Volkes als auch sich selbst.
 Die Menschen eines Volkes, die dem Volk dienen, dienen sich gegenseitig.
 Die Menschen eines Volkes, die dem Volk dienen, nutzen sich gegenseitig.

 Analoges kann man von den Dingen eines Volkes sagen.

 Das was den Nutzen für das Volk generiert, nennt sich Kapital eines Volkes.

 Das Wohl der Mitglieder eines Volkes ist also letztendlich
 Anlaß und Zweck jeglichen Handelns und Unterlassens der
 Mitglieder eines Volkes als Diener und Untertanen des Volkes.
 Das Dienen der Mitglieder eines Volkes als Untertanen ist also
 Anspruch der Menschen eines Volkes zur Mehrung ihres Wohles..
 Das Wohl der Mitglieder des Volkes ist also sowohl Anspruch auf
 als auch Verpflichtung zu jeglichem Handeln und Unterlassen
 der Menschen eines Volkes und aller ihrer Körperschaften der
 Wirtschaft und der Nation.
 Anspruch an den und Verpflichtung zum Dienst umfassen insbesondere
 das Volk in seiner Gesamtheit.
 Der Anspruch des Dienens umfaßt den Anspruch an seine
 maximale Hingabe.


 Jeder schuldet seinen Mitmenschen den Dienst am Volk.
 Jeder hat Anspruch auf den Dienst seiner Mitmenschen am Volk.
 Jedermann hat sowohl den Anspruch auf als auch die Verpflichtung
 zum Dienst am Volke.

 Die Mitglieder eines Volkes als Untertanen schulden dem Volk
 als Souverän also Achtung.
 Die Mitglieder eines Volkes als Untertanen schulden dem Volk
 als Souverän die Verpflichtung zum Dienst.
 Das Volk als Souverän hat Anspruch auf die Achtung eines
 jeden Untertanen.
 Das Volk als Souverän hat Anspruch auf die Verpflichtung
 zum Dienst von jedem Untertan.
 Das Wohl des Souveräns ist für Jedermann das oberste Gesetz.

 Als Herrscher hat das Volk Anspruch auf den Dienst von Jedermann
 an seinem Wohle.
 Als Untertan hat jeder die Pflicht zum Dienst am Wohle des Volkes.
 Das Volk hat Anspruch auf den Dienst an bzw. zu seinem Wohle.
 Jedermann aus dem Volk hat die Pflicht zum Dienst an des Volkes
 Wohle.


 Für das Volk in seiner Gesamtheit gilt:
 Das Volk als Untertan schuldet sich als Souverän also
 die Achtung vor sich selbst.
 Das Volk als Untertan schuldet sich als Souverän die
 Verpflichtung zum Dienst an sich selbst.
 Das Volk als Souverän hat Anspruch auf die Achtung von
 sich selbst als Untertan.
 Das Volk als Souverän hat Anspruch auf die Verpflichtung
 zum Dienst an sich von sich selbst als Untertan.
 Das Wohl des Souveräns ist das oberste Gesetz.

 Als Herrscher hat das Volk Anspruch auf Dienst an seinem Wohle.
 Als Untertan hat das Volk die Pflicht zum Dienst an seinem Wohle.
 Das Volk hat Anspruch auf Dienst an seinem Wohle.
 Das Volk hat die Pflicht zum Dienst an seinem Wohle.
 Das Volk hat Anspruch auf und die Pflicht zum Dienst an seinem
 Wohle.

 In der Demokratie ist das Volk also
 einerseits Herrscher von sich selbst,
 andererseits Untertan von sich selbst.
 In der Demokratie ist das Volk also Herrscher und Diener
 zugleich, jeweils von sich.

 Damit nutzt einerseits das Volk sich selbst als Resource,
 Werkzeug und Maschine.
 Andererseits dient es dem Volk zum Wohle des Volkes,
 dem Herrscher, dem Souverän.


 Da in der Demokratie das Volk selbst sein Herrscher
 ist, gilt also:

 DAS WOHL DES VOLKES IST DAS OBERSTE GESETZ.

 Es ist der Fundamentalzusammenhang einer Demokratie.
 Es ist der Fundamentalzusammenhang einer Republik.
 Die einzigartige Verletzung dieses Fundamentalzusammenhanges
 ist die Ursache für den unglaublichen Abstieg Deutschlands
 in den letzten 10 Jahren (Juni 2005).
 Mit Volksentscheid hätte es keine Zuwanderung und keinen
 Abtranport von deutschem Kapital gegeben.

 Dieses Gesetz ist bindend für alle Menschen und Körperschaften
 einer Nation.
 Die Zuwiderhandlung Einzelner oder von Gruppen ist
 Schmarotzertum: Alles empfangen, aber nicht alles geben.
 Es ist Untreue, Betrug, Diebstahl und Unterschlagung gegenüber
 jenen, die alles geben für das, was sie empfangen.
 In der Politik ist es Hochverrat, Sabotage, Zersetzung, Plünderei.

 Eine andere Formulierung dieses Grundsatzes ist

 GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ


-----------------------------------------------------------------
                           Definition
--------------------------------+--------------------------------

 Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes in seiner Gesamtheit,
 als Subjekt.
 Das Volk ist Herrscher.
 Jeder in seinem Herrschaftsbereich hat ihm zu dienen.
 Alles in seinem Herrschaftsbereich hat ihm zu dienen.


 Das Wohl bzw. das Wohlergehen des Herrschers ist zu bedienen.
 Der Herrscher ist das Volk. Also:
 Das Wohl des Volkes ist zu bedienen.

 Der Herrschaftsbereich des Volkes ist seine Nation.
 Diese umfaßt die Menschen, die zu dem Volk gehören.
 Diese umfaßt das Volk in seiner Gesamtheit.
 Diese umfaßt die Dinge, die zu dem Volk gehören.
 Diese umfaßt insbesondere das Kapital, das dem Volk gehört.
 Diese umfaßt insbesondere das Territorium, das zu dem Volk gehört.
 Diese umfaßt insbesondere die Sprache, die das Volk spricht.
 Diese umfaßt insbesondere den Besitz der Mitglieder eines Volkes.
 Diese umfaßt insbesondere den Staat eines Volkes.
 Der Staat ist das Kapital, das alles zum Wohle des Volkes
 steuern soll.
 Diese umfaßt insbesondere alle Körperschaften und Organisationen
 eines Volkes, also auch das Volk in seiner Gesamtheit.
 Diese umfaßt vieles andere mehr.

 Demokratie ist 
 Herrschaft des Volkes
 durch das Volk und 
 für das Volk
 (Abraham Lincoln, US-Präsident)

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                     Der demokratische Staat
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 In einem demokratischen Staat ist das Wohl des Volkes
 das oberste Gesetz.

 Das Wohl des Volkes wird dann maximal gemehrt, wenn
 - die Erträge des Einen nicht die Verluste des anderen
   sind wie z. B. bei Diebstahl oder Raub;
   Diese Art Wirtschaft, nach dem Prinzip des Nullsummenspiels
   ist verboten.
 - die Konkurrenz dennoch so stark ist, daß jeder an
   seinem Platze bei der Nutzung seiner Resourcen nach höchster
   Effizienz strebt.
 - die Wirtschaft für Jedermann hinreichende Erträge zur Verfügung
   stellt.
 - der Staat das Kapital schafft, das zwar keine
   hinreichenden betriebswirtschaftlichen Erträge generiert,
   sich aber volkswirtschaftlich z. B. durch allgemeine
   Effiziezsteigerung amortisiert.
   Dieses Kapital bildet die Werte einer Nation, die über die
   Summe des betriebswirtschaftlichen Kapitals hinausragen.
 Von daher gibt sich ein Volk Regeln und Gesetze.


 Der Staat ist das Kapital eines Volkes, das die Belange eines
 Volkes derart steuert, daß obiger Grundsatz erfüllt wird.

 Der Staat wird durch seine Verfassung derart strukturiert, daß
 er
 -  obigen Zweck erfüllt,
 -  obigen Zweck immer erfüllt, sich also nicht in einer
    dem obigem Grundsatz entgegenstehenden Weise ändern kann.
 Die Stabilisierung seiner Struktur geschieht u. a. durch Teilung
 der politischen Macht. Sie ist das Mittel der Mäßigung in
 einer Demokratie und auch allen anderen Staatsformen.


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         Der demokratische Staat und seine Schwachstellen
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 1.) Die sozialschädlichen Verhaltensweisen des Menschen, vor
 allem wenn sie mit unzureichend gebremster Machtbefugnis
 einhergehen:
 Eigennutz
 Machtstreben
 Verfolgung von Sonderinteressen.
 Korrumpierbarkeit
 Klüngelwirtschaft
 Dummheit
 Führungsschwäche a la Laissez-Faire
 Selbstgefälligkeit
 Arroganz

 Diese Schwächen sind mehr oder weniger bei jedem Menschen
 vorhanden. Der Staat muß so verfaßt sein, daß er trotz dieser
 Schwächen funktioniert.

 Diese sozialschädlichen Verhaltensweisen besitzen natürlich alle
 durch Menschen gebildete Organisationen.
 Ein besonderes Problem entsteht dann, wenn diese Organisationen
 Teil der Staatsorganisation sind.

 Die Hemmung derartiger Verhaltensmuster geschieht durch
 Bildung, Auslese und Strafgesetze.



 2.) Die sozialschädlichen Verhaltensweisen von Teilen der
 Staats-Organisation, vor allem wenn sie mit unzureichend
 gebremster Machtbefugnis einhergehen:
 Eigeninteressen
 Eigenleben
 Machtstreben
 Einflußnahme auf andere Teil-Organisationen

 Die sozialschädlichen Verhaltensweisen von Teilen der
 Staatsorganisation führen zur Entartung des Staates, zur
 Entartung der Verfassung, dies sehr schnell, wenn das Volk
 nicht mitentscheiden darf.
 Die Staatsorganisation muß also so verfaßt sein, daß diese
 Entartung gehemmt oder verhindert wird.

 Wichtige Mittel zur Hemmung der Entartung des Staates:
 - Teilung der Gewalten von Legislative, Exekutive und
   Rechtsprechung;
 - Zeitbegrenzung der Amtsführung der Amtsinhaber;
 - Verbot von Ämterhäufung;
 - Verbot mehrerer Ämter in verschiedenen der getrennten
   Gewalten;
 - Festlegung der Finanzierung von Legislative, Exekutive und
   Rechtsprechung durch die Verfassung, um die Legislative daran
   zu hindern, in eigener Sache Gesetze zu machen;


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              Ergänzende Anmerkungen zur Demokratie
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 Nach millionen Generationen leidvoller Erfahrungen der Menschheit
 mit persönlicher Machtausstattung und Machtausübung und ihren
 Entartungserscheinungen geht die Menschheit mit Demokratie einen
 neuen Weg, um das Wohl des Volkes zu gewährleisten.

 Demokratie versucht konsequent, die Schwachstelle Mensch bei der
 Handhabung von Macht auszuschalten. Staatsbedienstete sind
 deshalb nur als Prozessoren der Gesetze gedacht, die den Auftrag
 haben, dem Geist und der Macht der Gesetze zur Geltung zu
 verhelfen. Demokratie ist eine faszinierende Abstraktion der
 Macht von Personen weg zu einer Gemeinschaft hin. Das Ganze
 erinnert an die Organisation von Hirn aus einer Gemeinschaft
 von Zellen. Ganz von allein. Nur aus der Zweckmäßigkeit heraus.
 Nur um Entartungserscheinungen zu vermeiden. Und auch beim
 Hirn übernehmen nicht seine Zellen die Herrschaft über den
 Körper, sondern dienen durch ihr Zusammenwirken seinem
 Wohlergehen. Macht und Herrschaft im Körper werden also an den
 Zusammenhang zwischen den Hirnzellen überantwortet nicht an
 die Hirnzellen selbst. Das ist der Geist der mit dem Hirn
 geschaffen wird. Das ist nur Information. Die Materie ist nur
 unvermeidliche Beigabe, sie ist nur Träger der Information.

 Wenn Leberzellen die Herrschaft über den Körper übernehmen,
 nennt sich das Lebrkrebs. Der Körper stirbt dann. Krebs tritt 
 auch dann ein, wenn andere Zellen den Versuch unternehmen, 
 die Herrschaft über den Körper zu übernehmen.

 Die Demokratie überantwortet Macht und Herrschaft nicht an
 Menschen sondern an Information, an Gesetze. Die Menschen
 werden als Handelnde nur gebraucht, weil andere intelligente
 Prozessoren kaum zur Verfügung stehen. Macht und Herrschaft
 im Körper werden an den Zusammenhang zwischen den Hirnzellen
 überantwortet nicht an die Hirnzellen selbst.

 Der Mensch als Sachwalter und Vollstrecker der Gesetze ist die
 größte Schwachstelle der Demokratie, ja, sogar überhaupt jeder
 Herrschaftsform. Die meisten Menschen können ihre Pflichten nur
 unzureichend von ihren Interessen trennen.
 Schnell fühlen sie sich als Herr des Gesetzes und sogar als Herr
 des Volkes, ja, sogar als Herr seiner Mitglieder, obwohl sie
 nur den Auftrag haben, die Gesetze zu vollstrecken und dem Volk
 zu dienen, um sein Wohl zumehren und um Schaden von ihm
 fernzuhalten.

 Der Geist und die Macht der Gesetze kann prinzipiell durch
 Maschinen vollzogen werden. Beispiel Verkehrsampel. Sie vollzieht
 gewisse Straßenverkehrsgesetze bezüglich der Vorfahrt an
 Kreuzungen und Straßeneinmündungen. Würde ein Mensch den Auftrag
 dieser Verkehrsregelung erhalten, wären im Laufe der Zeit die
 Freischaltungszeiten zunehmend abhängig von verdeckten
 Zahlungen der Verkehrsteilnehmer.

 Wenn Maschinen Gesetze vollziehen, entfällt das Problem der
 menschlichen Korruptionsanfälligkeit.           (EP, 04.07.2007)

 Maschinen, die Gesetze vollziehen, müßten allerdings durch das
 Volk legitimiert sein und seinem Wohle zuverlässig dienen. Bei
 der Herstellung der Zuverlässigkeit spielt wieder die 
 Schwachstelle Mensch mit.
                                                 (EP, 05.07.2007)

 Demokratie ist der Versuch, die herrschaft beim Volk zu 
 stabilisieren und zu verhindern, daß ein Teil des Volkes die 
 Herrschaft über das ganze übernimmt. Vor Allem muß eine 
 Minderheit daran gehindert werden, also Oligarchie Plutokratie,
 Diktatur, Despotie. Deshalb besteht bei der Übertragung der
 Macht des Volkes an die Legislative immer die Gefahr des
 Mißbrauchs und der Entartung. Konzentration von Macht auf eine
 Gruppe muß also geregelt insbesondere gesetzlich beschränkt
 werden. 
 Abartiges und aktuelles Beispiel ist der Putsch von 
 Regierung und Parlament mit Hilfe des EU-Vertrages gegen  
 Volk und Demokratie in Deutschland und den anderen europäischen 
 Nationen. 
                                          (EP, 17.08.-09.10.2009)


 Sozialdemokratie ist Demokratie, bei der man beim Begriff das 
 Soziale der Demokratie doppelt gemoppelt hat.
                                                 (EP, 08.04.2010)


 Nationalsozialismus ist eine Diktatur, bei der man beim Begriff 
 das Soziale und das Nationale einer Demokratie erfolgreich als 
 Verkaufsargument zur Erlangung der Macht verwendet hat.
                                                 (EP, 08.04.2010)


Sie könnten einen Amerikaner zitieren, der sagte: 
„Demokratie muss mehr sein als zwei Wölfe und ein Schaf, 
die abstimmen, was sie zum Mittagessen haben werden.“
(EP : 09.08.2011; uri-avnery.de; Uri Avnery
http://www.uri-avnery.de/news/149/17/Wie-fein-sind-deine-Zelte)



20150318
Gleichheit in Ohnmacht, in Machtlosigkeit



20150318
Zu jeder Macht-Entfaltung braucht es eine Gegenmacht-Entfaltung



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                            Verweise
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 Wesen und Wollen der "Dresdner Schule";
 Jürgen Gansel, MdL; Dresden, den 3. Mai 2005 

                         _______________ 



 Anfang Thema Demokratie                                         




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                    Das Dilemma der Menschheit                    
             Paradigmen der menschlichen Zivilisation            
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 EP, 20100513, 20100411, 20100410, 20100405, 20100207,
     20091023, 20091020, 20090921, 20090920, 20090908, 20090904, 
     20090803, 20090731, 20090721, 20090713, 20090709, 20090707, 
     20090703, 20090702, 20090601, 20090531 veröfftl., 20090525; 

                         _______________ 


1969 wies der damalige UNO-Generalsekretär U Thant in einer Rede 
vor der UNO-Vollversammlung darauf hin, daß der Menschheit noch 
etwa zehn Jahre Zeit blieben, um eine geordnete Lösung ihres 
Überbevölkerungsproblems herbeizuführen. Seitdem ließ die 
Menschheit 40 Jahre für eine geordnete Lösung fast untätig 
verstreichen. Und nun hat die Menschheit als Lösung nur noch drei 
Katastrofen unterschiedlicher Zerstörungskraft zur Auswahl. 

Die erste Katastrofe ist Wachstum : Sie erscheint Vielen als die 
harmloseste, ist aber die schlimmste. Man macht erst einmal 
weiter, als wenn nichts wäre, und das klappt ja auch zunächst. 
Der Preis besteht in der Zerstörung des menschlichen Biotops und 
dem Untergang aller Menschen und aller höheren Lebewesen. Das 
Ausfallrisiko der Menschheit beträgt 100 Prozent. 

Die zweite Katastrofe ist Stagnation und Schrumpfung : Da solche 
Vorgänge in der Geschichte nur selten vorkamen und Beschreibungen 
deshalb sehr spärlich vorliegen, erscheint sie, wenn man die 
erste vermeiden will, den Klima- und Friedensbewegten weniger 
schlimm als die dritte. Zur Realisierung nimmt man eine Diktatur 
in Kauf und glaubt dabei, den abartigen Zuständen und 
Entwicklungen des Pol-Pot-Regimes in Kambodscha entrinnen zu 
können, wenngleich man durchaus die Zerstörung aller Ethik und 
aller Werte von Hochzivilisationen in Kauf nimmt. Hier glauben 
offensichtlich einige Mächtige, als Herrscher von den Vorgängen 
und Folgen dieses Wahnsinns verschont zu bleiben. Das Ergebnis : 
Viele Tote und Zerstörung der nationalen Sozialkapitalien. Die 
Erhaltung und Bewahrung des menschlichen Biotops wird aber damit 
nicht gesichert. Das Ausfallrisiko der Menschheit beträgt 
80 - 100 Prozent. 

Die dritte Katastrofe ist Krieg : Sie erscheint als die 
Schrecklichste, da hier viel Erfahrung und eine Menge Literatur 
über die Gräuel in Kriegen existiert. Gemessen an der Anzahl der 
Toten ist der Krieg jedoch die "harmloseste" der drei 
Katastrofen. Es läßt sich nachweisen, daß der Krieg aufgrund der 
Schnelligkeit der Problemlösung weniger Tote verursacht, als die 
Hingabe an die Schrumpfung. Außerdem bewahrt er hochgradig das 
soziale Kapital der Nationen und bewahrt mit hoher 
Wahrscheinlichkeit das menschliche Biotop. Das Ausfallrisiko der 
Menschheit beträgt 0 - 80 Prozent. 
Diese Aussage gilt jedoch nur für den Krieg zwischen Nationen 
ähnlicher Zivilisationsstufe, nicht jedoch für die amerikanischen 
oder israelischen "gerechten" Ausrottungskriege in der dritten 
Welt mit der persönlichen Grausamkeit und Barbarei ihrer 
Teilnehmer im islamischen Raum und der Zerstörung des 
Lebensraumes und der Gene durch Uran-Waffen und ähnlich 
Abartiges. 
Für größere Kriege existiert darüberhinaus das Risiko des 
Atombombeneinsatzes mit seiner ganzen Absurdität. 
Und hier ist die Lösung anzusetzen. 
Die Atomtechnik in ihrer Gesamtheit generiert ohnehin das 
tückischste Umweltproblem, mit dem größten Wachstum und dem 
größten Aufwand zu seiner Beherrschung, der die Nutzung der 
Atomtechnik jahrtausendelang überdauern wird und der Menschheit 
alle Alternativenergie zu seiner Beherrschung entziehen wird.

Weitere Optionen hat die Menschheit nicht.

Alle Zivilisationen als auch die Menschheit in ihrer Gesamtheit 
wirtschaften, indem sie in ihrem Lebensraum erreichbare 
Ressourcen in Müll transformieren. 

Alle Zivilisationen als auch die Menschheit in ihrer Gesamtheit 
kehren auf jeden Fall zurück ins Gleichgewicht mit der Natur. 
Über die Anzahl der Teilnehmer dabei ist bisher nur gesichert, 
daß ihre Anzahl nicht kleiner als null ist. 

Alle Zivilisationen als auch die Menschheit in ihrer Gesamtheit, 
von den "Sammler und Jäger"- bis zu höchstentwickelten 
Wachstumszivilisationen, benötigen zu ihrer Existenz ein 
auskömmliches Verhältnis zwischen verwendetem Kapital/Ressourcen 
und Anzahl ihrer Mitglieder. Die Sicherung dieser 
Auskömmlichkeit, zur Vermeidung von Mangel, unter 
unausweichlichen Schwankungen von Kapital und Mitgliederzahl 
geschieht durch Effizienzsteigerung und Überflußproduktion. All 
das hat eine Zivilisation zu gewährleisten unter immerwährender 
Konkurrenz zu anderen Zivilisationen. Eine Zivilisation, die in 
diesem Sinne strebt und handelt, nennt sich Nation, ihre 
Mitglieder in ihrer Gesamtheit Volk und ihre Führungsstruktur 
Staat.

Zivilisationen gibt es in zwei deutlich unterscheidbaren 
Ausprägungen. Die eine verwendet nur Ressourcen, die die Sonne in 
rd. 1 - 100 Vegetationsperioden regeneriert und sie lebt das über 
viele Generationen. Sie befindet sich insofern im Gleichgewicht 
mit der Natur und nennt sich deshalb Gleichgewichtszivilisation. 
Die andere verwendet darüberhinaus weitere Ressourcen, die 
nicht-regenerierbaren. Sie sei im Folgendem Wachstums- oder 
Hochzivilisation genannt, betreibt Wachstumswirtschaft und das ab 
einer gewissen Bevölkerungsdichte unvermeidlich, wie gleich 
erläutert wird. Der Anteil der regenerierbaren Ressourcen am 
Gesamtverbrauch beträgt in den höchstentwickelten 
OECD-Hochzivilisationen, irgendwo zwischen 0,5 und 10 Prozent. 

Eine Zivilisation, die auf Basis nicht-regenerierbarer Ressourcen 
wirtschaftet und mit ihrer Bevölkerung die Anzahl überschritten 
hat, die ihr ein Leben im Gleichgewicht mit der Natur erlauben 
würde, kann Wirtschaftswachstum nicht mehr vermeiden, ohne daß 
ihre Mitglieder verarmen oder, schlimmer, abtreten, oder, noch 
schlimmer, sterben müßten. Das liegt an der Ressourcennutzung 
selbst. Denn die Ressourcen bestehen aus genau zwei Teilen, 
erstens Ressourcen, die zur Gewinnung der Ressourcen selbst 
notwendig sind, ihrem Selbstzweckanteil, zweitens Ressourcen, die 
für die eigentlichen Verwendungszwecke der Ressourcen benötigt 
werden, ihrem Nutz- oder Fremdzweckanteil. Die Beendigung des 
Wirtschaftswachstums bedeutet das Ende des Wachstums der 
Ressourcengewinnung. Da aber der Selbstzweckanteil dabei trotzdem 
unaufhaltsam zunimmt, nimmt der Nutzzweckanteil in gleichem 
Umfang ab. Der Nutzzweckanteil ist aber der Anteil, der den 
Wohlstand ausmacht, und der überhaupt die hohen 
Bevölkerungsdichten über der Gleichgewichtsdichte erlaubt. Ohne 
die Nutzung nicht-regenerierbarer Ressourcen, also im 
Gleichgewicht mit der Natur, könnten z. B. auf deutschem Boden 
dauerhaft höchstens 10 Mio. Menschen leben. Das Leben aller 
weiteren 80 Mio. wird erst durch den Nutzzweckanteil der 
gewonnenen nicht-regenerierbaren Ressourcen ermöglicht. 

Rechenbeispiel 1 : Läge der Selbstzweckanteil bei 33,3 % und 
betrüge das Wachstum des Aufwandes zur Ressourcengewinnung 3 %, 
dann wüchse bei Nullwachstum der Gesamtressourcen der 
Selbstzweckanteil auf 34,3 % und der Nutzzweckanteil schrumpfte 
auf 65,6 %, hätte also um 1,5 % abgenommen. Zur Beibehaltung der 
Nutzzweckmenge, also des Wohlstandes, hätte die gesamte 
Ressourcenproduktion um etwas mehr als 1,5 % zunehmen müssen und 
würde dann bei etwas mehr als 101,5 % der Vorperiode liegen. 

Rechenbeispiel 2 : Läge der Selbstzweckanteil bei 66,6 % und 
betrüge das Wachstum des Aufwandes zur Ressourcengewinnung 3 %, 
dann wüchse bei Nullwachstum der Gesamtressourcen der 
Selbstzweckanteil auf 68,6 % und der Nutzzweckanteil schrumpfte 
auf 31,3 %, hätte also um 6 % abgenommen. Zur Beibehaltung der 
Nutzzweckmenge, also des Wohlstandes, hätte die gesamte 
Ressourcenproduktion um etwas mehr als 6 % zunehmen müssen und 
würde dann bei etwas mehr als 106 % der Vorperiode liegen. 

Diese Beispiele verdeutlichen, in welchem Maße Zivilisationen 
wirtschaftlich wachsen müssen, damit die Nutzzweckmenge bei 
abnehmendem Nutzzweckanteil zumindest nicht schrumpft. Außerdem 
ist bei diesen Rechenbeispielen völlig egal, ob die beteiligten 
Mengen in Tonnen Masse, Joule Energie oder Bits Information 
gerechnet werden. Der Zusammenhang ist trotz unterschiedlicher 
Zahlen in allen Fällen der gleiche. Und da eine durchschnittliche 
Mindestwachstumsrate angenommen werden kann und das Wachstum der 
Menge mit der Menge zunimmt, liegt hier exponentielles Wachstum 
der Ressourcengesamtmenge vor. 

Beim Geld sieht es leicht anders aus. Da die Geldmenge nicht von 
der Ressourcenmenge sondern von der Arbeitszeit der Menschen 
abhängt und auch sonst noch willkürlich änderbar ist, kann man in 
Bezug auf das Geld nur sagen, daß zwar der Prozentsatz des 
Geldwertes für den Selbstzweckanteil der Ressourcen zunimmt, daß 
das aber geschehen kann bei tatsächlich sinkendem Betrag dieses 
Anteiles. Das Wachsen des Selbstzweckanteiles ist also nicht 
unbedingt mit einer Zunahme des Preises dieses Anteiles 
verbunden. Aber unter "sonst stabilen" Verhältnissen werden die 
Preise in dem Maße wie die Materie-, Energie- oder 
Informationsmenge des Selbstzweckanteiles steigen, Inflation. 

Zum Wachstumsdruck aus der Ressourcengewinnung kommen weitere 
Wachstumszwänge. Einer ist der zunehmende Aufwand für die 
Müllbeseitigung. Ein anderer ist das Wachstum durch Konkurrieren, 
denn jede Nation ist bestrebt, ihre Konkurrenten durch 
höherwertigen Kapitaleinsatz und damit einhergehende höhere 
Effizienz zu übertreffen. Eine Nation, die sich dem verweigert, 
verliert ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und geht 
unter. Aber schon die Betrachtung der Ressourcengewinnung allein 
genügt, um die Unvermeidbarkeit von Wachstum für 
Hochzivilisationen plausibel zu machen.

Eine Wachstumszivilisation könnte bestrebt sein, aus Gründen der 
Vernunft Wachstum zu vermeiden, um ihr eigenes Biotop, ihr 
Territorium, vor Zerstörung zu bewahren. Für sich allein 
verbietet sich das aber für sie, denn der damit einhergehende 
Machtverlust machte diese Nation zu einem Übernahme-Kandidaten 
der weitergewachsenen und -wachsenden Nationen und erhielte von 
jenen dann die Zustände und Bedingungen diktiert und aufgedrückt, 
die sie ursprünglich vermeiden wollte. Was diese Machtlosigkeit 
bedeutet, haben bisher Syrer, Indianer, Palästinenser, Afghanen, 
Iraker und noch viele andere Völker durchgemacht. Heute würde man 
die so schwächelnde Nation evtl. als Atommülldeponie nutzen, wie 
das ja die Müllentsorgung in Niedrigzivilisationen so drastisch 
vor Augen führt. Der Verzicht auf Wachstum ginge also nur 
gemeinsam mit ausnahmslos allen anderen Wachstumszivilisationen.

Wachstumsbeendigung global ist überaus unangenehm, führt zum 
Abtreten von Menschen, Sterben, früher auch Auswanderung, das 
dazu noch beschleunigend, und läßt sich in den hochentwickelten 
Wachstumszivilisationen intern nicht beherrschen und steuern, 
bewahrt aber evtl. das menschliche Biotop weltweit vor seiner 
Zerstörung. 

Auf der anderen Seite führt Wachstum in einem beschränkten System 
zu seiner sicheren Zerstörung. In diesem Falle wäre das System 
das menschliche Biotop. Deshalb ist Wachstum auf Dauer 
tatsächlich keine Lösung. Im Gegenteil, es wäre der sichere 
Untergang der Menschheit und aller höheren Lebewesen in der Art 
der Osterinseln.

Zur Verhinderung des Untergangs durch Wachstum einerseits und zur 
Vermeidung von Verarmung, Chaos, Sterben, Mord und Totschlag 
durch Schrumpfung andererseits hat die Evolution der menschlichen 
Spezies und einigen anderen den Krieg mitgegeben. Und Krieg löst 
die Probleme schneller und mit weniger Toten und damit 
menschlicher, als wenn man die Staaten in sich zusammenbrechen 
ließe, wie das z. B. die Beispiele von Grausamkeit im 
jugoslawischen Bürgerkrieg zeigten. 

Dies darf nicht als Rechtfertigung der amerikanischen Mord- und 
Totschlagskriege aufgefaßt werden. Kriege haben sich an den 
zivilisatorischen Problemen zu orientieren und den Soldaten im 
Krieg als Mensch zu respektieren, um das Abgleiten in abartig 
grausame Barbarei zu verhindern. Außerdem ist dabei das 
menschliche Biotop vor nachhaltigem Schaden zu bewahren. Atomare, 
chemische oder biologische Verseuchung sind durch internationale 
Maßnahmen perfekt zu unterbinden. Das gleiche gilt für den 
Genpool der Menschheit. Es darf absolut keine Zerstörung 
menschlichen Gen-Kapitals durch radioaktive (Uran-Munition), 
chemische (Agent Orange) oder biologische Verseuchung geben. 
Irgendwelches Gen-Kapital irgendwo auf der Welt enthält 
vielleicht irgendwelche Informationen, die irgendwann vielleicht 
als einzige das Überleben der Menschheit unter sich ändernden 
Bedingungen des menschlichen Biotops gewährleisten. Das 
Gen-Kapital ist deshalb absolut zu schützen. Das Gen-Kapital 
aller Menschen gehört allen Menschen. Durch Eheschließung sind 
wir mit allem Gen-Kapital aller anderen Menschen früher oder 
später direkt verbunden. Und es ist perfekt zu verhindern, daß 
sich irgendwelche Schwerstverbrecher oder Geisteskranken um ihres 
oder ihrer Klientel kleinen spießigen Vorteiles Willen daran 
vergreifen und uns Allen und Jedem da reinscheißen, aus welchem 
Grund auch immer. 
Diese Forderungen sind durch die heutige amerikanische 
Kriegführung weltweit ausgehebelt, während sie im zweiten 
Weltkrieg noch weitgehend eingehalten wurden. Allgemeiner ist zu 
sagen, daß wenn wir Menschen schon alle in einem Boot sitzen und 
manchmal einige von uns das Boot verlassen müssen, um das Kentern 
zu vermeiden, dann muß das Ausleseverfahren zum Aussteigen so 
human und gerecht wie nur möglich gestaltet sein. Und die 
Überlebenden aller Nationen bleiben den Ausgebooteten aller 
Nationen auf Ewig zu Dank verpflichtet. 

Und bis zum 6. August 1945 funktionierte das. 

In Europa hatte sich zu diesem Zweck eine hochwertige 
Kriegskultur entwickelt, die den Krieg als Konflikt zwischen 
Nationen verstand, jenseits von Gut und Böse, jenseits des 
Unsinns vom "gerechten" Krieg, und dabei sogar während des 
Krieges ohne Haß zwischen den beteiligten Menschen, den Soldaten, 
auskam. Im Kampf schoß man sich nach Möglichkeit tot, nach 
Beendigung des Kampfes respektierte man sich wieder als Mensch, 
und jeder im Kampf konnte sich i. A. auf diese Geisteshaltung 
beim Gegner verlassen, wenn er die weiße Fahne zur Kapitulation 
hob, oder ein Waffenstillstand zur Bergung von Verwundeten 
verabredet wurde.

Der "gerechte Krieg" war nach den schauerlichen Erfahrungen des 
30-jährigen Krieges von den europäischen Nationen gemeinsam 
entsorgt worden, da er die Soldaten der jeweiligen 
Verlierernation zu Verbrechern stempelte und sie grenzenlosem Haß 
überantwortete. Stattdessen beendete man Kriege in der Folgezeit 
mit der Vereinbarung von Gebietsabtretungen oder Reparationen des 
Verlierers an den Sieger ohne Schuldzuweisung, und wischte damit 
alle weitergehenden Ansprüche gemeinsam vom Tisch. Mit 
Unterzeichnung eines Friedensvertrages wurde ein früherer 
Zeitabschnitt abgeschlossen und neuer Zustand festgeschrieben und 
damit waren die Karten für einen neuen Frieden gemischt ohne 
weitere unkalkulierbare Belastungen aus der Vergangenheit. Der 
Hass als Kriegsmittel verlor an Bedeutung. Und man fand sich 
zusammen zur Schöpfung der Haager Landkriegsordnung, dem Roten 
Kreuz und vieles mehr gemäß der Einsicht, daß wenn Krieg schon 
unvermeidlich ist, dann wenigstens mit minimiertem Leid und 
minimierter Behinderung des nächsten Friedens.

Mit dem Auftauchen der Amerikaner auf den internationalen 
Kriegsschauplätzen wurde die Primitivform des Krieges 
restauriert, der "Krieg gegen das Böse", der "gerechte Krieg", 
mit der Folge, daß z. B. Deutschland die alleinige Kriegsschuld 
am 1. Weltkrieg zugeschoben wurde und darüber hinaus heute die 
Taliban-Soldaten wie Schwerstverbrecher behandelt werden, mit 
denen man i. a. kurzen Prozess macht, und allgemein der Mord- und 
Totschlagskrieg die hochwertige und humane Kriegskultur des 
"alten Europa" durch Barbarei ersetzt. Man erinnere sich in 
diesem Zusammenhang auch an das barbarische Gaza-Massaker im 
Januar 2009.

Aber seit dem 6. August 1945, Hiroshima, ist bei den Großmächten 
und damit der Menschheit die Option Krieg als effiziente, 
ökologische Problemlösung verbaut: Ein Atomkrieg zerstört das, 
worum menschliche Zivilisationen in der Vergangenheit Krieg 
führten, nämlich um ein bekömmlicheres Verhältnis zwischen 
verwendetem Kapital/Ressourcen und Anzahl ihrer Mitglieder. 

Die Atombombe zerstört den Sinn des Krieges.

Aber der Frieden des so erstickten Krieges kostet mehr Mangel, 
mehr Siechtum und mehr Tote als der klassische heiße Krieg. Er 
kostet evtl. Alles. Das ganze Biotop für die höheren Lebewesen. 
Die ganze Menschheit.

                         _______________ 


http://kommentare.zeit.de/user/erich-paus/beitrag/2009/06/01/das-dilemma-der-menschheit

http://www.scribd.com/doc/16475549/Das-Dilemma-der-Menschheit

                         _______________ 


 Anfang Thema Das Dilemma der Menschheit                         



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                              Dinge                              
********************************+********************************


 20101219 veröfftl., 20060207, 20060206, 20050401, 20050322;  


-----------------------------------------------------------------
                            Definition                           
-----------------------------------------------------------------

 Ein Ding ist eine Vereinigung von Materie, Energie und
 Information in der Welt, die von einem System in seiner
 Umgebung wahrgenommen werden kann.
 Materie, Energie und Information können dabei in beliebiger
 Weise zu einem Ding zusammengesetzt sein.

 Der Begriff des Dinges ist im Zusammenhang mit dem Verhalten
 des Systems das Gegenstück zum Begriff des Systems.
 Systeme sind die Subjekte des Handelns in Bezug auf Dinge.
 Dinge sind die Objekte des Handelns von Systemen.
 Systeme werden in diesem Sinne als aktiv angesehen, Dinge als
 passiv.

 Dieser Zusammenhang ist jedoch relativ, willkürlich. System und
 Ding sind durchaus ganz nach Zweckmäßigkeit austauschbar.
 Ein Mensch kann eine Maschine zerstören; der Mensch ist dabei
 Subjekt, die Maschine das Ding.
 Eine Maschine kann aber auch einen Menschen zerstören. Dann
 ist die Maschine Subjekt und der Mensch ein Ding der Maschine.
 Ein Mensch kann einen Löwen jagen; ein Löwe kann aber auch
 einen Menschen jagen.

 Alle(!) Dinge sind also selbst Systeme oder, besser,
 können als System betrachtet werden.
 Der Systemcharakter von Dingen ist jedoch in den
 Zusammenhängen, in denen sie als Objekte eines
 Systems S betrachtet werden, bedeutungslos.
 Da sind sie also ganz Ding.
 Ein Ding ist also Subjekt oder Objekt von Chemie, Physik oder
 Mathematik oder von mehreren dieser Naturwissenschaften.

 Das Verhalten eines Systems bezieht sich auf die Dinge in
 seiner Umgebung. Ein System nimmt nur die Dinge in seiner
 Umgebung wahr, die für das System von Bedeutung sind. Und
 nur so erhält das Objekt seinen dinglichen Charakter in
 Bezug auf das System. Dinge, die für ein System keine
 Bedeutung haben, sind der Wahrnehmung des Systems entzogen.
 Ding und System sind in Bezug auf das Verhalten eines Systems
 irgendwie dual zueinander.

 Die Dinge der Welt sind genau diejenigen Dinge, die von einem
 System wahrgenommen werden, wie unvollständig auch immer.

 Wenn von einem Ding die Rede ist, muss auch das dazugehörende
 System gedacht werden. Ist ein Ding nicht einem System zuordbar,
 dann sind wir selbst das System zum Ding. Alles was der Mensch
 bezeichnet ist ein Ding des Menschen, ein Ding des Systems 
 Mensch.


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      Eine vollständige Zerlegung der Dinge in der Umgebung      
                         eines Systems S                         
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 Die Dinge der Welt bestehen aus Materie, Energie und
 Information unserer Welt, so wie sie sich zur Nutzung
 mittels mehr oder weniger Kapital für ein System S in seiner
 Umgebung darbieten.
 Die folgende Zerlegung ist eine vollständige Überdeckung der
 Dinge des Systems S. Für die zu betrachtenden Dinge ist diese
 Zerlegung ggf. weiter zu detaillieren.

 Dinge der Umgebung eines Systems S
 -  nutzbare Dinge (Werte) für S
    -  natürliche Dinge
       -  zur Nutzung im Innern von S, Konsumgüter
          -  regenerierbare Konsumgüter für S, z. B. Nahrung
             -  Konsumgüterdichte
             -  Regenerationsrate der Konsumgüter
             Zweckmäßigerweise zählen auch Wasser und die Atemluft dazu
          -  nichtregenerierbare Konsumgüter für S (z. B. Kochsalz)
             -  Dichte der nichtregenerierbaren Konsumgüter
                in der Umgebung;
             -  Entropie der nichtregenerierbaren Konsumgüter
       -  zur Nutzung in der Umgebung von S, Resourcen für S
          -  regenerierbare Resourcen für S, z. B. Holz
             -  Resourcendichte
             -  Regenerationsrate
          -  nichtregenerierbare Resourcen für S
             -  Resourcendichte
             -  Entropie der nichtregenerierbaren Resourcen
    -  geschaffene Dinge von S
       -  Zwischengüter (-produkte); das sind die Güter, die von
          Systemen als Teilprodukt eines Endproduktes genutzt werden
       -  Endprodukte
          -  Konsumgüter; das sind die Güter, die von Systemen um ihrer
             selbst Willen genutzt werden, für ihr Inneres, z. B. Nahrung
          -  Kapitalgüter; das sind die Güter, die von Systemen zu einem
             (äußeren) Zweck genutzt werden, z. B. zur Produktion von
             Zwischengütern, Konsumgütern oder Kapitalgütern

 -  nicht-nutzbare Dinge für S
    = Verborgenes, Unmögliches, Unkontrollierbares, Unerreichbares,
    Fremdes, Unbekanntes, Fernes, Tiefes, Hohes, Seltenes,
    Unkonzentriertes, Unaufgeschlossenes, Zukünftiges
    -  natürliche Dinge
       -  regenerierbares nicht-Nutzbares für S
       -  nichtregenerierbares nicht-Nutzbares für S
    -  geschaffene Dinge
       -  Müll


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                   Beispiele und Anmerkungen                     
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 Nutzbarkeit und nicht-Nutzbarkeit der Dinge werden im
 Kriegsfalle auf den Kopf gestellt: Der Nutzen des
 nicht-Nutzbaren liegt dann darin, daß man dem Gegner das
 Nutzbare entzieht und ihn mit nicht-Nutzbarem überschüttet,
 zukübelt.


                         _______________ 



 Anfang Thema Dinge                                              



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                             Elite                               
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(---> Elite, Poebel)

(Anfang Elite)




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                          Elite, Pöbel                           
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 EP, 31.05.2012, 
     12.06.2009; 11.06.2009, 07.06.2009, 19.08.2008, 29.06.2008,
     29.06.2008, 04.09.2007, 29.12.2006, 07.04.2006, 2003 - 2004;

                         _______________


 Der Charakter eines jeden Menschen liegt irgendwo zwischen den
 Extremen Elite und Pöbel. Das gleiche gilt natürlich auch für
 den Charakter unseres Führungspersonals in Staat und Wirtschaft.
 Hier eine Gegenüberstellung elitärer und pöbelhafter Charaktere: 

 Pöbel ist gierig, anmaßend und rücksichtslos;
 Elite ist bescheiden, zurückhaltend und respektvoll.

 Pöbel bezeichnet sich niemals als Pöbel;
 Elite bezeichnet sich niemals als Elite.

 Pöbel denkt im "Hier und Jetzt";
 Elite denkt in großen Räumen und langen Zeiten.

 Pöbel verfolgt Selbstverwirklichung;
 Elite praktiziert Selbstaufgabe.

 Pöbel denkt an sich zuerst unter Inkaufnahme der Zerstörung des Ganzen;
 Elite denkt an sich zuletzt zur Förderung des Ganzen.

 Pöbel grenzt aus;
 Elite integriert.

 Pöbel denkt in Kategorien von gut und böse;
 Elite denkt in Kategorien von richtig und falsch.

 Pöbel in Schlüsselpositionen zieht noch schlechteren Pöbel nach, grenzt Elite aus;
 Elite in Schlüsselpositionen erzeugt bessere Elite, formt aus Pöbel Elite.

 Pöbel wird bei der Lösung von Problemen persönlich;
 Elite bleibt bei der Lösung von Problemen sachlich.

 Pöbel neigt bei der Lösung von Problemen zu persönlicher Betroffenheit;
 Elite bewahrt bei der Lösung von Problemen persönliche Distanz.

 Pöbel steht für Niedergang;
 Elite steht für Aufstieg.

 Pöbel fordert für sich;
 Elite fordert von sich. (Chali 09.06.2009 13:25)

 Pöbel generiert Dummheit;
 Elite generiert Intelligenz.

 Pöbel läßt sich gehen;
 Elite arbeitet an sich, um besser zu werden.

 Pöbel braucht Autoritäten;
 Elite hält Disziplin.

 Pöbel gehorcht Herren, willkürlichen Mächten und Potentaten. 
 Elite gehorcht Regeln und Gesetzen. 

 Pöbel verursacht Reibung;
 Elite bewirkt Effizienz.

 Pöbel steht für Beliebigkeit;
 Elite steht für Charakter.

 Pöbel kann steinreich sein;
 Elite kann bettelarm sein.

 Pöbel kann unglaublich mächtig sein;
 Elite kann völlig hilflos sein.

 Pöbel macht sich unentbehrlich;
 Elite macht sich überflüssig.

 Pöbel drängt sich auf;
 Elite bietet sich an.

 Pöbel konsumiert;
 Elite bildet Kapital.

 Pöbel erlaubt seinem Nachwuchs Genüsse;
 Elite erzieht zur Askese.

 Pöbel ermuntert seinen Nachwuchs zur Rechtenutzung;
 Elite fordert von seinem Nachwuchs Pflichterfüllung.

 Pöbel erlaubt seinem Nachwuchs, schlechtes Benehmen,
 sich durchzusetzen, notfalls mit Gewalt oder sich sonstwie
 unkontrolliert durch die Gegend fallen zu lassen;
 Elite erzieht zu guter Kommunikation, Rücksichtnahme und 
 anderem sozialförderndem Benehmen.


 Während der letzten 30 Jahre hat sich der Charakter unseres
 Führungspersonals beschleunigend von Elite in Richtung Pöbel
 entwickelt und ist mittlerweile als solcher allgegenwärtig und
 nicht mehr zu übersehen.

 Die meisten Politiker und Wirtschaftsführer in Deutschland, die
 sich mit dem Begriff "Elite" schmücken, bemänteln damit
 tatsächlich nur vollgesogenen, asozialen, menschenverachtenden,
 abgehobenen, antidemokratischen, selbstgefälligen, feudalen,
 verantwortungs- und orientierungslosen Wohlstandspöbel.

 Der Begriff Elite sollte deshalb nur dort verwendet werden, wo
 tatsächlich herausragendes, elitäres Verhalten vorliegt.
 Durch Ausübung einer Führungsaufgabe allein ist man noch nicht
 der Elite zugehörig, wie jeder Geführte zu bestätigen weiß.


                         _______________


http://kommentare.zeit.de/user/erich-paus/beitrag/2009/06/09/elite-vs-p%C3%B6bel

                         _______________


 Anfang Thema Elite, Pöbel                                       



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                           Entropie                              
*******************************+*********************************


 Erich Paus, 29.06.2008, 15.03.2007,
             29.07.2006, 07.04.2006, 28.05.2005, 1983 - 2004;

 Trotz der Nützlichkeit der gesammelten Ideen muß hier einiges
 überarbeitet und allgemeingültiger erfaßt werden.
                                                 (EP, 29.06.2008)

                         _______________


 Gegeben sei eine Menge M von Irgendetwas und ein Zweck, der
 mit dieser Menge erreicht werden soll.
 Die Menge M läßt sich in zwei Teile zerlegen, nämlich
 - in den für den Zweck nutzbaren Anteil fZ,
   für den Fremdzweck, und
 - in den für den Zweck nicht nutzbaren Anteil sZ,
   für den Selbstzweck.
 Also gilt M = fZ + sZ, also
 Gesamtmenge = nutzbare Menge + nicht-nutzbare Menge.
 In dieser Definition ist der Begriff Menge i. A. nicht im
 Sinne einer mathematischen Menge gemeint, sondern im Sinne
 von Masse, Volumen, Wert, usw.

 Die Entropie E der Menge M ist das Verhältnis der für einen
 Zweck nicht-nutzbaren Menge nZ zur Gesamtmenge M = fZ + sZ,
 also:

        sZ        sZ  
 E  =  ----  =  ------- .
        M       fZ + nZ

 Die Entropie ist also nur eine Verhältniszahl, deren Betrag
 zwischen 0 und 1 liegt.

 Der hier vorgelegte Begriff der Entropie unterscheidet sich
 vom Begriff der Entropie in der Physik, beschreibt aber den
 gleichen Zusammenhang, die gleiche Erscheinung.
 Der physikalische Begriff eignet sich besser zur Behandlung
 physikalischer, energetischer oder thermodynamischer Prozesse
 in der Welt der Physik, ist aber wegen seiner Kompliziertheit
 nicht so gut für volkswirtschaftliche Zwecke geeignet.


 Beispiele :

 Thermodynamische Entropie

 Gegeben sei die Energie eines Systems.
 Seine Entropie ist das Verhältnis der Energie dieses Systems,
 die in Form von Wärme vorliegt, zur gesamten Energie des Systems.
  

 wirtschaftliche Entropie

 Gegeben sei die Menge der Resourcen der Weltwirtschaft und als
 Zweck die Versorgung der Menschen mit diesen Resourcen.
 Ihre Entropie ist das Verhältnis der Resourcenmenge, die für die
 Bereitstellung der Resourcen selbst notwendig ist, zur Menge aller
 bereitzustellenden Resourcen.
 Die Menge aller bereitzustellenden Resourcen =
   Menge der für den Menschen nutzbaren Resourcen
 + Menge der für den Menschen nicht nutzbaren Resourcen

 a) Zur Bereitstellung einer Tonne Kohle zum Heizen in Deutschland
    wurden in den 70-er-Jahren rd. 400 kg Kohle auf die
    Bereitstellung der Kohle in den Haushalten verwendet.
    Nur 600 kg waren wirklich zum Heizen nutzbar. 400 kg dienten nur
    zum Betreiben der Maschinerie, die die Kohlen bereitstellte.
    Wenn also in einem Haushalt 3000 kg Kohle pro Jahr gebraucht wurden,
    dann mußten 5000 kg gefördert werden. Mit zunehmender Erschöpfung
    der Vorräte nimmt dieser für das Heizen nichtnutzbare Aufwand
    unaufhaltsam zu.
    Heutzutage ist wahrscheinlich der Aufwand zur Bereitstellung
    bereits höher als der nutzbare Anteil. Zu Beginn der Kohlenutzung
    wurde die Kohle an der Erdoberfläche gefunden. Der Aufwand zur
    Gewinnung von 1000 kg Kohle bestand im Verbrauch von 1 kg Kohle,
    das zudem in Form von Nahrung aufgewendet wurde.

 b) Zur Bereitstellung einer Resourcenmenge muss immer ein Teil zur
    Gewinnung dieser Menge bereitgestellt werden. Da sich die Resourcen
    erschöpfen, wird dieser Anteil immer und unaufhaltsam höher. Das
    Erschöpfen der Resourcen besteht darin, daß
    - immer seltener neue Vorräte gefunden werden, die Suche also
      länger dauert, oder seltener zum Erfolg führt
    - ihre Gewinnung immer teurer wird, da die billig gewinnbaren vorher
      abgebaut wurden
    - immer mehr Energie erforderlich wird, um sie abzubauen, da sie immer
      tiefer (Ölborungen) oder abgelegener (Sibirien) gewonnen werden
    - ihr Abbau immer schwieriger wird, da die leicht abbaubaren Resourcen
      zuerst verbraucht werden
    - ihre neu gefundenen Vorkommen qualitativ immer schlechter werden, da
      die höherwertigen bereits vorher abgebaut wurden
    - usw. usf.
    Es muss also ein immer höherer Anteil Materie, Energie und
    Information aufgewendet werden (Produktionsgüter), um die
    Resourcen in für den Menschen nutzbarer Form (Konsumgüter)
    bereitzustellen.
    Umgekehrt gesagt, nimmt der für den Menschen nutzbare Anteil
    an den gewonnenen Resourcen unaufhaltsam ab.

 Wirtschaftswachstum rührt also her vom Entropiewachstum der
 Gewinnung unserer nicht-regenerierbaren Ressourcen aufgrund
 ihres Verbrauchs. Dies macht die Unvermeidlichkeit und
 Unaufhaltsamkeit des Wirtschaftswachstums aufgrund unserer
 Wirtschaftsweise unter Verwendung nicht-regenerierbarer
 Ressourcen vielleicht etwas deutlicher.
 Das Wirschaftswachstum ist also das Entropiewachstum der
 Ressourcengewinnung und bei Nutzung nicht regenerierbarer 
 Resourcen unvermeidlich. S. dazu auch Wachstumszivilisation. (EP, 07.04.2006)


 Anmerkung: Obwohl ich hier den physikalischen Begriff Entropie
 zu benutzen versuche, verwendet die Physik selbst für diese
 Zusammnenhänge die Begriffe Exergie und Anergie. Exergie ist der
 nutzbare und Anergie ist der nicht-nutzbare Anteil einer
 Energieform.
                                                 (EP, 15.03.2007)


(Anfang Entropie)



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                      Ermächtigungsgesetz                        
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 EP, 26.08.2012, 12.01.2009, 03.11.2008, 24.08.2008,
     26.06.2008, 14.06.2008, 05.06.2008, 29.05.2008, 04.05.2008,
     29.05.2008, 04.05.2008, 11.04.2008, 08.02.2008, 10.12.2007,
     23.11.2007, 16.09.2007, 10.09.2007, 05.09.2007, 04.09.2007;



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              Ermächtigungsgesetz Inhaltsverzeichnis             
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 Grundsätzliches                                                 


 Grundgesetz, Artikel 23, alt                                    


 Grundgesetz, Artikel 23, neu                                    


 Was bedeutet die Aufhebung des                                  
 Geltungsbereiches und Zeitpunktes der Inkraftsetzung von        
 Zivilprozessordnung, Strafprozessordnung und Gerichtsverfassungsgesetz 
 am 25.04.2006.                                                  
 Was bedeutet das für den Rechtsstaat?                           
 Findet hier aktiv die Auflösung Deutschlands statt?             
 Hochverrat?                                                     
 Sabotage?                                                       

 Hier Genaueres dazu:
 TOP; 12.01.2009; Private Beamte, Gesetze ohne Geltungsbereich, 
 Amtsträger ohne Legitimation? Willkommen in der BRD! 
 Dass mit der BRD seit dem 18.06.1990 etwas nicht stimmt, 
 dürfte jedem aufmerksamen Grundgesetzleser schon 
 aufgefallen sein.
 EP : Kalter Staatsstreich? 
 Institutionalisierte Zersetzung, Sabotage und Hochverrat?
 Nein.
 Das Grundgesetz wurde am 18.07.1990  00:00 mit Löschung 
 seines Geltungsbereiches in Artikel 23 außer Kraft gesetzt.
 Es gilt nun wieder Siegerrecht.
 Siegerrecht!
 Für Deutschland ist in diesem Zusammenhang das
 SHAEF-Gesetz Nr. 52, Artikel VII, Nr. 9, Abschnitt E 
 von besonderer Bedeutung 



 Ermächtigungsgesetz der Hitler-Regierung vom 23.03.1933         


Ermächtigungsgesetz; 
Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 23.3.1933
http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/ermaechtigungsgesetz/index.html 


 Wikipedia-Artikel zum Ermächtigungsgesetz der Hitler-Regierung  


 EU-Verfassungsvertrag 27.04.2008, "Vertrag von Lissabon",       
 das Ermächtigungsgesetz der EU-Kommission und der europäischen  
 Regierungen und Parlamente zur Errichtung einer Rätediktatur    
 a la Sowjet-Union                                               


 Ermächtigungsgesetz der Bush-Regierung vom 09.05.2007           


 Ermächtigungsgesetz der Bush-Regierung vom 09.05.2007           
 Eine Zusammenfassung auf Telepolis, Heise -Verlag               



 Anfang Ermaechtigungsgesetz Inhaltsverzeichnis                  



-----------------------------------------------------------------
                         Grundsätzliches                         
--------------------------------+--------------------------------


 Der forsche Versuch, in Europa mit dem EU-Verfassungsvertrag,
 alias Vertrag von Lissabon, eine Rätediktatur einzuführen,
 zeigt von welch minderwertigen Personal Deutschland, die
 anderen EU-Staaten und die EU selbst regiert werden. Für dieses
 Politgesoxx sind Verfassungen ganz beliebig austauschbar. Ob
 Demokratie, Oligarchie, Plutokratie, Diktatur oder feudal.
 Scheißegal.
 Dieser Mob ist genau der Pöbel, den sie hier in Deutschland mit
 ihrem Kampf gegen rechts zu bekämpfen vorgeben. Diese Idioten
 wissen nicht, daß Verfassungen Dichtegetrieben sind und nicht
 dem Belieben irgendwelcher politischen Einfaltspinsel
 unterliegen. Zudem wurschteln sie gegen jede geschichtliche
 Erfahrung. Sie scheißen auf die Ideen der Aufklärung. Sie
 scheißen auf die jüngsten Lehren der sowjetischen Rätediktur
 mit ihren Satelliten-Rätediktaturen.
 Sie scheißen auf das Wohl des Volkes.
 Sie Scheißen auf Alles.
 Stoppt diese Idioten.
 Stoppt diese Verbrecher.
 Stoppt diese Wahnsinnigen.                        (EP, 20080703)

                          _______________


 Mit dem EU-Verfassungsvertrag wird in den Nationen Europas eine
 Despotie in der Art des Sowjetsystems etabliert. Dies geschieht
 unter entschlossener Mithilfe von SPD und CDU, den bürgerlichen
 Parteien der Mitte. Diese halten sich natürlich in aller
 Selbstgefälligkeit für demokratisch und lassen keine Gelegenheit
 aus, den Kampf gegen Rechts zu propagieren und zu fördern, also
 den Kampf gegen die Diktatur bzw. ihrer Gefahr. 
 Diese Eiferer gegen die Diktatur etablieren eine solche hier ganz
 selbstverständlich. (EP, 20080605)



 Mit der Beseitigung des alten GG Artikels 23 wurde die Definition
 des Deutschen Staatsgebietes durch eine Regierungsermächtigung
 bezüglich Europas ersetzt. Der Deutsche Bundestag hat der
 Bundesregierung per geändertem Grundgesetz-Artikel 23 diesbezüglich
 vollständige Handlungsfreiheit zugestanden. Diese Ermächtigung
 durch GG § 23 (03) ist die Grundlage zur Zerstörung der
 Deutschen Nation und die Auslieferung von uns Deutschen und
 unseres Kapitals an die Willkür internationaler Interessen durch
 idiotische, verbrecherische und wahnsinnige Regierungspolitiker.
 Nicht einmal Hitler hat seine Ermächtigung in die Verfassung
 schreiben lassen. Er hatte das Ermächtigungsgesetz vom 23.03.1933
 sogar mit einem Verfallsdatum versehen: 01.04.1937. Es galt
 also nur vier Jahre. Der GG-Ermächtigungsartikel 23 gilt bis zur
 Auflösung Deutschlands, wenn wir ihn so stehenlassen.



 Der EU-Verfassungsvertrag, der Vertrag von Lissabon, ist die
 Vollstreckung der Beendigung des Grundgesetzes entgegen der
 Regelung in GG Art 146. Dort war und ist folgendes
 festgeschrieben:
 "Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an
 dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem Deutschen
 Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

 In neuerer (2004) Fassung lautet dieser GG Art 146:
 "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und
 Freiheit Deutschlands für das gesamte Deutsche Volk gilt,
 verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine
 Verfassung in Kraft tritt, die von dem Deutschen
 Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

 Den EU-Verfassungsvertrag hat man dem Deutschen Volk nicht
 zum Beschluß vorgelegt. Die Annahme des EU-Verfassungsvertrages
 durch Parlament und Regierung ist also ein Putschversuch 
 gegen das Grundgesetz, gegen ihren jeweiligen Verfassungsauftrag
 und gegen die Demokratie schlechthin.
 Dieser Putsch dient zur Etablierung einer Rätediktatur in der
 Art der Sowjetunion, dessen Scheitern das Deutsche politische
 System voll miterlebt und immer noch vor Augen hat.

 Die Anfechtung dieses Putschversuches von Regierung und
 Parlament liegt beim Bundesverfassungsgericht z. Zt. zur
 Entscheidung an.
 

 Das Parlament ist eine Bande von Verschwörern und Hochverrätern.
 Sie wollen die Schäden die sie in den letzten 25 Jahren in
 Deutschland angerichtet haben, nun in der EU verstecken.
 Ihre fetten Pensionen wollen diese vollgesogenen Arschlöcher aber
 weiter von den Deutschen bezahlen lassen. (EP, 20080614)


 Die Bundesregierung ist eine Verbrecherbande.


 Die gleiche Sorte Idioten, Verbrecher und Wahnsinnige, die den
 EU-Verfassungsvertrag, den Vertrag von Lissabon, geschaffen haben,
 haben bereits den StGB §130, Volksverhetzung, geschaffen.


 Die Medien betätigen sich als Unterstützer und willfährige oder
 selbsttätige Dreckschleudern zur Zersetzung nationaler deutscher
 Willensbildung und Interessen.


 Sa, 15.09.2007, FAZ, S.2, "Arme gegen Reiche und die Länder
 gegen den Bund"
 Rüttgers bekundet beim Finanzministertreffen zur 
 Föderalismusreform seine Absicht, mit Nordrhein-Westfalen dem
 Benelux-Vertrag beitreten zu wollen.
 Dieser Wahnsinnige maßt sich Hoheitsrechte an.



-----------------------------------------------------------------
                  Grundgesetz, Artikel 23,  ALT                  
--------------------------------+--------------------------------


 Das Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden,
 Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,
 Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein,
 Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern.
 In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in
 Kraft zu setzen.                              (Fassung von 1975)

                         _______________


 EP 20071123 : Es deutet einiges darauf hin, daß die BRD zwischen
 dem 17.07.1990 und dem 01.01.1991 aufgelöst wurde.
 BGBl. 1990, Teil II, Seite 885, 890 vom 23.09.1990 ?

 Die Täter:
 Die Schwerstverbrechern Kohl, Schäuble, Blüm, Süßmuth, Geißler,
 Schwarz-Schilling, und wer sonst noch der damaligen
 Verbrecher-Regierung angehörte....

 Der Schwerstverbrecher Rüttgers hat bereits kundgetan, daß NRW
 aus dem deutschen Staatsverband austreten und sich dem
 Benelux-Vertrag anschließen wolle.
 (FAZ, Sa, 15.09.2007, S.2, "Arme gegen Reiche und die Länder")




-----------------------------------------------------------------
                 Grundgesetz, Artikel 23,  NEU                   
--------------------------------+--------------------------------


 EP 20071123 : Es deutet einiges darauf hin, daß die BRD zwischen
 dem 17.07.1990 und dem 01.01.1991 aufgelöst wurde.
 BGBl. 1990, Teil II, Seite 885, 890 vom 23.09.1990(?)

 (01) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die
 Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen
 Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und
 föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität
 verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen
 vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann
 hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte
 übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie
 für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare
 Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach
 geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder
 Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.

 (02) In Angelegenheiten der Europäischen Union wirken der
 Bundestag und durch den Bundesrat die Länder mit. Die
 Bundesregierung hat den Bundestag und den Bundesrat umfassend
 und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten.

 (03) Die Bundesregierung gibt dem Bundestag Gelegenheit zur
 Stellungnahme vor ihrer Mitwirkung an Rechtsetzungsakten der
 Europäischen Union. Die Bundesregierung berücksichtigt die
 Stellungnahme des Bundestages bei den Verhandlungen. Das
 Nähere regelt ein Gesetz.

 (04) Der Bundesrat ist an der Willensbildung des Bundes zu
 beteiligen, soweit er an einer entsprechenden innerstaatlichen
 Maßnahme mitzuwirken hätte oder soweit die Länder innerstaatlich
 zuständig wären.

 (05) Soweit in einem Bereich ausschließlicher Zuständigkeiten
 des Bundes Interessen der Länder berührt sind oder soweit im
 übrigen der Bund das Recht zur Gesetzgebung hat, berücksichtigt
 die Bundesregierung die Stellungnahme des Bundesrates. Wenn im
 Schwerpunkt Gesetzgebungsbefugnisse der Länder, die Einrichtung
 ihrer Behörden oder ihre Verwaltungsverfahren betroffen sind,
 ist bei der Willensbildung des Bundes insoweit die Auffassung
 des Bundesrates maßgeblich zu berücksichtigen; dabei ist die
 gesamtstaatliche Verantwortung des Bundes zu wahren. In
 Angelegenheiten, die zu Ausgabenerhöhungen oder
 Einnahmeminderungen für den Bund führen können, ist die
 Zustimmung der Bundesregierung erforderlich.

 (06) Wenn im Schwerpunkt ausschließliche Gesetzgebungsbefugnisse
 der Länder auf den Gebieten der schulischen Bildung, der Kultur
 oder des Rundfunks betroffen sind, wird die Wahrnehmung der
 Rechte, die der Bundesrepublik Deutschland als Mitgliedstaat
 der Europäischen Union zustehen, vom Bund auf einen vom Bundesrat
 benannten Vertreter der Länder übertragen. Die Wahrnehmung der
 Rechte erfolgt unter Beteiligung und in Abstimmung mit der
 Bundesregierung; dabei ist die gesamtstaatliche Verantwortung
 des Bundes zu wahren.

 (07) Das Nähere zu den Absätzen 4 bis 6 regelt ein Gesetz, das
 der Zustimmung des Bundesrates bedarf.



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       Ermächtigungsgesetz der NS-Regierung vom 23.03.1933       
--------------------------------+--------------------------------


 Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich vom 23.3.1933

 (1) Reichsgesetze können außer in dem in der Reichsverfassung
 vorgesehenen Verfahren auch durch die Reichsregierung beschlossen
 werden. Dies gilt auch für die in den Artikeln 85 (02) und 87 der
 Reichsverfassung bezeichneten Gesetze.

 (2) Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze
 können von der Reichsverfassung abweichen, soweit sie nicht die
 Einrichtung des Reichstags und des Reichsrats als solche zum
 Gegenstand haben. Die Rechte des Reichspräsidenten bleiben
 unberührt.

 (3) Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze
 werden vom Reichskanzler ausgefertigt und im Reichsgesetzblatt
 verkündet. Sie treten, soweit sie nichts anderes bestimmen,
 mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft. Die
 Artikel 68 bis 77 der Reichsverfassung finden auf die von der
 Reichsregierung beschlossenen Gesetze keine Anwendung.

 (4) Verträge des Reiches mit fremden Staaten, die sich auf
 Gegenstände der Reichsgesetzgebung beziehen, bedürfen für die
 Dauer der Geltung dieser Gesetze nicht der Zustimmung der an
 der Gesetzgebung beteiligten Körperschaften. Die
 Reichsregierung erläßt die zur Durchführung dieser Verträge
 erforderlichen Vorschriften.

 (5) Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündung in
 Kraft. Es tritt mit dem 1. April 1937 außer Kraft, es tritt
 ferner außer Kraft, wenn die gegenwärtige Reichsregierung
 durch eine andere abgelöst wird.

 Reichsgesetzblatt T. I. (1933), Nr. 25, S. 141 



 Anfang Thema Ermaechtigungsgesetz                               





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                EU-Verfassungsvertrag 27.04.2008                 
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 Die EU kann, ohne ein Parlament zu fragen, einen Krieg beginnen.
 Über Militäreinsätze entscheidet allein der Ministerrat der EU.
 Der Bundestag hat danach weder eine Entscheidungsbefugnis, noch
 eine Kontrolle über Truppeneinsätze und die entsprechende
 Außenpolitik. Der Vertrag billigt ausdrücklich auch dem
 Europäische Gerichtshof keine Kontrollmöglichkeit zu. (Art. I-41,
 S. 37 und Art. III-376. S. 169).
 Der Vertrag verpflichtet die EU-Bürger, (ungefragt) mehr
 Steuergeld für militärische Aufrüstung auszugeben, oder wie die
 Eurokraten vorsichtiger formulierten “ihre militärischen
 Fähigkeiten schrittweise zu verbessern” (Art. I- 41 Abs. 3.
 S.37).
 Seite 437 des Vertrags “weist darauf hin, daß das von der Union
 auf der Grundlage der Verträge gesetzte Recht im Einklang mit
 der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union
 unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bestimmungen”
 nationales Recht bricht.
 Im Vertrag steht: “In gewissen Fällen ist die Todesstrafe
 erlaubt”. Der Staat kann nun die Todesstrafe für Taten vorsehen,
 die in Kriegszeiten (Krieg gegen Terror) oder bei unmittelbarer
 Kriegsgefahr begangen werden”. Im Grundgesetz Art. 102, stand:
 Die Todesstrafe ist abgeschafft. Nun hat sie der deutsche
 Bundestag prophylaktisch wieder eingeführt.
 Die “Achtung des Privat- und Familienlebens”, jedenfalls die der
 Wohnung des privaten Telefon und der Briefe, darf eingeschränkt
 werden, und zwar “für das wirtschaftliche Wohl des Landes” oder
 “zum Schutz der Moral”. Was das sein soll, bestimmen diejenigen,
 die bisher schon die materiellen Voraussetzungen für
 “wirtschaftlichen Wohlstand” ruiniert und die “Moral” weitgehend
 zersetzt haben.

 (Altermedia 04.05.2008)


 Der Marsch in die die Primitivzivilisation.
 Südamerika 1960 - 2000 und die 
 Rätediktatur Sowjetunion 1917 - 1989 lassen grüßen.



 Und die SPD, die ihre Ablehnung von Hitlers Ermächtigungsgesetz
 bei jeder sich bietender Gelegenheit heraushängen läßt, hat der
 Umwandlung Europas in eine Rätediktatur fast vollzählig zugestimmt.
                                                 (EP, 24.08.2008)



 Anfang Thema EU-Verfassungsvertrag                             




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                      Ethik und Leitkultur                       
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 08.05.2012, 
 24.09.2010, 29.06.2008, 02.05.2007, 30.04.2007, 25.04.2007; 


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                        Definition Ethik
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 Das Wort Ethik leitet sich ab aus dem griechischen Wort Ethos
 und bedeutet Gewöhnung.
 Tatsächlich geht es in der Ethik um die Gewöhnung an sittlich
 wertvolles Verhalten in einer Nation oder Zivilisation.

 Eine geeignetes deutsches Wort für Ethik ist Leitkultur.

 Genauer wäre der Begriff Leitzivilisation.

 Der Gegensatz zu ethischem Verhalten ist ein Verhalten, das sich
 ungehemmt durch Lust und Unlust, Leidenschaften leiten läßt
 mit all den damit verbundenen Launen, Zufällig-, Willkürlich-
 und Beliebigkeiten.
 
 Ethisches Verhalten ist der Gegensatz zu einem Leben im Hier
 und Jetzt.

 Die Maßnahmen zur Gewöhnung an dieses Verhalten nennt man
 Erziehung.

 Das Ergebnis der Erziehung ist das individuelle oder soziale
 Kapital eines Menschen, einerseits seine Tüchtigkeit und
 Fähigkeit, andererseits sein entschlossenes Handeln auf dieser
 Basis in Bezug auf einen Staat oder eine Zivilisation unter
 Hintanstellung von Lust- und/oder Unlustzuständen.
 
 Die Ethik ist also ein Teil der Staatswissenschaften.

 Das, was bei sittlich wertvollem Verhalten herauskommt, nennt
 man Werte oder Güter. Diese können in Geld meßbar sein oder
 auch nicht. Sie können technologischer oder sozialer Natur
 sein. Sie können Konsumgüter oder Kapitalgüter sein.

 Der höchste Wert oder das höchste Gut ist das Glück der Menschen.
 Der Staat strebt nach dem Glück für sein Staatsvolk.
 Die Menschen selbst streben nach ihrem persönlichen Glück.
 Glück ist nicht Mittel für Weiteres. Es wird um seiner selbst
 Willen angestrebt, gehört also in die Klasse der Konsumgüter.
 Es bedeutet für den Glücklichen gut leben.

 Das Glück erreicht man, wenn man sich sittlich wertvoll verhält.
 Was sittlich wertvoll ist, wird vom Staat vorgegeben und ist
 jedem Mitglied des Staates bekannt. Deshalb ist das sittlich
 wertvolle Verhalten eines Menschen für jeden anderen erkennbar.
 Dies ist auch das Ziel der Bildung eines Staates.
 Für Deutschland am 29.06.2008 treffen diese Bemerkungen nicht zu.
 Der deutsche Staat ist derart deformiert, daß hier nationales
 Müllverhalten als wertvoll verkauft wird. Der daraus resultierende
 dramatische Niedergang Deutschlands kann mittlerweile sogar von
 den größten Deppen nicht mehr übersehen werden.
 
 Die Ethik einer Nation oder Zivilisation ist also die Lehre
 von der Wertewelt, an die ihre Mitglieder gewöhnt werden
 müssen, damit das Wohl des Volkes maximal bedient wird, und das
 Einüben und Gewöhnen an ein Handeln im Sinne dieser Werte.

 Der Wert ethischen Verhaltens orientiert sich am Wohl
 der Menschen einer Zivilisation oder Nation und dient dazu, sie
 mit Hilfe sittlichen Verhaltens zu höchster zivilisatorischer
 oder nationaler Effizienz zu bringen. Das hier gemeinte Wohl
 ist die Summe des Wohls über alle Individuen der Gemeinschaft
 genommen. Das Wohl kann nur über einen Entscheid Aller definiert
 werden.
 Ethik ist also kein abgehobener Selbstzweck, sondern trägt
 via Effizienz maßgeblich zum Wohl und zur Stabilität einer
 Nation oder Zivilisation bei.

 In Deutschland des Jahres 2007 ist dieser Zusammenhang von den
 meisten Menschen nicht mehr einsehbar.
 Sittlich wertvolles Handeln erscheint hier jetzt zunehmend als
 ein erfolgreiches persönliches Untergangskonzept.


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                        Folgerungen Ethik
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 Ethik ist keine humanistische Wertewelt. Sie ist immer nur
 auf eine Nation oder Zivilisation bezogen, und dient dazu, eine
 Nation oder Zivilisation durch die die Ethik begleitende
 Effizienzsteigerung konkurrenzfähiger zu machen gegenüber
 anderen, wodurch sich der Ertrag, das Wohl, für alle
 Beteiligten erhöht.

 Eine Ethik für die ganze Menschheit ist sinnlos, ja sogar
 gefährlich wegen der ihr innewohnenden Rückkopplung.
 Die Menschheit hätte ja keine Umgebung mehr, an der die Ethik
 gemessen würde, die diese Ethik steuern würde.
 Dem Irrsinn wäre Tür und Tor geöffnet.
 "One World" ist eine Facette dieses Irrsinns.

 Dieses sozial wertvolle Verhalten wird durch Erziehung
 herbeigeführt. Erziehung ist also das Verhalten, mit dem der
 Erzieher, der Staat, seine Schutzbefohlenen an sozial
 wertvolles Verhalten gewöhnt.
 Erziehung ist tätige Gewöhnung an sozial wertvolles Verhalten.

 Sozial wertvolles Verhalten bezieht sich immer nur auf eine
 Nation oder Zivilisation. Ein in einer bestimmten Zivilisation
 wertvolles Verhalten kann in einer anderen Zivilisation
 verbrecherisch sein und umgekehrt. Dies ergibt sich aus den 
 Sachzusammenhängen, nicht aus willkürlicher Ideologie oder 
 Religiosität.

 Die Gewöhnung an sozial wertvolles Verhalten ist Kapitalbildung.
 Es ersetzt das Verhalten, das allein durch Lust und Unlust
 getrieben wird.

 Das ethische Kapital ersetzt zufälliges und willkürliches
 Verhalten durch mehr oder weniger gut vorhersagbares,
 plausibles, vertraueneinflößendes Verhalten.

 Ethische Kapital schafft Freiheit für alle an dieser Ethik
 Beteiligten, die nach dieser Ethik Lebenden.

 Ethische Kapital schafft Gleichheit für alle an dieser Ethik
 Beteiligten, die nach dieser Ethik Lebenden.

 Der Bedarf an ethischem Kapital nimmt mit der Bevölkerungsdichte
 exponentiell zu oder ab. Dies geschieht analog zur Entwicklung
 in Richtung Demokratie oder Freiheit.

 Die Ethik einer Demokratie ist aufwändiger als die Ethik einer
 Monarchie, Diktatur oder Despotie. Sie bringt aber auch mehr
 Ertrag in Form von Wohlergehen wegen des durch die erhöhte Dichte
 vorhandenen umfangreicheren Austausches.
 Die Ethik einer Demokratie ist aber ineffizient in Monarchie,
 Diktatur oder Despotie. Der Ertrag kann den Aufwand nicht
 amortisieren.
 Die Ethik einer Monarchie, Diktatur oder Despotie kann nicht
 auf eine Demokratie übertragen werden. Der Ertrag wäre
 unzureichend. Deshalb würde eine solche Ethik durch eine einer
 Demokratie angemessenere Ethik ersetzt werden, oder die Demokratie
 würde als Primitivzivilisation dahinvegetieren.

 Den Gegensatz zwischen ethikfreiem und ethikhaltigem Verhalten
 kann sich jeder an Hand des Vergleiches zwischen Braunbär und
 Wolfsrudel illustrieren.

 Das Unterrichtsfach Ethik in Deutschland ist insofern fast
 vollständig nichtsnutziges, seichtes Gelaber ohne Sinn und Zweck.
 Die ethische Arbeit muß genau dort getan werden, wo die
 zivilisatorischen oder nationalen Probleme zutage treten,
 z. B. im Schulunterricht, wo Schrottverhalten unsere gesamte
 zivilisatorische Leistungsfähigkeit an der Quelle schädigt bzw.
 im Kern trifft.

 Die Bürger einer Nation, die sich nicht um deren Ethikbildung
 kümmert, können nicht wahrnehmen, wie sie von anderen Nationen
 verarscht und ausgenommen werden. Sie haben nicht einmal eine
 entfernte Ahnung davon. (EP, 20100429)

 Die Forderung lautet nicht, ein guter Mensch zu sein.
 Die Forderung lautet, die Gesetze einzuhalten und gute 
 Gesetze zu machen.
                                                 (EP, 08.05.2012)


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     Verweise auf Seiten, die die Ethik zum Gegenstand haben                      
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Wirtschaftsverbrechen; http://www.wirtschaftsverbrechen.de/      

BCC; business crime control; http://businesscrime.de/?p=853      



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                        Literatur zur Ethik                      
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 Aristoteles,
 Nikomachische Ethik,
 Reclam-Nr. 8586
 



 Anfang Thema Ethik                                              




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                            Freiheit                             
********************************+********************************


 EP, 20101230, 
     20090922, 20090907, 20090726, 20090621, 20080823, 20080629,
     20071107, 20070930, 20061229, 20061024, 20060731, 20060327,
     20060223, 20051206-20051204;  20051019; 20051017; 20050526;


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 totale Unabhängigkeit, bürgerliche Freiheit, totale Abhängigkeit
-----------------------------------------------------------------

 In der totalen Unabhängigkeit hat jeder das unbegrenzte Recht
 auf alles, wonach ihm gelüstet und was er erreichen kann, also
 auch auf den Besitz von Jedermann, ja, sogar auf dessen Person.
 In der totalen Unabhängigkeit trägt jeder das unbegrenzte
 Risiko, daß irgendjemand Anspruch auf seinen Besitz oder ihn
 selbst erhebt und ihm dies mit allen denkbaren Mitteln zu nehmen
 trachtet.

 In der bürgerlichen Freiheit ist alles Streben verboten, dessen
 Nutzen mit gleichem oder höherem Schaden eines anderen bezahlt 
 wird. Im Allgemeinen ist beim Streben sogar jeder Schaden eines 
 Anderen verboten. Es gibt aber Ausnahmen, die der Effizienz,
 einer Weiterentwicklung, einer Zivilisatin zugute kommen. Das 
 ist z. B. die Preisunterbietung von wirtschaftlichen 
 Konkurrenten. Aber hier sind der Unterbietung Grenzen gesetzt.
 Dumping ohne Rücksicht auf den Selbstkostenpreis ist als 
 unlauterer Wettbewerb verboten. 
 Der Gegenwert dieses Verbotes liegt in der Garantie des
 Eigentums an den Werten, die jemand besitzt.
 In der bürgerlichen Freiheit sind Werte und Besitz eines 
 anderen dem eigenen willkürlichen Erwerbstreben entzogen.
 So sind auch eigene Werte und Besitz dem willkürlichen
 Erwerbsstreben Anderer entzogen.
 Im Ergebnis wird dadurch für Jedermann das Eigentum an Werten
 gewährleistet. Freiheit ist also die Befreiung von Willkür
 anderer und die Befreieung von der Angst vor Willkür anderer
 in Bezug auf den eigenen Besitz an Werten.
 Diese Befreiung hat der Staat mit Hilfe von Gesetzen und deren 
 konsequente Durchsetzung gegen jedermann zu gewährleisten.

 Die bürgerliche Freiheit liegt zwischen zwei Extremen, nämlich
 - dem Zustand der totalen Unabhängigkeit.
   Alles, was man will, darf man erstreben, d. i. Anarchie,
   der Krieg jeder gegen jeden.
 - dem Zustand der totalen Abhängigkeit
   Nichts von dem, was man will, darf man erstreben.
   Alles was man tut, ist fremdbestimmt, umgebungsbestimmt.
   Das Wollen ist überflüssig. Das Streben ist zwecklos, die
   Reglementierung ist total.

 Sowohl totale Unabhängigkeit als auch totale Abhängigkeit sind
 Idealisierungen, die nie wirklich in der Realität existieren und
 auch nie erreichbar sind, und auch unablässig dem Wandel
 der Umgebungsbedingungen unterworfen sind.

 Der Zustand der bürgerlichen Freiheit bewegt sich mit der
 Bevölkerungsdichte aus Richtung totaler Unabhängigkeit in
 Richtung totaler Abhängigkeit und mit Fallen der Dichte in
 die andere Richtung jedoch ohne die Extreme jemals erreichen
 zu können.

 Die bürgerliche Freiheit ist Kapital. Ihre Einrichtung
 erfordert Aufwand an vorhandenen Werten von jedem. Ihr Ertrag
 sind Werte wie Lebensqualität, Beständigkeit und Sicherheit
 der Lebensbedingungen, Befreiung von Angst vor Willkür.

 Ein Abbau der bürgerlichen Freiheit, auch "Deregulierung"
 genannt, ohne Rückgang der Bevölkerungsdichte führt zu
 erheblichen Zerstörungen an Sicherheit und Lebensqualität
 einer Zivilisation und bei den Menschen zur Rückkehr der 
 Angst vor der Zukunft. Beispiele Deutschland, Europa, USA und 
 überhaupt die ganze westliche Welt 30.12.2010.

 Das gleiche gilt für ein zuviel an bürgerlicher Freiheit 
 durch Überregulierung. Beispiel die amerikanischen 
 Sicherheitsmaßnahmen, die mit dem Krieg gegen den Terror
 begründet werden. Der Ertrag an Sicherheit rechtfertigt nicht 
 mehr den persönlichen Aufwand in Form von unangenehmer 
 Maßnahmenbetroffenheit. 
 Die bürgerliche Freiheit besitzt also ein Optimum, das im 
 Wesentlichen von der Bevölkerungsdichte bestimmt wird.

 Die bürgerliche Freiheit ist der Zustand, der folgendem
 Optimalitätskriterium genügt:
 - Soviel Unabhängigkeit wie möglich,
   soviel Abhängigkeit wie nötig.
 Äquivalent dazu sind die folgenden Optimalitätskriterien:
 - Soviel Unabhängigkeit wie möglich,
   sowenig Unabhängigkeit wie nötig.
 - Sowenig Abhängigkeit wie möglich,
   soviel Abhängigkeit wie nötig.
 - Sowenig Abhängigkeit wie möglich,
   sowenig Unabhängigkeit wie nötig.

 Die Entwicklung der bürgerlichen Freiheit von der totalen
 Unabhängigkeit weg geschieht durch Zustandsänderungen mit der
 Eigenschaft, daß das Verharren auf dem vorhandenen Zustand
 bürgerlicher Freiheit mehr Aufwand erfordert, als die Annahme
 eines neuen Zustandes. Die Entwicklung der bürgerlichen Freiheit
 ist insofern aufwandsgesteuert und -getrieben. Sie ist ein
 Prozess laufender Bestrebungen Aufwände zu minimieren, wobei die
 Aufwände für ein Individuum mit zunehmender Bevölkerungsdichte
 steigen.
 Die Bevölkerungsdichte ist also die grundlegende treibende Kraft
 hinter der Folge der Zustandsänderungen.
 Dies hat z. B. auch Montesquieu mit seiner Studie "Vom
 Geist der Gesetze" an Hand vieler Beispiele beschrieben:
 Despotie bei dünner Besiedlung und/oder großer territorialer
 Ausdehnung.
 Monarchie bei mittlerer Bevölkerungsdichte.
 Demokratie bei hoher Bevölkerungsdichte wie z. B. in den
 griechischen Städten des Altertums oder des Populus Romanus.
 Die den Stadtstaaten zugrundeliegenden Verfassungen auf
 erobertes Territorium auszuweiten erwies sich immer als
 unmöglich bzw. hätte bzw. hatte Verfassungsänderungen erzwungen.

 Der Begriff der Freiheit umfaßt aber nicht nur die Betroffenheit
 durch willkürliches Verhalten anderer Menschen, sondern auch die
 durch die widrigen Ereignisse, die aus der Umgebung der Menschen
 herrühren z. B. Naturkatastrofen, Unfallrisiken, Krankheitsrisiken,
 Alterversorgung, sonstige Risiken.

 Eine Versicherungsgesellschaft realisiert diesen Zusammenhang
 überaus anschaulich: jeder Versicherte treibt Aufwand in Form
 seiner Prämie und erhält dadurch als Ertrag Sicherheit in
 Bezug auf das versicherte Risiko. Der Verlust an Unabhängigkeit
 durch die Verpflichtung zur Prämienzahlung wird aufgewogen
 durch die Befreiung von dem versicherten Risiko, durch die 
 Bewahrung vor der Abhängigkeit, Pflicht oder Sachzwang der 
 Schadensbehebung. Von daher darf man eine Nation durchaus als
 Versicherungsgesellschaft auffassen und zwar für das Leben des
 einzelnen Menschen in seiner Gesamtheit als auch für das Leben
 aller ihrer Menschen in ihrer Gesamtheit, für das Volk.
 In der Stabilität der Nation treffen sich der Wille des Volkes
 und der Wille des Individuums genau.

 Der Dichtegetriebene Übergang aus einem vorhandenen Zustand
 bürgerlicher Freiheit zu einem neuen bedeutet also die
 Preisgabe von überkommenen Werten von einem bestimmten Betrage
 zugunsten anderer Werte von höherem Betrage.
 Es ist ein Prozess, der geringerwertige Zustände durch
 höherwertige ersetzt.
 Wegen der Dichtegesteuerung dieses Prozesses erzwingt umgekehrt  
 der Rückgang der Dichte den Rückschritt in Richtung
 Unabhängigkeit. Bei der extrem geringen Bevölkerungsdichte der
 Sammler-Zivilisationen ist z. B. Besitzwahrung gar nicht
 möglich, oder wäre sehr ineffizient.

 Dieser Prozess geht nur dann auf dem optimalen Pfad in die
 richtige Richtung, wenn die Zustände und die ihnen
 zugrundeliegenden Gesetze von Bürgern mit gleichen
 Lebensverhältnissen und daraus resultierenden durchschnittlich
 gleichen Interessen gemeinsam, demokratisch, geschaffen werden.

 Der Begriff der Freiheit taucht bei Montesquieu in zwei
 Zusammenhängen auf ("Vom Geist der Gesetze" Bücher XI, XII):
 - Die bürgerliche Freiheit: Das ist die Freiheit des Bürgers
   in Bezug auf die Gesetze, denen er unterworfen ist.
 - Die Freiheit der Verfassung: Das ist die gegenseitige
   Respektierung des gesetzmäßigen Zusammenhanges der
   Staatsorgane (Verfassungorgane) zur Erhaltung und Bewahrung
   ihres Zustandes. Mit Hilfe einer Verfassung die Stabilität
   einer nation zu organisieren ist wirklich ein großes Stück
   Staatskunst. Das primitive Konstrukt der deutschen Verfassung
   erweist sich nun, am 30.12.2010, als bemerkenswert instabil.
   Die Bundesregierung hat ihr Parlament perfekt zu einer 
   willfährigen Akklamationstruppe dressiert, die sich 
   mittlerweile sogar willfährig und rücksichtslos über die 
   Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes hinwegsetzt. 
   Das Volk als Verfassungsorgan und letzte Kontrollinstanz ist
   völlig mißachtet, entmachtet und ausgeschaltet.


Anfang Thema Freiheit                                            



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                           Folgerungen
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 Die bürgerliche Freiheit und ihre Weiterentwicklung besteht in
 der Minderung von Nullsummenspielen:
 Man darf die Werte erstreben, die nicht zu entsprechenden
 Verlusten bei anderen führen.
 Man darf keine Werte erstreben, die zu entsprechenden Verlusten
 bei anderen führen.
 Es ist jedoch zu beachten daß es Ausnahmen von dieser Regel 
 gibt. Was immer gilt, es hat sich am Wohle des Volkes zu 
 orientieren. Das Wohl des Volkes ist der Maßstab aller Dinge. 
 Und hier muß das Volk in letzter Instanz befragt werden. 

 Die bürgerliche Freiheit und ihre Weiterentwicklung besteht in
 der Minderung von Risiken, wie sie durch die Umwelt an die
 Bürger herangetragen werden also in einer Erhöhung der
 Sicherheit, in einem Mehr an Absicherung in einem Schutz vor
 willkürlichen oder zufälligen negativen Ereignissen, rühren 
 sie nun direkt oder indirekt von Menschen oder aus der übrigen
 Umgebung. 

 Individuelle Freiheit bedeutet, was immer man tut, in jedem
 Verhalten den aus oben angegebenen Zwecken entstandenen Gesetzen
 zu gehorchen.

 Die bürgerliche Freiheit ist da vorhanden, wo alle den Gesetzen
 gehorchen.
 Der Raum der eigenen Rechte endet da, wo andere gleiche Rechte
 aufgeben müßten.

 Die Entwicklungsprozess der bürgerlichen Freiheit ist ein
 Kapitalbildungsprozess.
 Man treibt Aufwand in Form der Schaffung von und Gewöhnung an 
 Gesetze, dessen Ertrag in einer höheren zivilisatorischen
 Stabilität besteht, indem z. B. Risiken und Konflikte gemindert
 werden.

 Der Aufwand des Bürgers besteht darin, den Gesetzen zu gehorchen.
 Der Ertrag liegt in der Minderung des Aufwandes zur Kompensation
 der zufälligen Erscheinungen des Lebens, die entweder in Form
 der natürlichen Willkür anderer Menschen oder durch den
 Zufallscharakter unserer natürlichen Umgebung auf uns einwirken.

 Der Gewinn des Bürgers besteht also in der höheren Sicherheit
 und Beständigkeit der Verhältnisse in denen er lebt, der Aufwand
 in einer Minderung des Erstrebbaren.

 Mehr bürgerliche Freiheit bedeutet also für den Bürger,
 weniger Unabhängigkeit aber dafür mehr Sicherheit und
 Beständigkeit seiner Umgebungsverhältnisse.

 Mehr Freiheit bedeutet also weniger Unabhängigkeit bei mehr
 Umgebungsstabilität.
 Mehr Freiheit für den Bürger bedeutet für ihn also weniger 
 Aufwand für die Unwägbarkeiten des Lebens.

 Freiheit bedeutet, befreit sein von den Willkürlichkeiten,
 Zufälligkeiten und Unwägbarkeiten des Lebens die herrühren
 - einerseits von anderen Menschen und
 - andererseits aus den übrigen Zusammenhängen der Natur.

 Diese Freiheit kann aber nur durch einen breiten bürgerlichen
 Konsens erlangt werden. Deshalb sind Volksbegehren und
 Volksentscheid wichtige Werkzeuge zur Aufrechterhaltung und
 Weiterentwicklung der bürgerlichen Freiheit.

 EP, heute 04.12.2005:
 Das, was die Deutsche Bundesregierung z. Zt. über ihre
 Schutzbefohlenen kübelt, ist also hochgefährlicher nationen- und
 staatszersetzender geistiger Schmutz. Es ist die Rückentwicklung
 einer Hochzivilisation zu einer Zivilisation minderer Qualität,
 minderer Effizienz, minderer Konkurrenzfähigkeit. Es
 transformiert die immanenten sozialen Werte in Deutschland und
 die laufend anstehenden Anforderungen zur Weiterentwicklung der
 Freiheit in transportable Geldbeträge zum Wohle anderer Nationen
 oder Plünderern.
 Dies bewerkstelligt die jetzige Politiotenregierung durch
 austauschende Umdefinition und Umwertung der Begriffe Freiheit
 und Unabhängigkeit. Dadurch wird die bürgerliche Freiheit zu
 einem "erstrebenswerten" Ausgeliefertsein an willkürliche
 Erscheinungen des Lebens, während die Absicherung des Lebens
 gegen willkürliche Erscheinungen als Unfreiheit madig gemacht
 und zersetzt wird. Das Deutsche Volk ist nicht Herr dieser
 Entwicklung gegen seine Interessen, gegen seine Werte und
 gegen sein Wohl.
 Die Legislative und ihre Regierung haben sich vom Deutschen
 Volk abgekoppelt.
 Wer ist der Herr des Deutschen Volkes?
 Wer ist Auftraggeber des Deutschen Bundestages und seiner
 Regierung?


 Die Bewahrung der Freiheit der Verfassung als auch der Menschen 
 geschieht durch systematische und zweckmäßige Machtbeschränkung 
 von Verfassungs-Institutionen und Menschen. 
 Eine Verfassung muß zwei sich entgegenstehende Anforderungen
 erfüllen. Einerseits Machtbeschränkung für alle
 Verfassungs-Institutionen und Personen zur Gewährung ihrer 
 Stabilität und andererseits hinreichende Flexibilität zur
 Anpassung an neue Herausforderungen.
 Diese Anforderungen können nur bedient werden, wenn alle Bürger
 einer Nation eine hinreichnde Bildung bezüglich staatlicher 
 Stabilität und Flexibilität zum Wohle des Volkes besitzen.. 
                                                 (EP, 26.07.2009)




Anfang Thema Freiheit                                            



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                            Beispiele
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 Wenn im Deutschland der Jahre 2000 - 2005 ein Politiker das
 Wort Freiheit in den Mund nimmt, dann denkt er in erster Linie
 an die Auslieferung der Menschen hier an die Willkür der
 Verhältnisse wie in früheren Zeiten.
 Diese Rückführung ist die Restauration frühindustrieller
 Verhälnisse, obwohl die Weiterentwicklung der spätindustiellen
 Zustände gefordert ist und zwar mit zunehmendem Druck.
 Die derzeitige Politdenke bedeutet zivilisatorischen
 Rückschritt, statt Fortschritt.
 Ist aber auch einfacher zu Denken.
 Es erfordert weder Phantasie noch Mühsal.
 Und erzeugt wegen der allgemeinen geistigen Bequemlichkeit oder
 Unfähigkeit auch keinen Widerspruch.             (EP, 20060731)


===

 Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Reclam 1769:
 Der Gesellschaftsvertrag tauscht
 - die Unabhängigkeit gegen die (bürgerliche) Freiheit;
 - das Recht und die Macht, anderen zu schaden, gegen die
   eigene Sicherheit;
 - die Stärke und Gewalt, die andere übertreffen könnte, gegen
   den Schutz vor Willkür und Gewalt, der durch die
   gesellschaftliche Einigung unüberwindlich wird.

 Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Reclam 1769, S. 22:
 Durch den Gesellschaftsvertrag
 - verliert der Mensch seine natürliche Freiheit, d. i.
   Unabhängigkeit, und das unbegrenzte Recht auf alles, wonach
   ihm gelüstet und was er erreichen kann.
 - gewinnt er die bürgerliche Freiheit und das Eigentum an allem,
   was er besitzt, Sicherheit.

 Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Reclam 1769, S. 150
 Anmerkung unten auf der Seite, Zitat v. Marquis d'Argenson:
 In der Republik ist jeder vollkommen frei in dem, was den
 anderen nicht schadet.



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 Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, Buch XI, Kapitel 3
 Von den Gesetzen, welche die politische Freiheit in ihrer
 Beziehung zur Verfassung bildet; Was Freiheit ist

 Übersetzung von Ernst Forsthoff, Laupp, 1951:
 In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es
 Gesetze gibt, kann die Freiheit nur darin bestehen, das tun
 zu können, was man wollen darf, und nicht gezwungen zu sein,
 zu tun, was man nicht wollen darf.
 EP, Bedeutungsvariation:
 In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es
 Gesetze gibt, kann die Freiheit nur darin bestehen, das tun
 zu dürfen, was man wollen darf, und nicht tun zu dürfen,
 was man nicht wollen darf.

 Übersetzung von Kurt Weigand, Reclam, 1965:
 In einem Staat, das heißt einer mit Gesetzen ausgestatteten
 Gesellschaft, kann Freiheit lediglich bedeuten, daß man
 zu tun vermag, was man wollen soll, und man nicht zu tun
 gezwungen wird, was man nicht wollen soll.
 EP, Bedeutungsvariation:
 In einem Staat, das heißt einer mit Gesetzen ausgestatteten
 Gesellschaft, kann Freiheit lediglich bedeuten, daß es erlaubt
 ist, zu tun, wozu man verpflichtet ist, und daß es verboten
 ist zu tun, was man nicht wollen soll.


 EP : Die Bedeutung insgesamt scheint zu sein:
 In einem Staat, das heißt einer mit Gesetzen ausgestatteten
 Gesellschaft, kann Freiheit lediglich bedeuten, daß man tun muß,
 wozu man verpflichtet ist, und nicht tun darf, was verboten ist.
 oder noch einmal anders
 In einem Staat, das heißt einer mit Gesetzen ausgestatteten
 Gesellschaft, kann Freiheit lediglich bedeuten, daß man die
 Gesetze bedient bzw. erfüllt.

 Freiheit ist da, wo Alle(!) den Gesetzen gehorchen.
 Wenn von Freiheit die Rede ist, kann immer nur die bürgerliche
 Freiheit gemeint sein.

 Das unterscheidet den Begriff der Freiheit von dem der
 Unabhängigkeit.
 Freiheit ist die Loslösung von persönlicher und willkürlicher
 Abhängigkeit und Ausgeliefertsein und die Einbindung in 
 gesetzliche Abhängigkeit.

 In der natürlichen Freiheit hat jeder das unbegrenzte Recht auf
 alles, wonach ihm gelüstet und was er erreichen kann, also auch
 auf Besitz und Person von Jedermann. 
 In der natürlichen Freiheit trägt jeder das unbegrenzte Risiko,
 daß irgendjemand nach seinem Besitz trachtet, und ihm diesen
 ggf. auch entwendet, oder seine Person tötet oder versklavt.
 In der bürgerlichen Freiheit ist Besitz und Person des
 anderen dem eigenen willkürlichen Erwerbstreben entzogen.
 So ist man auch selbst und der eigene Besitz dem willkürlichen
 Erwerbsstreben der anderen entzogen. Das Eigentum am Besitz
 ist gewährleistet. 


 Montesquieu, Vom Geist der Gesetze, Buch XI, Kapitel 4

 Übersetzung von Ernst Forsthoff, Laupp, 1951:

 Eine Verfassung kann so gestaltet sein, daß niemand gezwungen
 ist, Dinge zu tun, zu denen das Gesetz ihn nicht verpflichtet,
 und Dinge nicht zu tun, die das Gesetz ihm erlaubt.

 Übersetzung von Kurt Weigand, Reclam, 1965:

 Ein Staat kann so aufgebaut werden, daß niemand gezwungen ist,
 etwas zu tun, wozu er nach dem Gesetz nicht verpflichtet ist,
 und niemand gezwungen ist, etwas zu unterlassen, was das
 Gesetz gestattet.

 EP, 20050502, Interpretation:
 Eine Verfassung kann so gestaltet sein, dass niemand gezwungen
 werden kann,
 -  Dinge zu tun, zu denen das Gesetz ihn nicht verpflichtet,
 -  Dinge zu unterlassen, die das Gesetz ihm erlaubt.

 Eine Verfassung kann so gestaltet sein, dass niemand genötigt
 werden kann,
 -  Dinge zu tun, zu denen das Gesetz ihn nicht verpflichtet,
 -  Dinge zu unterlassen, die das Gesetz ihm erlaubt.

 Alternativ:
 Eine Verfassung kann so gestaltet sein, dass niemand
 -  etwas tun         muß, was die Gesetze nicht fordern,
 -  etwas unterlassen muß, was die Gesetze nicht verbieten.

 Eine Verfassung kann so gestaltet sein, dass niemand
 -  etwas zu tun         genötigt werden kann, was die Gesetze nicht fordern,
 -  etwas zu unterlassen genötigt werden kann, was die Gesetze nicht verbieten.




Anfang Thema Freiheit                                            




 Nichtsdestotrotz gibt es auch in der bürgerlichen Freiheit
 Konflikte, bei denen die Nutzung des Rechtes des Einen zu einer
 Einschränkung des Rechtes eines Anderen führt. Diese kommen
 in der bürgerlichen Freiheit in ganz natürlicher Weise vor.
 ihre Lösung ist ein Nullsummenspiel. Der Gewinn des einen
 wird mit einem gleichwertigen Verlust eines anderen bezahlt.
 Wenn sich derartige Konfliktsituationen häufen oder einen
 beträchtlichen Wertumsatz besitzen, besteht gesetzgeberischer
 Handlungsbedarf zur Verbesserung der bürgerlichen Freiheit.
 Derartige Konflikte verschärfen sich besonders dadurch,
 daß Beteiligte stur auf ihrem Recht beharren, das tun zu
 dürfen, was ihnen das Gesetz erlaubt, ohne Rücksicht darauf,
 daß dadurch andere in ihrem Recht und ihrer Freiheit beschränkt
 werden. Für solche Fälle hat z. B. die deutsche
 Straßenverkehrsordnung in ihrem Anwendungsbereich durch ihren
 § 1 eine überaus weise Verhaltensregel bereitgestellt, deren
 Anwendung sich auf das gesamte Sozialleben einer
 Hochzivilisation ausdehnen läßt:


 StVO § 1 Grundregeln
 (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht
 und gegenseitige Rücksicht. 
 (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein
 Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen
 unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

 (1) + (2) können plastischer vielleicht so aufgeschrieben werden:
 (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht
 und gegenseitige Rücksicht.
 (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein
 Anderer
 - geschädigt,
 - gefährdet oder
 mehr, als nach den Umständen unvermeidbar,
 - behindert oder
 - belästigt
 wird.

 Der Absatz (2) dieser Regel fordert von allen Konfliktbeteiligten
 ihre Ansprüche auf ein vertretbares Maß zurückzunehmen, d. h.,
 jedermann ist verpflichtet sich mit Wertverlusten seines
 Rechtes an der Konfliktlösung zu beteiligen. Es ist niemandem
 erlaubt, das Sozialleben als Nullsummenspiel zu betreiben in
 der Art, daß der eine den vollständigen Gewinn erhält während
 der andere den vollständigen Verlust trägt.
 Dies unterscheidet das Sozialleben einer Hoch- von
 dem einer Niedrigzivilisation. Dort praktiziert man das
 Faustrecht. Der Stärkste erhält alle Rechte unter Inkaufnahme
 der dazugehörenden Verluste der Unterlegenen, was nur im
 günstigsten Falle die Bilanz eines Nullsummenspieles aufweist.
 Daß Montesquieu diesen Zusammenhang nicht berücksichtigt hat,
 liegt wahrscheinlich daran, daß die Bedürfnisse einer
 Hochzivilisation zu seiner Zeit in Frankreich und Europa
 noch nicht so deutlich zutage getreten waren. Die
 Zivilisation in Europa hatte ja gerade erst wieder
 begonnen, hohe Bevölkerungsdichten in Städten anzusammeln.




 Denkanstoß:

 Das Gegenteil von Freiheit ist Ausgeliefertsein an Willkür. 

 Willkür der Verhältnisse oder Willkür von Menschen oder beidem.
 Zur Willkür der Verhältnisse gehören z. B. Krankheits- oder
 Unfallrisiken. Zur Willkür von Menschen zählt ungehemmte 
 Machtausübung mit Nullsummenspielfolgen ohne Rechtsgrundlage.
 Nimmt man das Gegenteil von Willkür, so stellt man sich
 geordnete, einschätzbare, vorhersagbare Verhältnisse vor.
 Freiheit hat also auch irgendetwas mit Ordnung zu tun, mit
 geordneten Verhältnissen.
                                                  (EP, 20080823)


 Präziser:

 Freiheit ist die Sicherheit vor Willkür, Willkür von Menschen,
 Willkür der Natur. 
                                                  (EP, 20090907)


 Freiheit ist nicht das Recht auf Rücksichtslosigkeit.
 Freiheit verpflichtet zur Rücksichtnahme.
                                                  (EP, 20090922)


 Freiheit verpflichtet zur Regeleinhaltung.
 Freiheit verpflichtet zur Einhaltung von Gesetzen.
                                                  (EP, 20101230)

                         _______________


 Im englischen Sprachraum werden für den Begriff Freiheit zwei 
 Begriffe entsprechend seiner verschienen Bedeutungen verwendet : 
 freedom - d. i. Freiheit i. S. v. Unabhängigkeit; 
 liberty - d. i. Freiheit i. S. v. bürgerliche Freiheit. 



 Eine der gefährlichsten Verwirrungen unserer Zeit ist die 
 Gleichsetzung von Unabhängigkeit mit bürgerlicher Freiheit.
 Die liegt daran, daß die Zuarbeiter der ganz Gierigen und
 Wohlständigen im angelsächsischen Raum aus Reklamegründen
 den so positiv besetzten Begriff Freedom zum Verkauf ihrer
 politischen und volkswirtschaftlichen Ideologien mißbraucht
 haben. Und aus dem deutschen Sprachraum kam kein korrigierender
 Widerspruch, da man ohnehin nur das eine Wort Freiheit für
 beide Begriffe zur Verfügung hatte und sich einbildete, schon
 richtig verstanden zu haben, obwohl man mit den sich ganz
 natürlich ergebenden Widersprüchen konfrontiert war. 
 Und so kam es, daß mit der zunehmenden Freiheit der Märkte
 und ihrer Händler zunehmend die bürgerliche Freiheit der 
 Menschen entsorgt wurde. 
 Die Auflösung von Verantwortlichkeit gegenüber Gesetzen und
 Schaffung absoluter Unabhängigkeit wie in Urzeiten für die
 Märkte und ihre Akteure, war für die Bürger die
 Außerkraftsetzung des Schutzes vor der Willkür der Verhältnisse
 und die Auslieferung an die unkalkulierbaren Zustände ihrer
 Zukunft, die zerstörung der bürgerlichen Freiheit.
 Absolutistischer Kapitalismus tötet die bürgerliche Freiheit.
 Absolutistischer Kapitalismus tötet die Freiheit.
 Freedom of the Markets kills Liberty of the People.
 Stoppt den Wahnsinn.
 Stoppt die Irrsinnigen.
                                                 (EP, 30.12.2010)


                         _______________


gef. 20.06.2009; Philosophie der Freiheit
The Philosophy of Liberty
Quelle : 

The Adventures of Jonathan Gullible: A Free Market Odyssey 

                         _______________



Anfang Thema Freiheit                                            



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                          Froemmigkeit                           
********************************+********************************


 EP, 20120701, 20120630, 20120629;  


___

Frömmigkeit ist die Vortäuschung von Übereinsimmung mit einem 
Glaubensbekenntnis. 

Obwohl jeder ahnt oder weiß, daß es nie und nirgendwo 
vollständige Übereinstimmung geben kann, haben das die Frommen 
dreist vorgetäuscht. 
Schon Gödel hat mit seinem Unvollständigkeitstheorem 1929 
nachgewiesen, daß Systeme entweder unvollständig oder in 
natürlicher Weise widersprüchlich sind. 

Die Mächtigen und Herrscher über die Meinung haben die Frommen 
immer genutzt, denn sie zeigten mit ihrer Frömmigkeit ihre 
Korruptheit, ihre Bereitschaft zu Lüge und Betrug. Solche Leute 
waren zu Allem zu gebrauchen, selbst wenn sie zu nichts fähig 
waren. 

Die Wirkungsweise der Frömmigkeit in religiösen Zusammenhängen 
kann sicherlich von Jedermann schon durch seine Schulbildung 
nachvollzogen werden. Die Schulbildung versäumt jedoch,  
zu vermitteln, daß die Frömmigkeit heute noch wesentlich weiter 
verbreitet ist, als zu ihren religiösen Hochzeiten. Obwohl die 
Erscheinungen des Alltagslebens immer umfangreicher, 
vielfältiger und komplexer werden, neigen Menschen aufgrund 
ihres unzureichenden Wissens dazu, geeignet 
vermittelte unbegründete (wissenschaftliche) Behauptungen 
gläubig zu übernehmen und inbrünstig weiterzuverbreiten, 
obwohl sie hahnebüchener Unsinn sind. 
Beispiele : Klimaerwärmung durch CO2, Husseins 
Massenvernichtungswaffen, Terror, der dem War on Terror seine 
Legitimation gibt, "die Guten", "die Bösen", ... 

Das Gegenstück zur Frömmigkeit ist Ketzerei.
Der Ketzer spricht die Unvollständigkeiten und Widersprüche an 
und lehnt Gläubigkeit und Frömmigkeit ab.  



Anfang Thema Frömmigkeit                                         



*****************************************************************
                              Geld                               
********************************+********************************


 14.05.2013, 01.10.2010, 02.09.2010, 
 11.08.2010; 07.08.2010, 29.07.2010, 21.07.2010, 24.05.2010,
 01.05.2010, 22.01.2010, 21.01.2010, 04.05.2009, 26.03.2009, 
 24.03.2009, 13.03.2009, 16.02.2009, 02.01.2009, 05.12.2008,
 16.10.2008, 04.10.2008, 19.08.2008, 01.07.2008, 30.06.2008,
 29.06.2008, 22.06.2008, 18.06.2008 veröfftl., 29.05.2008; 



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                       Inhaltsverzeichnis                        
--------------------------------+--------------------------------


Definition                                                       

Grundlegende Zusammenhänge                                       

Goldstandard, Bretton-Woods-System                               

Zins                                                             

Verschiedenes                                                    

Herausgebermarkierungen der  Eurobanknoten, Währungskennzeichen  

Exkurs                                                           

Verweise                                                         


Anfang Inhaltsverzeichnis                                        



-----------------------------------------------------------------
                           Definition                            
--------------------------------+--------------------------------

 Vom Ursprung her ist Geld das Versprechen, Güter im Wert des
 Geldbetrages im Tausch erwerben zu können.
 Dieses Versprechen gibt der Güterproduzent seinen Mitarbeitern
 bei der Bezahlung in Geld statt in der Gewährung eines Anteils
 an den produzierten Gütern.
 Von der Entstehung her entspricht also jedem Geldbetrag, der als
 Einkommen gewährt wird, wertmäßig eine entsprechende Menge an
 Gütern.

 Mit diesen Wert- bzw. Gütererwerbsversprechen handeln Banken.
                                                ( EP, 02.01.2009)

                         _______________


Anfang Definition                                                



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                    Grundlegende Zusammenhänge                   
--------------------------------+--------------------------------


 Entsteht Geld per Kredit, steht dem geschöpften Geldbetrag eine
 gleichwertige Sicherheit gegenüber.
 Eine Ausnahme bildet hier vielleicht der Kontokorrentkredit, der
 allein auf dem Vertrauen auf die Einkommensicherheit des
 Kontoinhabers basiert. Aber auch hier bevorzugt eine Bank ein
 gefülltes Sparkonto oder etwas ähnliches als Sicherheit. 

 Die Währung ist die staatliche Definition der Werteinheiten des
 Geldes in Verbindung mit der staatlichen Garantie
 uneingeschränkter Tauschpflicht des Geldes gegen Güter auf den
 nationalen Gütermärkten.
 Diese Garantie umfaßt nicht die Werthaltigkeit des Geldes. Diese
 wird von den Gütermärkten festgelegt.

 Solange alles Geld durch Werthaltige Güter gesichert ist, kann
 das Geld, außer durch natürliche Prozesse, keinen Wert verlieren.
 Ein solcher Prozess könnte z. B. ein gigantisches Erdbeben sein,
 das einen Großteil der Bausubstanz zerstört.

 Übersteigt der Geldwert den Güterwert, steigen in der Folge die
 Preise, sinkt die Kaufkraft des Geldes, Inflation.
 Dies tritt vermutlich auch bei einer die Produktivitätssteigerung
 überschreitende Einkommensteigerung ein, wenn der damit
 verbundene Export zusammenbricht.

 Übersteigt der Güterwert der Geldwert, sinken in der Folge die
 Preise, steigt die Kaufkraft des Geldes, Deflation.
 Dies tritt vermutlich auch bei staatlich betriebenem Lohndumping
 ein, wenn der damit verbundene Export zusammenbricht.
                                                ( EP, 02.01.2009)



 Geld ist nur ein Kapital der Wirtschaft. Seine Nutzung macht 
 Volkswirtschaft wirkungsvoller. Wirtschaften wird durch sein
 Fehlen nicht ausgeschlossen. Das gilt sowohl für Gleichgewichts- 
 als auch Wachstumswirtschaft. Die Wirtschaft wäre ohne Geld nur
 nicht so effizient.

 Die prinzipielle Unabhängigkeit der Wirtschaft vom Geld erkennt
 man an Hyperinflationen. Das Geld entwertet sich und wird
 ausgetauscht. Während dieses ganzen Prozesses wird
 weitergewirtschaftet. Und unnötige Behinderungen und Reibungen
 dabei entstehen höchstens nur durch unzureichende Organisation
 des Staates während dieses Vorgangs.

 Die Wirtschaftsgurus der Welt machen den wirtschaftlichen
 Zustand Japans am Geld fest. Sollte aber das Geld für Japan ein
 Problem werden, dann wird Japan einfach zu einer neuen Währung
 übergehen. Die Leistungsstärke der japanischen Wirtschaft wird
 davon kaum berührt. Und der zivilisatorische Stand der Japaner
 weiß diese Verluste mit Sicherheit auf das unvermeidliche
 Minimum zu begrenzen.
                                                ( EP, 01.05.2010)



 Alles Geld, das während eines bestimmten Zeitraums für einen
 bestimmten Zweck ausgegeben wurde, kann während dieses Zeitraums
 für keinen anderen Zweck ausgegeben werden. Etwas konkreter : 

 Alles Geld, das während eines Jahres für einen bestimmten Zweck
 ausgegeben wurde, kann während dieses Jahres für keinen anderen
 Zweck ausgegeben werden. 

 Das gilt trotz der Tatsache, daß das Geld während eines Jahres
 im volkswirtschaftlichen Geldkreislauf üblicherweise durchaus
 mehrmals ausgegeben wird. 

 Der Volksmund sagt zu diesem Zusammenhang, 
 Geld kann nur einmal ausgegeben werden. 
                                                ( EP, 01.10.2010)

                         _______________


 Geld auf Wikpedia                                               

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 MODERN MONEY MECHANICS                                          
                                                                 
 Federal Reserve Bank of Chicago;                                
 Ein grundlegender Text über Geldschöpfung und                   
 Geldvernichtung in einem verteilten Bankensystem.               
 Es wird gezeigt, daß trotz völlig unabhängiger Geldschöpfung und
 Geldvernichtung jeder einzelnen Bank dennoch die Geldmenge      
 perfekt unter Kontrolle bleibt, wenn sie nur alle gemeinsam die 
 Mindestreservepflicht der Zentralbank erfüllen.                 


                         _______________


Anfang Grundlegende Zusammenhänge                                        



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                          Goldstandard                               
--------------------------------+--------------------------------




Jeder Staat definiert seinen Währungsbedarf und seine Stückelung 
zum Wirtschaften. 

Seine Währungsmenge hinterlegt er bei seiner Zentralbank in Gold. 

Hinter jeder einzelnen Währungseinheit steht also eine bestimmte 
Masse Gold.

Der Wert allen Goldes innerhalb eines Staates AAA ist in jedem 
Augenblick dem Wert der gesamten Währungsmenge gleich.

Der Goldwert einer Währungseinheit ist gleich dem Währungswert 
einer Gewichtseinheit des Goldes. 

Jede Bank im Goldstandard, auch die Zentralbank, ist 
verpflichtet, jeden Geldbetrag eigener Währung in Gold 
einzulösen.

Benötigt ein Staat eine größere Währungsmenge ohne daß sich 
ihr Goldwertpro Währungseinheit ändert, muß eine der 
zusätzlichen Währungsmenge entsprechende Goldmenge auf dem 
Weltmarkt zugekauft werden. 

Wenn sich die Menge des Geldes oder die Menge des Goldes im 
Eigentum des Staates AAA ändert, dann ändern sich i. a. der 
Goldwert der Währungseinheit als auch der Währungswert einer 
Gewichtseinheit des Goldes. 

Alle Preise werden so implizit in Gold gemessen

Um seine Währung auf den Weltmärkten als Zahlungsmittel 
verwendbar zu machen, muß jeder Staat seine Goldmenge 
nachprüfbar offenlegen. So kann jede Handelsnation den Goldwert
der Währung des Staates AAA erkennen und als Zahlungsmittel mit
seinem Goldwert zulassen. 

Die Währungsmenge eines Staates ist zwischen Inland und Ausland
aufgeteilt.
Und jeder eigenen Währungsmenge im Ausland entspricht einer
Goldmengen-Verbindlichkeit in Höhe des Währungswertes.
Umgekehrt entspricht jede zugeflossene Währungsmenge des
Auslandes einer wertgleichen Goldmengen-Forderung gegenüber dem
Ausland. 
Beim Ideal stabiler Wechselkurse muß die Summe der Goldwerte
aller Währungen im Inland, incl. der eigenen, dem Wert des
Goldes in eigener Währung entsprechen.



Leistungsbilanzdefizit

Es werden vom Staat AAA wertmäßig mehr Güter importiert als
exportiert.
Es wird vom Staat AAA wertmäßig mehr Geld exportiert als
importiert.
Es fließt Geld ins Ausland. 

Das Ausland hat das Recht, für den Goldwert des Geldes des
Staates AAA von den Banken des Staates AAA Gold zu kaufen. Noch
ist der Kurs unverändert.
Wenn dieser Vorgang beendet ist, hat der Staat AAA mehr Geld als
Gold. 
Er könnte also, wenn er den Wert der Währung in Gold
beibehielte, nicht alle Währung in Gold einlösen. 
Deshalb muß er den Wert der Währung in dem Maße gegenüber Gold
abwerten bis wieder alles Geld durch Gold gedeckt ist, so daß
auch für die letzte Währungseinheit Gold eingelöst werden kann. 
Die ausländischen Besitzer von Währung des Staates AAA werden
AAA verfluchen und mit Risikoabschlägen auf den Wert bei
Zahlungen in der Währung reagieren. 

Ein Leistungsbilanz-Defizit/-Überschuß von 10% der Währungsmenge
= Goldmenge führt also zu einer 10%-igen Ab/Auf-Wertung der
Währung im Staat AAA. Dieser Effekt strahlt darüber hinaus auf
alle Währungen aus.

Diese Entwertung der Währung gegenüber dem Gold gilt natürlich
auch in der übrigen Welt der Teilnehmer des Goldstandards,
wenngleich die Einlösungspflicht der Währung des Staates AAA in
Gold nur bei den Banken des Staates AAA besteht. 




Leistungsbilanzüberschuß

Leistungsbilanzüberschuß = Leistungsbilanzdefizit des Auslandes 

                                                 (EP, 14.05.2013)


                         _______________



Anfang Thema Goldstandard                                        



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                              Zins                               
--------------------------------+--------------------------------


Wird Geld verliehen, so zahlt i. A. der Schuldner dem Gläubiger 
einen angemessenen Zins dafür.

Dieser Zins rechtfertigt sich aus folgenden Überlegungen:

(01) Der Zins muß den unaufhaltsamen Wertverfall des Geldes 
kompensieren. Der Wertverfall des Geldes rührt her aus der 
unaufhaltsamen Zunahme des Aufwandes zur Gewinnungs der 
Ressourcen und der damit einhergehenden Preissteigerungen, 
Inflation. 

(02) Der Zins muß die Risikoversicherung des Kreditausfalls  
finanzieren. Ein Kredit kann ausfallen durch Verarmung, Krankheit 
oder Tod des Gläubigers. 
Bein einem hypothekengesicherten Kredit ist eine 
darüberhinausgehende Versicherung nicht erforderlich. Der Wert 
der Hypothek deckt die ausgefallene Kreditsumme.

(03) Der Zins muß die Verwaltungskosten des Kreditgebers 
finanzieren.

(04) Der Zins muß den Gewinn des Kreditgebers finanzieren.
Für den Privatmann kann dieser Zinsteil entfallen. Allerding 
hätte er eine nützliche Pufferfunktion bei Schwankung der 
Inflationsrate.

                                                 (EP, 02.09.2010)


                         _______________



Anfang Thema Zins                                                



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                          Verschiedenes                          
--------------------------------+--------------------------------

 Die folgenden Ausführungen sind als meine ersten Gehversuche im
 Verstehen der Erscheinung anzusehen, daß Geld nicht verschwindet,
 sondern immer nur seinen Besitzer wechselt. Ja, das Geld
 wird (betragsmäßig) sogar unaufhaltsam mehr. Und das heute
 vorhandene Geld umfaßt alles Geld seit Adam und Eva. Nichts
 davon ist verlorengegegangen, es sei denn, irgendjemand
 verwendete Geldscheine zum Heizen. Dies geschieht oder geschah
 aber höchstens dann, wenn der Brennwert des Geldes den
 Brennwert von damit erwerbbarem Heizmaterial übertrifft.
 Schon vorher wird eine neue Währung eingeführt worden sein.

 Frage:
 Wird Geld vernichtet, wenn man bei einer Bank Geld
 anlegt und die Bank Pleite geht?
 Oder muß man das als das genau so betrachten, als
 wenn man Wertpapiere kauft? 
 Das Bankkonto mit dem dort vorhandenen Geld ist als Wertpapier
 anzusehen, das ja auch Zinsen bringt.

 Während das Volumen des  Geldes unaufhaltsam zunimmt, kann
 seine Kaufkraft steigen oder sinken, je nach Produktangebot
 und Kapitalqualität der zugrundeliegenden Volkswirschaft.
 Und wenn die Kaufkraft des Geldes stark gesunken ist und
 die Beträge des Geldes unhandlich werden, dann erfolgt i. a.
 eine Währungsreform. Dabei generiert man ein neues Geld, eine
 neue Währung, und rechnet alle zu dem Zeitpunkt vorhandenen
 Geldbeträge in die Beträge der neuen Währung um. Dies
 geschieht zu dem Zweck, daß die Beträge des neuen Geldes
 wieder zu einer besseren Nutzbarkeit von Einern, Zehnteln
 und Hundertsteln führen. 
 Ein gutes Beispiel ist hier die italienische Lira. Als sie
 2002 durch den Euro abgelöst wurde, besaß sie gar keine
 Zehntel und Hundertstel mehr und ihre Einheit selbst fand
 auch kaum noch Verwendung. Rd. 20 it. Lira entsprachen
 0,01 Euro. Ihr Hunderstel, den Centesimo, kannte gar keiner
 mehr.


 Warum nimmt das Geldvolumen unaufhaltsam zu?
 Das liegt an der Wertschöpfung des Kapitals, die einerseits
 zur Schaffung von Werten, Produkten, Gütern und andererseits
 zu Einkommen führt. Außerdem veranlaßt das den Tausch dieser
 Dinge, wobei Geld an fast jedem Tausch beteiligt ist. Und weil
 wir unvermeidbar Wachstumswirtschaft betreiben, die zu immer
 größeren Volumen an Gütern und Einkommen führt. Dabei ist für 
 das geschlossene System Weltwirtschaft, das im Laufe der Jahre
 neu geschaffene Einkommen etwa so hoch, wie die in einem Jahr
 neu geschaffenen Konsumgüter. Wird mehr Einkommen generiert als
 Werte, steigen tendenziell die Preise, Inflation, es sei denn,
 das Geld wird gespart. Wird weniger Einkommen generiert als
 Werte, sinken die Preise.
 Da die geschaffenen Güter mit der Zeit an Wert verlieren
 bzw. nicht mehr am Handel teilnehmen hat man eine ständige
 Tendenz zur Inflation. Das Sparen von Geld bei einer Bank,
 wirkt der Inflation nicht entgegen. Der Sparer konsumiert zwar
 weniger, dafür kann die Bank aber mehr verleihen.


 Auch wenn bei einer Spekulation gigantische Beträge
 "vernichtet" werden, so ändert sich an der Menge des
 vorhanden Geldes überhaupt nichts. Sogar die Gewinne
 und Verluste bei einer Spekulation sind gleich. Genauer:
 Die Summe der Beträge der eingefahrenen Gewinne ist
 genauso hoch, wie die Summe der Beträge der eingefahrenen
 Verluste.

 Die folgende Skizze verdeutlicht diesen Zusammenhang.

Def_Geld_Skizze_01.gif

 Man erkennt genau 10 unterscheidbare Fälle des Wertpapierbesitzes
 und seine Folgen. Gewinn und Verlust bei der Spekulation beziehen
 sich dabei auf den hypothetischen, normalen Verlauf des Kurses
 des Produktes.

 +----------------------------------------------------------------------+
 | Fall | Kaufzeitpunkt | Verkaufszeitpunkt |      Ergebnis = G/V =     |
 |      |      = K      |        = V        | Verkaufspreis - Kaufpreis |
 +----------------------------------------------------------------------+

   01.        K < A          V < A            G/V = 0                    
   02.        K < A     A <= V < M            G/V > 0, sicherer Gewinn   
   03.        K < A     M <= V < Z            G/V > 0, sicherer Gewinn   
   04.        K < A     Z <= V                G/V = 0                    
   05.   A <= K < M     A <= V < M            G/V > 0, sicherer Gewinn   
   06.   A <= K < M     M <= V < Z            G/V = ?, Alles möglich     
   07.   A <= K < M     Z <= V                G/V < 0, sicherer Verlust  
   08.   M <= K < Z     M <= V < Z            G/V < 0, sicherer Verlust  
   09.   M <= K < Z     Z <= V                G/V < 0, sicherer Verlust  
   10.   Z <= K         Z <= V                G/V = 0                    

 ---------------------------------------------------------------+--------

 Bei dieser Betrachtung wird nur der spekulative Gewinn gegenüber
 dem hypothetischen, natürlichen Kursverlauf berücksichtigt. Die
 Wertsteigerungen aus dem hypothetischen, natürlichen Kursverlauf
 bleiben unberücksichtigt. 

 Man sieht, daß während der Blase zwischen A und Z über Lang
 jedem Gewinn eines Verkäufers ein entsprechender Verlust des
 dazugehörenden Käufers gegenübersteht. Sollte der Käufer
 rechtzeitig mit Gewinn weiterverkaufen, dann gilt diese Aussage
 für die akkumulierten Gewinne.
 Die Summe der Beträge aller Gewinne während der Blase ist also
 gleich der Summe der Beträge aller Verluste.


 Diejenigen, die die Spekulationsblase beherrschen und steuern,
 werden also vor der Blasenbildung kaufen und machen während der
 Blase zu jedem Verkaufszeitpunkt Gewinn. Die Dummen bei der
 Spekultionsblase sind die "Spieler"-Spekulanten, die nach Beginn
 der Blassenbildung, d. i. der Zeitpunkt A, kaufen und entweder
 mit Verlust verkaufen müssen oder bei Behalt zu teuer eingekauft
 haben. 
                                                  (EP, 29.06.2008)

                         _______________


 Geldschöpfung und Geldvernichtung des Zentralbanksystems hängen
 vom  Mindestreservesatz ab. Ein Mindestreservesatz von 10 %
 erlaubt für jede Bankeinlage eine Geldschöpfung in Form von
 Krediten im Umfang des 10-fachen der Einlage. Bei 5 % ist es das
 20-fache. Bei 20 % ist es das 5-fache.
 Umgekehrt muß den vergebenen Krediten mindestens eine Einlage in
 Höhe des Mindestreservesatzes gegenüberstehen.
 Der Geldschöpfung per Kredit steht die Geldvernichtung bei
 Rückzahlung des Kredites gegenüber. 
 Außerdem bedarf jeder Kredit eines sichernden Gegenwertes, der
 bei Zahlungsausfall die Rückzahlung des Kredites gewährleistet.
 Dem neugeschöpften Geld muß also irgendwo eine gleich hohe
 Wertminderung gegenüberstehen. Beim Immobilienkauf per Kredit
 wird diese Wertminderung in Höhe des Kredites als Hypothek im
 Grundbuch eingetragen. 
 Bei Rückgang der Einlagen des Zentralbanksystems muß auch das
 Kreditvolumen zurückgefahren werden. 
 Das gleiche gilt für die einzelnen Banken eines Bankensystems.
 Sowohl beim Zentralbanksystem der USA als auch dem der EU liegt 
 der Mindestreservesatz bei etwa 10 %.
                                                  (EP, 24.03.2009)

                         _______________


 Geld sind Ersparnisse, Wertversprechen, Wertspeicher, Wertzusage.


 Geld kann nominell niemals weniger werden.
 Es kann immer nur zunehmen.
 Es hat insofern eine Eigenschaft wie die Entropie in der
 Thermodynamik, der Wissenschaft von der Wärme:
 ( Energieform Wärme = Temperatur * Entropieveränderung )
 Die Entropie kann ebenfalls immer nur zunehmen.
 Geld, das per Kredit geschaffen wurde, wird mit seiner
 Rückzahlung auch wieder vernichtet.

 Das bedeutet, daß alles Geld aller Zeiten immer noch im Umlauf
 ist, wenngleich der Anteil des Geldes aus der Zeit um Christi
 Geburt einen überaus geringen Anteil am jetzt vorhandenen Geld
 hat.

 Trotz seiner Unzerstörbarkeit kann Geld aber an Kaufkraft
 verlieren. Dann wird es zwar nominell nicht weniger, aber
 man braucht für irgendwelche Zwecke mehr davon. Inflation.

 Werte können wachsen oder schrumpfen.
 Werte können mehr und weniger werden, Geld kann sich nur 
 vermehren.
 Wird das Volumen der Werte weniger, dann steht zu ihrem Erwerb
 anteilig mehr Geld zur Verfügung, da ja dessen Volumen niemals
 geringer werden kann. Jede Katastrofe mit Zerstörungen von 
 Werten treibt also die Inflation.

 Und so, wie bei der Entropie die Energieform Wärme oder Rotation
 oder Elektrizität vorliegt, so liegt beim Geld die Wertform
 Kapital, Konsum oder ein Zwischenprodukt (Zwischenwert) dazu vor. 

 Da Geld sich immer vermehrt, seine Kaufkraft sich aber i. a.
 mindert, werden Währungen irgendwann unhandlich. Deshalb
 ist ab und zu eine Währungsreform notwendig.
 Beispiel ital. Lira.
 Die Reform der Lira bestand in ihrer Ablösung durch den Euro.
 Beim Übergang zum Euro waren
 1936,27 ITL = 1 EUR bzw. rd. 20 ITL = 0,01 EUR.
 Ihr Hundertstel, der Centesimo, hatte schon lange keine Bedeutung
 mehr.

 Bei jedem Handel eines Wertes ist die hineinfließende Geldmenge
 genau so groß wie die herausfließende. Der Käufer eines Produktes
 läßt das Geld in den Handel hineinfließen, der Verkäufer läßt es
 herausfließen. Bei einem Handel bleibt also der Geldvolumen
 unverändert.
 Nach einem Kauf kann der Wert des erworbenen Produktes sinken.
 Bei einem Verkauf würde dann also der Verkaufspreis unter dem
 Kaufpreis liegen. Da auch der bei diesem Handel einfließende
 Betrag genau so groß ist, wie der herausfließende Betrag, bleibt
 das Geldvolumen unverändert. Dennoch ist der letzte Besitzer des
 Produktes zwischen Kauf und Verkauf ärmer geworden. Die Geldmenge 
 bleibt davon unberührt.

 Dies ist eine bemerkenswerte und erforschungswürdige Paradoxie: 
 Die Geldmenge ist gleich geblieben, der bisherige Besitzer ist
 ärmer geworden. Die Kaufkraft des Geldes hatte im Falle seines
 Produktes zugenommen; der neue Besitzer des Produktes hat das
 gewonnen, was der Vorbesitzer verloren hat, denn er mußte ja
 nicht den Kaufpreis des Vorbesitzers bezahlen (Forschungsbedarf;
 s. u.).
 Insgesamt steht damit aber den Werten, Gütern und Produkten mehr
 Geld gegenüber. Das führt notwendigerweise zu Preissteigerungen
 bei den übrigen Gütern und Werten. Bei denen nimmt die Kaufkraft
 des Geldes ab. Wenn also ein oder mehrere Produkte im Wert sinken,
 müssen andere Produkte notwendigerweise teurer werden, da das
 Geldvolumen sich durch diese Produktwertschwankungen nicht ändert.
 Wenn also Produkte und Güter im Wert sinken, müssen andere
 Produkte notwendigerweise im Wert steigen. 
 Wenn also Produkte und Güter billiger werden, müssen andere
 Produkte notwendigerweise teurer werden. 
 Wertverfall auf der einen Seite erzeugt also Inflation auf der
 anderen Seite, da das Geldvolumen unverändert ist und auf den
 Kauf anderer Werte, Güter und Produkte eingesetzt wird.
 Umgekehrt verhindern neue Produkte und Güter den Wertverfall
 des Geldes.
 Wenn also Güter und Produkte an Wert verlieren, kann Inflation
 nur durch die Bereitstellung neuer Güter und Produkte vermieden
 werden. 

 Der Verkäufer und ehem. Besitzer hat einen Verlust in Höhe der
 Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis.
 Über Gewinn und Verlust beim Käufer läßt sich erst etwas beim
 Verkauf des Produktes sagen.
 Oder hat der Käufer und neue Besitzer bereits einen Gewinn durch
 die erhöhte Kaufkraft seines Geldes in Bezug auf das erworbene
 Produkt?
 Forschungsbedarf!

                         _______________


 Geld ist eine Meßgröße für Werte.
 So wie Längen in Meter oder Zoll gemessen werden, so werden
 Werte in US-Geld, Euro oder sonst einer Währung gemessen.

 Geld ist ein universelles Tauschmittel.
 Kaufen bedeutet Tauschen von Geld gegen Ware.
 Verkaufen bedeutet Tauschen einer Ware gegen Geld. 

 Geldschöpfung geschieht durch Extrakt von Wert aus einem Gut.
 Diese Geldschöpfung nennt sich Kredit.
 Jeder Kredit muß durch den Wert eines Gutes gesichert sein.
 Der Wert des Gutes reduziert sich dabei um den geschöpften
 Geldbetrag, um den Kreditbetrag.

 Die Rückzahlung eines Kredites bedeutet Geldvernichtung.
 Dabei erhöht sich der Wert des Sicherungsgutes, bis es nach
 vollständiger Rückzahlung des Kredites wieder seinen
 ursprünglichen vollen Wert besitzt, wenn man einmal den 
 natürlichen Wertverlust unberücksichtigt läßt.

 Interessant ist die Kreditschöpfung im Wohnungsbau.
 Hier wird Kredit bereitgestellt für einen Wert, der erst im 
 Begriff ist, zu entstehen. Nach Fertigstellung eines Hauses 
 lastet seine Wertminderung durch den Kredit als im Grundbuch
 eingetragene Hypothek darauf. 

 Es gibt noch andere Formen der Geldschöpfung. Hier sei nur
 noch der Wechsel erwähnt. Das durch ihn geschöpfte Geld wird
 bei seiner Einlösung wieder vernichtet. 



 Geld als Werkzeug für den Handel ist Kapital.
 Der Wert, den dieses Kapital unablässig schafft, ist die extreme
 Vereinfachung des Tauschhandels und der damit einhergehende
 Wohlstandsgewinn. 
 
 Aber : 

 EIN GELDBETRAG IST KEIN KAPITAL ! ! !

 Aber mit Geld kann man Kapital erwerben oder schaffen.

 Eines der wichtigsten Kapitalgüter ist Macht.
 Und die läßt sich mit Geld sehr einfach erwerben. 


 Der Deutsche Sprachgebrauch setzt sich rücksichtslos über
 den Unterschied zwischen den Begriffen Geldbetrag und Kapital
 hinweg. Dadurch wird bei einer Spekulation die Entstehung
 von Kapital und echten Werten suggeriert.


 Ein Geldbetrag ist kein Konsumgut.
 Aber mit Geld kann man Konsumgüter erwerben oder schaffen.


 Ein Geldtrag ist ein Zwischenprodukt,
 das wie andere Zwischenprodukte entweder für die Schaffung von
 Endprodukten wie Kapitalgüter oder Konsumgüter oder aber für
 andere Zwischengüter verwendet werden kann.
 Ein Geldbetrag ist insofern ein Zwischenprodukt, dessen Wert
 seinem Betrag gleich ist.



 (Hier ist zu überlegen, ob ein Geldbetrag nicht deshalb Kapital
 ist, weil er Macht verschafft, vor allem gegenüber Gierigen.)



 Ergänzende Definition:
 Ein Kapitalgut ist ein Gut, das Güter bzw. Werte erzeugen kann,
 ohne sich selbst zu verbrauchen. Ein Kapitalgut ist ein Gut zum
 Zwecke der Schaffung anderer Güter. 
 Kapital ist gewissermaßen ein Katalysator für andere Güter und
 Werte.

 Ein Konsumgut ist ein Gut, das keinen anderen Zweck hat als
 sich selbst.
 Ein Konsumgut ist ein Gut, das mit seiner Nutzung auch
 verbraucht ist.
 Ein Zwischenprodukt ist ein Gut, das entweder zur Herstellung
 eines anderen Zwischenproduktes, eines Kapitalgutes oder eines
 Konsumgutes verwendet wird.

                         _______________


 Ein Tausch ist der gegenseitige Besitzwechsel von Gütern.
 Ein Kredit ist der zeitlich begrenzte Tausch von einem Gut
 oder eines Teiles von ihm in Geld.
 Ein Kauf ist der zeitlich unbegrenzte Tausch von Geld in ein Gut.
 Ein Verkauf ist der zeitlich unbegrenzte Tausch von einem Gut in Geld.

                         _______________


TOP; 05.12.2008; 1961-1994; MODERN MONEY MECHANICS; 
Federal Reserve of Chicago;
Dieser Text ist der fundamentale Zugang zum Verständnis moderner 
Geldwirtschaft. Er macht die nun eingetretene dramatische 
Weltfinanzsituation plausibel.
Er verdeutlicht, welche Gefahren heraufbeschworen werden, wenn 
man Bankern erlaubt, ihre Sorgfaltspflichten zu verletzen, das 
ihnen anvertraute Geld zum Spielen zu verwenden, die Banken zu 
persönlichen Wettbüros umzufunktionieren und hemmungslos ihrer 
Gier zu frönen. Er zeigt, wie blöd wir aus Schule und 
Bildungssystem entlassen werden, daß wir die elemantaren 
Eigenschaften und Zusammenhänge von Geld trotz seiner Wichtigkeit 
im Privaten als auch im Nationalen nicht kennen.
Er macht Angst in Anbetracht von Lethargie und massierter 
Blödheit in den Schlüsselpositionen der Deutschen 
Finanzindustrie, in Finanzministerium, Bundesbank und 
Bundesfinanzaufsicht, die die Ursachen der Finanzkatastrofe 
durch entschlossene gesetzgeberische Untätigkeit weiterbestehen 
lassen und somit weiterer Blasen- und Schaumgbildung des 
Finanzsektors Vorschub leisten.
Die USA haben ein Problem.
Die lösen das.
Deutschland hat kein Problem.
Deutschland ist Spielball der Elemente.
Idiotie, Korruption und Wahnsinn treiben hier weitere Idiotie, 
Korruption und Wahnsinn.
Und der Unterschied zwischen einer Klapperschlange und der 
deutschen Staatsführung besteht darin, daß bei der Klapperschlange 
das Arschloch hinten ist. 

                         _______________


Geld ist in unseer Zeit die gefährlichste Rollbahn für die 
Entartung von Macht. Durch Wachstumswirtschat kann 
Geld- und Kapitalbesitz unglaublich schnell wachsen und 
unglaublich schnell korrumpieren. Die Liquidität des Geldes 
ist ein hochwirksames Machtmittel der Korruption. 
Alle Macht ist durch Gegenmächte zu beschränken.  
Die Gegenmacht für das Machtmittel Geld ist die perfekte 
Installation von Gleichheit. 
Hilfreiche Mittel dazu wären die verfassungsmäßige 
Bindung von maximalem Besitz an minimalen Besitz und  
von maximalem Einkommen an minimales Einkommen, um 
die Interessen von Arm und Reich nicht zu weit 
auseinanderlaufen zu lassen.
                                                 (EP,11.08.2010)

                         _______________


???; 04.12.2008; Money is Debt; 
Gäbe es keine Schulden in unserem Geldsystem, gäbe es kein Geld; 
Ein Film zu Geldschöpfung und -Vernichtung  

                         _______________


Anfang Verschiedenes                                             



-----------------------------------------------------------------
             Herausgebermarkierungen der  Eurobanknoten          
                       Währungskennzeichen                       
--------------------------------+--------------------------------



  + lfd. Numerierung
  |   + Die Herausgebermarkierungen der Euro-Banknoten
  |   |   + Teilnehmerland
  |   |   |                                + Währungsrisiko
  |   |   |                                |            + Volumen
  |   |   |                                |            |
  |   |   |                                |            |
 -+---+---+--------------------------------+------------+---------

  1   E   Slowakei		
  2   F   Malta		
  3   G   Zypern		
  4   H   Slowenien		
  5   I   nicht vergeben
  6   J   UK aber nicht vergeben
  7   K   Schweden aber nicht vergeben		
  8   L   Finnland                                      200
  9   M   Portugal                         gefährdet
 10   N   Österreich                       gefährdet    700
 11   O   nicht vergeben 		
 12   P   Niederlande                                   300
 13   Q   nicht vergeben 		
 14   R   Luxemburg aber nicht vergeben 		
 15   S   Italien                          gefährdet   1800
 16   T   Irland                           gefährdet
 17   U   Frankreich                                    400
 18   V   Spanien                          gefährdet
 19   W   Dänemark aber n. V. 		
 20   X   Deutschland                                   700
 21   Y   Griechenland                     gefährdet
 22   Z   Belgien                          kritisch     100


Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Eurobanknoten

                         _______________


Anfang Währungskennzeichen                                       



-----------------------------------------------------------------
            Exkurs in Physik und Elektrizitätslehre              
--------------------------------+--------------------------------


 Geld hat den Charakter von Strom in einem Stromkreis:
 Wenn Strom fließt, wird   Energie umgesetzt.
 Wenn Geld  fließt, werden Werte   umgesetzt.


 Bei elektrische Energie gilt:
 d(elektrische Energie) [W * s] = d(elektrische Energie) [V * A * s]
                                = phi [V] * dQ [A * s],  mit 
 phi = el. Potential bzw. Spannung und
 Q   = el. Ladung mit dQ [A * s]  = I [A] * dt [s]
 W   = Watt
 s   = Sekunde
 V   = Volt
 I   = Stromstärke [A]
 A   = Ampere


 elektr. Leistung = Spannung * Stromstärke
 P(t) [W] = P(t) [V * A] = U(t) [V] * I(t) [A] 


                         _______________


 Die Zeit ist eine intensive Größe und die Wertschöpfungsleistung
 eine extensive Größe. Die Zeit ist für alle vereinigten Systeme
 gleich, während sich deren Wertschöpfungsleistungen summieren
 (Falk/Ruppel).



 allgemein (Falk/Ruppel S. 88) :
 Energieform = (intensive Größe) * d(extensive Größe) 
             = i                 * dX

                         _______________


 So wie die Zeit in Sekunden, Stunden, Tagen, ... gemessen wird so
 werden Werte und Güter in Geld gemessen.
 Und so wie Massen in Gramm, Pounds, oder Kologramm gemessen werden,
 so werden Werte in US-Dollar, Euro oder britischen Pfund gemessen. 


 Einheit (Wert)             = Geld (einer Währung)
 Einheit (Wertschöpfung)    = Einheit (Wert)
 Einheit (Wertschöpfung)    = Geld (einer Währung)
                            = Euro oder Dollar oder Pfund oder Yen

 Einheit (Zeit)             = Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr

 Einheit (Kapital)          = Einheit (Wertschöpfungsleistung)
                            = Einheit (Wertschöpfungsstrom)
                            = Einheit (Werte) / Einheit (Zeit) 
                            = Euro / Jahr oder Dollar / Stunde oder ...

                     [Geld] = [t] * [Geld/t]  (Einheitengleichung)



 Werte [Geld]               = Zeit [t] * Wertschöpfungsleistung [Geld/t]
 Werte [Geld]               = Zeit [t] * Wertstrom [Geld/t]
 Werte [Geld]               = Zeit [t] * Wertleistung [Geld/t]
 Werte [Geld]               = Arbeitszeit [t] * Kapital [Geld/t]
 Wertschöpfung [Geld]       = Arbeitszeit [t] * Kapital [Geld/t]
 Werte [Geld]               = Arbeitszeit [t] * Kapital [Geld/t]

                         _______________


 Wertschöpfungsleistung [Geld/t] = Wertschöpfung [Geld] / Zeit [t]
 Wertstrom [Geld/t]              = Wert [Geld]   /   Zeit [t]
                                 = WertschöpfungsLeistung [Geld/t]
 Wertschöpfungsstrom [Geld/t]    = WertschöpfungsLeistung [Geld/t]
                                 = Wertschöpfung [Geld] / Zeit [t]

 Wertstrom [Geld/t]              = Wert [Geld]   /   Zeit [t]

 Werte [Geld]                    = Wertstrom [Geld/t]   *   Zeit [t] 

 Zeit [t]                        = Wert [Geld]          /   Wertstrom [Geld/t]

 Die Beziehung zwischen Wertstrom und Wert ist die gleiche wie die
 zwischen Leistung und Arbeit.

 Die Beziehung zwischen WertschöpfungsLeistung und Wert ist die
 gleiche wie die zwischen Leistung und Arbeit.



 Wertschöpfung [Geld]       = Zeit * Wertschöpfung/Zeit          [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Wertschöpfungsleistung      [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Wertschöpfungsstrom         [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Kapital                     [t] * [Geld/t]
                            = Werte                              [Geld]



 Werte [Geld]               = Wertschöpfung                     [Geld]
                            = Zeit * Wertschöpfung / Zeit       [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Wertschöpfungsleistung     [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Wertschöpfungsstrom        [t] * [Geld/t]
                            = Zeit * Kapital                    [t] * [Geld/t]

 Kapital ist von daher Wertschöpfungsleistung, [Geld/t]. 
 Kapital ist Wertstrom, [Geld/t]. 
 Das Kapital erzeugt aus (Arbeits-)Zeit Werte.
 Das Kapital ist also die Wertschöpfungsfähigkeit von irgendetwas
 bei gegebenem Arbeitszeitaufwand.

 Kapital [Geld/t]           = Wertschöpfungsleistung [Geld/t]
                            = Wertschöpfungsstrom    [Geld/t]
                            = Wertschöpfung [Geld] / Zeit [t]

 Die durch das Kapital geschaffenen Werte bzw. Güter werden
 entweder für Kapitalgüter bzw. -Werte, oder Konsumgüter bzw.
 -Werte, oder Zwischenprodukte bzw. -Werte verwendet.


                         _______________



 Der Konsument konsumiert Werte bzw. Güter, genauer, Konsumwerte
 bzw. - Güter.
 Der Konsument erzeugt sich aus Werten Zeit.
 Der Konsument gewinnt aus Werten Zeit.
 Der Konsument gewinnt aus verbrauchten Werten Zeit zum Handeln.
 Der Konsument erzeugt aus Werten [Geld] alle Arten von Zeit,
 Lebenszeit, Arbeitszeit, Freizeit, Schlafzeit...
 Zeit [t] = Konsum [t/Geld] * Wert [Geld] 
 Der Konsument [t/Geld] verbraucht Werte [Geld] zur Gewinnung von Zeit [t].
 Der Konsument [t/Geld] ist von daher ein Generator von Zeit [t]
 bei Verbrauch von Werten [Geld]. 


                         _______________


 Verbrauchergleichung :

 Zeit [t]   = Wert      [Geld]   * Konsument           [t/Geld]
            = Wert      [Geld]   * Verbrauchsleistung  [t/Geld];


 Generatorgleichung   :

 Wert [Geld] = Arbeitszeit [t]   * Kapital                   [Geld/t]
             = Arbeitszeit [t]   * Wertschöpfungsleistung    [Geld/t];


                         _______________


TOP; 14.10.08; TOP-Text; Was ist Geld? 

                         _______________


Anfang Exkurs                                                    



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                            Verweise                             
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TOP; TOP; 01.07.2010; Egon W. Kreutzer; 
Paukenschlag am Donnerstag 26/2010; 
Problematisches Goldverständnis  

 MODERN MONEY MECHANICS                                          
                                                                 
 Federal Reserve Bank of Chicago;                                
 Ein grundlegender Text über Geldschöpfung und                   
 Geldvernichtung in einem verteilten Bankensystem.               
 Es wird gezeigt, daß trotz völlig unabhängiger Geldschöpfung und
 Geldvernichtung jeder einzelnen Bank dennoch die Geldmenge      
 perfekt unter Kontrolle bleibt, wenn sie nur alle gemeinsam die 
 Mindestreservepflicht der Zentralbank erfüllen.                 


 Zur Bedeutung von Geld s. auch 
 http://de.wikipedia.org/wiki/Geld 


 Georg Ferdinand Helm
 http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ferdinand_Helm 


 Wilhelm Ostwald
 http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ostwald 


 Nicholas Georgescu-Roegen
 http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Georgescu-Roegen 



 Zur Bedeutung physikalischer Größen s. a.: 
 Falk, Ruppel;
 Energie und Entropie, Eine Einführung in die Thermodynamik
 Copyright 1976
 Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, New York,
 ISBN 3-540-07814-2

                         _______________


Anfang Verweise                                                  


Anfang Thema Geld                                                



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                         Gesinnungsjustiz                        
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 EP, 20080208, 20080115;

                         _______________


 Gesinnungsjustiz ist die illegitime Einflußnahme politischer,   
 religiöser oder weltanschaulicher Kräfte auf die Gesetzgebung   
 und Gesetzesanwendung.                                          

                         _______________


 Gesinnungsjustiz ist eine Komponente von Primitivzivilisation.
 Es ist der Krieg gegen den Geist der Aufklärung in Deutschland.
 Es ist die Rückentwicklung Deutschlands in einen Zustand,
 der vor 220 Jahren zur französischen Revolution gegen die
 Herrschaft der absolutistischen Monarchie führte und
 der vor 180 - 200 Jahren die deutsche Revolutionäre zum Kampf
 gegen Fürstenwillkür und Obrigkeitsstaat für Einheit, Recht und
 Freiheit veranlaßte, und über Hambacher Schloßfest und
 Paulskirchenparlament zum zweiten Deutschen Reich 1871 führte.
 Primitivzivilisation bedeutet die Umwandlung Deutschlands zu
 einer internationalen Ressource, einem Dritte-Welt-Staat.


 Gesinnungsjustiz ist das Werk einer antideutschen rassistischen
 Verschwörung, die mit ihren willfährigen Blinden, Scharlatanen,
 Bremsern, Chaoten, Zersetzern, Saboteuren, Hochverrätern, Idioten,
 Kriminellen, Verbrechern und Wahnsinnigen alle Bereiche von
 Regierung, Parlament, Parteien, Behörden, Medien, Unternehmen,
 Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Bildung und
 Wissenschaft durchdrungen hat, und die alles transportable
 Kapital abgreift, dessen sie habhaft werden kann, und die
 alles nichttransportable Kapital, auf das ihr der Zugriff
 gelingt, zersetzt, und so das gigantische Zerstörungswerk des
 Deutschen Niedergangs auf den Weg gebracht hat.



Anfang  Thema Gesinnungsjustiz



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                    Gleichgewichtszivilisation                   
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 Erich Paus,
 23.10.2008, 07.04.2006, 02.08.2005, 17.05.2005 Herbst 1982;


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                          Stichwörter                            
--------------------------------+--------------------------------

Gleichgewichtswirtschaft,
Gleichgewichtszivilisation,
Wachstumswirtschaft,
Wachstumszivilisation.


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                Definition Gleichgewichtszivilisation
--------------------------------+--------------------------------

 Eine Gleichgewichtszivilisation wirtschaftet im Gleichgewicht
 mit der Natur. Fast alle verbrauchten Dinge der
 Umgebung des Menschen regenerieren sich in einem
 Zeitraum von einem Jahr bis drei Generationen allein
 durch den Energiezufluß von der Sonne.
 Die geschaffenen Dinge verlieren Ihren Wert in dem Maß
 ihrer Abnutzung und ihrem Wiederbeschaffungswert.
 
 Das Gegenstück zur Gleichgewichtszivilisation ist die 
 Wachstumszivilisation.

 In Deutschland ist eine Gleichgewichtszivilisation nur mit
 maximal 9 - 12 Mio. Menschen möglich. Mehr Menschen lassen
 sich nur unter Zuhilfenahme nicht-regenerierbarer Resourcen
 am Leben erhalten, also mit der dazugehörenden, unvermeidbaren
 Wachstumswirtschaft. Anders gesagt:
 Nach Ende des Zuflusses nichtregenerierbarer Ressourcen können
 auf deutschem Territorium maximal 9 - 12 Mio. Menschen leben.
 Die übrigen rd. 80 Mio. Menschen müssen sich dann ein anderes
 Unterkommen gesucht haben.

 Die Angabe von 9 - 12 Mio. Menschen ist aber wahrscheinlich zu
 hoch angesetzt. Diese Zahl galt für das Gebiet der ehemaligen
 BRD nach dem 30-jährigen Krieg. Durch intensive Bodendüngung
 und Giftnutzung ist die seinerzeitige natürliche Fruchtbarkeit
 des Ackerbodens für einige Vegetationsperioden stark reduziert.



 Anfang Gleichgewichtszivilisation




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                         Globalisierung                          
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 EP, 20080528, 20060907;


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                    Globalisierung, Definition
-------------------------------+---------------------------------

 Die Globalisierung ist das Streben der Völker, weltweit die 
 Herrschaft über das Kapital anderer Völker zu gewinnen.
 Die Gewinner sind die Erfolgreichen bei diesem Streben, die
 Verlierer diejenigen, die die Herrschaft über ihr Kapital
 verlieren.

 Das deutsche Volk gehört zu den Verlierern.

 Immer mehr von seinem Kapital wird aus Deutschland
 abtransportiert.                                  (EP, 20080528)

 
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                    Globalisierung, Beispiele
-------------------------------+---------------------------------

 Es haben globalisiert : 

 - Alexander der Große : Persien, östl. Mittelmehrstaaten,
   Ägypten und Afghanistan.

 - Die Karthager : Nordafrika und Spanien.

 - Die Römer : Syrien, Spanien, Nordafrika und Gallien.

 - Die Mongolen : fast den ganzen eurasischen Kontinent.

 - Die Portugiesen : Südamerika.

 - Die Spanier : fast ganz Amerika.

 - Die Engländer : Irland, Amerika, Afrika, Indien, Australien,
   ein Territorium rund 100-mal so groß wie England selbst.

 - Die Amerikaner : Indianerland.

 - Napoleon : ganz Europa (Versuch).

 - Die Siegermächte des ersten Weltkrieges : Deutschland und
   Österreich.

 - Die Siegermächte des zweiten Weltkrieges : Deutschland.

 - Hitler : die Sowjetunion und den Mittelmeerraum (Versuch).

 - Zionisten : Palästina

 - Zionisten : die Köpfe der gesamten OECD-Welt als auch weite
   Bereiche der fundamentalistisch protestantischen Welt.

 - Die USA : das Kapital der fast ganzen Welt.


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                     Globalisierung, Neues
-------------------------------+---------------------------------

 Globalisierung ist also nichts Neues.

 Neu ist nur, daß deutsche Polit- und Wirtschafts-Idioten und
 -Verbrecher in den Schlüsselpositionen unserer Nation alle Werte
 und alles Kapital ohne Not, bereitwillig und vorauseilend
 den Globalisierern zu Füßen legen.


                         _______________




 Anfang Thema Globalisierung                                     




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                      Hegemonie, Imperium                        
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 EP, 20110718; 

                         _______________


Imperium und Hegemonie sind Ausprägungen der Intensität der 
Herrschaft einer Nation über andere Nationen, ihre 
Vasallen-Nationen. 

Eine Hegemonie beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf die 
Herrschaft über die äußeren Beziehungen ihrer Vasallen. 

Ein Imperium übt darüberhinaus auch die Herrschaft über die 
inneren Beziehungen der Vasallen aus. 




Anfang Thema Hegemonie, Imperium                                 




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            Herrschaft, Soveränität, Eigentum, Besitz            
*******************************+*********************************


EP, 20150329, 20100424, 20080824, 20080629, 20080303,
    20080115, 20071210, 20071119, 20071118, 20071107, 20070829;

                         _______________



Vorbemerkung                                                    

Herrschaft                                                      

Eigentum                                                        

Besitz                                                          

Beispiele und Folgerungen                                       



-----------------------------------------------------------------
                           Vorbemerkung                          
--------------------------------+--------------------------------


Herrschaft, Eigentum und Besitz sind verschiedene Stufen der
Verfügbarkeit über Güter.
Der Besitzer hat das Wohl des Eigentümers als auch des Herrschers
zu bedienen.
Der Eigentümer hat das Wohl des Herrschers zu bedienen.
Herrscher ist das Volk.
Jedenfalls in der Demokratie.
Statt Herrscher sagt man auch Souverän.
Statt Herrschaft sagt man auch Souveränität.


Herrschaft, Eigentum und Besitz anschaulich:
                         
                       ---------------
                       |    Volk     |
                       ---------------
                              |       
                              |       
                       ---------------
                       | Herrschaft, |
                       | Soveränität |
                       ---------------
                              |       
                              |       
                       ---------------
                       |  Eigentum   |
                       ---------------
                              |       
                              |       
                       ---------------
                       |   Besitz    |
                       ---------------



-----------------------------------------------------------------
                     Herrschaft, Soveränität                     
--------------------------------+--------------------------------


Herrschaft bedeutet, Herr zu sein über alle Zusammenhänge seines
Herrschaftsbereiches.
In der Demokratie herrscht das Volk.
Das Volk erwartet die Respektierung seiner Herrschaft und die
Bedienung seines Wohles vor allem und jedem Anderen.

DAS WOHL DES VOLKES IST DAS OBERSTE GESETZ.

Der Herrschaftsbereich eines Volkes ist seine Nation.
Das Volk herrscht über seine Nation.
Herrschaft regelt Eigentum und Besitz in ihrem Herrschaftsbereich.
Das Volk regelt Eigentum und Besitz in seiner Nation.
Die Herrschaft regelt Eigentum und Besitz zu ihrem eigenen Wohl.
In der Demokratie übt das Volk seine Herrschaft über die Nation
mit Hilfe von Gesetzen aus.
Eigentum und Besitz sind zum Wohle des Herrschers zu verwenden.
Die Herrschaft des Volkes über seine Nation wird mit Hilfe des
Staates ausgeübt. Der Staat eines Volkes regelt aber nicht nur
Eigentum und Besitz innerhalb einer Nation, sondern hat die
Aufgabe, Alles, ausnahmslos Alles, in der Welt zum Wohle des
Volkes zu steuern(!).

Dinge, die der Herrschaft aber ncht dem Eigentum unterliegen
werden in Deutschland nicht als erhaltenswürdiger Wert empfunden.
Hie besteht ein ungeheurer mangel an Bildung.
So wurde das deutsche Telekommunikationsunternehmen Mannesmann
von der englischen Firma Vodafon aufgekauft.
Da die Aktionäre keine Verluste zu verbuchen hatten, sondern im
Gegenteil beträchtliche Gewinne, hat man das nicht als Diebstahl
empfunden. Heute Anfang 2008 muß man allerdings feststellen, daß
die meisten Arbeitsplätze von Mannesmann nach England
abtransportiert wurden. Das Eigentum der Aktionäre erlitt zwar
keinen Schaden. Der Herrschaft des Deutschen Volkes wurde dieses
Kapital, Arbeitsplätze, aber entzogen. Das Deutsche Volk wurde
um dieses Kapital erleichtert, ärmer.
Das Gleiche geschah mit der deutschen Höchst-AG beim
Zusammengehen mit der französischen Rhone-Poulenc als Aventis
und ihrer Sitzverlagerung nach Frankreich und die anschließende
Verschmelzung mit Sanofi. In Frankfurt Höchst ist das Ergebnis
dieser Transaktion für jeden sichtbar, bzw. es ist nicht mehr
viel von den Werken der ehem. Höchst-AG zu sehen.



Andere Herrschaftsformen sind
Aristokratie, Herrschaft der Besten, Herrschaft des Adels;
Timokratie, Herrschaft der Angesehenen, der Besitzenden;
Oligarchie, Herrschaft Weniger;
Tyrannis, Alleinherrschaft;
Plutokratie, Herrschaft der Reichen;
Kleptokratie, Herrschaft der Plünderer, Herrschaft der Diebe



-----------------------------------------------------------------
                            Eigentum                             
--------------------------------+--------------------------------


Eigentum bedeutet das Verfügungs- bzw. Entscheidungsrecht über
ein Gut gemäß Gesetzen, die eine Herrschaft gegeben hat.
Die Gesetze werden vom Herrscher gegeben.
So wie das Volk Herrscher über die Nation ist, so ist der
Eigentümer Herrscher über sein Eigentum unter Beachtung der
Herrschaft des Volkes.
I. A. wird der Eigentümer eines Gutes zu seinem eigenen
Wohlergehen nutzen.
Der Eigentümer eines Gutes ist der Herrschaft gegenüber
verpflichtet, sein Eigentum zu ihrem Wohle zumindest nicht zu
ihrem Schaden zu verwenden. GG, Art. 14(02) formuliert:
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der
Allgemeinheit dienen.
Der Besitzer des Gutes ist dem Eigentümer rechenschaftspflichtig
über die Nutzung des Gutes.
Der Eigentümer ist der Herrschaft gegenüber rechenschaftspflichtig.



-----------------------------------------------------------------
                             Besitz                              
--------------------------------+--------------------------------


Besitz bedeutet unmittelbare Entscheidungsgewalt über ein Gut.
Der Besitzer eines Gutes nutzt dieses zu seinem eigenen Wohle
zum Wohle des Eigentümers und zum Wohle der Herrschaft. 
Der Besitzer eines Gutes kann ein Gut ändern oder es schädigen.
Er ist dem Eigentümer als auch dem Herrscher gegenüber
diesbezüglich rechenschaftspflichtig bzw. verantwortlich.



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                    Beispiele und Folgerungen                    
--------------------------------+--------------------------------


Besitz bietet die Möglichkeit der physikalischen,
Eigentum die der rechtlichen, juristischen,
Herrschaft die der naturrechtlichen Machtausübung. (20100424)


Der Besitzer einer Wohnung zahlt ihrem Eigentümer Miete.
Der Besitzer eines Geschäfts zahlt dessen Eigentümer Pacht.
Der Eigentümer einer Immobilie zahlt dem Herrscher Grundsteuer.
Die Herrschaft des Deutschen Volkes über über seine Nation,
sein Eigentum, seinen Besitz, wird systematisch behindert,
zersetzt und/oder sabotiert.


Schäden am Besitz der Herrschaft der keinen Eigentümer hat,
werden anteilig auf die Mitglieder des Volkes umgelegt.
Jeder Schaden an Staat und Nation ist also auch für jeden
Einzelnen ein Schaden.


Schäden am Eigentum sind immer auch ein Schaden der Herrschaft.
Auch diese werden anteilig über die Herrschaft auf alle
Mitglieder des Volkes umgelegt. Es gibt also keine Schäden, von
denen nicht alle betroffen wären. Deshalb haben die Väter des
Grundgesetzes in Artikel 14 (02) formuliert:
"Eigentum verpflichtet.
Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."



 Anfang Thema Herrschaft                                         




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                          Hochverrat                             
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 Erich Paus, 11.09.2006, 28.07.2006, 07.04.2006, 08.11.2005;


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                 Vorüberlegung zur Definition
-------------------------------+---------------------------------

 Alle Probleme des Lebens und der Menschheit sind Probleme der
 Überbevölkerung.

 Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen
 insbesondere sind festgelegt durch

 1.) genau zwei Größen
      I.) Anzahl der Menschen;
     II.) Kapital,
          a.) sei es in Geld meßbar,
          b.) sei es nicht in Geld meßbar,
          das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur
          Verfügung steht;

 2.) das Verhältnis dieser Größen zueinander, ihren
     Zivilisationsquotienten Z :
                  Menge des Kapitals einer Nation
     Z = -------------------------------------------------
         Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben

 3a.) Die Beschränkung durch
      a.) die Versorgung mit Resourcen
      b.) die Entsorgung von Müll
      in einer Wachstumszivilisation.

 3a.) kann bei Bedarf auf folgende Weise präzisiert werden:
 3b.) Die Beschränkung durch durch ihre natürlichen Umweltbedingungen
      1.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht
          mit der Natur
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) regenerierbare Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
         also Fruchtbarkeit
         
      2.) bei Wachstumszivilisation
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
          e.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen
              bei
              - zunehmender Ressourcenentropie
              - Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
                Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
          f.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen
              der Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft
          In den OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme
          aus e.) und f) 99% aller Probleme.


 Daraus resultieren zwei Hauptforderungen für jede Nation und für
 jede Zivilisation:

 1.) Stop jeglicher Zuwanderung, um die Arbeitslosigkeit
     von daher nicht zu erhöhen; insbesondere ist die Aufnahme
     weiterer 600.000 - 2.000.000 "Kontingentflüchtlinge", am
     Zuwanderungsgesetz vorbei, zu stoppen. Asylanten sind durch
     die UNO zu bezahlen, wie in Pakistan.

 2.) Stop jeglicher Abwanderung von Kapital,
     a.) sei es in Geld meßbar,
         - wie z. B. im Falle von Mannesmann, Höchst oder HVB,
         - oder die Summen, die in unzähligen internationalen
           Kassen verschwinden,
     b.) sei es nicht in Geld meßbar, wie z. B. die Zerstörung
         der Fleißkultur, Gewähren von Disziplinlosigkeit,
         Minderung der Bildungsanforderungen, die Abwanderung von
         gebildeten Leuten.


 Die Erfüllung dieser Forderungen ist die perfekte Bedienung des
 Volkswohles ("Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.",
 Montesquieu "Vom Geist der Gesetze").
 Die meisten anderen Probleme sind sekundärer Art und lösen sich
 von daher fast von allein, wenn obige Forderungen bedient werden.
 Dieses weist in Richtung der Definition:


-----------------------------------------------------------------
                          Definition
-------------------------------+---------------------------------

 Wenn sich ein Mitglied oder eine Gruppe eines Volkes, einer
 Nation, sei es vorsätzlich oder fahrlässig, sei es durch Handeln
 oder Unterlassen das für den Einzelnen verfügbare Kapital
 mindert, oder eine Politik der Minderung betreibt, oder die die
 Einrichtung einer Politik der Minderung anstrebt oder
 durchführt,
 - sei es in Bezug auf die Zuwanderung von Menschen,
 - sei es in Bezug auf die Abwanderung von Kapital, sei es nun
   in Geld meßbar oder nicht,
 sich also zum Schaden der Nation betätigt, dann liegt
 Hochverrat vor. Dann betätigen sich diese Akteure als
 Hochverräter in Bezug auf ihre Nation.
 In unserem Falle ist das die deutsche Nation, bzw. das
 deutsche Volk, WIR.

 Anmerkung:
 Diese Definition erfüllt noch nicht die Anforderung der
 Vollständigkeit. Es sind verschiedene Aspekte des Handelns nicht
 berücksichtigt.                                  (EP : 20060911)


-----------------------------------------------------------------
                           Beispiele
-------------------------------+---------------------------------

 In diesem Zusammenhang wäre es nützlich, das Strafrecht anderer
 Nationen und die der Deutschen Reiche vor 1945 und die damit
 einhergehende Rechtsprechung zurate zu ziehen.

 Strafgesetzbuch § 81 ff. Hochverrat                             

 Was in der Betriebswirtschaft als Untreue bezeichnet wird,
 das ist im Politischen der Hochverrat.

 Bundesgesetze StGB §266 Untreue                                 



(Anfang Hochverrat)



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                      Inflation, Deflation                       
********************************+********************************


 30.05.2016, 29.05.2016, 09.05.2016, 21.10.2014, 20.10.2014, 
 01.06.2014, 06.05.2014, 25.12.2010, 19.12.2010 (veröfftl.), 
 10.08.2009, 09.08.2009, 08.08.2009, 05.08.2009; 


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                            Definition                           
--------------------------------+--------------------------------

Die klassische Inflation und Deflation drücken während eines 
bestimmten Zeitraumes für eine bestimmte Umgebung die Entwicklung 
des Verhältnisses von Geld- und Warenangebot der Marktteilnehmer 
zueinander aus. 

Inflation entsteht in einer bestimmten Umgebung, wenn dort
- das Geldangebot der Käufer schneller steigt, als das 
  Warenangebot der Verkäufer, bzw. 
- das Warenangebot der Verkäufer langsamer steigt, als das 
  Geldangebot der Käufer. 
Daraus ergibt sich in dieser Umgebung ein Ansteigen der Warenpreise.

Deflation entsteht in einer bestimmten Umgebung, wenn dort
- das Geldangebot der Käufer langsamer steigt, als 
  das Warenangebot der Verkäufer, bzw. 
- das Warenangebot der Verkäufer schneller steigt, als 
  das Geldangebot der Käufer. 
Daraus ergibt sich in dieser Umgebung ein Fallen der Warenpreise.

                                                 (EP, 19.12.2010)



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                      natürliche Inflation                       
--------------------------------+--------------------------------

29.05.2016, 
09.05.2016, 21.10.2014, 20.10.2014, 01.06.2014, 06.05.2014;

Alle Hochzivilisationen, also Zivilisationen auf Basis 
nichtregenerierbarer Ressourcen, sind von natürlicher Inflation 
betroffen. 

Natürliche Inflation entsteht durch die Ressourcengewinnung 
selbst, denn es wird ein immer höherer Prozentsatz der 
gewonnenen Ressourcen für die Gewinnung der Ressourcen selbst 
benötigt. 
Das liegt daran, daß immer die Ressourcen mit dem geringsten
Gewinnungsaufwand abgebaut werden, und immer die Ressourcen mit 
höherem Gewinnungsaufwand übrig bleiben.

Mit dem wachsenden Prozentsatz an Ressourcen zur Gewinnung der 
Ressourcen selbst fällt der Prozentsatz der Ressourcen, die für 
andere Zwecke als die Gewinnung der Ressourcen zur Verfügung 
stehen.

Ressourcenanteil, Ressourcenprozentsatz, Ressourcenmenge, 
die zur Gewinnung der Ressourcen selbst erforderlich sind, 
nenne ich im Folgenden 
Eigenanteil oder Selbstzweckanteil, Eigenprozentsatz oder  
Selbstzweckprozentsatz bzw. Eigenmenge oder Selbstzweckmenge der 
gewonnenen Ressourcen.

Ressourcenanteil, Ressourcenprozentsatz, Ressourcenmenge, 
die nicht zur Gewinnung der Ressourcen selbst erforderlich sind, 
nenne ich im Folgenden 
Zweckanteil oder Fremdzweckanteil, Zweckprozentsatz oder  
Fremdzweckprozentsatz bzw. Zweckmenge oder Fremdzweckmenge der 
gewonnenen Ressourcen.

Eigenprozentsatz + Zweckprozentsatz = 100%

Eigenmenge + Zweckmenge = Gesamtmenge der gewonnenen Ressourcen.

Die Zweckmenge der gewonnenen Ressourcen stehen für alles, was 
Konsum und Wohlstand einer Zivilisation ausmachen. 
Eine Minderung der Zweckmenge mindert den Wohlstand.
Alle Zivilisationen sind bestrebt den Wohlstand ihrer 
Mitglieder zu mehren, wenigstens aber nicht zu mindern.
Deshalb versucht jede Hochzivilisation die Minderung der 
Zweckmenge der Ressourcen zu verhindern. 
Damit bei fallendem Zweckprozentsatz die Zweckmenge der 
Ressourcen zumindest gleich bleibt, nicht fällt, 
muß also die Gesamtmenge der gewonnenen Ressourcen zunehmen. 

Wenn die Gesamtmenge der gewonnenen Ressourcen zunimmt, dann 
nimmt auch die Kapitalmenge dafür zu.
Man kann auch völlig gleichwertig sagen, daß der Zeitaufwand 
für die Gewinnung der Ressourcen zunimmt.
Im Laufe der Zeit muß also für den Erwerb einer bestimmten 
Ressourcenmenge für einen bestimmten Zweck eine immer größere 
Menge an Kapital bereitgestellt werden. 

Die Gesamtmenge gewonnener Ressourcen für eine bestimmte 
Zweckmenge nimmt also unaufhaltsm und unvermeidlich zu. 

Bei Geldwirtschaft nehmen also die Kosten für eine bestimmte 
Zweckmenge unaufhaltsam zu. 

Bei Geldwirtschaft nehmen also die Kosten für einen bestimmten 
Wohlstand unaufhaltsam zu. 

Die jährliche prozentuale Zunahme des Eigenprozentsatzes ist die 
natürliche und unausweichliche Inflationsrate einer jeden 
Hochzivilisation, einer Zivilisation auf Basis 
nichtregenerierbarer Ressourcen. 

M.a.W, die natürliche Inflationsrate ist die Wachstumsrate des 
Eigenprozentsatzes der gewonnenen Ressourcen.

Dieser Zusammenhang bleibt von Geldschöpfung und Geldvernichtung 
völlig unbeeinflußt. Er ist für Hochzivilisationen eine 
volkswirtschaftliche Invariante.



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                natürliche Inflation in 19 Tweets                
--------------------------------+--------------------------------

30.05.2016, 29.05.2016; 

Um Fehlern und Manipulationen auf Twitter zu entkommen, hier die
Tweets, die sich dort nicht vollständig gemeinsam veröffentlichen
ließen:

01/19 #natürlicheInflation
Hier der Gesamtzusammenhang von #Inflation, natürlicher Inflation und Wachstum in 19 Tweets:

02/19 #natürlicheInflation
Die Nutzung nichtregenerierbarer Ressourcen wird durch ihre Nutzung selbst unaufhaltsam teurer!:

03/19 #natürlicheInflation
Denn die Gesamtmenge gewonnener Ressourcen besteht aus genau zwei Teilen: 

04/19 #natürlicheInflation
1.) Die Menge, die zur Gewinnung der Ressourcen selbst erforderlich ist.

05/19 #natürlicheInflation
2.) Die Menge, die für andere Zwecke verfügbar ist. Sie gewährt den Wohlstand einer Zivilisation. 

06/19 #natürlicheInflation
Die Menge von 2.) gewährt den Wohlstand einer Zivilisation. 

07/19 #natürlicheInflation
Der %-Satz von 1.) an der Gesamtmenge gewonnener Ressourcen nimmt unaufhaltsam zu!

08/19 #natürlicheInflation
Der %-Satz von 2.) an der Gesamtmenge gewonnener Ressourcen nimmt in gleichem Maße ab.

09/19 #natürlicheInflation
Denn es werden immer diejenigen Ressourcen gewonnen, bei denen der Aufwand zur Gewinnung am geringsten ist ... 

10/19 #natürlicheInflation
... und es bleiben immer diejenigen Ressourcen übrig, bei denen der Aufwand zur Gewinnung höher ist.

11/19 #natürlicheInflation
Damit die Menge von 2.) trotz ihres fallenden %-Satzes an der Gesamtmenge nicht weniger wird, ... 

12/19 #natürlicheInflation
... muß die Gesamtmenge gewonnener Ressourcen also zunehmen. 

13/19 #natürlicheInflation
Dazu muß auch das Kapital zur Resourcengewinnung entsprechend vermehrt werden. 

14/19 #natürlicheInflation
Die nutzbaren Ressourcen werden also teurer, insbesondere die Menge von 2.): Natürliche #Inflation!

15/19 #natürlicheInflation
Über die Lieferantenkette wir die Verteuerung bis zum EndProdukt u EndVerbraucher weitergegeben!

16/19 #natürlicheInflation
http://www.pauserich.de/Definitionen/Inhalt.htm#I_A_Inflation
http://www.pauserich.de/Definitionen/Inhalt.htm#I_A_Wachstumszivilisation

17/19 #natürlicheInflation
Inflation auf monetäre Ursachen zu beschränken, stammt aus dem Bereich des globalen ÖkonomieStußes!

18/19 #natürlicheInflation
GeldDrucken erzeugt zwar Inflation, dennoch ist Inflation primär ein Problem der Ressourcengewinnung selbst!

19/19 #natürlicheInflation
Die Nutzung nichtregenerierbarer Ressourcen erzeugt auch in einer Zivilisation ohne Geld Inflation!


                         _______________



 Anfang Thema Inflation, Deflation                               



*****************************************************************
                             Kapital                             
********************************+********************************


 26.07.2011, 
 02.01.2011, 24.12.2010, 20.12.2010, 19.12.2010, 05.11.2010, 
 04.11.2010, 02.09.2010; 27.08.2010, 29.07.2010, 28.03.2010, 
 18.03.2010, 25.11.2009, 02.07.2009, 13.03.2009, 16.02.2009,
 10.12.2008, 01.09.2008, 12.08.2008, 08.08.2008, 31.07.2008,
 18.06.2008, 15.06.2008, 05.06.2008, 01.06.2008, 23.03.2008,
 03.01.2008, 26.12.2007, 15.11.2007, 05.09.2007, 02.05.2007,
 25.01.2007, 31.10.2006, 28.07.2006, 16.07.2006, 16.06.2006,
 30.05.2006, 19.04.2006, 14.04.2006, 09.04.2006, 07.04.2006,
 21.02.2006, 01.01.2006, 07.02.2006, 18.11.2005, 28.10.2005,
 14.07.2005, 17.10.2005, 25.10.2005, ??.02.2005, Frühjahr 2004



 EIN GELDBETRAG IST KEIN KAPITAL ! ! !                           

 EIN GELDBETRAG IST KEIN KAPITAL ! ! !                           

 EIN GELDBETRAG IST KEIN KAPITAL ! ! !                           



-----------------------------------------------------------------
                   Kapital Inhaltsverzeichnis                    
--------------------------------+--------------------------------

 Zweck des Kapitals                                              

 Definition Kapital                                              

 Kapital und mit ihm zusammenhängende Begriffe                   

 Kapitalverwendung in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte    

 Optimalitaetserscheinungen von Kapital                          

 Das menschliche Dilemma                                         

 Geld und Kapital                                                

 Wirkungen von Kapital                                           

 Zusammenhänge von Kapital                                       

 Beispiele von in Geld meßbarem Kapital                          

 Beispiele von nicht in Geld meßbarem Kapital                    

 Dinge, die kein Kapital sind                                    

 Schlußbemerkungen                                               

                         _______________


 Anfang Kapital Inhaltsverzeichnis                              

 Anfang Thema Kapital                                            



-----------------------------------------------------------------
                        Zweck des Kapitals                       
--------------------------------+--------------------------------

Kapital ist ein Leistungsverstärker für eingesetzte Arbeit. 
                                                 (EP, 20.12.2010)


Kapital dient als Vervielfacher der zu seinem Zweck
aufgewendeten Nutzungszeit.
                                                 (EP, 19.12.2010)

Alle Wirtschaft mit all seinem Kapital dient dem Leben und hat
dem Leben der Menschen zu dienen, also seinem Bestand und seiner
Effizienz.
Die Umkehrung ist pervers: Das Leben als Resource des Kapitals,
die Menschen als Resource des Kapitals.

Jedes lebende System bildet Kapital.
Es ist das entscheidende Werkzeug zur Erhöhung seiner Stabilität.
Kapital ist also keine Erfindung von Wirtschaftswissenschaftlern.
Die haben nur den Begriff "Kapital" erfunden.
Sondern es ist eine Erscheinung der lebendigen Natur.

                         _______________


Die Umwandlung von Energie einer Energieform in eine andere ist 
immer mit Verlusten behaftet. 
Aus 100 kWh Nahrungsenergie erhält man im menschlichen Körper 
bei der Umwandlung in Energie zur Nahrungsgewinnung als Ertrag 
wahrscheinlich höchstens 20 kWh.
Um aus 20 kWh Energie zur Nahrungsgewinnung wieder mindestens 
100 kWh in Form von Nahrung zur Erhaltung des Lebens zu gewinnen, 
ist Kapital erforderlich. 
Dazu existieren drei wesentlich unterscheidbare Kapitalien : 
- Das durch die Gene vorgegebene, angeborene Kapital wie
  Körperbau, Denkfähigkeit und effiziente Nahrungsverwertung usw.
  usf.
- das erlernte oder körperlich angeeignete Kapital, Wissen, 
  Können, Bildung, Kraft, Sprache, Leistungsfähigkeit, 
  Schnelligkeit, Fleiß,  ... 
- Das geschaffene Kapital um uns, Werkzeuge, Maschinen, Straßen, 
  Telekommunikation, ...
Kapitalbildung ist also ein elementarer, existenzieller 
Lebensprozess. Kapitalbildung ist gewissermaßen die Kompensation 
und Überlistung der körpereigenen Thermodynamik mit ihren 
in natürlicher Weise verlustbehafteten Materie-, Energie- und 
Informationsumwandlungen.
                                                 (EP, 04.11.2010)

                         _______________


 Alle Probleme des Lebens und der Menschheit sind Probleme der
 Überbevölkerung.

 Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen
 insbesondere sind festgelegt durch

 1.) genau zwei Größen
      I.) Anzahl der Menschen;
     II.) Kapital,
          a.) sei es in Geld meßbar,
          b.) sei es nicht in Geld meßbar,
          das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur
          Verfügung steht;

 2.) das Verhältnis dieser Größen zueinander, ihren
     Zivilisationsquotienten Z :
                  Menge des Kapitals einer Nation
     Z = -------------------------------------------------
         Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben

 3a.) Die Beschränkung durch
      a.) die Versorgung mit Resourcen
      b.) die Entsorgung von Müll
      in einer Wachstumszivilisation.

 3a.) kann bei Bedarf auf folgende Weise präzisiert werden:
 3b.) Die Beschränkung durch durch ihre natürlichen Umweltbedingungen
      1.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht
          mit der Natur
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) regenerierbare Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
         also Fruchtbarkeit
         
      2.) bei Wachstumszivilisation
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
          e.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen
              bei
              - zunehmender Ressourcenentropie
              - Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
                Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
          f.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen
              der Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft
          In den OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme
          aus e.) und f) 99% aller Probleme.


 Daraus resultieren zwei Hauptforderungen für jede Nation und für
 jede Zivilisation:

 1.) Stop jeglicher Zuwanderung

 2.) Stop jeglicher Abwanderung von Kapital,
     a.) sei es in Geld meßbar,
         - wie z. B. im Falle von Mannesmann, Höchst oder HVB,
         - oder die Summen, die in unzähligen internationalen
           Kassen verschwinden,
     b.) sei es nicht in Geld meßbar, wie z. B. die Zerstörung
         der Fleißkultur, Gewähren von Disziplinlosigkeit,
         Minderung der Bildungsanforderungen, die Abwanderung von
         gebildeten Leuten.


 Die Erfüllung dieser Forderungen ist die perfekte Bedienung des
 Volkswohles ("Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.",
 Montesquieu "Vom Geist der Gesetze").
 Die meisten anderen Probleme sind sekundärer Art und lösen sich
 von daher fast von allein, wenn obige Forderungen bedient werden.
 Dieses weist in Richtung der Definition:



 Anfang Zweck des Kapitals

 Anfang Thema Kapital                                            



-----------------------------------------------------------------
                        Definition Kapital                       
--------------------------------+--------------------------------

Kapital ist das Mittel, mit dem Lebewesen die thermodynamischen 
Verluste bei der Aufwendung von Ressourcen zur Ressourcengewinnung 
in ihrem Biotop kompensieren.
                                                 (EP, 02.01.2010)

Kapital ist das Mittel, mit dem Lebewesen die thermodynamischen 
Verluste bei ihrem Ressourcenaufwand zur Ressourcengewinnung in 
ihrem Biotop kompensieren.
                                                 (EP, 02.01.2010)

Das Kapital der Lebewesen kompensiert die thermodynamischen 
Verluste bei der Aufwendung von Ressourcen zur 
Ressourcengewinnung in ihrem Biotop. 
                                                 (EP, 02.01.2010)



Kapital vermag seinem Benutzer mehr Ressourcen aus der Umwelt 
zur Verfügung zu stellen, als er selber für die Benutzung des 
Kapitals aufwendet.
Das Kapital selbst kann dabei ein Vielfaches der vom Nutzer 
aufgewendeten Ressourcen verbrauchen. 
Diese vom Kapital aufgewendeten Ressourcen werden ebenfalls mit 
Hilfe von Kapital verfügbar gemacht.
Das Kapital macht sich seine Ressourcen fast vollständig selber 
verfügbar.
Beispiel Wirtschaftskapital, Bagger, ...
                                                 (EP, 24.12.2010)



Kapital ist ein Vervielfacher der zu seinem Zweck aufgewendeten 
Nutzungszeit.
                                                 (EP, 19.12.2010)



Kapital ist etwas Angeborenes, Erlerntes oder Geschaffenes, mit 
dem sich Individuen oder Populationen die Ressourcen ihres 
Lebensraumes mit höherer Effizienz nutzbar machen als ohne. 
Höhere Effizienz liegt selbst unter Einbeziehung des Aufwandes 
zur Bereitstellung des Kapitals selbst vor, andernfalls es nicht 
geschaffen worden wäre. 
                                                 (EP, 02.09.2010)



Kapital ist alles Erlernte, Geschaffene oder in Besitz Genommene, 
dessen Benutzung für die Erreichung eines Zweckes weniger Zeit 
erfordert als dessen Nichtbenutzung. 
Der Zeitgewinn durch die Nutzung des Kapitals muß den Aufwand zur 
Bildung des Kapitals übertreffen. Andernfalls läge eine 
Fehlinvestition vor.
Die Bildung von Kapital nennt man investieren. Meistens liegt der 
Fall vor, daß Geld in Kapital investiert wird. Beim Lernen ist es 
Zeit, die investiert wird. Bei der Besitzergreifung stößt man
häufig auf konkurrierende Interessen. Deshalb muß man für diese 
Fälle in Machtmittel investieren, die wiederum in die 
Besitzmehrung investiert werden.
                                                 (EP, 27.08.2010)



 Kapital ist alles Geschaffene, was als Werkzeug,
 Maschine oder Struktur genutzt werden kann, sei es zum
 Bestreiten des Lebensnotwendigen, sei es für irgendeinen
 wirtschaftlichen Zweck sonst. Kapital umfaßt die zu einem
 wirtschaftlichen Zweck nutzbaren geschaffenen Werte.
 Diese geschaffenen Werte können materieller, energetischer,
 informatorischer oder daraus gemischter Natur sein.
 Kapital wird, abgesehen von Abnutzung, unter Einsatz als
 unveränderlich angesehen im Gegensatz zum Konsumgut.

 Es gibt Werte, die wie Kapital nutzbar sind, z. B. ein
 fischreicher See. Aber erst durch Besitzergreifung wird
 er zu Kapital. Natürliche Werte, die sich leicht nutzen
 lassen, sind i. a. bereits von irgendjemanden in Besitz
 genommen worden.
 Wesentlich bei der Kapitalbildung ist gerade der
 mit ihr einhergehende Aufwand. Dieser führt immer zu
 einer Überlegung, ob sich die Kapitalbildung lohnt
 oder nicht.

 Die Nutzung von Kapital erzeugt Nutzbares.

 Die Nutzung von Kapital besteht in der Transformation von
 - nicht-Nutzbarem in Nutzbares
 - Nutzbarem in Vorprodukte, Erträge und Kapital
 - Vorprodukten in Erträge und Kapital
 - Kapital in besseres oder anderes Kapital

 Der Aufwand zur Bereitstellung von Kapital ist, über
 seine Nutzungsdauer betrachtet, geringer als seine
 erbrachten Erträge.
 Sollte der Aufwand für das Kapital höher gewesen sein,
 so wird die Kapitalbildung als Fehlinvestition bezeichnet.
 
 Die Erträge des Kapitals werden auf drei Dinge
 verwendet:
 1. zum Leben selbst, d. i. der Konsum;
 2. zur Schaffung von Vorprodukten, sowohl für Konsum
    als auch für das Kapital;
 3. zum Erhalt und zur Mehrung des Kapitals, zur Kapitalbildung.


 Erläuterungen

 Ein Teil dieses Kapitals, dieser Werte, kann in
 Geldbeträgen ausgedrückt werden.
 Dann liegt der klassische Begriff "Kapital" vor,
 Geldkapital z. B. in Form von Aktienkapital,
 Betriebskapital, Anlagenkapital, Wirtschaftskapital usw..
 Währungen sind als Maßstab für Werte auch Maßstab für
 in Geld meßbares Kapital.
 Kapitalmengen werden in Währungsbeträgen angegeben. 
 Kapitalmengen werden zur Zeit in Deutschland und in einem Teil
 Europas in Euro gemessen.
 
 Es gibt aber bedeutende Werte, die sich nur schwer oder
 gar nicht in Geldbeträgen ausdrücken lassen: Freundschaft,
 Treue, Kameradschaft, Rechtskultur, Eigentumsrecht,
 Familienleben, Vorbild, Glaube, nationaler Anspruch,
 Hoffnung, Liebe, Schönheit, Verantwortung, Fürsorge,
 bürgerliche Freiheit, kurz, Werte der Beziehungen, Werte
 der Kultur, Werte des Sozialen, Sicherheit.
 
 Obwohl diese Dinge extrem wertvoll sind, gibt es keine
 Messverfahren, die ihren Werten einen Geldbetrag zuordnen
 könnten, weder in DM noch in Euro. Daran ändert auch
 nichts, daß in persönlichen Beziehungen diese Dinge
 durchaus zu Geldumsätzen führen können.
 Deshalb ist es auch unter bestimmten Umständen sehr
 leicht, diese Dinge, dieses Kapital, zu zerstören und es
 genügen nur kleine Prozentanteile Zerstörungen, um ein
 Unternehmen (Mobbing) oder gar eine Volkswirtschaft
 (nationale Selbstverachtung) ineffizient werden zu lassen.
 Diese Schäden tauchen in keiner Buchhaltung auf.
 Die Unternehmen der hochenwickelten OECD-
 Volkswirtschaften nutzen heutzutage mehr Werte denn je
 aus diesem nicht-messbaren Kapitalfundus. Sie kennen
 den Wert dieses Kapitals in Form von Unternehmenskultur,
 Kommunikationsfähigkeit, Corporate Identity, usw. Dafür
 kauft die Wirtschaft sogar sehr viel teure Beratungsleistung
 ein, weil sie weiß, dass sich das rechnet, und weil sie
 weiß, dass ein Unterlassen der Pflege dieser Dinge der
 sichere Weg in den Untergang wäre (Beispiel Mobbing mit
 all seinen Reibungsverlusten), Abwanderung von Unternehmen
 ins Ausland.

 Weitere, vertrautere Beispiele für Kapital sind Bildung,
 Wissen, Maschinen, Eigentum, Rechtssicherheit, Werkzeug,
 Lebensqualität, bürgerliche Freiheit,
 verfügbares Geld, Zeit, Musik, Musikalität, Intelligenz,
 Weitsicht, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Diszipin.
 Es ist unglaublich, dass dieses für Unternehmen so wichtige
 Kapital vom deutschen Staatssystem für Deutschland derart
 verächtlich und grob behandelt wird.

 Die Staatsformen Montesquieus, als da sind Despotie, Monarchie
 und Demokratie, sind in dieser Reihenfolge Staatskapital
 zunehmenden Wertes.
 Und der Entwicklungsstand dieses Kapital zwischen Despotie und
 Demokratie ist eine Funktion der Bevölkerungsdichte.

 Als Dimension für Kapital scheint [Wert/Zeit] geeignet.
 Damit sind die Werte gemeint, in einer bestimmten Arbeitszeit
 mit diesem Kapital geschaffen werden können. Um eine Produktion
 konkurrierende Kapitalien unterscheiden sich in dieser Größe.
 Eine Maschine, die in einer Stunde hundert Fahrräder produziert,
 ist leistungsfähigeres Kapital als eine, die nur zehn schafft.
 Über seine geesamte Nutzungsdauer Nutzungsdauer muß der Wert 
 der geschaffenen Güter höher sein, als die Kosten des Kapitals.

 Geldbeträge sind kein Kapital. Geldbeträge sind Zwischenprodukte,
 die wie andere Zwischenprodukte entweder für Endprodukte wie
 Kapitalgüter oder Konsumgüter oder aber für die Schaffung 
 anderer Zwischengüter verwendet werden können. Geld ist insofern
 ein Zwischenprodukt, dessen Wert seinem Betrag gleich ist.

 Das Phänomen Geld ist Kapital, aber ein Geldbetrag ist ein 
 Zwischenprodukt.
 Das ist wie bei einem Autoreifen:
 Das Phänomen Rad ist Kapital, aber ein Autorad ist ein 
 Zwischenprodukt zur Herstellung eines Fahzeuges.

 Geldwirtschaft ist jedoch wieder Kapital. Sie erlaubt räumlich
 und zeitlich versetzten Güteraustausch effizient ohne
 Tauschhandel.

 Der Wert des Kapitals  drückt seine Wertschöpfungsleistung aus.
 Er drückt aus, wieviel Wert pro Zeiteinheit geschaffen werden
 kann. Er drückt aus, wieviel Wert pro Arbeitszeiteinheit
 geschaffen werden kann.

 Kapital [Geld/t]  =  Wertschöpfungsleistung [Geld/t]
                   =  Wertschöpfungsstrom    [Geld/t]
                   =  Wertschöpfung [Geld] / Zeit [t]
                   =  Wertschöpfungsfähigkeit [Geld] / Zeit [t]

                         _______________


 Anfang Thema Kapital Definition                                 

 Anfang Thema Kapital                                            



-----------------------------------------------------------------
          Kapital und mit ihm zusammenhängende Begriffe          
--------------------------------+--------------------------------

 Gut = Wert = Produkt;



 Kapital-, Konsum-, Vor-, Zwischen-Wert    =  
 Kapital-, Konsum-, Vor-, Zwischen-Gut     =                     
 Kapital-, Konsum-, Vor-, Zwischen-Produkt                     



 Ein Kapitalgut ist ein Gut, das Kapitalgüter oder Konsumgüter
 oder Vorprodukte dazu erzeugen kann, ohne sich selbst zu
 verbrauchen.

 Ein Konsumgut ist ein Gut das allein der privaten Nutzung von
 Menschen dient.
 Entweder wird es selbst verbraucht durch Nutzung, wie z. B.
 Nahrung, oder es produziert Verbrauchbares, wie eine
 Stereoanlage, die Töne erzeugt, oder Kleidung, die Energie
 gewinnt durch deren nicht-Verbrauch.

 Ein Vorprodukt oder Zwischenprodukt ist ein Produkt, das i. a.
 nicht als Endprodukt verwendet werden kann, und aus dem
 Kapitalgüter oder Konsumgüter oder andere Vorprodukte
 hergestellt werden können.

 Ein Konsumgut ist ein Gut, das sich bei Nutzung verbraucht.
 Ein Zwischenprodukt ist ein Gut, das entweder zur Herstellung
 eines anderen Zwischenproduktes, für ein Kapitalgut oder für
 ein Konsumgut verwendet wird.

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 Anfang Thema Kapital und mit ihm zusammenhängende Begriffe      

 Anfang Thema Kapital                                            



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  Kapitalverwendung in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte   
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 Zivilisationsstufen                 Dichte   Schwerpunkt des
                                              Kapitals
 __________________________________________________________________

 G = Gleichgewichtswirtschaft   <= 35 M/qkm   

   S = Sammler                  <=  1 M/qkm   inneres Kapital:
                                              Körperkraft, Wissen,
                                              Geschicklichkeit,
                                              unmittelbar und temporär
                                              in Besitz genommenes Gebiet 

   S + V = Sammler + Jäger      <= 10 M/qkm   privates Kapital:
                                              Speer,
                                              Pfeil + Bogen,
                                              Faustkeil,
                                              Feuer, Fell-Kleidung,

   A + V = Ackerbau + Viehzucht <= 35 M/qkm   gemeinschaftliches
                                              Kapital

 W = Wachstumswirtschaft        >> 35 M/qkm   gemeinschaftliches,
                                              änderungsfreudiges
                                              Kapital

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 Anfang Kapitalverwendung in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte 

 Anfang Thema Kapital                                            



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              Optimalitätserscheinungen von Kapital              
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 Die Verwendung des Kapitals besteht in
 - Erzeugen,
 - Beseitigen,
 - Transformieren,
 - Transportieren
 von Dingen und in der
 - Unterstützung
 - Verstärkung
 - Beschleunigung
 - Präzisierung
 des Verhaltens, in Leistungssteigerung.

 Kapital dient mittelbar oder unmittelbar zur Bereitstellung
 des Konsums.
 Das innere außenwirksame Kapital dient
 - der körperlichen Versorgung dem Austausch von Dingen zwischen
   Innerem und Äußerem ohne Artgenossen,
 - dem Austausch von Dingen zwischen Artgenossen.
 - der Benutzung des privaten Kapitals,
 - des gemeinsamen Kapitals

 Kapital bleibt unter Verwendung unverändert (bis auf einen
 vernachlässigbaren Anteil).
 Bei Beendigung seiner Nutzung wird aus Kapital Müll.

 Kapital führt Nutzbares einem Zweck zu.
 Der Zweck transformiert das Nutzbare mehr oder weniger direkt
 in den Zustand der Nicht-Nutzbarkeit.

 Kapital erhöht die Menge des für einen Zweck Nutzbaren =
 Kapital macht aus wenig Nutzbarem mehr Nutzbares.
 Kapital macht weniger Nutzbares besser nutzbar.

 Kapital macht Nicht-Nutzbares nutzbar.

 Kapital erzeugt Zwischenprodukte, Konsum, Kapital.

 Kapital benötigt zu seiner Herstellung Aufwand und erzeugt
 Erträge.

 Kapital benötigt zu seinem Betrieb Aufwand und erzeugt Erträge.

 Kapital transformiert Aufwände in Erträge.

 Kapital macht das Verhalten für seine Zwecke effizienter.

 Zweck allen Wirtschaftens ist die Ernährung des Menschen, Leben.
 In der folgenden Tabelle ist die schwache Kapitalausstattung
 einer Sammlerzivilisation der umfangreichen Kapitalverwendung
 einer Hochzivilisation in ihrer Wirkung auf die
 Nahrungsgewinnung gegenübergestellt.

 ________________________________________________________________

 Größe                             Sammler-        Hoch-
                                 Zivilisation   Zivilisation
 ________________________________________________________________

 A    = A1 + A2
      = Gesamtaufwand an           1000 kJ         1000 kJ 
        Nahrung + Resourcen
 ________________________________________________________________

 A1   = Nahrungsaufwand für         990 kJ            1 kJ 
        die menschliche Maschine
 ________________________________________________________________

 A2   = Resourcenaufwand für         10 kJ          999 kJ 
        Kapitaleinsatz
 ________________________________________________________________

 E    = Ertrag an                 9.900 kJ          100 kJ
        erzeugter Nahrung
 ________________________________________________________________

 E/A  = Wirkungsfaktor
        der Volkswirtschaft            9,9             0,1
        zur Nahrungsgewinnung
 ________________________________________________________________

 E/A1 = Wirkungsfaktor
        der menschlichen Maschine     10,0           100,0
        zur Nahrungsgewinnung
 ________________________________________________________________


 Die hohe Kapitalausstattung einer Hochzivilisation erhöht
 den Wirkungsfaktor E/A1 des Nahrungsaufwandes der menschlichen
 Maschine zur Nahrungsgewinnung gegenüber einer Sammlerzivilisation.
 Kapital macht die menschliche Maschine erfolgreicher bei
 ihrer eigenen Versorgung. Das ist die treibende Kraft des
 zivilisatorischen Fortschritts.

 Die hohe Kapitalausstattung einer Hochzivilisation
 vermindert jedoch den Wirkungsfaktor E/A des gesamten
 Nahrungs- und(!) Resourceneinsatzes zur Nahrungsgewinnung
 gegenüber einer Sammlerzivilisation.

 Im Falle der Sammler wird fast nur Nahrungsenergie zur
 Nahrungsgewinnung aufgewendet. Der Wirkungsfaktor E/A ist
 beträchtlich. In der Hochzivilisation wird fast nur
 Resourcenenergie verwendet. Der Wirkungsfaktor E/A ist
 miserabel.
 Es bleibt anzumerken, dass die hier angegebenen Zahlen
 nur fiktiv sind und allein zur Veranschaulichung der
 Zusammenhänge dienen. Sie müssen für genauere Aussagen
 präzisiert werden.

 Das Kapital, das die menschliche Maschine so erfolgreich
 macht, erfordert aber zu seiner Herstellung selbst Aufwand.
 Dieser Aufwand ist dem Gesamtaufwand hinzuzufügen.
 Werkzeuge erhöhen den Materieverbrauch.
 Maschinen erhöhen den Energieverbrauch.
 Ordnung und Zusammenhang erhöht die Komplexität, den
 Informationsverbrauch. Verwendete Ordnung mindert die Fälle
 ihrer Anwendbarkeit. Wenn alle Menschen ein Telefon haben,
 ist die Anwendung des Telefons verbraucht. Verwendete Ordnung
 mindert die Anzahl verwendbarer Ordnungen. Hat man ein Gesetz
 verabschiedet, kann man nicht einfach eine andere
 Rechtsprechung betreiben. Jedes neue Gesetz muß die
 vorhandenen berücksichtigen. Massen und Energien für
 Kapitalherstellung und Nutzung betragen ein Vielfaches der
 Massen und Energieinhalte der Nahrung.

 In einer Wachstumszivilisation gilt:
 Kapialvermehrung, die höher ist als die Entropiezunahme
 der Ressourcengewinnung,
 bei konstanter Bevölkerungszahl macht die Menschen reicher.

 Kapialvermehrung allein bei konstanter Bevölkerungszahl
 ist als Bedingung dazu nicht hinreichend.

 Bei konstanter Kapitalausstattung und bei konstanter
 Bevölkerungszahl werden
 die Menschen ärmer aufgrund der Entropiezunahme der
 Ressourcengewinnung.
 Erst recht gilt das bei Verminderung der Kapitalausstattung.

 Zuwanderung bei konstanter Kapitalausstattung läßt die
 Menschen ärmer werden.

 Zuwanderung bei Kapitalwachstum, das mit der Zahl der
 Zuwanderer exponentiell
 wächst, läßt die Menschen ärmer werden, denn es fehlt
 das notwendige Kapitalwachstum zur Kompensation der
 Entropiezunahme der Ressourcengewinnung.

 Zuwanderung bei Kapitalwachstum, das sowohl mit der
 Zahl der Zuwanderer
 exponentiell als auch mit der der Entropiezunahme
 der Ressourcengewinnung
 wächst, läßt die Menschen weder ärmer noch reicher
 werden.
 Erst wenn die Kapitalzunahme höher ist, werden die
 Menschen reicher.

 Abwanderung erlaubt zwar exponentielle Kaptalminderung,
 die aber reduziert sein
 muß um die notwendige Kapitalvermehrung aufgrund der
 Entropiezunahme der
 Ressourcengewinnung.  Andernfalls würden die Menschen
 ärmer werden. 
 Die Menschen werden bei Abwanderung nur dann reicher,
 wenn die notwendige Kapitalvermehrung die mögliche
 Kapitalminderung übersteigt.

 
 Bei Gleichgewichtswirtschaft, d. i. im Gleichgewicht mit der
 Natur, ist die Kapitalmenge eine Funktion der Bevölkerungsdichte
 allein:
 Dichte-Zunahme veranlaßt Kapital-Zunahme.
 Dichte-Abnahme erlaubt Kapital-Abnahme.
 Die Menge von verwendetem Kapitals ist bei konstanter Dichte
 ebenfalls eine Konstante, bzw. nähert sich einer Konstanten.
 Diese Konstante ist ein Optimum:
 Bevölkerungsdruck macht zusätzlichen Kapitaleinsatz
 notwendig.
 Bevölkerungswachstum läßt ja den Aufwand des Individuums einer
 Population exponentiell mitwachsen, also seine Mühsal.
 Diese Mühsal veranlaßt das Streben des Individuums,
 Werkzeuge und Maschinen, also Kapital, bereitzustellen, um
 die Mühsal zu vermindern.
 Wenn der Aufwand für die Bereitstellung des Kapitals
 geringer ist, als die durch den Kapitaleinsatz erreichte
 Aufwandsminderung, dann wird das Kapital geschaffen.
 Bei konstanter Bevölkerungsdichte ist irgendwann alles
 mögliche Kapital zur Aufwandsminderung geschaffen.
 Jedes weitere Kapital würde die Gesamtmühsal erhöhen statt
 sie zu vermindern. Der Aufwand für zusätzliches Kapital
 rechnet sich dann also nicht mehr.
 Die Population und ihre Wirtschaftsweise ändern sich dann
 nicht mehr. Ihr Kapitaleinsatz ist stabil.
 Ihre Zivilisation ist dann stabil.
 Jedenfalls so stabil wie die Umwelt in der sie geschieht.
 Dieser Stabilitätszustand sieht in jedem Territorium
 anders aus. Das liegt an den unterschiedlicher Klima-,
 Boden- und topologischen Bedingungen, die unterschiedliche 
 Stabilitätszustände definieren. Diese Stabilitätszustände
 legen durch das Kapital die Technologie als auch die Kultur
 fest.
 Somit wird eine Zivilisation durch ihre Umweltbedingungen
 festgelegt.
 Ein Bergvolk hat eine andere Zivilisation als ein Küstenvolk,
 ein Volk, das eine Seenplatte bewohnt, eine andere als ein
 Wüstenvolk.
 Erst die Anwendung nicht-regenerierbarer Ressourcen hat
 die Tendenz, alles anzugleichen. Das erlaubt das Wachstum
 und die damit einhergehende Ungenauigkeit der Anpassung.
 Der Anteil der formenden Bedingungen einer
 Gleichgewichtszivilisation tritt immer mehr hinter die der
 zwingenden Bedingungen einer Wachstumszivilisation zurück.
 Wahrscheinlich werden mit der zunehmenden Ressourcenverknappung
 (21.02.2006) die Zivilisationen wieder mehr Charakter
 entwickeln. Dieser
 Zusammenhang zeigt aber, daß eine von außen aufoktroierte
 Zivilisationsänderung die betroffene Zivilisation aus ihrem
 optimalen Zustand entfernt. Deshalb werden derartige
 Einmischungen von außen von allen Völkern zu allen Zeiten
 zu recht als Agression aufgefaßt.
 Und das hat sicherlich auch zu  dem Völkerrechtsprinzip der
 Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Nationen
 geführt. Einmischung in die inneren Angelegenheiten ist
 von daher eine geistige Vorform von Krieg.

 Bei Wachstumswirtschaft nimmt der Aufwand jedoch allein
 durch die Nutzung nicht-regenerierbarer Resourcen
 unaufhaltsam zu. Insofern ist zunehmender Kapitaleinsatz
 notwendig und jede noch so hohen Kosten sind irgendwann
 einmal zweckmäßig und gerechtfertigt.
 Dennoch haben auch hier Innovationen "ihre Zeit": Zu früh
 bereitgestellt amortisieren sie sich nicht. Zu spät
 bereitgestellt, erweisen sie sich als unbezahlbar.
 Kapitalbildung in einer Wachstumswirtschaft hat also
 irgendetwas mit einem optimalen Weg in die Zukunft zu tun.
 Wehe dem, der ihn verläßt. Kapital bzw. Kapitalbildung
 drücken also immer den Zustand einer Zivilisation aus.

 Bei Wachstumswirtschaft ist die Kapitalmenge also nicht
 nur eine Funktion der Bevölkerungsdichte sondern auch
 eine Funktion der Resourcenentropie:
 Bevölkerungsdichte-Zunahme veranlaßt Kapital-Zunahme.
 Bevölkerungsdichte-Abnahme erlaubt Kapital-Abnahme.
 Entropie-Zunahme veranlaßt Kapital-Zunahme.
 Entropie-Abnahme erlaubt Kapital-Abnahme.
 Die Resourcenentropie nimmt niemals ab, obwohl
 es kurzzeitige Ausnahmen gibt.
 Im Gegenteil. Auf Dauer nimmt die Resourcenentropie
 unaufhaltsam exponentiell zu.

 Gleichgewichtswirtschaft ist Wirtschaft, die nur
 regenerierbare Resourcen verwendet.
 Wachstumswirtschaft ist Wirtschaft, die nicht-regenerierbare
 Resourcen verwendet. Die Verwendung nicht-regenerierbarer
 Resourcen ist es, die das Wirtschaftswachstum erzwingt,
 andererseits aber auch ermöglicht.
 Es gilt also: Wachstumswirtschaft liegt genau dann vor,
 wenn nicht-regenerierbare Resourcen genutzt werden.
 
 Kapitaleinsatz vermindert bei Verwendung
 nicht-regenerierbarer Resourcen laufend den Wirkungsgrad
 des Gesamt-Energieeinsatzes, besser Gesamtaufwandes an Materie,
 Energie und Information auch bei Konstanthaltung des für den
 Menschen nutzbaren Nahrungsertrages (bzw. Konsums) und
 Konstanthaltung der Bevölkerungsdichte.
 Dies liegt an der Entropiezunahme der
 nicht-regenerierbaren Resourcen: Diese verbrauchen zu
 ihrer eigenen Gewinnung immer mehr Resourcen, selbst
 bei gleichbleibendem Konsum.

 Der Kapitalbedarf wächst exponentiell mit der
 Bevölkerungsdichte, mit der Anzahl der Menschen pro Fläche.

 Der Kapitalbedarf wächst exponentiell mit der Entropie der
 Resourcengewinnung. Die Kapitalmenge muß in demselben Maße
 zunehmen, wie das Wachstum der Ressourcengewinnung.
 Die Kapitalbildung folgt der Ressourcengewinnung.
 Die Kapitalverwendung zur Beherrschung der nicht-regenerierbaren
 Resourcen findet mit der Erschöpfung der nicht-regenerierbaren
 Resourcen ihr Ende. Die Kapitalvermehrung kann die Minderung der
 Resourcen irgendwann nicht mehr kompensieren.
 Die Folgen einer solchen Entwicklung kann man jetzt so schön
 an der Kapitalminderung in Deutschland studieren. Hier wurde
 diese Situation von hochgefährlichen Politidioten in den
 wichtigsten Schlüsselpositionen unserer Nation vorsätzlich
 herbeigeführt.
 Massenverarmung.

 Der Mensch wird dann ins Gleichgewicht mit der Natur
 zurückgezwungen, ob er will oder nicht.
 Es stellt sich dabei nur die Frage, wieviele Menschen im
 Gleichgewicht mit der Natur ankommen werden, also
 wieviele Menschen auf der Erde oder in Deutschland überhaupt im
 Gleichgewicht mit der Natur leben können, nachdem
 Wachstumswirtschaft bis zum Geht-nicht-mehr betrieben wurde
 mit ihrer beträchtlichen Vermüllung des menschlichen
 Lebensraumes (Materiemüll, Energie-/Atommüll, Informationsmüll).
 Das einzig Gewisse bisher ist, dass diese Anzahl nicht kleiner
 als Null ist.

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 Anfang Thema Kapital, Optimalitaetserscheinungen                

 Anfang Thema Kapital                                            



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                      Das menschliche Dilemma                    
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 Die Menschheit steckt also in einem fürchterlichen Dilemma:
 - Zur Ernährung so vieler Menschen muss unsere Wirtschaft
   weiterwachsen.
   Es können sogar mehr Menschen leben, als bisher, aber unter
   Inkaufnahme der Zerstörung allen Lebensraumes und allen
   höheren Lebens auf der Erde, wenn die Resourcenversorgung
   zusammenbricht.
 - Zur Erhaltung der Menschheit ist die Wachstumswirtschaft
   zu beenden.
 Dies würde zum Tod von 90% der Menschheit führen.
 Die Lösung dieses Dilemmas liegt im Hybriden:
 Die Probleme der Menschheit werden auf Grund ihrer hohen
 Bevölkerungszahlen bei zu wenig und sich weiter mindernden
 Resourcen Handlungsweisen auslösen, die alles bisher
 Dagewesene und Vorstellbare in den Schatten stellen:
 Menschliche Totschlags-, Vernichtungskriege und Massaker
 ungeheuren Ausmaßes, die den 1. als auch den 2. Weltkrieg
 als anheimelnde Kaffeekränzchen und Hitler höchstens als
 stümpernden Lehrbuben des Todes erscheinen lassen.
 Die Anzahl der Toten dieser Gewaltausbrüche liegen in der
 Größenordnung Multimilliarden.
 Tutsi-Hutu-Massaker in Afrika und Pol-Pot-Massaker in
 Kambodscha vermitteln eine nur ganz blasse Ahnung, geben
 nur einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende.
 Der israelische Terror gegen die Palästinenser und der US-Krieg
 gegen den Irak mit seinem Chaos-Terror und wer weiß gegen wen
 sonst noch sind ebenfalls überaus aufschlußreiche
 Erscheinungen.
   
 Keine hochzivilisierte Nation kann unabhängig von den anderen
 ihre Wachstumswirtschaft beenden. Dies würde zur Zerstörung
 ihrer Hochzivilisation mit tödlicher Massenverarmung führen.
 Durch den technologischen Niedergang würde das Territorium
 einer solchen Nation dann von anderen Nationen einfach
 übernommen, gestohlen, ausgeraubt und die Bevölkerung vernichtet
 werden. Man denke an die Indianer, Afrikaner, Iren und
 Palästinenser, die anschauliche Beispiele für Konfrontationen
 zwischen Niedrigzivilisation und Hochzivilisatin sind.

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 Anfang Thema Kapital, das menschliche Dilemma                   

 Anfang Thema Kapital                                           



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                        Geld und Kapital                         
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 EIN GELDBETRAG IST KEIN KAPITAL ! ! !

 Aber : 

 Mit einem Geldbetrag kann man Kapital erwerben oder schaffen.


 Geld als Werkzeug für den Handel ist Kapital.
 Der Wert, den dieses Kapital unablässig schafft, ist die extreme
 Vereinfachung des Tauschhandels und der damit einhergehende
 Wohlstandsgewinn. 
 

 Der Deutsche Sprachgebrauch setzt sich rücksichtslos über
 den Unterschied zwischen den Begriffen Geldbetrag und Kapital
 hinweg. Dadurch wird bei einer Spekulation die Entstehung
 echter Werte suggeriert.


 Ein Geldbetrag ist kein Konsumgut.
 Aber mit Geld kann man Konsumgüter erwerben oder schaffen.


 Ein Geldtrag ist ein Zwischenprodukt,
 das wie andere Zwischenprodukte entweder für die Schaffung von
 Endprodukten wie Kapitalgüter oder Konsumgüter oder aber für
 andere Zwischengüter verwendet werden kann.
 Geld ist insofern ein Zwischenprodukt, dessen Wert seinem Betrag
 gleich ist.


 (Hier ist zu überlegen, ob ein Geldbetrag nicht deshalb Kapital
 ist, weil er Macht verschafft.
 Eines der wichtigsten Kapitalgüter ist Macht.
 Und die läßt sich mit Geld sehr einfach erwerben. )

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 Anfang Thema Geld und Kapital                                   

 Anfang Thema Kapital                                            



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                     Wirkungen von Kapital                       
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 Wirkungen von Kapital auf Dinge und Umgebung:
 - macht Verborgenes sichtbar (z. B. Bazille durch Mikroskop).
 - macht Unkontrollierbares steuerbar (z. B. Pferd durch Trense).
 - macht Unerreichbares erreichbar (z. B. Mond durch Rakete).
 - macht Fremdes vertraut (z. B. Fremdsprache durch Buch).
 - bringt Unbekanntes zur Kenntnis (z. B. Nachricht durch Telefon).
 - bringt Fernes nah (z. B. exotische Ware durch Fahrzeug).
 - bringt Tiefes an die Oberfläche (z. B. Erdöl durch Bohrwerkzeug).
 - macht Hohes erreichbar (z. B. Berggipfel durch Hubschrauber).
 - macht Seltenes häufig (z. B. Nutzpflanzen durch Zuchtwissen).
 - konzentriert Unkonzentriertes (z. B. Sahne oder Uran durch
   Zentrifuge).
 - erschließt Unaufgeschlossenes (z. B. Niederungsböden durch
   Traktor).
 - macht Ausland beherrschbar (z. B. Staatsbildung durch Militär).

 Wirkungen von Kapital auf das Verhalten:
 - macht Kräfte stärker (z. B. Hebelarm).
 - macht Bewegung schneller (z. B. Auto).
 - macht Handeln wirkungsvoller (z. B. Fräse).
 - macht Verhalten für einen Zweck effektiver (z. B. durch
   Verringerung des Verhaltensaufwandes)
 - macht den Verstand kräftiger durch effektivere Theorien.
 - macht Musik lauter

 Kapital macht das Individuum und seine Volkswirtschaft
 leistungsfähiger. Kapital erhöht die Produktivität.
 Kapital macht den Wert einer Währung.

 Das Kapital einer Volkswirtschaft muß bereitstellen
 - das Einkommen aller Menschen also
   - der Tätigen
   - der an der Tätigkeit gehinderten, z. B. Kinder
   - der Rentner und Pensionäre
   - der Kranken und Pflegebedürftigen
 - das Kapital selbst; im Einzelnen
   - den Ersatz der Kapitalabnutzungen
   - die Vermehrung des Kapitals zur Gewährleistung des
     notwendigen Wachstums und und des Erhalts der internationalen
     Konkurrenzfähigkeit vor allem wegen der Entropiezunahme
     der Ressourcen und in Deutschland und Europa wegen der
     Massenzuwanderung aufgrund politischer Geistesgstörtheit.
 - die Zwischen- und Konsumgüter


 Im Gleichgewicht mit der Natur genügen die naturwissenschaftlichen
 Erkenntnisse des Aristoteles.
 Eine Wachstumswirtschaft erfordert Weiteres.
 Mit dem zunehmenden Umfang von Wachstumswirtschaft
 und der mit ihr einhergehenden Entwicklung der Naturwissenschaften
 verringerte sich die Bedeutung von Aristoteles.
 Der Bedeutungsrückgang seiner Erkenntnisse begann gerade
 zu der Zeit, als die Verwendung nicht-regenerierbarer Resourcen
 begann, nämlich im 17. Jahrhundert wie John Locke in seinem Werk
 von 1690 "Über die Regierung" anmerkt.


 Militärisches Kapital schafft innere Werte durch Zerstörung
 äußerer Werte, nämlich die anderer Nationen.

 Militärisches Kapital schafft innere Werte durch Zerstörung
 von Kapital anderer Nationen.

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 Anfang Wirkungen von Kapital                                    

 Anfang Thema Kapital                                            



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                     Zusammenhaenge von Kapital                  
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Man zerlege 
A) die Menge der gewonnenen Ressourcen in die folgenden 
   beiden Anteile:
   1. Der Anteil der zur Gewinnung der Ressourcen selbst benötigt 
      wird, der Selbstzweckanteil.
   2. Der Anteil der für andere Verwendungen als die 
      Ressourcengewinnung zur Verfügung steht, der Fremdzweckanteil,
      ihr eigentlicher Zweck.
B) Die Menge aller End-Güter einer Volkswirtschaft in 
   1. Kapitalgüter. 
   2. Konsumgüter.
Dann verhalten sich die Kapitalgüter zu den Konsumgütern wie der
Selbstzweckanteil der Ressourcengewinnung zum Fremdzweckanteil.
                                                 (EP, 02.07.2009)

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 Anfang Zusammenhaenge von Kapital                                    

 Anfang Thema Kapital                                            




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              Beispiele von in Geld meßbarem Kapital             
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 Das in Geld meßbare Kapital einer Nation wird mit Hilfe der
 volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erfaßt.


   Staatliches Kapital + monopolistisches Wirtschaftskapital
     Verkehrswege für
       Materie
         Landwege
           Straßen
           Schienenwege
         Wasserwege
           Flüsse
           Kanäle
         Luftwege
       Energie
         Überlandstromleitungen
         unterirdische Stromleitungen
         Pipelines für Öl
         Pipelines für Gas
       Information
         Telefonleitungen
         Datenleitungen
         Rundfunk- und Fernsehsendefrequenzen
         alle Funkverbindungseinrichtungen und Kanäle


   Wirtschaftskapital
     Anlagevermögen
     Vorratsvermögen
     Geldvermögen
     Auslandskapital


   privates Kapital
     Technologie
       Besitzvermögen
       Vorratsvermögen
       Geldvermögen
       mobiles Vermögen
       Immobilienvermögen
       Auslandskapital

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 Anfang Beispiele von in Geld meßbarem Kapital                  

 Anfang Thema Kapital                                           

       

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          Beispiele von nicht in Geld meßbarem Kapital           
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 Das nicht in Geld meßbare Kapital kann vielleicht mit Hilfe
 der in Geld meßbaren Werte bewertet werden.


     Einfachheit


     Nationales Kapital
       Liebe zur Nation
       Nationaler Geist mit dem daraus resultierenden
       nationales Streben
       Hoheitsrechte
       Territorium
       Rechtssicherheit in allen Bereichen
       Sicherheit für den Bestand des Ganzen = Stabilität
       Organisation der Beziehungen zwischen allem
       Die bürgerliche Freiheit der Menschen
       Patriotismus
       Ethik
       Leitkultur


     Staat
       Hier wird das Streben der Menschen einer Nation
       kanalisiert und organisiert zu nationalem Streben,
       die nationale Interessensverfolgung
       Steuerung der Wirtschaft
       Steuerung der gesamten Nation
       Regelung menschlicher Beziehungen und menschlichen
       Verhaltens.
       Bereitstellung von Wegen für Materie, Energie und
       Information
       Dreiteilung der Gewalten in der Demokratie
       Freiheit der Verfassung
        

     Wirtschaft
       Einfachheit
       Wirksamkeit
       Rechtevermögen
       Effizienz + Produktivität
       Wissenschaftliche Theorien zur effektiveren
       Gewinnung und Nutzung von Informationen

       konkurrenzfähige Arbeitsplätze
       

     soziales Kapital = Kultur
       Ehrlichkeit
       Zuverlässigkeit
         Pünktlichkeit
       Vertrauenswürdigkeit
       Vertrauen
       Kooperationsfähigkeit
       Gemeinsinn
       Flexibilität bezgl. schnell wechselnder
       Anforderungen
       Unterschiedlichkeit der Individuen
         zur effektiven Abdeckung unterschiedlicher Anforderungen
       bürgerliche Freiheit
       Gleichheit in der Demokratie
       Gleichheit beim Einkommen bzw. 
       Keine zu großen Unterschiede im Einkommen
       (Wilkinson, Gleichheit ist Glück, zweitausendeins)
       Bescheidenheit in der Demokratie
       Generationenvertrag der Rentenversicherung
       Solidarprinzip der Arbeitslosenversicherung
       Mitversicherung der Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung
       Ethnizität; es ist eine gemeinsame Anpassung an eine gemeinsame Umgebung
       geringe Dichte pro Kapital


     persönliches Kapital
       Rechtevermögen
       Selbstwertgefühl
       Ethos
       Macht
       

     inneres Kapital
       Körper
         Muskeln
         Gesundheit
         Wohlbefinden
         Können
         Fähigkeiten
         Geschicklichkeit
         Körperbeherrschung
         Anpassungsfähigkeit
         Begabung
         Kraft
         Schönheit
         Leistungfähigkeit
         Greiffähigkeit
         Beweglichkeit
         Erbanlagen, Gene
       Geist
         Erfahrung
         Wissen
         Kenntnisse
         Können
         Fähigkeiten
         Intelligenz
         Geschicklichkeit
         Körperbeherrschung
         Anpassungsfähigkeit
         Begabung
         Geisteskraft
       Seele
         Willen
         Durchhaltevermögen
         Beharrlichkeit
         Können
         Fleiß
         Entschlossenheit
         Berufung
         Liebe zum Beruf
         Kraft
         Fleiß
         Das Gefühl von Sicherheit in Bezug Zukunft und Alter.
       Gemischtes
         Bildung
         Sprechvermögen
         Kommunikationsfähigkeit


   inneres Kapital
     Seinen Geldwert erhält man vielleicht dadurch, dass
     man das Einkommen eines Individuums als die Verzinsung
     dieses Kapitals zu einem üblichen Zinssatz ansieht.
     In einer Idiotenrepublik kann das aber auf den Kopf
     gestellt sein.


   evolutionäres Kapital
     Kapital das durch Anpassung während mehrerer Generationen
     an Umgebungsbedingungen entsteht. (EP 28.07.2006)


   Auslandsnutzbarkeit
     Individuelle Überlegenheit
     technologische Überlegenheit
     kulturelle Überlegenheit
     zivilisatorische Überlegenheit
     militärische Überlegenheit
     Selbstwertgefühl
     Überlegenheitsgefühl
     Sendungsbewußtsein


   inneres Nicht-Kapital
     Das sind die Dinge, die irgendwie gegeben sind:
     Seele
     Streben
     Körper
     Verhaltensfähigkeit
     Geist, Verstand
     Herz + Kreislauf
     Essen, Trinken
     Verdauung
     Ausscheidung (Urinieren, Häufeln, Sonstiges)

     Erst durch besondere Nutzung, Pflege und Training werden sie
     zu Kapital.
     In Bezug auf den Menschen mit seiner ganzen evolutionären
     Kette sind sie aber durchaus als Kapital aus einem viele
     Generationen dauernden Kapitalbildungsprozess aufzufassen.
     Der Begriff des Kapitals hängt also davon ab, auf welches
     System man die Dinge bezieht. Der Blutkreislauf des Menschen
     ist Kapital für die Zellen und für die ganze evolutionäre
     Individuenkette. Für das aktuell lebende Individuum ist der
     an sich selbstverständliche Blutreislauf erst dann Kapital
     wenn er für einen Zweck, z. B. Sport, Leben in großen Höhen,
     besonders gut ausgebildet ist.
     Für unsere Betrachtungen genügt es, Kapitalbildung
     auf die letzten 2000 - 4000 Jahre zu beziehen.


===

 Patriotismus ist Kapital.
 Ein Patriotismus ersetzt tausende von Gesetzen und
 Verordnungen.
 Patriotismus bedarf der Pflege.
 Ein Politiker der den Patriotismus zersetzt, ist
 hochgefährlich. Er bedient nicht das Wohl seines
 Volkes. Er bedient nicht die Liebe zur Nation.
 Er verachtet die Demokratie.
 Er steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes.
 Er ist antideutsch. Er ist rassistisch.
 Sein Verhalten ist faschistoid.
                                         (Erich Paus, 19.04.2006)

                         _______________


 Anfang Beispiele von nicht in Geld meßbarem Kapital             

 Anfang Thema Kapital                                            



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                  Dinge, die kein Kapital sind                   
--------------------------------+--------------------------------

Ersparnisse
Damit läßt sich aber Kapital erwerben.

Vorräte
Damit lassen sich aber Kapital erwerben als auch betreiben.

Geldbeträge
Damit läßt sich aber Kapital erwerben.
                                                 (EP, 02.01.2011)

                         _______________


Anfang Thema Dinge, die kein Kapital sind                        




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                        Schlußbemerkungen                        
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 Im Deutschland der Jahre 1984 - 2006 hat man von der Wirtschafts-
 und Staatsführung den Eindruck, daß sie sich von der Maxime leiten
 läßt, nur aufgefressenes Kapital ist gutes Kapital.
 
 Ihre Wirkung auf alle Bereiche von Staat und Wirtschaft bestand
 in "Verstand raus" - "Blödheit rein".

 Zur Zeit stellt sich echt die Frage ob dieser Niedergang noch
 gestoppt werden kann.



 Unser Bildungssystem vermittelt seinen Schülern, daß es völlig
 beliebig ist,ob man auf dem Niveau eines Straßenkehrers oder
 mit Hochschulreife seine Schule abschließt.
 Man unterläßt zu vermitteln, daß Bildung Kapitalbildung ist, 
 nichts anderes, und daß Kapitalbildung Aufwand erfordert.
                                                   (EP, 20071115)



 Ressourcen die verkonsumiert statt auf Kapitalbildung  
 verwendet werden gehen für alle Zeiten unwiederbringlich der 
 Kapitalbildung verloren. 
 Auch der Reparaturaufwand für geschädigtes Kapital geht der 
 Kapitalbildung für alle Zeiten unwiederbringlich verloren.
 All diese Unterlassungen und Schäden fehlen in der Zukunft. 
                                                   (EP, 20110726)

                         _______________


 Anfang Thema Kapital, Schlußbemerkungen                         


 Anfang Thema Kapital                                            



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                           konservativ                           
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 Erich Paus, 04.01.2008


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                 Inhaltsverzeichnis konservativ                  
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 Definition "konservativ"                                        

 Beispiele "konservativ"                                         


 Anfang Inhaltsverzeichnis konservativ 



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                           Definition                       
--------------------------------+--------------------------------

 Der Begriff konservativ oder wertkonservativ im Politischen ist
 für die meisten Menschen ein ideologischer, aufgesetzter und
 inhaltsleerer Begriff. Meine Definition soll endlich eine
 Diskussion darüber anstoßen, was konservativ bedeutet, und
 diesen Begriff bei Regierung, Parlament, Wirtschaft, Staat und
 Volk ins allgegenwärtige Bewußtsein einführen.
 Das Wort selbst stammt aus dem Lateinischen und bedeutet bewahren.

 Der politische Begriff "konservativ" bedeutet das Streben, das
 nicht in Geld meßbare und nicht so gegenwärtige Kapital eines
 Volkes, einer Nation, zu schützen, zu bewahren oder zu fördern,
 selbst dann, wenn man u. U. gar nicht weiß, warum.

 Der Konservative versucht trotz Unwissenheit zu bewahren, weil
 er weiß, daß eine ganze Zivilisation den Grund einer Konvention
 oder eines Wertes vergessen und die Abschaffung eines solchen
 Wertes einen nicht vorhersehbaren beträchtlichen Schaden
 verursachen kann.


 Anfang Definition konservativ                                   



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                     Beispiele konservativ                       
--------------------------------+--------------------------------

 Meadows beschreibt in Kapital 9 seines Buches
 "Das globale Gleichgewicht",
 DVA Stuttgart,
 ISBN 3-421-02658-0
 den Kontrollmechanismus einer primitiven Agrarbevölkerung
 in Anlehnung an die Beschreibungen von Rappaport, R. A.,
 "Pigs for The Ancestors",
 New Haven 1968.
 Mit Hilfe einer Computersimulation zeigt er, daß die
 Bevölkerung eines Volksstammes durch die Aufgabe ihrer Werte
 und Gewohnheiten untergegangen wäre.
 Interessant ist das Beispiel ganz besonders deshalb, weil der
 Untergang eingetreten wäre vor allem dann, wenn dieses Volk
 seine "Gewaltzivilisation" zugunsten einer "humaneren"
 aufgegeben hätte. 

                         _______________


 Wichtige Beispiele für die Aufgabe überkommener und bewährter
 Werte hier in Deutschland sind die Zersetzung der Kapitalien
 Fleiß, Disziplin, Volk, Nation, Staat, ... Sie tauchen in keiner
 Bilanz und in keiner Gewinn+Verlust-Rechnung auf. Dennoch sind
 sie für den Bestand einer Nation und das Wohlergehen eines
 Volkes unabdingbare Grundlagen. Die Folgen der Verachtung,
 Zersetzung und Zerstörung dieser Werte kann man heute,
 am 04.01.2008, am dramatischen Niedergang Deutschlands
 erkennen.

                         _______________


 Anfang Beispiele konservativ                                   


 Anfang Thema konservativ)



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                           Korruption                            
********************************+********************************

 EP, 20110204, 20100912, 20080324 veröfftl., 20080321 Beginn; 


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                   Korruption Inhaltsverzeichnis                 
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 Definition Korruption                                           

 Korruption Beispiele                                            


 Anfang Korruption Inhaltsverzeichnis                            


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                      Definition Korruption                      
--------------------------------+--------------------------------

 Herleitung des Begriffes:

 Der Begriff "korrupt" leitet sich her aus dem lateinischen Wort
 corrumpere, corrumpo, corrupi, corruptus =
 verderben, schlecht machen, schlecht werden, entstellen,
 verunstalten, beschädigen, fälschen, verletzen, vernichten,
 zugrunde gehen, zugrunde richten, verführen, bestechen,
 verleiten.



 Duden-Definition von korrupt:

 Eine Person wird korrupt genannt, wenn sie bestechlich, käuflich
 oder auf andere Weise moralisch verdorben und deshalb nicht
 vertrauenswürdig ist.



 Der englische Gebrauch dieses Begriffes:

 Der englische Gebrauch ist weiterreichend als der deutsche.
 Während im Deutschen der Begriff "korrupt" vorzugsweise auf
 Personen bezogen wird, verwendet das Englische diesen Begriff
 auch im Zusammenhang mit Sachen. Beispiele:
 corrupt practices, pl.         =   korrupte Methoden, pl.
 corrupted text                 =   geänderter, verfälschter oder
                                    mit Fehlern versehener Text
 Die letzte Bedeutung hat über Verschlüsselungs- und
 Sicherheitsaspekte der Informatik erhebliche Bedeutung gewonnen.

 Eine Sache wird also korrupt genannt, wenn sie nicht mehr so
 nutzbar ist, wie man das von ihr erwarten darf.



 Bereitstellung von Hilfsbegriffen : 

 Eine Person oder eine Sache wird dann als "korrupt" bezeichnet,
 wenn sie sich aufgrund von verborgener Einflußnahme oder
 Einflusses nicht so verhält, wie man es von ihr erwarten darf.

 Eine Person wird dann als "korrupt" bezeichnet,  wenn sie 
 durch verborgene Einflußnahme ihre allgemein bekannten Aufgaben
 nicht erkennbar vorsätzlich nicht erfüllt.

 Die verborgene Einlußnahme auf eine Person nennt man 
 korrumpieren. 



 Eine Sache wird dann als "korrupt" bezeichnet, wenn sie durch 
 verborgene Veränderung(en) ihren allgemein bekannten Zweck
 nicht erkennbar nicht mehr erfüllt.

 Die verborgene Veränderung einer Sache nennt man korrumpieren. 



 Definition des Begriffes "Korruption" : 

 Korruption liegt dann vor, wenn eine Person oder eine Sache
 korrumpiert wird, korrumpiert wurde oder korrupt ist.



 Anfang Definition Korruption                                     


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                      Beispiele Korruption                       
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 Ein Beamter der bei der Ausführung von Gesetzen eigene oder
 sonstige sachfremde Interessen verfolgt.



 Ein Text der bei der Übermittlung vorsätzlich oder fahrlässig
 verfälscht wurde.



 Eine Person die sich den Anschein von Vertrauenswürdigkeit gibt,
 um dieses mißbrauchen zu können: Betrüger, Spione, Veruntreuer,
 Zersetzer, soziale Schmarotzer, soziale Parasiten, ... 



 Das deutsche Parlament und seine Bundesregierung sind korrupt.
 Sie bedienen nicht das Wohl des Volkes, wie es Naturrecht,
 demokratischer Anspruch und gesetzlicher Auftrag erfordern, 
 sondern lassen im Gegenteil sogar zu, daß korrupte Banker zum 
 Schaden des Deutschen Volkes tätig sind. 
 


 Anfang Beispiele Korruption                                     


 Anfang Thema Korruption                                         


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                             Kultur                              
********************************+********************************


 Erich Paus, 20071218, 20060406, 20041206, 20040708, 1983 - 2005; 
             Mrz bis Mai 1983               


===

 Mrz bis Mai 1983

 Gegeben sei eine Anzahl von Menschen in irgendeiner Umgebung
 mit dem dazugehörenden Austausch zwischen den Menschen und
 ihrer Umgebung.
 Dann kann dieser Austausch disjunkt, also ohne Überschneidungen,
 in zwei Teile zerlegt werden:
 1. Der Austausch zwischen den Menschen untereinander;
    dieser Teil des Austausches nennt sich Kultur.
 2. Der Austausch zwischen den Menschen und der Umgebung
    an sich, also ohne die Menschen;
    dieser Teil des Austausches nennt sich Technologie.
 Der Austausch in seiner Gesamtheit nennt sich Zivilisation.


===

 08.07.2004, Erich Paus:

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch ihre Produktivität.

 Eine Hochzivilisation erzeugt mehr Werte in einer
 gegebenen Arbeitszeit als eine Niedrigzivilisation.


===

 06.04.2006:

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch die Menge ihres Kapitals,
 das ist
 - einerseits das in Geld meßbare Kapital
 - andererseits das nicht in Geld meßbare Kapital

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch die Menge ihres Kapitals,
 das ist
 - einerseits das technologische Kapital
 - andererseits das kulturelle Kapital

 Der Wert dieses Kapitals bemißt sich an seiner Produktivität.
 Das kulturelle Kapital einer Hochzivilisation ist von daher
 hochwertiger, als das einer Niedrigzivilisation.

 Die Zerstörung des kulturellen Kapitals einer Nation führt
 zur Zerstörung ihrer Produktivität.

 Die Zerstörung des kulturellen Kapitals einer Nation, ihrer
 Kultur, ist ein ein Akt von Sabotage.

 Das gleiche gilt, wenn die Kultur einer Nation als Leitkultur
 für Zuwanderer oder sonstige Einflüsse in Frage gestellt wird.

 
===

 06.12.2004, Erich Paus:

 Der hier vorgelegte Begriff der Kultur deckt sich teilweise,
 ja sogar in weiten Bereichen, mit dem Begriff des Sozialen.
 Für eine Gleichsetzung sollte aber entweder die
 Deckungsgleichheit nachgewiesen werden oder der Begriff des
 Sozialen per Definitionem mit "Kultur" gleichgesetzt werden.


Technologie

Zivilisation



Anfang Kultur                                                    



*****************************************************************
                        Leistungsträger                          
*******************************+*********************************

 EP, 20110804, 20090310;

                         _______________


 Leistungsträger:

 Einen Leistungsträger muß man sich vorstellen wie einen 
 Hosenträger, von dem sich andere oder der sich selbst 
 einbildet, er würde die Hose halten. 
 Dabei kann er das nur, weil er sich so bequem über die 
 Schultern liegend festhalten kann. 
 Die wahre Leistungsfähigkeit eines "Leistungsträgers" 
 erkennt man, wenn man sich ihn auf eine einsame Insel 
 versetzt vorstellt. Dann bleibt vom  "Leistungsträger" 
 kaum mehr übrig als Fressen und Scheißen. Alle Leistung 
 ist verschwunden. 
 Und die, die zurückgeblieben sind, leisten wie vorher ohne 
 ihren "Leistungsträger". Die Lücke, die Leistungsträger 
 mit ihrem Abgang hinterlassen, wird i. a. leicht und schnell 
 geschlossen. 
                                                 (EP, 09.03.2009)

                         _______________


 Der Industriekpapitän, der sich einbildet, er habe sich und
 sein Unternehmen aus eigener Kraft "hochgebracht", hat eine
 funktionierende Gesellschaft mit qualifizierten Arbeitern,
 Maschinen, einen Markt, Frieden und einen geordneten Rahmen
 vorgefunden - einen ungeheuren Apparat und ein allgemeines
 wirtschaftliches und soziales Umfeld, die das Werk von Millionen
 von Menschen und Dutzenden von Generationen darstellen. Man
 beraube uns dieses gesellschaftlichen Rahmens, und wir fallen
 zurück auf die Stufe nackter, unzivilisierter Wesen, die sich
 von Wurzeln, Beeren und Würmern ernähren.
                                      (L. T. Hobhouse, 1864-1929;
          Q:  Samuelson Kap. 19; Beisp. für die Konsumentenrente)

                         _______________


 Auch im Fußball ist das Denken in "Leistungsträgern" teurer
 Unsinn. Auch im Fußball kommen "Leistungsträger" erst durch ihr
 Umfeld zur Wirkung. Leistungsträger, die aus ihrem Erfolgsumfeld
 gerissen werden, sind evtl. ganz normale Versager. Und 
 "unterdurchschnittliche" Spieler erbringen in einem passenden
 Umfeld Höchstleistungen. Leistung kommt aus dem richtigen
 Gemisch einer Mannschaft. Und elf "Leistungsträger" in einer
 Mannschaft wachsen evtl. nie über die Summe ihrer Leistungen
 hinaus oder fallen sogar dahinter zurück. Der Geist des
 "Leistungsträgers" zerstört den Geist der Mannschaft.
 Beispiel Bayern München.
                                                 (EP, 10.03.2009)

                         _______________


Den "Leistungsträgern" unserer Nation sei gesagt, daß sie
doch einmal versuchen sollen, "ihre" so selbstgefällig
herausgestellte Leistungsfähigkeit auf einer einsamen Insel zur
Geltung zu bringen.
                                                 (EP, 26.03.2008)
Da wären sie wirklich "Leistungsträger", sogar alleiniger.
Und da können sie erkennen, daß alles, was über ihre dortige 
alleinige Leistung hinausgeht, anderen geschuldet ist, den 
lebenden Mitleistenden oder seiner eigenen und/oder der 
Mitleistenden Ahnen, die das Kapital für hohe Leistungsfähigkeit 
geschaffen haben.
                                                 (EP, 04.08.2011)

                         _______________


 Anfang Thema Leistungsträger                                    



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                             Macht                               
*******************************+*********************************


20120315, 20111115, 20110205, 20101218, 20101119, 
20101115, 20101025, 20101009, 20101001, 20100923, 20100919,
20100814, 20100811, 20100808, 20100806, 20100804, 20100723,
20100623, 20100611, 20100525, 20100521, 20100517, 20100515,
20100501, 20100429, 20100401, 20100330, 20100329, 20100327, 
20100315, 20100311, 20100310, 20100224, 20100222, 20090921; 



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                       Inhaltsverzeichnis                        
--------------------------------+--------------------------------


Definition                                                       

Arten von Macht                                                  

Beispiele von Macht, Machtentfaltung und Machtentartung          

Wirkung der Macht auf die Dulder                                 

Wirkung der Macht auf die Inhaber der Macht                      

Die Entartung von Macht                                          

Machtentartung, Beispiele und Bemerkungen                        

Literatur                                                        



Anfang Macht, Inhaltsverzeichnis                                 



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                           Definition                            
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Macht ist die Möglichkeit und Fähigkeit, ein gewünschtes Ziel
oder Ergebnis gegen Widerstand oder Konkurrenz mit höherer als
durchschnittlicher Wahrscheinlichkeit zu erreichen.

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Wird von Menschen gemeinschaftlich und zielstrebig Macht 
entgegen bestehender Gesetze oder Staatskonzepte, z. B. 
Demokratie, angesammelt, nennt sich das eine Verschwörung und 
deren Akteure Verschwörer.

Jemand, der eine Verschwörung vermutet, oder als Möglichkeit in
Betracht zieht, ist ein Verschwörungstheoretiker.

Sein Gegner ist der Verschwörer oder Verschwörungspraktiker.
Der Verschwörungspraktiker versucht den Verschwörungstheoretiker
mit der Bezeichnung "Verschwörungstheoretiker" "vorzuführen",
zu diskriminieren, um in Praxis und Tun unbehelligt, ungestört
und ungehindert fortfahren zu können.

Die Schaffung politischer Strukturen ohne die Hinzuziehung von
Verschwörungstheorien führt zu Ergebnissen, bei denen die Macht
institutionell entartet. Beispiel EU-Verfassunsvertrag. Den
schufen die "Guten" für die "Guten", obwohl auf "das Gute" kein
Verlaß ist, da es immer den Keim des Bösen in sich trägt.

Der Gier sind gute Absichten völlig egal. Sie sucht nur
die offenen Möglichkeiten für ihre Interessen.  (20100327)

Wer kein Verschwörungstheoretiker ist, ist kein Realist. Er
ignoriert die Gier des Menschen und ihre
Entartungserscheinungen und -Gefahren.
Er ignoriert die Natur des Menschen, ja sogar eines jeglichen
Lebewesens.
 
Wer kein Verschwörungstheoretiker ist, ist ein einfältiger 
Traumtänzer. (20100329) Als Politiker ist der hochgefährlich. 
Als Normalbürger ist er sicherlich häufig einfältiges Opfer
von Betrug.



Anfang Thema Macht, Definition                                   



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                         Arten von Macht                         
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Religiöse,
ideologische,
zionistische,
wirtschaftliche,
wissenschaftliche,
politische,
militärische,
geistige,
rhetorische,
gewaltbasierte,
zivilisatorische,
hierarchische,
zugeteilte,
gesetzlich zugeteilte,
...
Macht.



Macht durch
Gewalttätigkeit,
Schönheit,
... 



Macht
der Verhältnisse,
der Bedingungen,
des Faktischen,
des Guten,
des Bösen,
...



Anfang Thema Macht, Arten                                        



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     Beispiele von Macht, Machtentfaltung und Machtentartung     
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Die größten Probleme Deutschlands : 

- Machtentfaltung, Machtmißbrauch und Machtentartung
- Gewaltenteilung; 
  Beendigung der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften;
  damit die Durchsetzung des Rechts nicht durch korrupte
  Politiker behindert werden kann; 
- Die Insolvenzverschleppung der HRE. Durch dieses Leck erlaubt
  die Bundesregierung der USA, 1,200 Mrd. Euro deutsches
  Volksvermögen via Staatskasse abzusaugen. Deshalb wird das
  Merkel in den USA auch so begeistert gefeiert. Soviel
  öffentliche Blödheit haben die dort noch nie erlebt. Da geben
  die glatt noch mehr standing ovations. 
  Damit ihr Äffchen noch mehr tanzt.
  Alle deutschen Banken sind in gute und schlechte aufzuteilen.
  Dann ist aller Müll in die schlechten zu verfrachten und alles 
  Brauchbare in die Guten. Dann ist für alle Müllbanken Insolvenz 
  anzumelden. Der Spuk tobt dann woanders. Nicht in deutschen 
  Vermögen
- Konkurrent der USA zu sein an den Ressourcenquellen der Welt
- Vertrag von Lissabon alias EU-Verfassungsvertrag alias 
  Reformvertrag; Eine Despotie-Verfassung
- Die neoliberale Zersetzung von Demokratie und Sozialleben
  durch USA, WTO, EU-Kommission und Bundesregierung und 
  Parlament. 
- Diebstahl, Veruntreuung und Plünderung allen sozialen 
  Kapitals durch "Neoliberale" und sonstige Kriminelle unter 
  Beilhilfe von Regierungs- und Bundestagsmitgliedern
  augegeben als "Privatisierung".
- Volksbegehren und Volksentscheid für die deutsche Verfassung;
  vielleicht besser, eine neue Verfassung;
- Schrumpfungspolitik der Bundesregierung; Politik der 
  Wirtschaftsschrumpfung; staatlich diktierte Magersucht
  für die deutsche Wirtschaft; 
- Erneuerbare Energien-Gesetz, EEG, 
  Eine unglaublich irrsinnige, subventionsgetriebene Fehlallokation von 
  Kapital; Die Perfektionierung des Niedergangs in Deutschland; 
- Zionismus;
- Klimahype und Klimabetrug;
- Internetzensur;
  Die Perfektionierung der Volksverblödung
- Weltregierung, eine hochgefährliche, rückgekoppelte Struktur;
- Gen-Technik, ob kommerziell oder wissenschaftlich;
- Atom-Technik, ob militärisch oder zivil;
- Der Weltfinanzbetrug mit seinen bedrohlichen Folgen,
  verschärft durch Idiotie, Korruption und Wahnsinn in 
  Regierung und Parlament;
- Massenverarmung; 
- neoliberale Idioten, Verbrecher und Wahnsinnige in den 
  Führungspositionen unserer Nation.
- Zuwanderung ohne Grenzen; 
- Antirassismus; d. i. der Krieg gegen die Rassen der Menschheit 
  und die mutwillige Zerstörung ihres Gen-Kapitals
- Gender; Der Krieg gegen die Geschlechter; 
  der Krieg gegen Mann und Frau, der Krieg gegen 
  Milliarden Jahre Evolution und multimillionen Generationen 
  der Menschheit.

Stoppt den Wahnsinn, jetzt, gestern.



Die größten Probleme Europas : 

- Machtentfaltung, Machtmißbrauch und Machtentartung
- Konkurrent der USA zu sein an den Ressourcenquellen der Welt
- Vertrag von Lissabon alias EU-Verfassungsvertrag alias 
  Reformvertrag; Eine Despotie-Verfassung
- Die neoliberale Zersetzung von Demokratie und Soziallleben
  in Europa durch USA, WTO, EU-Kommission;
- Weltregierung, eine gefährliche rückgekoppelte Struktur;
- Gen-Technik, ob kommerziell oder wissenschaftlich;
- Atom-Technik, ob militärisch oder zivil;
- Erneuerbare Energien-Gesetz, EEG, 
  Eine unglaublich irrsinnige, subventionsgetriebene Fehlallokation von Kapital
- Zionismus;
- Antirassismus; d. i. der Krieg gegen die Rassen der Menschheit 
  und die mutwillige Zerstörung ihres Gen-Kapitals
- Gender; Der Krieg gegen die Geschlechter; 
  der Krieg gegen Mann und Frau, der Krieg gegen 
  Milliarden Jahre Evolution und multimillionen Generationen 
  der Menschheit.
- Klimahype und Klimabetrug;



Die größten Probleme der Menschheit : 

- Machtentfaltung, Machtmißbrauch und Machtentartung
- Atomtechnik, Atomkraftwerke und Atombombe, Uranmunition, 
  Depleted Uranium, DU, Fukushima, 
- Die Gefahr der Zerstörung des menschlichen Biotops 
  durch die menschliche Wirtschafts- und Kriegstätigkeit.
- Die weltweite neoliberale Zersetzung von Demokratie und 
  Sozialleben durch USA, Israel, WTO; 
- One World, Weltregierung, eine hochgefährliche rückgekoppelte Struktur;
- Gen-Technik, ob kommerziell oder wissenschaftlich;
- Atom-Technik, ob militärisch oder zivil;
- Zionismus;
- Antirassismus; d. i. der Krieg gegen die Rassen der Menschheit 
  und die mutwillige Zerstörung ihres Gen-Kapitals
- Gender; Der Krieg gegen die Geschlechter; 
  der Krieg gegen Mann und Frau, der Krieg gegen 
  Milliarden Jahre Evolution und multimillionen Generationen 
  der Menschheit.
- Klimahype und Klimabetrug; 
                                                 (EP, 15.05.2009)



Anfang Thema Macht, Beispiele                                    



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                Wirkung der Macht auf die Dulder                 
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Die Wirkung von Macht bei denen, auf die Macht ausgeübt wird,
ist Angst, Nachgeben, Kuschen, Gehorchen, vorauseilend
Gehorchen, einen höheren Anspruch an Unterdrückung und
Unterwerfung haben, als die Mächtigen selbst, d. h. päbstlicher
sein als der Pabst, .... 


Aber es kann sein, daß die Evolution des Menschen dem Problem
der Machtentartung bereits in Form von Neid und Mißgunst eine 
Hemmung entgegengestellt hat. Denn an Gier- und Machtstreben
selbst läßt sich nicht viel ändern, da sie Überlebenskonzepte
sind, nicht nur des Menschen, sondern des Lebens schlechthin, 
selbst bei einem primitiven Einzeller.
Die Hemmung muß also anders erfolgen. Und Neid und Mißgunst
sind vielleicht erfolgreiche Werkzeuge, die der Machtentfaltung
entgegenwirken. Die allgemeine Verbreitung von Neid und
Mißgunst legt das ganz nah. Und diese Geisteshaltung oder,
vielleicht besser, Seelenhaltung schlägt besonders hart bei
Veränderungen mit eigenem relativen Machtverlust zu, während
sie sich bei stabilen Macht-Verhältnissen gewissermaßen schlafen
legt und bei eigenem Machtgewinn gegenüber den Konkurrenten an
Heftigkeit verliert. 

Der Zusammenhang zwischen Machtentfaltung, Machtentartung, Neid
und Mißgunst scheint ein überaus untersuchenswerter Zusammenhang
zu sein. 
                                                 (EP, 18.12.2010)



Anfang Thema Wirkung der Macht auf die Dulder                    



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           Wirkung der Macht auf die Inhaber der Macht           
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Die Wirkung von Macht bei den Inhabern der Macht ist ihr
Streben, ihre Macht abzusichern. 

Dies geschieht durch Machtausweitung, denn Macht scheint
ihren Inhabern am besten gesichert durch mehr Macht.
 
Dieses Streben zur Absicherung der Macht wird einerseits
getrieben durch Gier und andererseits durch teilweise völlig
absurde Verschwörungstheorien, die mit dem Maß der Entartung
der Macht gleichermaßen zu handfesten und grenzenlosen 
Bedrohungs- und Verfolgungswahnvorstellungen entarten. 
Dieser Verfolgungswahn ergreift über kurz oder lang die ganze
Zivilisation unter der Herrschaft entarteter Macht.

In den USA führte das zum "Krieg gegen den Terror" und einem 
grenzenlos aufgeblähten Sicherheitssystem, das an seinen 
gesammelten Informationen zu ersticken droht.

 30.04.2010; FTD; Der Giftanschlag in Heiligendamm der Frau Bush
zeigt, wie der Verfolgungswahn der Inhaber entarteter Macht
sogar auf deren privates Umfeld abfärbt.   

In diesem Zusammenhang erinnere man sich auch an den Bush-Besuch
in Deutschland vor einigen Jahren, bei dem der akquirierte
Verfolgungswahn sogar dazu führte, daß die Kanaldeckel auf und
in der Nähe seines Weges zugeschweißt wurden. 
Gelebter Wahnsinn. 
Mit tausenden Beteiligten.
                                                 (EP, 01.05.2010)

Dieser Verfolgungswahn rührt aus dem Schluß von sich auf Andere.
Jenen wird die gleiche Rücksichts- und Skrupellosigkeit 
mit all ihrer Verkommenheit und Brutalität unterstellt, die man 
selber lebt. 
Das ist der Fluch der bösen Tat. 
                                            (EP, 17., 25.05.2010)



Anfang Thema Wirkung der Macht auf die Inhaber der Macht         



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                     Die Entartung von Macht                     
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Überall, wo Menschen Macht erhalten, droht sie auch zu entarten.
Dies geschieht vom Augenblick ihrer Geburt jeder neuen Macht an. 
Der Mensch ist so und kann nicht anders. 
Alle Lebewesen sind so. 
Sogar eine Heuamöbe. 
Oder ein Baum. 
Deshalb muß in jeder Organisation, ob klein oder groß penibelst
darauf geachtet werden, daß Macht nicht entarten kann. 
Entartungssymptome : 
Geheimniskrämerei, 
Konspiration, 
Vertraulichkeit des Führunspersonals,
Dummheit,
Skrupellosigkeit, 
Wahnsinn, 
Lange Dauer einer Führungsaufgabe,
Unzureichende Machtausstattung, Machtlosigkeit, der Gegenmächte,
Fehlende Informiertheit der Mitglieder oder ihrer 
Teilorganisationen, 
Herstellung von Größe, die die der Kontrolleure überragt,
                                                 (EP, 23.06.2010)



Gier und Verfolgungswahn sind die beiden Schienen auf denen
Macht entartet. Die Symptome sind Skrupellosigkeit,
Gewalttätigkeit, Brutalisierung, Grausamkeit, Entmenschlichung,
Perversion, ... 

Und hier sind die Hemmungen der Entartung anzusetzen : 
Öffentlichkeit, eine gut geübte Kommunikations- und
Diskussionskultur zur Annäherung oder Erlangung von Wahrheit
und Klarheit, fundierte und umfassende Bildung, eine perfekte
Beschränkung von Machtentfaltung ohne die zivilisatorische
Entwicklung zu hemmen.

Macht muß da beschränkt werden, wo sie exponentiell gegenüber
ihren notwendigen Hemmungen wächst, wo also die Machtzuwächse
mit der Machtfülle wachsen und ihre Hemmungen dahinter
zurückbleiben.

Machtentfaltung ist nicht immer verkehrt.
Wichtig ist, daß sie dient.
Sie darf sich nicht verselbständigen und abheben.
So beendete die Machtentfaltung des Bürgertums 1789 die
Feudalherrschaft in Frankreich. Sie generierte eine völlig neue
Verfaßtheit Frankreichs zur Beschränkung politischer Macht, die
von allen Zivilisationen zum Vorbild genommen wurde.
Geschadet hat sie dem Adel. Genutzt hat sie dem Volk, dessen
Wohl Maßstab allen politischen Handelns und Unterlassens sein
muß.
Die französische Nation wurde in Folge davon zunehmend am
Wohle des Volkes ausgerichtet, Demokratie, während sich vorher
Alles am Wohle des Adels orientierte.
 
Machtentfaltung einer Nation wird von ihren Mitgliedern als
Wohltat empfunden, während sie von den konkurrierenden Nationen
als Belastung angesehen wird.

Nationale Machtentfaltung bis zur Welthegemonie ist ein überaus
gefährliches Produkt der Menschheit. Wegen ihrer äußeren 
Hemmungslosigkeit droht sie die gesamte Menschheit zu zerstören.
Hemmungen gibt es höchstens in ihrem Inneren, wenn es dort zu
Konkurrenz und Nullsummenspielen kommt. Aber Letztere beenden
nicht die Gefahr der Ausrottung der Menschheit und aller
höheren Lebewesen, aufgrund der Nichtwahrnehmung oder
Nichtverhinderbarkeit der Überschreitung des Points of no
Return. Nichtwahrnehmung wird z. B. durch Betrug oder geistige
Selbstbeschränkung verursacht. Nichtverhinderbarkeit kann durch 
Meinungsunterdrückung und Machtmißbrauch verursacht werden.
Für eine Welthegemonie brauchte man einen neuen Menschen. 
Den gibts aber nicht, jedenfalls nicht in einem Zeitraum, der 
für die Zerstörung der Welt hinreicht.

Macht entartet immer, mal schneller mal langsamer, je nach
Kreativität der Machtinhaber und nach Möglichkeiten der 
Machtentfaltung. Das liegt einerseits an der menschlichen Gier
und andererseits an der Schwäche der Massen. Das gilt
insbesondere für die an eine kleine Gruppe delegierte Macht
eines Volkes, an ihre Repräsentanten, Abgeordnete,
Parlamentarier. 
Jetzige Hauptbedrohung in Europga : Die EU-Rätediktatur 
aufgrund von putschartigem Machtmißbrauch der nationalen
europäischen Regierungen und Parlamente. 

Die Gier ist ein Überlebenskonzept des Menschen, ja überhaupt
eines jeglichen Lebewesens, vom simpelsten Einzeller bis zum
hochkomplexen Säugetier. Sie darf nicht zerstört werden, 
da ohne sie jegliche Strebsamkeit erlischt. Dies hat der
Kommunismus der Ex-Sowjetunion mit seinem Niedergang (in nur
drei Generationen) so plastisch vor Augen geführt. Auch die
Gentechniker seien davor gewarnt, die Gier wegen ihrer 
"Schädlichkeit" evtl. genetisch eliminieren zu wollen. Wenn es
wider Erwarten möglich wäre, würde damit das Leben erlöschen.
Gier muß jedoch geleitet werden, und ist dem Wohle Aller
verfügbar zu machen, dem Wohle des Volkes, jedenfalls in einer
Demokratie. Außerhalb des Gleichgewichts mit der Natur ist
jedoch auf Dauer nichts anderes als Demokratie hinreichend
stabil und möglich. Anderes entartet unvermeidlich schneller,
schnell wegen exponentiellem Wachstums.
Die jetzige Weltfinanzkatastrofe führt das so plastisch vor
Augen. Eine kleine Gruppe von US-Fed-Bankern hat begonnen, die
USA, Europa und den Rest der Welt ganz auf ihre persönlichen
Bedürfnisse und Interessen zuzuschneiden und im Moment ist deren
Macht nicht zu hemmen oder zu bremsen, obwohl sie mittlerweile
die ganze Welt erodieren, sogar die USA selbst, ihre eigene
Machtbasis. 

Die Schwäche, Machtlosigkeit, von Massen ist für das gemeinsame
Überleben in Populationen offensichtlich ebenfalls nützlich,
denn andernfalls wäre das diesbezügliche Verhalten von
Individuen als Teil einer Masse schon längst rausgemendelt
worden. Massen, ob groß oder klein, sind immer dumm, ideenlos,
erregbar, beeinflußbar, führbar, gefühlsüberschwänglich,
entscheidungsschwach. Aber all das hat in der Vergangenheit
sicherlich zum Erhalt der Menschheit beigetragen, während sich
das Ganze in Wachstumszivilisationen mit ihren exponentiellen 
Wachstumserscheinungen jetzt zu einer gefährlichen Bedrohung 
der ganzen Menschheit auswächst. 

Bei der Staatskunst kommt es darauf an, den Staat so zu
organisieren, daß keines seiner Teile entarten kann. Aber die
Anforderungen sind heute noch viel höher als zu Zeiten
Montesquieus. Aufgrund der wirtschaftlichen Wachstumsprozesse
und der gigantischen wirtschaftlichen, insbesondere
finanziellen, Machtgebilde ist nicht nur der Staat an der
Entartung zu hindern, sondern überhaupt jeder Teil einer Nation,
jedes Kapital. 
Dies kann immer geschehen aufgrund von Wachstumswirtschaft und die
daraus resultierende Wachstumszivilisation. Da kann alles wachsen
und entarten, egal wie gut, klein und harmlos es zu Beginn
erscheint. Das erfordert ständige Vorsicht und Wachsamkeit.
Jedes machtfähige Gebilde muß so gehemmt werden, daß Niemand durch
seine Entartung geschädigt, gefährdet oder durch seine Entfaltung
mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt
wird (Frei nach StVO-§1 am 15.05.2010).



Und, nicht vergessen, auch die Macht des Volkes kann entarten.
Aber Volksbegehren und Volksentscheid sind ihm unbedingt
zuzugestehen, um eine Entartung seines politischen Systems oder
seiner Nation in seiner Gesamtheit verhindern zu können. 
Das hätte die Irrsinnsentwicklung in Deutschland seit 1982
erfolgreich verhindert (EP, 15.05.2010).



Auch die Macht des Guten entartet, ja, gerade die.
Dies geschieht wegen der Selbstgefälligkeit und Arroganz der
Guten durchaus schneller als jede andere Machtentartung. Und
alles Böse hat als Gutes begonnen, bevor es entartete. Und das
Böse selbst bekommt immer den Mantel des Guten umgehängt, um es
zu tarnen, um seinen Durchmarsch zu erleichtern. Das gilt
insbesondere für Politik aufgrund von Überheblichkeit und
Sendungsbewußtsein. Das "Gute" des Kreuzzugs ist die Inkarnation
des Bösen für die Betroffenen an seinem Ziel. 
Das Gute kommt immer auf der Achse des Bösen.
                                              (EP, 11-22.02.2010)



"Das Gute" kann solange entarten, bis es "das Böse" ist.
                                                 (EP, 01.05.2010)



Im Gleichgewicht mit der Natur ist es kein Problem, wenn 
politische Macht und Einkommen im Gleichschritt gehen.
Die Macht eines Fürsten kann nicht mit Geld nicht wesentlich
korrumpiert werden, denn bei einem Fürsten geht es immer um Sein
oder Nichtsein und um maximale Effizienz, um das abzusichern.
Bestechungsgelder kann man in einem Feudalsystem also nur als
Sondersteuer auffassen.

In einer Wachstumszivilisation ist beides systematisch zu 
hemmen und zu beschränken, um Entfaltung und Entartung 
gegenüber den Interessen des gesamten Volkes zu verhindern.
Denn Geld ermöglicht Machterwerb und Macht erleichtert
Gelderwerb. 
                                                 (EP, 21.05.2010)



Deshalb werden politische Macht und Geldmacht durch saubere
Trennung voneinander schon hervorragend gehemmt. Leider
unterläuft die Korrumpierbarkeit unser Politiker diese Trennung
sehr häufig. Deshalb muß diese Trennung durch eine unabhängige,
nicht-korrumpierbare Justiz unterstützt werden. 
Das war Montesquieus Dreiteilung der Gewalten.
Heute sind dazu ein völlig freier Informations- und Meinungsfluß
erforderlich, um in nationalen Angelegenheiten der Machtausübung 
vollständige Öffentlichkeit und Kontrolle von Jedermann für 
Jedermann zu haben.
Außerdem hat ein hervorragendes Bildungssystem das Verständnis 
für diese Zusammenhänge und den Umgang mit ihnen
bereitzustellen. Der EU-Vertrag ist sicherlichn zum Teil der 
allgemeinen Idiotie in zivilisatorischen Dingen geschuldet. 
Das erhabene Geschwafel von Selbstverantwortung deutet auf
diesen Umstand.
Ein Bildungssystem hat aber auch die Fähigkeit bereitzustellen, 
über Wahrheit und Klarheit ohne Betroffenheitsgehabe zu
diskutieren. In Deutschland ist die Diskussionskultur
diesbezüglich auf ein überaus niedriges Niveau abgesunken. 
Hinzu kommt der seelenlose Müll aus den Vorführ-Diskussionen
des Fernsehens, bei dem gezeigt wird, wie man nicht diskutieren
sollte.
Nicht zuletzt hat das Bildungssystem grundlegendes
naturwissenschaftliches Wissen bereitzustellen, damit unsere 
Nation nicht schon bei grundlegender Anwendung der
Naturwissenschaften verarscht wird : Klimahype, 
Energieversorgung, Materienutzung, Informationsbereitstellung
und -Verarbeitung.
                                                 (EP, 09.10.2010)



Der Mensch ist für alle Systeme die bedeutendste Schwachstelle.
Er ist das größte Risiko für ihre Fehlfunktion. Er trägt in sich
die so gefährliche, jedoch überlebensnotwendige Gier, die sich
so schwierig zum Wohle des Volkes leiten läßt. 
Und da der Mensch nicht änderbar ist, muß bei jedem System dem
Risiko Mensch die höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden.
                                                 (EP, 11.06.2010)



Für Schulklassen wäre es zum Studium von Machtentfaltung, 
Machtentartung und Holocaust überaus lehrreich, diese Phänomene
vor Ort kennenzulernen, z. B. durch eine 
 
Klassenfahrt nach Israel. 

Vorbereitung : Altes Testament, katholischer Katechismus, 
Holocaust, Nationalsozilismus,  

1. Tag Morgens Anreise, nachmittags Strandbesuch.
2. Tag Yad Vashem voll auf der Achse des Guten.
3. Tag Westbank, Mauerbau, Siedlungsbau, Terror, Enteignung, 
   Willkur,
4. Tag zur freien Verfügung, Strandbesuch.
5. Tag Siedlungsbau in Ostjerusalem, Terror, Enteignung, 
   Willkür. Nachmittags Strandbesuch 
6. Tag Ghaza-Streifen rauf und runter; Krieg, Terror Tod aus 
   direkter Anschauung. 
   Erlebnistag mit Bombardierung in Abstimmung mit dem 
   zionistischen Militär 
7. Tag Strandbesuch, abends Rückreise. 
                                                 (EP, 25.10.2010)



Anfang Thema Entartung von Macht                                 



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            Machtentartung, Beispiele und Bemerkungen            
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Alle Menschen sind von ihrer anthropologischen Prägung als 
Herden- und Hordentier her Sozialisten. Aber wenn sich Gier und 
Egoismus die Chance bietet, risikolos auszubrechen zu können, 
dann verlieren sie jede Beherrschung, Fassung und Kontrolle. 
Dann nimmt die Entartung von Macht ihren Lauf. 
Geht die Entartung schief, schreien sie wieder nach 
Sozialismus, allerdings für so wenige wie möglich, im 
Idealfall nur für sie allein. 
                                                 (EP, 23.09.2010)


Die bedeutendsten gegenwärtigen Machtentartungen heute 
am 24.02.2010 : 
Die Weltmacht USA auf den Schienen Weltreservewährung,
Militär und Korruption in ihrem Herrschaftsbereich.
Der Zionismus auf den Schienen von Antisemitismuskeule und 
Holocaust.
Die exponentielle Entartung der Macht der Verhältnisse aufgrund
der unablässigen und unvermeidbaren Transformation von
Ressourcen zu Müll
 


Die bedeutendsten zukünftigen Machtentartungen heute 
am 24.02.2010 : 

Die EU mit ihrer Verfassung einer Rätediktatur in der Art der 
ehem. Sowjetunion. Sie wird untergehen wegen fehlender
Änder- und Reformierbarkeit. Und die Verbrecher, die das den
europäischen Völkern angetan haben, sind dann wahrscheinlich
schon lange tot und können nicht mehr zur Rechenschaft gezogen
werden.

Die USA mit ihrer gigantischen wirtschaftlichen Finanzmonokultur
und der unglaublichen Selbstgefälligkeit und Unbelehrbarkeit der
dazugehörenden Oligarchen.

China mit seiner gigantischen wirtschaftlichen und 
selbstbestimmten politischen Entwicklung. Aber bei den Chinesen 
scheint es in Bezug auf die Staatsorganisation eine gewisse
Besinnlichkeit zu geben, wenngleich die überkommenen
Machtstrukturen den ins Haus stehenden, notwendigen Änderungen
sicherlich sehr viel Widerstand entgegensetzen werden.
Den Chinesen traut man aber zu, daß sie aufgrund ihrer
Geschichte und des daraus resultierenden elitären Bewußtseins
den Prinzipien des Verstandes mehr zugetan sind, als der
Bedienung zeitgenössischer Machtstrukturen. Ihre inneren
zivilisatorischen Widersprüche haben sie jedenfalls bereits
wahrgenommen.



29.04.2010; Wollte Merkel Bush mit Wildschwein vergiften? 
EP : Das ist ein Beispiel für den natürlichen Verfolgungswahn, der 
die Entartung der Macht begleitet wie ein Schatten 



23.07.2010; Das Schweigen ist überwunden
Nebenkläger warten in Kambodscha auf das erste Urteil des 
Khmers-Rouges-Tribunals
EP : Ohne die Zusammenhänge zu kennen, wage ich folgende 
Vermutung : In dem Mord-und-Totschlag-Willkür-System der 
Khmers-Rouges hatte nicht einmal der oberste Führer die 
Chance, ihm zu entkommen. Ihm wäre dann von seinen Kumpanen 
das gleiche Schicksal bereitet worden, das den 2 Mio. anderen 
Opfern widerfuhr. 
Dieses System sollte genau studiert werden, um zu verstehen, wie 
mächtige Systeme ohne Gegenmacht entarten und wie entartete 
Systeme funktionieren und sich stabilisieren. Die überlebenden
Opfer als auch Täter böten wirklich überaus brauchbare 
Erkenntnisse zu Machtentfaltung, Machtstabilisierung, und 
Machtentartung. 
Schließlich droht mit "ONE WORLD" und ihrer wegen fehlender 
Gegenmacht unvermeidlichen Entartung die gesamte Menschheit 
ausgerottet zu werden. 
Insbesondere sind mit diesem System die Entartungen geistiger 
zionistischer als auch militärischer US-Macht zu vergleichen.
Hilfsweise sind die Entartungs-Erscheinungen der heiligen 
Inquisition, englischer Militärmacht vor 200 Jahren u.v.a.m. 
hinzuzuziehen.
Die Täter primitiv in gut und böse oder in Schuldige und 
Unschuldige einzuteilen, personifiziert und vernebelt wesentliche 
Zusammenhänge von Machtentfaltung und Machtentartung. 
Diese sind das TOP-Problem jeder Zivilisation und Organisation, 
von der kleinsten Familie bis zur Menschheit in ihrer Gesamtheit.
Ganz besonders gilt das für Wachstumszivilisationen, denen 
wir alle angehören.  



Während der Feudalzeit galt in adligen und militärischen Kreisen 
der Grundsatz, wer herrschen will, muß erst gehorchen lernen.
Es wurde versäumt, dieses Prinzip geeignet auf die Demokratie zu 
übertragen : 
Wer Macht anvertraut erhalten will, muß erst lernen, die Gesetze 
zu befolgen und dem Volke zu dienen. 
                                                 (EP, 04.08.2010)



Das Fundamentalproblem jeder menschlichen Zivilisation und 
Organisation ist die Entfaltung und Entartung von Macht in 
Menschenhand. Dieses erfordert die höchste Aufmerksamkeit 
moderner Staatskunst. Macht kann sowohl unter Verwendung von 
Klarnamen als auch Pseudonymen sowohl gehemmt als auch gestärkt 
werden. Macht kann durch Verwendung von Klarnamen schon deshalb 
gestärkt werden, weil ihre Verwender von der betreffenden Macht 
dadurch leichter angreifbar und geschwächt werden können. Aus 
diesem Grund verbirgt man sogar bei demokratischen 
Mehrheitsentscheidungen den Klarnamen durch die geheime Wahl, um 
die Angreifbarkeit von Wählern wegen ihres Votums auszuschließen. 
Außerdem ist das auch das Motiv jeglichen Datenschutzes. Denn 
jede persönliche Information kann von Interessengruppen, 
Mächten, gegen ihren Besitzer mißbraucht werden, absolut jede, 
und sei sie auch noch so banal. Das sollte jeder bei seiner 
Entscheidung zwischen Klarnamen und Pseudonym berücksichtigen. 
                                                 (EP, 06.08.2010)



Lord Acton 1887 : Macht korrumpiert, und absolute 
Macht korrumpiert absolut. 
(Q : http://www.radio-utopie.de/2010/08/08/die-sorgen-des-imperiums/)


Thomas Jefferson : „Ich zittere für mein Land, wenn ich 
daran denke, dass Gott gerecht ist; und dass seine 
Gerechtigkeit nicht für immer schlafen kann.“
(Q : http://www.radio-utopie.de/2010/08/08/die-sorgen-des-imperiums/)



Geld ist in unseer Zeit die gefährlichste Rollbahn für die 
Entartung von Macht. Durch Wachstumswirtschaft kann 
Geld- und Kapitalbesitz unglaublich schnell wachsen und 
unglaublich schnell korrumpieren. Die Liquidität des Geldes 
ist ein hochwirksames Machtmittel der Korruption. 
Alle Macht ist durch Gegenmächte zu beschränken.  
Die Gegenmacht für das Machtmittel Geld ist die perfekte 
Installation von Gleichheit. 
Hilfreiche Mittel dazu wären die verfassungsmäßige 
Bindung von maximalem Besitz an minimalen Besitz und  
von maximalem Einkommen an minimales Einkommen, um 
die Interessen von Arm und Reich nicht zu weit 
auseinanderlaufen zu lassen.
                                                 (EP, 11.08.2010)



Das Böse kommt immer auf der Achse des Guten.
Macht entartet immer auf der Achse des Guten.
                                                 (EP, 01.10.2010)



Vielleicht ist das weitverbreitete Neidempfinden ja eine 
Haltung, die dazu dient und mithilft, Wohlstands- und 
Machtmehrung sozialverträglich zu hemmen. 
Das wäre vielleicht eine Untersuchung wert.
                                                 (EP, 19.11.2010)



Entartete Macht zeigt sich häufig in Gewalttätigkeit. Aber 
dennoch muß der begriff Gewalt klar von dem Begriff Macht 
unterschieden werden. 
Gewalt ist der Einsatz von Energie zur Zielerreichung. 
Macht kann zur Zielerreichung Gewalt benutzen. Das geschieht 
vor Allem nach Entartung von Macht. Aber geistige Macht zur 
Zielerreichung ist z. B. rein informatorischer Natur. 

Die leichtfertige Verwendug des Begriffes "Gewalt" im 
Zusammenhang mit informatorischer Macht wie z. B. "psychische 
Gewalt", "geistige Gewalt" u.v.a.m ist deshalb unbedingt 
abzulehnen. Das generiert falsche  Assoziationen und 
unkalkulierbare Irrtümer. Die Ausübung von Macht ist nicht 
apriori illegitim oder falsch. Die Macht der Eltern über ihre 
Kinder ist ein unabdingbares Erziehungmittel um ihre Kinder an 
ihre Zivilisation anzupassen, sie zu sozialisieren.. Und die 
gesetzlich verliehene Macht ist ein unverzichtbares Mittel einer 
jeden Zivilisation zur Lösung ihrer Probleme und zur Bewahrung 
ihrer Stabilität.
                                                 (EP, 05.02.2011)


13.08.2010; Die da oben - Ein Psychogramm der Macht 
Stichwörter : Macht, Machtentfaltung, Machtentartung,  



Anfang Thema Macht, Beispiele von Machtentartung                 



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                            Literatur                            
--------------------------------+--------------------------------


Macht

Bertrand Russell 
Copyright 2001
Europa Verlag
ISBN: 3-203-81530-3
Preis: EUR 22.90
264 Seiten
Ganzleinen mit bedrucktem Vorsatz


                         _______________


Psychologie der Massen

Le Bon, Gustave
Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg
Copyright 2009;
Text der Ausgabe von 1911;
ISBN 978-3-86820-026-3; 
www.nikol-verlag.de

                         _______________


Anfang Thema Macht, Literatur                                    


Anfang Thema Macht                                               



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                    Menschheitsverbrechen                        
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20101028; 



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                       Inhaltsverzeichnis                        
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Definition                                                       

Beispiele von Menschheitsverbrechen                              



Anfang Menschheitsverbrechen, Inhaltsverzeichnis                 



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                           Definition                            
--------------------------------+--------------------------------


Der Begriff des Verbrechens hat zwei Stufen der Steigerung. 
Die erste Steigerung sind Kriegsverbrechen. 
Diese richten sich gegen feindliche Völker und werden mit dem 
Völkerrecht erfaßt. Die Haager Landkriegsordnung gibt in diesem 
Zusammenhang Regeln vor, die helfen, Kriegsverbrechen zu 
unterlassen oder zu minimieren. 
Die zweite Steigerung sind Menschheitsverbrechen.


Menscheitsverbrechen sind Verbrechen, deren Schadwirkung sich 
gegen die ganze Menschheit richtet.  

Die ganze Menschheit wird geschädigt, wenn 
a) entweder das menschliche Biotop, der menschliche Lebensraum 
irreversibel geschädigt oder unbewohnbar wird,  
b) oder wenn die Gene von Menschen, die aus der Vergangenheit 
als auch in der Zukunft gemeinsamer und unablässig geteilter 
Besitz aller Menschen sind, Schaden nehmen. 



Anfang Thema Menschheitsverbrechen, Definition                   




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               Beispiele von Menschheitsverbrechen               
--------------------------------+--------------------------------


Der Einsatz von 
- Atomwaffen,
- Neutronenwaffen,
- Uranmunition,
- Giften zur Entlaubung oder Zerstörung von Vegetation, 
- Bakterien, die das kontaminierte Gebiet dauerhaft verseuchen, 
- ...


Anfang Thema Menschheitsverbrechen, Beispiele                    



Anfang Thema Menschheitsverbrechen                               



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                            Nation                               
*******************************+*********************************


 EP, 20100225, 20070908, 20070729,
     20070106, 20060802, 20060327, 20051225, 20051213, 20051118,
     20051028, 20051024, 20051019, 20051007, 20050714, 20050425


 Ein Diskussionstext


===

 Eine Nation kann man statisch so charakterisieren:

 Eine Nation ist
 - die Zerlegung der Welt in zwei Teile,
   - das Innere (der Nation)
   - die Umgebung (der Nation)
 - der Austausch zwischen
   - dem Inneren (der Nation) und
   - der Umgebung (der Nation)
   Das ist das Verhalten (der Nation) zur
   Aufrechterhaltung ihres Inneren Zustandes
 - das Streben der Nation,
   - ihr Inneres,
   - ihr Verhalten,
   - ihre Umgebung
   konstant zu halten, d. i. ihre Politik.


===

 Eine Nation kann man etwas feiner durch die folgenden
 Parameter und durch eine besondere Dichte der Beziehungen
 zwischen diesen Parametern charakterisieren.
 Zunächst ist eine Nation eine Zweiteilung der Welt
 Das eine sei das Innere der Nation.
 Das andere ihre Umgebung.
 Das Innere einer Nation wird gebildet durch

 -  Volk
    Selbst ist es das Subjekt,
    seine Bedürfnisse und Notwendigkeiten, d. i. sein Konsum,
    sind Anlaß, sein Wohlstand ist Zweck
    und es ist Auftraggeber
    allen individuellen und gemeinsamen Strebens, Schaffens
    und Handelns.
    Das Volk in seiner Gesamtheit ist Herrscher.
    Sein Wille geschehe.
    Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
    Jedes Streben und Verhalten, das dem entgegen steht,
    bedient das Wohl anderer Völker, ist Hochverrat.

 -  Kapital
    Kapital ist das Werkzeug des Volkes zum Leben und
    Gedeihen, für die Bereitstellung seines Konsums und
    zur Steigerung seiner Effizienz.
    Es gibt privates und soziales, in Geld meßbares
    und in Geld nicht-meßbares Kapital. Das soziale Kapital
    hat gegenüber dem privaten eine deutlich höhere
    Bedeutung und von daher auch einen deutlich höheren
    Wert auch wenn es nicht in Geld gemessen werden kann.
    Wirtschaft und Staat sind Teile des Kapitals eines Volkes.

    -  Wirtschaft
       Sie ist der Teil des Kapitals, der zur
       Bereitstellung der in Geld meßbaren Werte
       zum Leben und Gedeihen der Menschen bzw. des Volkes dient.
       Ihre Leistungskraft ermöglicht erst die Schaffung
       auch von Werten, die nicht in Geld meßbar sind.

    -  Staat
       Er ist der Teil des Kapitals, der das Leben
       und Gedeihen eines Volkes und all seines Kapitals,
       also des in Geld meßbaren als auch nichtmeßbaren,
       steuert und für dessen wohlstandsfördernde Einbindung
       in die Welt sorgt.
       Das Wohl des Volkes ist sein oberstes Gesetz, seine
       oberste Handlungsmaxime.
       Der Staat ist der Teil des Kapitals,
       der das Streben der Menschen,
       -  sich gesund,
       -  ihre Arbeitskraft effizient und
       -  ihre Lebensbedingungen konstant zu halten,
       dadurch realisiert,
       dass er das Verhalten der Nation so steuert, dass
       -  ihr Inneres stabil,
       -  ihr Verhalten effizient und
       -  ihre Umgebungsbedingungen konstant bleiben,
       notfalls unter Einsatz von Gewalt.
       Läßt sich umgekehrt die Nation nicht derart steuern,
       ändern sich die Lebensbedingungen der Menschen,
       oder ihre Arbeitseffizienz oder ihre Gesundheit,
       i. a. mehrere dieser Größen.
       Die Staatsform Demokratie ist gegenüber anderen
       Staatsformen wie Monarchie und Demokratie das
       höherwertige Kapital eines Volkes (Montesquieu, VIII, 20).
       Es bildet sich in dem Maße, wie die Bevölkerungsdichte als
       auch die Resourcenausstattung zunimmt.

       -  Freiheit
          Vertrauen auf Recht und Gesetz statt Angst vor Willkür.
          Dieses Kapital gibt Ruhe und Gelassenheit in Bezug auf
          die bestehenden Umstände und ihre Stabilität und setzt
          dadurch ungeheure Kräfte frei zum Wohle der Nation und
          ihren Komponenten und damit des Volkes.
          Eine Entlassung der Menschen in die Gesetzlosigkeit,
          Unabhängigkeit bindet diese Kräfte, zerstört die Freiheit,
          etabliert Willkür, ist der Krieg Jeder gegen Jeden.

       -  Die Dreiteilung der Gewalten
          Sie ist das Kapital, das den Staat, die Republik,
          die Demokratie vor der Entartung zur Despotie, vor der
          Unfreiheit oder, noch besser, vor dem Zustand eines
          Sumpfes von Nullsummenspielen bewahren soll.
          Nullsummenspiel bedeutet, daß der Gewinn des einen der
          Verlust des anderen ist.
          (Beispiele:
          - Montesquieu, Buch XI, Kap. 06;
          - Deutschland heute am 08.05.2005:
            Die gleichzeitige Unterwanderung der drei
            Gewalten durch das Ausland oder durch Engländer
            oder durch Amerikaner oder Franzosen oder Juden,
            durch einen einzigen Willen, der sich nicht
            am Wohle des deutschen Volkes orientiert, sondern
            ihm in natürlicher Weise diametral gegenübersteht.
          - Eine gleichzeitige Unterwanderung aller drei
            Gewalten von der Mafia führt geradewegs in die
            Despotie. Beispiel: Italien bis 1990

    -  Territorium
       Das Territorium ist der durch Grenzziehung
       in Besitz genommene Lebensraum eines Volkes.
       Durch Inbesitznahme mit Hilfe von Grenzziehung wird aus
       dem diffusen Wert Lebensraum mit seinen natürlichen und
       geschaffenen Dingen das territoriale Kapital.
       Es ist das abgegrenzte, vertraute geografische Gebiet
       der natürlichen und geschaffenen Dinge und Beziehungen
       eines Volkes, sein geografisches Herrschaftsgebiet,
       der Raum seiner erwünschten Lebensbedingungen,
       seiner Zivilisatin, sein Biotop.

    -  Sprache
       Sie markiert das geografische Gebiet des umfangreichsten
       Austausches in der Vergangenheit. Die zunehmende
       gemeinsame Verwendung gleicher Begriffe und
       Bezeichnungen, erleichterte diesen Austausch ganz
       erheblich, erhöhte den Wirkungsgrad die Effizienz der
       Zivilisation für die beteiligten Menschen.                                                   
       Sprache ist unverzichtbares Kapital einer Zivilisation
       zu effizienter präziser, verständlicher oder auch
       genüßlicher Kommunikation.
       Die deutsche "Rechtschreibreform" in den 90-er-Jahren
       des 20. Jahrhunderts kann insofern nur als Sabotageakt
       angesehen werden. Die Lesbarkeit und Verständlichkeit
       der Schriftsprache hat dabei gelitten.

 -  Politik
    Politik ist Streben.
    Das Streben einer Nation rührt von dem Streben
    ihrer Menschen, ihren eigenen Zustand, ihr Verhalten
    und ihre Umgebungsbedingungen stabil zu halten. Es rührt von
    dem Streben der Menschen nach Wohlergehen und Glück.
    Das Streben der Nation ist die Realisierung des gemeinsamen
    Strebens ihrer Menschen nach Wohlstand und Glück.
    Um die Umgebungsbedingungen ihrer Menschen stabil zu
    halten, ist die Nation bestrebt, ihr Inneres stabil
    zu halten. Um ihr Inneres stabil
    halten zu können, muß eine Nation auch ihr Verhalten
    stabil halten. Damit das Innere und das Verhalten
    stabil bleiben können, ist es notwendig, dass auch
    die Umgebung der Nation stabil bleibt.
    In diesem Sinne handeln Nationen.
    Insbesondere müssen dazu innerhalb der Nation
    Nullsummenspiele jeglicher Art minimiert, der Kapitalabfluß
    ins Ausland verhindert und der Kapitalzufluß aus dem Ausland
    maximiert werden.

 -  Verhalten
    Zum Verhalten einer Nation gehört es also, zur Stabilisierung
    seines Inneren und seines Verhaltens nach gleichbleibenden
    Umgebungsbedingungen zu suchen oder diese herzustellen,
    entweder durch Kapitalbildung oder durch Ortswechsel.
    Einen Ortswechsel kann man von daher durchaus als
    Kapitalanlage ansehen.
    Ein Ortswechsel kommt im Falle einer hochentwickelten Nation
    aufgrund ihres umfangreichen unbeweglichen Kapitals nicht in
    Betracht. Auf der Zivilisationsstufe der Sammler war der
    Ortswechsel alltägliche Kapitalbildung.

 In der Umgebung einer Nation befinden sich andere Völker und
 das Ausland.
 Das ist geografisches Gebiet minderer Nutzbarkeit und derjenigen
 Interessen, die den eigenen entgegenstehen und insofern
 identitätsstiftend wirken.

 Alles, das Inneree als auch das Äußere einer Natin, befindet sich in der Welt.
 Sie umfaßt alles.
 Hier laufen alle Prozesse ab.
 Hier findet aller Austausch statt.
 Sie ist von daher göttlich.
 Sie kennt kein Gut und Böse.
 Sie kennt nur richtig oder falsch.
 Wer sie auszutricksen versucht, wird bestraft.
 Wer schwer getrickst hat, wird drakonisch bestraft.
 Bestraft werden, kollektiv und zufällig,
 Entscheider und ganz besonders nicht-Entscheider,
 Unschuldige: Frauen, Greise, Kinder, Babies, Arme.

 Diese Definition beinhaltet Politik als auch Verhalten
 einer Nation und ist insofern die Definition eines
 dynamischen Systems.

 Das Wesen dieser Definition liegt darin, dass es in ihr nicht
 um Volk, Staat, Wirtschaft, Politik oder um Territorium jeweils
 allein geht, sondern darum, dass Volk, Nation, Staat, Streben (d. i.
 Politik, die sich am Wohl des Volkes orientiert) Kapital und
 Volkswirtschaft erst damit zu existieren beginnen, wenn sie so
 verbunden vorliegen, und dann zu exisitieren aufhören, wenn
 eine der Komponenten aufhört, zu exisieren oder die Verbindung
 zu ihr abreißt.
 Aus dem Volk wird dann Bevölkerung,
 aus dem Staat wird dann das Herrschaftssystem,
 aus Legislative, Exekutive und Rechtsprechung die
 Regulierungsbehörde,
 aus der Volkswirtschaft wird Sklaverei,
 aus Streben wird Kuschen, kurz,
 aus der Nation wird eine beliebig verwertbare Resource.


===

 Ein Volk ist von dieser Definition her nicht rassisch festgelegt.
 Beispiele dazu:
 - Das amerikanische Volk, zusammengesetzt aus Mitgliedern vieler
   Völker
 - das irakische Volk, zusammengesetzt aus Kurden, Persern, Arabern...
 - das deutsche Volk, zusammengestzt aus Bayern, Sachsen,
   Allemannen, Österreichern, Schweizern, Westfalen,....

 Rassische Reinheit ist nur kleinen Völkern erlaubt. Aber auch bei
 denen gibt es immer einen natürlichen Austausch von Gen-Material
 mit den Nachbarvölkern.
 Reinrassigkeit auf Dorfebene liefert Beispiele für schädliche
 Inzucht.


===

 Ein anderer statischer Definitionsansatz "Nation" :

 - gleiche  Sprache
 - gleiche  Geschichte
 - gleiche  Gesetze
 - gleiche  Regierung
 - gleiche  Wirtschaft
 - gleiche  nicht in Geld meßbare Werte
 - gleiche  Interessen
 - gleiche  Feinde
 - gleiche  Freunde
 - gleiches Territorium
 - gleiche  Kultur
 - gleiche  Technologie
 - gleiche  Zivilisation
 - gleiches Ausland
 - gleiches Streben

 Ausnahmen, Ausreißer und Abweichungen widersprechen
 dem Begriff "Nation" nicht.


===

 Ein dynamischer Definitionsansatz :

 Nation sind Menschen, ist
 - das Volk mit
 - seinem Bestreben,
   seinen Hunger zu stillen und seine Genüsse zu realisieren
   und der dazu betriebenen
 - Wirtschaft mit
   - Kapitalbildung zur Erreichung höchster Effizienz und
     - Staatsbildung zur Steuerung in diese Richtung
 - trotz konkurrierender Interessen anderer Völker
 EP, 10.10.2005


===

 Was der Mensch seinen Zellen ist,
 das ist die Nation ihren Menschen.
                                                  (EP : 20051024)

===

 Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ohne das
 Gemeinsame wäre das Ganze nicht mehr als die Summe seiner Teile.
                                                   (EP; 20100225)



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          "Liebe zur Nation" und dazu verwandte Begriffe
--------------------------------+--------------------------------

                         Liebe zur Nation
                                =
                       Liebe zum Vaterland
                                =
                         Vaterlandsliebe
                                =
                           Patriotismus
                                =
                          Nationalismus


-----------------------------------------------------------------
                      Was Nation nicht ist
--------------------------------+--------------------------------

 Bevölkerung allein
 Staat allein
 Volkswirtschaft allein
 Gemeinsame Interessen und gemeinsames Streben allein
 gemeinsames Ausland allein

 Auch zwei oder drei von diesen Dingen gemeinsam definieren
 keine Nation. Erst wenn alles zugleich vorhanden und verbunden
 ist, liegt das System einer Nation vor.

 Deshalb liegt auch dann eine Nation vor, wenn
 - die Bevölkerung ausgetauscht,
 - der Staat deformiert,
 - die Volkswirtschaft globalisiert,
 - das nationale Streben der Menschen, Politik, ge- und zerstört,
 - die Zusammensetzung des Auslandes verändert
 wird.
 Sie ist dann aber evtl. sehr behindert.



 Anfang Nation




*****************************************************************
                        Nullsummenspiel                          
*******************************+*********************************


 EP, 20080909, 20080313, 20080304, 20070509, 20060518, 20060327,
     20060101, 20051226, 20051225, 20051208, 20051101, 20050708;


 Der Begriff des Nullsummenspiel stammt aus der Spieltheorie.
 Viele Aspekte der Wirtschaftstätigkeit werden mit
 spieltheoretischen Mitteln untersucht und so fand dieser Begriff
 seinen Eingang in Volks- und Betriebswirtschaftslehre.


-----------------------------------------------------------------
                          Definition
-------------------------------+---------------------------------

 Ein Nullsummenspiel ist ein Spiel, bei dem der Gewinn des einen
 Teilnehmers mit einem Verlust der anderen bezahlt wird.
 Der Verlust kann geringer, gleich oder höher sein als der Gewinn
 des Einen. 


-----------------------------------------------------------------
                           Beispiele
-------------------------------+---------------------------------

 Bei einem nicht-Nullsummenspiel findet Tausch zweier Produkte 
 statt. Für den Einen hat das, was er erhält, einen gleichen oder
 höheren Wert als das, was er gibt. Das gleiche gilt für den
 Anderen. Nach dem Tausch ist also die Summe der Werte der
 Beteiligten gleich oder höher als vor dem Tausch.


                         _______________


 Mensch vs. Mensch:

 Raub, Diebstahl, Betrug, Unterschlagung, Plünderei:
 Der Ertrag des Räubers, Diebes, Betrügers, Plünderers ist der
 Verlust des Opfers im günstigsten Fall. Meistens übersteigt der
 Verlust des Opfers den Ertrag des Täters bei Weitem.


                         _______________


 Gewinnmaximierung von Unternehmen vs. Mitarbeitereinkommen:

 Exzessive Gewinnmaximierung der Unternehmen aufgrund zu
 niedriger Mitarbeitereinkommen erlauben hohe Gewinne ohne
 hinreichenden Druck zur Kapitalbildung, die zur Amortisierung
 hoher Mitarbeitereinkommen notwendig gewesen wäre.
 Die Volkswirtschaft fällt dann zivilisatorisch zurück.

 Überzogene Lohnerhöhungen der Gewerkschaften mindern die
 Kapitalbildung der Volkswirtschaft.
 Die Volkswirtschaft fällt dann zivilisatorisch ebenfalls zurück.

 Irgendwo dazwischen gibt es eine für die Volkswirtschaft
 optimale Beziehung zwischen Mitarbeitereinkommen und
 Investitionen.


                         _______________


 Unternehmen vs. Unternehmen:

 Unternehmen A kauft Unternehmen B. A läßt sich den Kaufpreis
 und einen zusätzlichen Profit von B bezahlen, wobei B diese
 Bezahlung durch die Aufnahme von Schulden vornimmt.
 Anschließend wird B zerlegt und in Teilen mit hohem Gewinn
 verkauft. Der Gewinn von A wurde durch den Wertentzug von B
 bezahlt. Volkswirtschaftlich ist das heiße Luft. (09.05.2007)


                         _______________


 Betriebswirtschaft vs. Volkswirtschaft:

 Betrieblicher Raubbau an Resourcen führt zu volkswirtschaftlicher
 Ineffizienz: Beim Kohlebergbau im Ruhrgebiet wurde Kohle anfangs
 mit Hilfe von Löchern abgebaut, die aber die systematische
 Nutzbarmachung tiefer liegender Kohleflöze behinderten oder
 verunmöglichten.

 Betriebswirtschaftliche Gewinne trotz volkswirtschaftlicher Verluste
 aufgrund damit einhergehender Naturzerstörung.


                         _______________


 Pokern:

 Der Gewinn des Einen ist der Verlust der Anderen.
 Summe der Gewinne = Summe der Verluste.


                         _______________


 Herrschaft vs. Untertan:

 Der Genuß des Herrschers ist das Leid des Untertans:
 Despotie, Fremdherrschaft, Ausbeutung, Sklaverei.


                         _______________


 Gegenwart vs. Zukunft:

 Schulden:
 Der Gewinn der Schuldenmacher in der Gegenwart wird mit ihrem
 gleichen oder höheren Verlust in der Zukunft bezahlt.
 Bei Staatsschulden wir der Nutzen der gegenwärtigen Generation
 durch die Schädigung der Nachfolgegenerationen finanziert.
 
 Raubbau an der Natur:
 Übermäßige Nutzung natürlicher Ressourcen sowohl der
 regenerierbaren als auch der nicht-regenerierbaren durch die
 lebende Generation zu Lasten aller zukünftigen Generationen.


                         _______________


 in Geld meßbare Werte vs. nicht in Geld meßbare Werte:

 Wenn sich alles nur am Geld orientiert, geht das auf Kosten der
 nicht in Geld meßbaren Werte wie Freundschaft, Liebe, Bildung,
 Ehrlichkeit und all die vielen anderen Werte, die nicht
 meßbar sind in Geld, die dennoch beträchtliche Werte beinhalten.

 S. dazu auch Beispiele von nicht in Geld meßbarem Kapital


                         _______________


 Nicht jedes Nullsummenspiel ist vermeidbar:

 Wirtschaftliche Konkurrenz und Wettbewerb:

 Erhält einer der Wettbewerber mehr Marktanteil, so sinkt der
 Marktanteil der übrigen. Hier liegt also ein Nullsummenspiel vor.
 Der Zuwachs an Marktanteil resultiert aber aus einer höheren
 Leistungsfähigkeit des Gewinners. Die betriebswirtschaftliche
 Leistungssteigerung führt also unmittelbar zu einer höheren
 volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
 Diese wirkt gegenüber anderen Nationen und macht eine Nation
 konkurrenzfähiger.
 Nullsummenspiele dürfen also nur in den Fällen zugelassen werden,
 bei denen sich dadurch das Wohl für das Volk erhöht.
 Ohne diese Orientierung wäre die Wirkung von Nullsummenspielen
 wie die von heißer oder gar von vergifteter Luft.



 Fußball:

 Das konkurrierende Verfolgen des Balles: Auf den letzten Metern
 kommt es zu körperlichem Schieben mit dem Ergebnis, der Eine
 erhält den Ball, der Andere erhält ihn nicht. In diesem
 Zusammanhang wird gerne gefoult.



 Straßenverkehr:

 Für den Fall von Konkurrenz gibt StVO §1 eine Verhaltensregel vor,
 um die meisten Konkurrenzsituationen zu entschärfen:
 StVO § 1 Grundregeln
 (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht
 und gegenseitige Rücksicht. 
 (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein
 Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen
 unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
 Die Grundidee des StVO § 1 kann auf alle sozialen Zusammenhänge
 angewendet werden (09.05.2007).



 Die Ziegen auf dem Steg:

 Zwei Ziegen begegenen sich auf einem schmalen Steg. Keine will
 zurückweichen, da das ein unwiederbringlicher Verlust wäre.
 Es kommt zum Kampf. Beide stürzen ins Wasser.
 Beide haben Verluste. Keine hat einen Vorteil gegenüber der
 jeweils anderen.
 In der Gemeinschaft der Ziegen ist ein solcher Verlust untragbar
 und ist zu vermeiden. Deshalb ist es zwingend für die Gemeinschaft,
 daß es zum Zurückweichen einer der beiden Ziegen kommt. Die 
 Evolution hat das durch Rangordnungen gelöst, die durch Zweikämpfe
 herbeigeführt werden. Ist der Rang geklärt, ist der Vorrang
 festgelegt und die Verluste sind in der Gemeinschaft der Ziegen
 minimal.



 Bei den unvermeidlichen Nullsummenspielen stellt die Kultur im
 Laufe der Zeit Verhaltensmuster bereit, die die Anzahl als auch
 die Auswirkungen dieser Konflikte minimieren: Fairness,
 Höflichkeit, Benimm- und Vorrangregeln. Manche dieser informellen
 Regeln werden irgendwann dann sogar in Gesetze gegossen.
 Ziel: Minimierung der Summe der Verluste solcher Ereignisse.

 StVO §1 kann hervorragend als Muster für soziale Konfliktlösungen
 verwendet werden.


                         _______________


 Die Staatstätigkeit einer Nation besteht vorrangig darin, durch
 Gesetze
 - Nullsummenspiele zuzulassen und zu steuern, die das Wohl des
   Volkes erhöhen und Schaden von ihm wenden. Dies ist der Fall
   bei ganz normalem wirtschaftlichem Wettbewerb,
 - die Konfliktsituationen aufgrund von Nullsummenspielen zu
   mindern bzw. zu mildern und die Einhaltung der dazugehörenden
   Regeln zu kontrollieren,
 - den Zufluß an Werten in die Nation zu maximieren,
 - den Abfluß an Werten aus der Nation zu minimieren,
 - die Ausstattung der Menschen mit Kapital zu maximieren,
 - die Belastung des Kapitals durch Menschen zu minimieren,
   Mit Kapital sind alle geschaffenen Werte gemeint, die neue Werte
   schaffen oder ihre Schaffung effizienter gestalten können.
   Kapital ist also am wenigsten zu verzinsendes Geld auf der
   Bank, sondern alle Werkzeuge, Maschinen, Investitionsgüter,
   Bildung, Werte gemäß meiner Definition von Kapital;
 - die unablässige Beobachtung unserer Lebensumwelt zur
   effektiven Zielfindung und Zielorientierung.
 Dazu veranlaßt der Staat die Bildung von Kapital, das zwar nur
 schwer in Geld bewertet werden kann, das aber durchaus das
 betriebswirtschaftliche Kapital zu übertreffen vermag.
  

                         _______________


 Ethik ist die Lehre von der Minderung der Nullsummenspiele
 zwischen Menschen und menschlichen Systemen.

 Das gleiche gilt für die Leitkultur einer Nation.
 Leitkultur ist identisch mit Ethik (09.05.2007).

 Staatsraison ist die Lehre von
 1. zweckmäßiger Außenpolitik
 2. der Minderung der Nullsummenspiele innerhalb einer Nation.
 Staatsraison kann in Bezug auf das Innere einer Nation als
 Nationalethik angesehen werden.
 Nationalismus ist in Bezug auf das Innere einer Nation identisch
 mit Staatsraison, also Nationalethik.
 Staatsraison ist die Nutzung der Vernunft zur Staatsführung.


                         _______________


 Nullsummenspiele, die das Wohl des Volkes mehren, sind erlaubt und
 erwünscht.
 Konkurrenz auf den Warenmärkten : Sie drückt die Preise und mehrt
 so den Wohlstand.


                         _______________



(Anfang Nullsummenspiel)




*****************************************************************
                            Ökologie                             
********************************+********************************

12.06.2012, 12.02.2011, 07.02.2011, 
30.01.2011, 20.01.2011, 17.01.2011, 24.12.2010, 20.12.2010, 
19.12.2010, 16.12.2010, 13.12.2010, 12.12.2010, 09.12.2010, 
08.12.2010, 06.12.2010 (veröfftl.), 28.11.2010, 01.09.2010; 




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                   Oekologie Inhaltsverzeichnis                  
--------------------------------+--------------------------------

Definition Oekologie                                             

Ressourcennutzung im Innern                                      

Ressourcennutzung in der Umgebung                                

Kapitalbildung                                                   

Oekologie Skizze                                                 

Oekologie Kapitalausprägungen                                    

Oekologie Zu- und Abwanderung                                    

Oekologie Wachstumszivilisationen                                

Oekologie Beispiele                                              



Anfang Oekologie Inhaltsverzeichnis                              



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                           Definition                            
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Das Wort Ökologie stammt ab von den beiden griechischen Wörtern 
oikos = Haus, Haushalt und 
logos = Lehre. 
Insgesamt bedeutet es also ‚Lehre vom Haushalt‘. 
Heutzutage wird damit die Lehre von den Beziehungen zwischen 
Lebewesen und ihrer Umwelt bezeichnet, 
die Lehre vom Haushalt der Natur 

Das Wort Ökonomie bezeichnet den in Geld meßbaren Teil der 
Ökologie.
                                                 (EP, 12.06.2012)



Ökologie ist die Wissenschaft von den Beziehungen der Lebewesen 
sowohl untereinander als auch zu den Dingen ihrer Umwelt. 
Lebewesen sind Individuen oder ganze Populationen.
Sie bestehen aus Tieren, Pflanzen oder Mischungen daraus. 

Die Umwelt ist der gesamte erreichbare und nutzbare Raum dieser 
Lebewesen. 
Der Begriff der Umwelt wird im Zusammenhang mit der Ökologie 
besser durch den des Biotops oder Lebensraumes ersetzt. Er gibt 
die Verbundenheit des Lebewesens mit seiner Umwelt besser wieder 
als der Begriff Umwelt, der immer als etwas dem Leben Fernes 
erscheint.

Die Umwelt enthält die Dinge, die ein Lebewesen direkt oder 
indirekt zum Leben nutzen kann. Diese Dinge nennen sich 
gleichbrechtigt nutzbare Dinge, Ressourcen oder Nutzbares. 

Zu den direkt nutzbaren Dingen gehören diejenigen, die sich 
ohne weitere Aufbereitung als Konsumgut oder als Kapitalgut 
verwenden lassen. 

Zu den nicht direkt nutzbaren Dingen gehören diejenigen, die 
sich erst nach Aufbereitung als Konsumgut oder als Kapitalgut 
verwenden lassen. 

Ressourcen umfassen Nahrung und Nicht-Nahrung, unter letzteren 
die eigentlichen regenerierbaren und nicht-regenerierbaren 
Ressourcen. Wenn also im Folgendem allgemein von Ressourcen die 
Rede ist, dann kommen alle diese Arten in Betracht.

Alle Lebewesen in ihrem Biotop leben, indem sie Nutzbares aus 
ihrem Biotop in Nichtnutzbares dort transformeren.

Alle Lebewesen in ihrem Biotop leben, indem sie nutzbare Dinge 
aus ihrem Biotop in nicht-nutzbare Dinge dort transformeren. 

Alle Lebewesen in ihrem Biotop leben, indem sie Ressourcen aus 
ihrem Biotop in Müll dort transformeren.

Die selbständige Umwandlung von Nutzbarem aus dem Biotop in 
Nichtnutzbares dort eignet sich vielleicht als einfache 
Definition von Leben schlechthin.



Anfang Oekologie Definition                                      



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           Ressourcennutzung im Innern des Lebewesens            
--------------------------------+--------------------------------


Die Ressourcennutzung der Lebewesen unterliegt in ihrem Inneren

(010) physikalisch den Gesetzen der Erhaltung der Energie, und 
daß alle Energie immer nur teilweise in Energie einer bestimmten 
Form für einem bestimmten Zweck umgewandelt werden kann; 

(020) chemisch den Gesetzen der Erhaltung der Masse und daß jede 
Stoffmasse immer nur teilweise zu Stoffmasse ganz bestimmter 
Zusammensetzung oder Anordnung für einen bestimmten Zweck 
umgewandelt werden kann; 

(030) informatorisch dem Gesetz der Erhaltung des 
Informationsgehaltes, und daß jede Informationsmenge 
immer nur teilweise zu Information ganz bestimmter 
Zusammensetzung für einen bestimmten Zweck umgewandelt werden 
kann. 
Leider existieren z. Zt. nur rudimentäre Vorstellungen davon.
Bei Sicherheitssystemen kann z. B. die quantentheoretische 
Informationserhaltung bereits über eine Distanz von 60 km 
technisch genutzt werden (2008); 
Die zweckorientierte Informationsbereitstellung sei hier nur in 
Analogie zu Physik und Chemie formuliert. 

(040) allgemein den Gesetzen der Erhaltung und daß Alles immer 
nur teilweise in eine bestimmte Form für einem bestimmten Zweck 
umgewandelt werden kann. 

...
...
...



Anfang Oekologie Ressourcennutzung im Innern                     



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         Ressourcennutzung in der Umgebung des Lebewesens        
--------------------------------+--------------------------------


Die Anordnung und Zusammensetzung der Ressourcen in einer 
Lebensumgebung variiert mit geografischer Breite, Klima, 
Höhe über Meer, Gewässerreichtum, Vegetation, Beutetiere, 
Hoz, Rohstoffe, Mineralien, ...  

Damit die Ressourcengewinnung aus der Umwelt sinnvoll wird, muß 
der Ertrag den Aufwand zu ihrer Gewinnung übertreffen. Das 
bedeutet, daß die Gewinnung der Gesamtmenge an Ressourcen zum 
Leben mit Hilfe einer Teilmenge der Ressourcen möglich sein muß.
Denn bei der Nutzung der Ressourcen im Lebewesen, Nahrung, kann 
immer nur ein Teil davon für einen bestimmten Zweck genutzt 
werden. Das gilt auch für den Fall, daß der Zweck die 
Ressourcengewinnung selbst ist.  

Insbesondere muß der Aufwand zu Nahrungsgewinnung in Form eines  
Nahrungsanteiles erlauben, alle notwendige Nahrung zu gewinnen, 
also nicht nur den Anteil, der zur Nahrungsgewinnung selbst 
erforderlich ist. Andere Nahrungsanteile werden für Sozialleben, 
Nachwuchsaufzucht und Vergnügungen erforderlich und natürlich vor 
Allem für die unvermeidlichen thermodynamischen, chemischen und 
informatorischen Verluste. Der 
Nahrungs-Aufwand für die Nahrungsgewinnung darf deren 
Ernte-Ertrag nicht überschreiten.


Zeit und Nahrung

Auf die Zeit bezogen bedeutet das, daß die Zeit zur Gewinnung 
der Nahrung so viel Nahrung verfügbar machen muß, daß
damit die gesamte Lebenszeit bestritten werden kann.


Zeit und Ressourcen

Auf die Zeit bezogen bedeutet das, daß die Zeit zur Gewinnung 
der Ressourcen so viel Ressourcen verfügbar machen muß, daß
damit die gesamte Lebenszeit bestritten werden kann.



Anfang Oekologie Ressourcennutzung in der Umgebung               



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       Kapital und sein Zweck, Werkzeug zum Leben im Biotop      
--------------------------------+--------------------------------


Wegen dieser Zusammenhänge hat jedes Lebewesen die daraus 
folgenden Fundamentalprobleme zu lösen : 

Es muß mit der aus der chemischen Gesamtenergie der 
Nahrung (100%) gewonnene geringere Nutzenergie zur 
Nahrungsgewinnung (30%) sich wieder die gesamte 
Nahrungsenergie (100%) für sein Leben aus der Umwelt 
verfügbar machen können, um nicht zu verhungern, um nicht zu 
sterben. 
Eine physikalische Energieumwandlung in der Umwelt erbrächte 
aber immer nur einen geringeren Energiertrag für einen 
bestimmten Zweck als ursprünglich dafür aufgewendet wurde. Die 
erwähnten 30% Ausbeute bei einem thermodynamischen Prozess 
ergäben also höchstens 30% von 30% =  9% Ausbeute : 30 % im 
Innern des Lebewesens und davon wiederum 30 % in seinem 
Lebensraum.
Die hier genannten Prozentsätze sind dabei fiktiv und dienen 
nur zur Veranschaulichung. 

Es muß mit der aus der chemischen Gesamtmasse der Nahrung 
gewonnene geringere Nutzmasse zur Nahrungsgewinnung wieder die 
gesamte Nahrungsmasse für sein Leben, seinen Körper, verfügbar 
machen können, um nicht handlungsunfähig zu werden. Eine 
chemische Materieumwandlung hat immer einen geringeren 
Materieertrag für einen bestimmten Zweck, als primär dafür 
aufgewendet wurde. Das ist ganz analog zur Energieumwandlung.

Es muß mit der aus den informatorischen Gesamtzuständen 
der Nahrung gewonnenen Zustände zur Nahrungsgewinnung wieder die 
gesamte Menge der Nahrungszustände für sein Leben herbeiführen 
können, um die Versorgung für sein Leben absichern zu können. 
Die Anzahl der Nahrungszustände für die Erreichung eines 
bestimmten Zweckes ist immer geringer als die Gesamtheit aller 
durchlaufenen Nahrungszustände. 

Es muß mit der aus der Gesamtmenge gewonnenen geringeren 
Nutzmenge für einen bestimmten Zweck wieder die Gesamtmenge für 
sein Leben verfügbar gemacht werden können, um nicht zu sterben. 
Die Umwandlung einer Primärmenge gelingt für einen bestimmten 
Zweck jedoch immer nur teilweise. 



Das Werkzeug, das erlaubt, aus einer zweckorientierten Teilmenge 
an Ressourcen wieder die ursprüngliche gesamte Menge der 
Primärressourcen zu gewinnen, nennt sich Kapital. Kapital kehrt 
sozusagen die Schwunderscheinung im Innern der Lebewesen bei der 
Transformation der Primärressourcenmenge zu einer 
zweckorientierten Teilmenge der Ressourcen um und erlaubt so mit 
Hilfe der Letzteren die Wiedergewinnung der größeren Menge der 
Primärressourcen aus der Umgebung. 
Wäre das nicht möglich, gäbe es kein Leben.

Das Ergebnis des verlustreichen Prozesses auf Basis der 
Primärressourcen im Innern der Lebewesen muß in der Lage sein, 
dem Lebewesen wieder alle Primärressourcen verfügbar zu machen, 
die dieser Prozess benötigt. Insgesamt also so viele Ressourcen, 
daß trotz der natürlichen Verluste dieser Prozess nicht gemindert 
oder gar unterbrochen wird. 
Das ist ein rückgekoppelter Prozess, bei dem das, was aus den 
Primärressourcen zweckorientiert im Lebewesen geschaffen wurde, 
mit Hilfe des Kapitals die notwendige Menge der Primärressourcen 
des Lebewesens wieder verfügbar machen kann.



Ein Lebewesen kann also als Maschine angesehen werden, die 
unablässig bestrebt ist, den Treibstoff zu ihrem eigenen Betrieb 
aus der Umgebung zu extrahieren. Dabei muß es die unvermeidlichen 
Verluste in seinem Innern mit Hilfe der Nutzung seines Kapitals 
in seiner Umgebung kompensieren. 

Eine Zivilisation in ihrer Gesamtheit ist eine 
ressourcengetriebene Maschinerie, die sich mit Hilfe ihres 
Kapitals unablässig die Ressourcen für ihren eigenen Betrieb 
aus ihrer Umgebung verfügbar macht.

Eine Zivilisation in ihrer Gesamtheit ist eine 
ressourcengetriebene Maschinerie ihrer Mitglieder, die sich mit 
Hilfe ihres Kapitals unablässig die Ressourcen für ihren eigenen 
Betrieb aus ihrer Umgebung verfügbar macht und so die  
Ressourcenbedarf ihrer Mitglieder bereitstellt. 



Das alles nun noch einmal mit anderen Worten : 


Das Kapital ist das Werkzeug der Lebewesen zur Nutzung ihres 
Biotops. Es enthält Information über das Lebewesen, die 
Umgebung des Lebewesens und die Nutzbarkeit und die 
Nutzung des Biotops. 

Das Kapital dient zum Unterlaufen des chemischen, physikalischen 
und informationellen Zusammenhangs, daß im Innern eines 
Lebewesens immer nur ein Teil der genutzen Ressourcen aus der 
Umgebung einem gewünschten Zweck zugeführt werden kann und das 
meiste unverwertbar und ungenutzt in die Umwelt zurückgeht.
Aus 100 kWh Energie lassen sich im Lebewesen höchstens 40 kWh 
für einen bestimmten Zweck herstellen, z. B. zum Zwecke der 
Kapitalnutzung. 
Aus 100 kg Materie lassen sich höchstens 30 kg für einen 
bestimmten Zweck herstellen. 
Aus 100 kb Information lassen sich höchstens 50 kb für einen 
bestimmten Zweck herstellen. Diesen letzten Zusammenang erkennt 
man bei der Betrachtung der gesamten Informationen, die für ein 
gewünschtes Ergebnis durchdacht werden müssen. 

Das Kapital kombiniert Materie, Energie und Information derart,
daß es unter der Verwendung einer geringen Menge Lebenszeit auf 
die Nutzung des Kapitals die Ressourcen für die gesamte 
Lebenszeit bereitzustellen vermag. Die Qualität des Kapitals 
wird durch seine Effizienz beschrieben. 
Effizienz = Zeit-Ertrag/Zeit-Aufwand 
          = Zeit-Ertrag pro Zeit-Aufwand 
          = gesamte Lebenszeit/gesamte aufgewendete Arbeitszeit.
          = gesamte Lebenszeit pro gesamter aufgewendeter 
            Arbeitszeit.

Das Kapital setzt nicht direkt seinen Aufwand in den Ertrag um 
wie z. B. ein thermodynamischer Prozess, sondern quasi orthogonal
dazu, mittelbar. Das Kapital nimmt nicht teil an der 
Energieumformung seines Nutzers und läßt auch seinen Aufwand 
nicht daran teilnehmen. So kann der Aufwand seiner 
thermodynamischen Beschränktheit entfliehen und mehr Ressourcen 
verfügbar machen als er selber benötigt. (Eine Wärmepumpe 
veranschaulicht das hervorragend: Mit 100 kWh Energie kann man 
300 kWh Wärme verfügbar machen)

Die geeignete Kombination von Materie, Energie und Information 
im Kapital setzt somit aus der Sicht des Lebewesens die 
Beschränkungen der reinen Energie-, Materie- oder 
Informationsumwandlung außer Kraft, wie sie Thermodynamik und 
chemische Formeln vorgeben und beschreiben. Diese Betrachtung 
gilt aber zunächst nur in Bezug auf das Lebewesen an sich und 
seinen eigenen Ressourcen-, Nahrungs- oder Zeithaushalt. 

Betrachtet man das Gesamtsystem aus Lebewesen und Kapital, so 
zeigt sich, daß je mehr Kapital zur Nahrungsbereitstellung 
eingesetzt werden muß, desto mehr Aufwand in Form von Materie, 
Energie und Information wird pro gewonnener einzelner Energie-, 
Materie- oder Informationseinheit der Nahrung erforderlich. 
Und mit der Verwendung nicht-regenerierbarer Ressourcen zu 
Entwicklung und Betrieb des Kapitals übeschreitet der Aufwand 
für seine Nutzung in natürlicher Weise irgendwann den Ertrag 
an Nahrung. 

Der Mensch auf der Stufe der Sammler und Jäger gewinnt mit 
10 kWh Nahrungsaufwand 100 kWh Nahrungsertrag oder gar mehr. 
In einer Hochzivilisation werden zur Gewinnung von 100 kWh 
Nahrungsertrag sicherlich das 100-fache also vielleicht 
10.000 kWh aller möglichen Energieformen aufgewendet. Für 
genauere Ergebnisse wären alle Energieinputs einer 
Volkswirtschaft oder der Weltwirtschaft mit dem Energieertrag 
der jeweils dazugehörenden gewonnenen Nahrung ins Verhältnis zu 
setzen. 

Da das Kapital aber selber für die Bereitstellung 
dieses Aufwandes an nicht-regenerierbaren Ressourcen sorgt, 
kann es dem Lebewesen zunächst egal sein, wie ineffizient das 
Kapital letztlich für die Nahrungsgewinnung funktioniert.
Da aber der Aufwand für die Gewinnung der nicht-regenerierbaren 
Ressourcen unaufhaltsam und unvermeidlich zunimmt, hat man das 
Phänomen der Wachstumswirtschaft, die mit ihren kapitalgestützten 
Materie-, Energie- und Informationsumsätzen mittlerweile
die Bewohnbarkeit des menschlichen Biotops bedroht (19.12.2010).  

Das Kapital ist Zeitvervielfacher der auf seine Nutzung für einen 
gewünschten Zweck verwendeten Arbeitszeit. 
Zum Zweck des Aushubs einer Baugrube benötigt die Nutzung eines 
Baggers nur einen Bruchteil der Zeit, die bei ausschließlicher 
Verwendung von Hacke und Spaten erforderlich wäre, oder, 
umgekehrt, er erlaubte den Aushub vieler Baugruben in der 
gleichen Zeit. Der Einsatz von Kapital erhöht die 
Leistungsfähigkeit seines Nutzers. 
Kapital ist ein Leistungsverstärker. 
Wie ein Transistor.

Der Zeitertrag des Kapitals muß den Zeitaufwand zu seiner 
Bereitstellung übertreffen, damit die Kapitalentwicklung keine 
Fehlinvestition ist. 




Kapital vermag seinem Benutzer mehr Ressourcen aus der Umwelt 
zur Verfügung zu stellen, als dieser selber für die Benutzung des 
Kapitals aufwendet.
Das Kapital selbst kann dabei ein Vielfaches der vom Nutzer 
aufgewendeten Ressourcen verbrauchen. 
Diese vom Kapital aufgewendeten Ressourcen werden ebenfalls mit 
Hilfe von Kapital verfügbar gemacht.
Das Kapital macht sich seine Ressourcen fast vollständig selber 
verfügbar.
Beispiele Wirtschaftskapital, Bagger, ...
                                                 



Wenn diejenigen Mitglieder einer Zivilisation, die den Auftrag 
haben, das ihnen anvertraute Kapital gemäß Bevölkerungswachstum 
und zunehmenden Aufwandes zur Ressourcengewinnung 
weiterzuentwickeln, stattdessen ihre kostbare und höchstbezahlte 
Zeit damit verbringen, zu spielen, zu spekulieren und 
umzuverteilen, dann sind sie wegen hochgefährlicher 
Arbeitsverweigerung, Zersetzung und Sabotage des ihnen 
anvertrauten Kapitals drakonisch zu bestrafen und ihr 
ganzes Vermögen ist zu Schadenersatz heranzuziehen. 

oder etwas anders formuliert : 

Wenn Mitglieder einer Zivilisation ihre kostbare und 
höchstbezahlte Zeit damit verbringen, entgegen ihrem Auftrag zu 
spielen, zu spekulieren und umzuverteilen, anstatt das Kapital 
gemäß zunehmenden Aufwandes zur Ressourcengewinneung und 
Bevölkerungswachstum weiterzuentwickeln, sind wegen 
hochgefährlicher Arbeitsverweigerung, Zersetzung und Sabotage des 
ihnen anvertrauten Kapitals drakonisch zu bestrafen und ihr 
ganzes Vermögen ist zu Schadenersatz heranzuziehen.
                                                 (EP, 17.01.2011)



In einer Gleichgewichtszivilisation strebt die Kapitalbildung 
gegen eine maximale Leistungsfähigkeit mit einer maximalen 
Bevölkerungsdichte. Dieses Kapital ist für die jeweilige 
Zivilisation typisch. Beipiele sind Küstenzivilisation mit 
Schiffbau, Landzivilisationen mit Ackerbau und Viehzucht. 

In einer Zivilisation, deren Bevölkerungsdichte den Wert 
überschritten hat, der ein Leben im Gleichgewicht mit der Natur 
erlauben würde, wächst die Kapitalbildung durch die Nutzung 
nichtregenerierbarer Ressourcen unaufhaltsam. Diese erfordern 
zu ihrer eigenen Gewinnung einen immer höheren Prozentsatz von 
sich selbst. Damit die für andere Zwecke nutzbare 
Ressourcenmenge (nicht Prozentsatz) gleichbleibt, müssen also 
immer mehr Ressourcen gewonnen werden. Deshalb ist immer 
leistungsfähigeres Kapital zu seiner Gewinnung erforderlich. 
Die Kapitalmenge und die Bevölkerungsdichte haben dann einen 
deutlich höheren Grenzwert, als im Gleichgewicht mit der Natur. 
Das Typische des Kapitals einer Wachstumszivilisation ist seine 
Fähigkeit zu wachsen vor Allem unter Nutzung der 
nichtregenerierbaren Ressoucen selbst. Wachstumszivilisationen
überall auf der Welt haben dadurch ähnlichen Charakter und 
überdecken den typischen Charakter ihrer 
Ursprungs-Gleichgewichtszivilisationen. Der Charakter entwickelt 
sich über Handwerkerzivilisation mit vielen kleinen Betrieben, 
Industriezivilisationen mit rauchenden Schloten, großen Städten 
und Ballungsgebieten hin zur Informationszivilisation mit vielen 
Bürohäusern und Computerarbeitsplätzen.
                                                 (EP, 07.02.2011)


Leben ist Kapitalbildung.
                                                 (EP, 12.02.2011)



Anfang Oekologie Kapitalbildung                                  



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                              Skizze                             
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      Umgebung                                    Lebewesen      
       Äußeres                                     Inneres       
                                                                 
                                                                 
   Ressourcenertrag                             Lebensbedarf     
          N                                           L          
                                                                 
        +---+    -    -    -    -    -    -    -    +---+        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        | F |          Ressourcennutzung            | E |        
        |   | >-----------------------------------> |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
        +---+    -    -    -    -    -    -    -    +---+        
        |   |                                       |   |        
        |   |                                       |   |        
  +---> | S |                                       | A | >---+  
  |     |   |                                       |   |     |  
  |     |   |                                       |   |     |  
  |     +---+    -    -    -    -    -    -    -    +---+     |  
  |                                                           |  
  |                                                           |  
  |                   Ressourcengewinnung                     |  
  |                                                           |  
  |                 +---------------------+                   |  
  |  vervielfachte  |                     |                   |  
  |      Zeit       |       KAPITAL       |       Zeit        |  
  +----------------<|         zur         |<------------------+  
    des Lebewesens  | Ressourcengewinnung |   des Lebewesens     
                    |   N = K(A) = K(S)   |                      
                    |                     |                      
                    +---------------------+                      
                                                                 
                                                                 
N = Ressourcengesamtertrag = F + S 
F = Fremdzweckanteil, der Anteil, der nicht zur 
    Ressourcengewinnung selbst erforderlich ist. 
S = Selbstzweckanteil, der Anteil, der zur 
    Ressourcengewinnung selbst erforderlich ist. 

L = Lebensbedarf, Ressourcengesamtbedarf zum Leben = E + A 
E = Eigene Bedürfnisse, Familie, Kinder, soziale Beziehungen,
    Kapitalbildung 
A = Aufwand zur Ressourcengewinnung 

L = N 
A = S 
E = F 

N = K(A) = K(S)
Der Ressourcengesamtertrag ist die Kapitalfunktion des Aufwandes 
zur Ressourcengewinnung bzw. die Kapitalfunktion des 
Selbstzweckanteiles der Ressourcengewinnung. 



Anfang Oekologie Skizze                                          



-----------------------------------------------------------------
                       Kapitalausprägungen                       
--------------------------------+--------------------------------


Kapital besteht i. A. aus Materie, Energie und Information.

Kapital ist eine wohlgeordnete Menge von Zuständen und 
Ereignissen.

Es gibt genetisches, körperliches und geistiges, Wissens-, 
Könnens-, Erfahrungs-, geschaffenes, wirtschaftliches, soziales, 
Staats-, chemisches, physikalisches, mathematisches Kapital und 
viele weitere Arten. 

Alles Kapital, auch  dieses Genannte, dient dem o. a. Zweck. 



Anfang Oekologie Kapitalausprägungen                             



-----------------------------------------------------------------
              Zu- und Abwanderung aus einem Biotop               
--------------------------------+--------------------------------


Alle Probleme des Lebens und der Menschheit in ihren jeweiligen 
Umgebungen, Lebensräumen, Biotopen, sind Probleme der 
Überbevölkerung und ihrer Folgeprobleme. 
Ausnahmslos alle.

Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen 
insbesondere sind festgelegt durch

1.) genau zwei Größen
1.1.) Anzahl der Menschen;
1.2.) Kapital,
1.2.1.) sei es in Geld meßbar,
1.2.2.) sei es nicht in Geld meßbar,
        das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur 
        Verfügung steht;


2.) das Verhältnis dieser beiden Größen zueinander, ihren 
    Zivilisationsquotienten Z : 

                 Menge des Kapitals einer Nation
    Z = -------------------------------------------------
        Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben


3.) Die Beschränkung durch
3.1.) die Versorgung mit Resourcen
3.2.) die Entsorgung von Müll in einer Wachstumszivilisation.



3.) kann bei Bedarf auf folgende Weise mit 4.) präzisiert 
    werden:
4.) Die Beschränkung durch durch ihre natürlichen 
    Umweltbedingungen
4.1.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht mit 
      der Natur
4.1.1.) Nahrungsdichte
4.1.2.) Regenerationsrate der Nahrung
4.1.3.) regenerierbare Ressourcen
4.1.4.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen also 
        Fruchtbarkeit
         
4.2.) bei Wachstumszivilisation
4.2.1.) Nahrungsdichte
4.2.2.) Regenerationsrate der Nahrung
4.2.3.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
4.2.4.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
4.2.5.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen bei
        - zunehmender Ressourcenentropie
        - Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
          Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
4.2.6.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen der 
        Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft In den 
        OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme aus 
        4.2.5.) und 4.2.6.) 99% aller Probleme.



Anmerkungen : 

Der Zivilisationskoeeffizient Z aus 2.) ist eine Größe, die den 
Wohlstand einer Zivilisation beschreibt. 

Mit Wachsen dieses Quotienten nimmt der Wohlstand zu, mit seiner 
Schrumpfung ab. 
Für eine menschliche Zivilisation sind Zu- und Abwanderung von 
Kapital und Menschen so zu steuern, daß sich der 
Zivilisationskoeffizient unter 2.) nach Möglichkeit immer nur 
erhöht.



Anfang Oekologie Zu- und Abwanderung                             



-----------------------------------------------------------------
                     Wachstumszivilisationen                     
--------------------------------+--------------------------------

Eine Zivilisation, die auf Basis nicht-regenerierbarer Ressourcen 
wirtschaftet und mit ihrer Bevölkerung die Anzahl überschritten 
hat, die ihr ein Leben im Gleichgewicht mit der Natur erlauben 
würde, kann Wirtschaftswachstum nicht mehr vermeiden, ohne daß 
ihre Mitglieder verarmen oder, schlimmer, abtreten, oder, noch 
schlimmer, sterben müßten. Das liegt an der Ressourcennutzung 
selbst. Denn die Ressourcen bestehen aus genau zwei Teilen, 
erstens Ressourcen, die zur Gewinnung der Ressourcen selbst 
notwendig sind, ihrem Selbstzweckanteil, zweitens Ressourcen, die 
für die eigentlichen Verwendungszwecke der Ressourcen benötigt 
werden, ihrem Nutz- oder Fremdzweckanteil. Die Beendigung des 
Wirtschaftswachstums bedeutet das Ende des Wachstums der 
Ressourcengewinnung. Da aber der Selbstzweckanteil dabei trotzdem 
unaufhaltsam zunimmt, nimmt der Nutzzweckanteil in gleichem 
Umfang ab. Der Nutzzweckanteil ist aber der Anteil, der den 
Wohlstand ausmacht, und der überhaupt die hohen 
Bevölkerungsdichten über der Gleichgewichtsdichte erlaubt. Ohne 
die Nutzung nicht-regenerierbarer Ressourcen, also im 
Gleichgewicht mit der Natur, könnten z. B. auf deutschem Boden 
dauerhaft höchstens 10 Mio. Menschen leben. Das Leben aller 
weiteren 80 Mio. wird erst durch den Nutzzweckanteil der 
gewonnenen nicht-regenerierbaren Ressourcen ermöglicht. 

Eine Zivilisation, die auf Basis nicht-regenerierbarer Ressourcen 
wirtschaftet nennt sich Wachstumszivilisation. 
Eine Zivilisation, die nur mit regenerierbaren Ressourcen 
wirtschaftet nennt sich Gleichgewichtszivilisation. 

Eine Wachstumszivilisation muß unablässig Kapital bilden, um den 
unablässig und unvermeidlich zunehmenden Aufwand zur Gewinnung 
nicht-regenerierbarer Ressourcen zu kompensieren. 
Bei Zuwiderhandlung werden die Menschen wegen Schrumpfung des 
Nutzzweckanteiles der Ressourcen unaufhaltsam ärmer. 

Das Wachstum der Wachstumszivilisationen ist physikalischer, 
chemischer und/oder informatorischer Natur. Dieses Wachstum 
liegt also auch dann vor, wenn sie ohne Geld wirtschaften. 

Wer als politischer Führer erlaubt, daß die Kapitalentwicklung 
behindert oder geschädigt wird, stielt allen Menschen ihre Zeit 
und gefährdet ihre Lebenssicherheit in ihrem Biotop. 
Herausragende Beispiele für Derartiges sind Photovoltaik und 
Stuttgart 21. Beim ersten ist völlig unklar, ob diese Technologie 
überhaupt die Energie zu ihrer eigenen Herstellung generieren 
kann, beim zweiten wird extrem viel Geld auf einen überaus 
geringen volkswirtschaftlichen Zeitgewinn verwendet. Ein 
Durchgangsbahnhof für Stuttgart ist zweckmäßig, aber nur bei 
einem deutlich geringeren Aufwand für die Lösung.



Anfang Oekologie Wachstumszivilisationen                         




-----------------------------------------------------------------
                            Beispiele                            
--------------------------------+--------------------------------


20.01.2011; zeit.de; 
Selbst Amöben betreiben Ackerbau  



Anfang Oekologie Beispiele                                        

                         _______________


Anfang Thema Ökologie                                            



*****************************************************************
                            Paradoxie                            
********************************+********************************

 EP, 20110214, 20080822, 20080629, 20080628;


-----------------------------------------------------------------
                           Vorbemerkung                          
--------------------------------+--------------------------------

 In Anbetracht der zahlreichen pro- und anti-Bewegungen in
 Deutschland sind doch doch bemerkenswerte Paradoxien für den 
 liberalen und anti-religiösen Zeitgenossen nicht zu übersehen.
                                                 (EP, 28.06.2008)


-----------------------------------------------------------------
                     Versuch einer Definition                    
--------------------------------+--------------------------------

 Paradoxien sind informatorische Erscheinungen, die sich
 scheinbar oder tatsächlich widersprechen.
 Klärungen oder Lösungen finden sich, wenn sie existieren, in der
 Umgebung dieser Erscheinungen, z. B. auf der übergeordneten
 Ebene, im übergeordneten Zusammenhang.


-----------------------------------------------------------------
                       Paradoxien Beispiele               
--------------------------------+--------------------------------


 Wellenmodell - Korpuskelmodell des Lichtes:

 Diese unterschiedlichen Modelle führte vor etwa 350 Jahren zu einem
 unüberbrückbaren Streit zwischen Huygens und Newton, die beide zu
 klären versuchten, was das Licht "ist".

 Heute weiß man, daß beide Modelle zur Beschreibung des Lichtes, ja, 
 überhaupt jeder elektromagnetischen Strahlung erforderlich sind und
 daß sogar beide Modelle zusammengenommen nicht hinreichen das Wesen
 des Lichtes vollständig zu beschreiben.         (EP, 22.08.2008)


                         _______________


 Faschismus - Antifaschismus:

 Der Antifaschismus praktiziert ein ausgeprägtes Verhalten der
 Intoleranz und bedient sich dabei hemmungslos faschistischer
 Methoden: Gewalttätigkeit, Rechtsbruch aller Art, Bespitzelung,
 Diskriminierrung, Diffamierung,.... Der Antifaschismus ist also
 in Wirklichkeit ein anti-Faschismus. Er Faschismus, den er zu
 bekämpfen vorgibt.                              (EP, 28.06.2008)


                         _______________


 Feminismus:

 Der Feminismus hat die Frauen ihrer eigenen Natur, dem Femininen,
 entfremdet.                                     (EP, 22.08.2008)


                         _______________



 Ökologie:

                               (1)
      Wer zuerst aufhört zu wachsen, geht als erster unter.
 Der wird von den Weitergewachsenen als Resource ausgeschlachtet
          und als Müllkippe benutzt, auch für Atommüll.
         Stoppt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen
                   in Regierung und Parlament,
                    In Deutschland und Europa.
                      (EP,  24.-25.01.2008)


                               (2)
 Wachstum in einem beschränkten System führt zur Systemzerstörung.


                               (3)
 Die Paradoxie aus (1) und (2) läßt sich nur über ein gemeinsames(!)
         Schrumpfen aller Volkswirtschaften weltweit lösen.
    Und das geschieht am einfachsten über Bevölkerungsabnahme.


___

Die folgende Formulierung vom 14.02.2011 ist richtiger, macht aber 
den Begriff der Paradoxie nicht so deutlich : 


                               (1)
      Wer zuerst aufhört zu wachsen, geht als erster unter.
 Der wird von den Weitergewachsenen als Resource ausgeschlachtet
          und als Müllkippe benutzt, auch für Atommüll.
         Stoppt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen
                   in Regierung und Parlament,
                    In Deutschland und Europa.
                      (EP,  24.-25.01.2008)


                               (2)
 Unbeschränktes Wachstum in einem beschränkten System führt zur 
                        Systemzerstörung.


                               (3)
 Schrumpfen der Volkswirtschaften funktioniert nicht, wegen des 
   natürlichen Wachstums der Ressourcengewinnung, das wiederum 
  Wirtschaftswachstum erzwingt, damit die Menschen nicht ärmer 
                             werden.
                        (EP, 25.12.2010)


                               (4)
     Bleibt als Lösung nur ein Schrumpfen der Bevölkerungen.


                               (5)
                         Es ist zu spät
           für einen geordneten Bevölkerungsrückgang.
                        (EP, 18.11.2008)


                         _______________


 Rassismus - Antirassismus:

 Der Antirassismus wendet sich gegen die Diskriminierung anderer
 Rassen, wie es im Zusammenhang mit Judendiskriminierung und
 Schwarzenversklavung praktiziert wurde. Dabei macht er aber
 nicht beim Schutz der diskriminierten Rassen halt, sondern er
 löst alle Rassen auf, ohne Rücksicht auf das Genkapital, das
 jede Rasse in ihrer besonderen Lebensumwelt geschaffen hat.
 Der Rassismus diskriminiert einzelne Rassen, der Antirassismus
 zerstört alle Rassen.

 Der Antirassismus in Deutschland ist tatsächlich anti-Rassismus,
 Rassismus gegen das Deutsche Volk, wie man an Zuwanderung und am
 Niedergang Deutschlands nun so schön beobachten kann.
                                                 (EP, 28.06.2008)


                         _______________


 Das Gute - Das Böse:

 Das Gute legitimiert zu Anwendung des Bösen.
 Das Böse veranlaßt sehr häufig das Gute.
 Achtung!
 Das Gute und das Böse sind Kategorien der Interessensverfolgung.
 Sie sind keine Kategorien von Wahrheit und Klarheit.
 Der eigene Standpunkt ist immer gut.
 Der gegnerische Standpunkt ist immer böse.
 Das erlaubt grenzenlos eigennütziges, hemmungslos willkürliches
 Verhalten ohne Rücksicht auf irgendwelche Regeln.
 Primitivkultur.

 Beispiel US-Bush-Politik: "Achse des Bösen".


                         _______________



 Anfang Thema Paradoxie                                          



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                             Poebel                              
********************************+********************************


(---> Poebel, Elite)

(Anfang Poebel)




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                            Politik                              
*******************************+*********************************


 Herbst 1982,
 ergänzt 17.05.2005,
 Erich Paus


-----------------------------------------------------------------
                       Quelle der Politik                            
--------------------------------+--------------------------------

 Das Streben des Menschen,
 - sein Inneres stabil,
 - sein Verhalten effizient,
 - seine Umgebungsbedingungen konstant
 zu erhalten,
 veranlaßt, zusammen mit dem Streben der anderen Menschen,
 das Streben der Nation,
 - ihr Inneres stabil,
 - ihr Verhalten effizient,
 - ihre Umgebungsbedingungen konstant
 zu erhalten.

                      _____________________


 Die Organisation dieses Strebens aller und der sich daraus
 ergebenden Notwendigkeiten ist eine der Aufgaben des Staates
 einer Nation.
 Das aus diesem Streben resultierendes Verhalten des Staates
 nennt sich Politik des Staates.
 Das Streben der Nation drückt sich in der Politik
 des Staates aus.

                      _____________________


    Das oberste Gesetz, das die Politik zu bedienen hat, ist:

                       Das Wohl des Volkes.

         Montesquieu, "Vom Geist der Gesetze",  XXVI, 23

                      _____________________


-----------------------------------------------------------------
                           Folgerungen                           
--------------------------------+--------------------------------

 Politik ist also das Streben der Nation,
 - ihr Inneres stabil,
 - ihr Verhalten effizient,
 - ihre Umgebungsbedingungen konstant
 zu erhalten.
 Das Streben der Nation, ihr Inneres stabil zu halten, umfaßt
 dabei auch die Stabilität des Inneren und des Verhaltens der
 Menschen.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach höherer nationaler Effizienz.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach höherer nationaler Produktivität.
 Dies geschieht durch
 - Staatspolitik (für die Beziehungen zwischen den Teilen einer
   Nation)
 - Außenpolitik (für die Beziehungen der Nation zu anderen
   Nationen)
 - Wirtschaftspolitik (für die Wirtschaft)
 - Sozialpolitik (für die Menschen)
 - Mischformen der vorher genannten
 Es könnte sein, dass mit diesen Komponenten das Feld der
 Politik bereits vollständig überdeckt ist, d. h. es gibt kein
 Feld der Politik das nicht einem der genannten Bereiche
 zugeordnet werden könnte.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach höherer Effizienz der Menschen
 einer Nation.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach höherem Ertrag an Werten für
 die Menschen einer Nation bei gleichzeitigem Streben
 nach geringerem notwendigen Zeitaufwand der Menschen zum
 Erhalt dieser Werte.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach höherem Ertrag an Werten für
 die Menschen einer Nation bei gleichzeitigem Streben
 nach Minimierung der Arbeitszeit der Menschen zum Erhalt
 dieser Werte.

                      _____________________


 Politik ist das Streben nach maximalem Ertrag an Werten für
 die Menschen einer Nation bei gleichzeitigem Streben
 nach Minimierung der Arbeitszeit der Menschen zum Erhalt
 dieser Werte.


 (Anfang Politik)



*****************************************************************
                      Primitivzivilisation                       
********************************+********************************

 EP, 20120905, 20110523, 
     20110302, 20110210, 20100403, 20090914, 20090813, 20090806,
     20090623, 20090529, 20090520, 20090329, 20090218, 20090131, 
     20090128, 20081229, 20081225, 20081118, 20081117, 20081114,
     20080830, 20080828, 20080823, 20080809, 20080806, 20080727, 
     20080726, 20080711, 20080707, 20080706, 20080626, 20080620,
     20080616, 20080613, 20080612, 20080606, 20080605, 20080604,
     20080602, 20080530, 20080529, 20080528, 20080527, 20080526,
     20080525, 20080524, 20080523, 20080521, 20080520, 20080517,
     20080515, 20080513, 20080508, 20080430, 20080429, 20080428,
     20080427; 20080425, 20080424, 20080423 veröfftl., 20080214;


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                           Vorbemerkung                          
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 In Anbetracht der dramatischen Primitivisierung Deutschlands
 veröffentliche ich diesen Text gewissermaßen als Skizzenblock.
 Er ist weder vollständig noch ausgereift. Aber er vermittelt ein
 gutes Gespür für die teilweise offenen, teilweise aber auch
 überaus subtilen Fehlentwicklungen in Deutschland, an die wir
 uns mittlerweile gewöhnt und mit denen wir uns bereits sogar 
 vorsorglich arrangiert haben, die uns aber im Laufe der Zeit
 gegen jede Ethik unentrinnbar mit charakterlicher Mißbildung
 und dem Makel zivilisatorischer Minderwertigkeit ausstatten.
                                                 (EP, 23.04.2008)



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                     Versuch einer Definition                    
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 Eine Primitivzivilisation liegt vor, wenn das vorhandene
 zivilisatorische Kapital für die zivilisatorischen
 Notwendigkeiten nicht ausreicht.

 Eine Primitivzivilisation liegt vor, wenn das vorhandene
 zivilisatorische Kapital den Anforderungen der 
 Bevölkerungsdichte nicht genügt. (Die Bevölkerungsdichte ist
 die treibende Kraft hinter der Entwicklung zivilisatorischen
 Kapitals.)

 Eine Niedrigzivilisation muß keine Primitivzivilisation sein.
 Wenn man aber das zivilisatorische Kapital einer Hochzivilisation
 durch das zivilisatorische Kapital einer Niedrigzivilisation
 ersetzt, dann mutiert die Hochzivilisation zu einer
 Primitivzivilisation. Man beachte hierbei, daß die Bildung
 zivilisatorischen Kapitals von der Bevölkerungsdichte getrieben
 wird und daß zivilisatorisches Kapital den Gleichgewichtszustand,
 bzw. den stationären Zustand, einer Zivilisation repräsentiert
 auch wenn dieser "Zustand" im Wachsen besteht. Es repräsentiert
 dann sozusagen den jeweils augenblicklichen Zustand.  

 Eine Primitivzivilisation liegt vor, wenn das vorhandene
 zivilisatorische Kapital, insbesondere das nicht in Geld meßbare,
 nicht hinreicht, um kostenträchtige zivilisatorische
 Nullsummenspiele zu verhindern oder zu vermeiden, obwohl die
 notwendige zivilisatorische Kapitalbildung in Art und Menge klar
 ersichtlich ist.

 Die Entwicklung von Primiv- zu Hochzivilisation geschieht durch
 Kapitalbildung vor Allem über Ethik und Leitkultur.

 Gelebte Primitivzivilisation wirkt auf Mitglieder einer
 Hochzivilisation wie eine Folge von unsinnigen Willkürakten.

 Hochzivilisation wirkt auf das Mitglied einer
 Niedrigzivzivilisation wie Dummheit, die es zu nutzen gilt. Das
 transformiert eine Hochzivilisation zu einer Primitivzivilisation.


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                Primitivzivilisation Erscheinungen               
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 Nach
 Klimaveränderung durch CO2,
 Atomtechnologie,
 Gen-Food,
 One World,
 Überalterung,
 Demografische Katastrofe,
 Gesamtschule,
 Globalisierung,
 Dyskalkulie,
 Mülltrennung,
 Zuwanderung,
 Vogelgrippe,
 Rechtschreib-"Reform",
 Multikulti,
 Shareholder Value,
 Krieg gegen den Terror,
 Legasthenie,
 Achse des Bösen,
 SARS,
 Verfassungspatriotismus,
 nun schon wieder eine neue Geisteskrankheit:
 "Gender Mainstreaming".
 Frisch aus der politischen Idiotie.
 Zum Schaden Deutschlands.
 Zum Schaden Europas.
 Zum Schaden der Menschheit.
 Zu wessen Nutzen?                               (EP, 30.01.2007)

                         _______________


 Die Neo- oder, besser, Vulgärliberalen betätigen sich in
 Deutschland als Plünderer, Zersetzer und Saboteure nationalen
 deutschen Kapitals durch Übertragung mikroökonomischer
 Zusammenhänge auf die gesamte Volkswirtschaft. Diese Idioten,
 Verbrecher und Wahnsinnigen betrachten Einkommen
 volkswirtschaftlich als Kosten, obwohl das nur
 betriebswirtschaftlich, mikroökonomisch, zulässig ist, aber
 volkswirtschaftlich, makroökonomisch, diese Kosten zugleich
 Einkommen und Kaufkraft sind.
                                                 (EP, 25.12.2008)

 Statt der Kreislauftheorie des Geldes wird in Deutschland die 
 100 Jahre alte und auf das Preisniveau fixiere Quantitätstheorie
 des Geldes, auf die deutsche Volkswirtschaft angewendet.
                                                 (EP, 25.12.2008)


                         _______________


Das deutsche politische System funktioniert nach dem 
Durchsetzungsprinzip ohne Rücksicht auf Richtigkeit.
Echt feudal.
In einer Hochzivilisation darf sich nur das Richtige 
Durchsetzen. 
Einige abartige Beispiele von Durchsetzung trotz Falschheit :
EU-Vertrag,
Photovoltaik trotz Nichtsnutzigkeit mit gigantischer 
Subventionsabzocke, 
CO2-Klimastuß mit Verschmutzungszertifikatabzocke, 
...
...
                                                 (EP, 10.02.2011)

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 Eine Nation mit Primitivzivilisation führt nicht Krieg gegen die
 feindlichen Nationen sondern gegen die Menschen der feindlichen
 Nationen.
 Primitivzivilisation definiert den feindlichen Soldaten als
 Verbrecher und Terroristen.
 Kriegsverbrechen gegen feindliche Soldaten und Bevölkerungen sind
 damit legitim und werden legalisiert.
 Primitivzivilisation betreibt Krieg als primitivste Barbarei.
 Wie im Mittelalter. Wie im Altertum.
 Primitivzivilisation scheißt auf Völkerrecht, Kriegsrecht, Haager
 Landkriegsordnung.
 Primitivzivilisationen praktizieren den "gerechten" Krieg.
 Der gegnerische Soldat befindet sich für sie im "Unrecht".
 Er ist ein Verbrecher, ja, Schwerverbrecher.

 Das alte Europa war (und ist?) weiter.
 Europa hatte aus den grausamen Erfahrungen des 30-jährigen
 Krieges die Konsequenzen gezogen und den Krieg mit dem
 "westfälischen Frieden" von "gut und böse", "gerecht und
 ungerecht" oder "Kriegsschuld und Kriegslegitimation"
 abgekoppelt.

 Die USA haben diese Primitivitäten und Barbareien in die Welt
 zurückgebracht.

 Und unsere Regierungs- und Parlamentsidioten, -Verbrecher und
 Wahnsinnigen folgen diesen Verbrechen hemmungslos, obwohl sie
 wissen, daß sie damit bereits mit einem Bein im Gefängnis stehen 
 wegen Verletzung von Grundgesetz, Völkerrecht, Menschnenrechten,
 Verleitung zu Straftaten,Rechtsbeugung, Amtsmißbrauch, Hochverrat,.....

                         _______________


 Werteorientierte Außenpolitik der Regierung Merkel statt
 interessengesteuerter Außenpolitik zum Wohle des Volkes
 und um Schaden von ihm fernzuhalten.
 Das gleiche gilt für moalisierende Politik überhaupt.
 In der Politik geht es um Interessen.
 Moral, Gut und Böse, sind nur Machtmittel zur Durchsetzung
 von Interessen, niemals der Ursprung oder Zweck von Politik.
 Jede Zuwiderhandlung ist extrem teuer, grenzenlos teuer.
 Es ist eine Form von Wahnsinn, Irrsinn.

                         _______________


 Die Gleichsetzung von Verstehen und Akzeptieren und die damit
 geschädigte Diskussionsfähigkeit in allen Zusammenhängen.
 Auch wenn man etwas versteht, bedeutet das nicht, daß man
 damit einverstanden ist oder sein müßte. Man darf und kann sich
 also auf Verstehen einlassen, ohne den Standpunkt des anderen zu
 übernehmen.
                                                 (EP, 29.12.2008)


                         _______________


 Kapitaldiebstahl aus Deutschland, vor Allem desjenigen Kapitals
 das nur als nationales Kapital und Besitz des deutschen Volkes
 existiert und deshalb aus historischen Gründen nicht direkt
 durch eine Urkunde verbrieft ist. Mit der erfolgreichen
 Denationalisierung Deutschlands erscheint das den Bürgern als
 besitzloses Kapital, ja es wird überhaupt nicht als Wert oder
 Kapital wahrgenommen und seine Entwendung nicht als Verlust
 empfunden.
 Hier liegt fortgeschrittene und überaus teure Verblödung vor.
 Der Diebstahl der Deutschen Telekom.
 Der angestrebte Diebstahl der deutschen Bahn.
 Der erfolgreiche Diebstahl von Höchst und Mannesman.

                         _______________


Steuerung einer Zivilisation mit Angst statt Vernunft.
Die Kirche hatte früher dazu den Teufel und die Hölle erfunden. 
Die USA verwendet dazu heute Osama Bin Laden, al Kaida und Terrorgefahr.
Bei einer Gleichgewichtszivilisation mag das funktionieren.
In einer Hochzivilisatin scheitet das an Komplexität und Verwirrung.
                                                   (EP, 20090623)

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 Das Volk grüßt und achtet das Geld. 
 Das Volk bespuckt die Armen. Die Armen bespucken sich sogar gegenseitig.
 Das Volk scheißt auf Geist und Verstand.
 Das Volk erweist sogar Vollidioten, Geistesgestörten und
 Schwerstverbrechern seine Ehrerbietung, wenn sie nur genügend Geld
 heraushängen lassen, z. B. wenn sie nur chic angezogen sind, z. B. 
 wie ein Mafioso.
                                                   (EP, 20080420)

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 Zustand und Fortschritt unserer Primitivzivilisation zeigt sich
 auch darin, daß eigene Meinungen nur noch anonym geäußert werden,
 evtl. nur noch auf Servern im Ausland, auf die der deutsche Staat
 keinen Zugriff hat. Die Feigheit, eine Meinung zu äußern, ist
 dabei sogar durchaus gerechtfertigt. Der Staat und "Bürger"
 Deutschlands lassen zu, daß jemand wegen seiner Ansichten
 diffamiert, diskriminiert, bespitzelt und ausgegrenzt wird. Sie
 lassen zu, daß ihm der Pöbel seine bürgerliche Freiheit nimmt.

 Werden tatsächlich einmal Meinungen gäußert, dann stellt sich
 heraus, daß es Meinungen anderer sind, die nur in ihrer Wirkung
 getestet werden und für die die Verkünder keinen Glauben an
 ihre Richtigkeit mitbringen. Die leidenschaftliche Vertretung des
 politisch Richtigen bzw. dessen, was man dafür hält, wird wegen
 der Risiken und/oder Nebenwirkungen peinlichst vermieden.

 Und woher soll dann noch das Richtige kommen?

                         _______________


Autorität vs. Diziplin

Einforderung der Führung durch Autorität statt mit Hilfe von 
Disziplin bedeutet Feudalisierung. 
Hochzivilisationen werden durch Gesetze und Regeln gesteuert.
Niedrigzivilisationen werden durch persönlichen Machtbesitz 
und persönliche Interessen gesteuert, durch Autorität.
Autorität ohne zivilisatorische Legitimation ist Feudalstruktur.
Die Ablehnung von Disziplin bedeutet Propagierung von 
Feudalstruktur.
Die Propagierung von Autorität ist die Einforderung von Respekt
gegenüber Mächtigen, wie immer sie geartet ist, ohne Rücksicht 
auf die per Regel zugewiesene und damit legitime Macht, wie sie 
für Hochzivilisationen unabdingbar ist.
Diziplinlosigkeit liefert die Mitglieder einer Gemeinschaft der 
Willkür Einzelner aus. 
Jeder übt sich in Willkür zur Erlangung von Macht und Herrschaft.
Jeder ist betroffen von der Willkür seiner Mitstreber.
Diziplinlosigkeit ist gelebtes Faustrecht.
Die Mitglieder einer Gemeinschaft nehmen sich dabei gegenseitig 
die Freiheit. Und Alle verlieren dadurch ihre Freiheit.
Die natürliche zivilisatorische Entwicklung geht fort von 
Autoritäten hin zur Disziplin. Gegenteilige Forderungen und 
Theorien sind zwar einfach zu verstehen, lassen sich leicht 
vermitteln und nachzuvollziehen, sind aber falsch. Minderwertiges 
und billiges Kapital ist immer einfacher nachzuvollziehen als 
hochwertiges. Die Propagierung von Autorität zu Lasten von 
Disziplin ist zivilisatorisch gefährlich minderwertiger Unsinn.
                                                 (EP, 29.03.2009)

                         _______________


Auge um Auge oder Vergeltung mit Gleichem statt Kommunikation auf 
der Metaebene. Dies greift in den letzten Jahren immer mehr Raum 
in der Erziehung als auch anderen Lebensbereichen. Erstaunlich 
ist immer wieder wie schnell sich so etwas durchsetzt. Aber 
Primitives erfordert weniger Aufwand und ist leichter zu erlernen 
als Hochwertiges. Und Zerstören ist immer einfacher als 
Kapitalbildung.
                                                 (EP, 06.08.2009)

                         _______________


 Die in Deutschland weltweit einzigartige Erziehung zu
 anti-nationaler Gesinnug allen zukünftigen Führungspersonals und
 die damit einhergehende einzigartige Verwahrlosung des Begriffes
 des nationalen Besitzes, Herrschaft, der zu den gigantischen
 Multimilliarden-Diebstählen mit der dazugehörenden
 Massenverarmung führt. Treffender spricht man hier von
 Multi-Billionen-Diebstahl, wenn auch dieser Begriff nicht so
 griffig ist.
 Nationaler Besitz wird als solcher nicht mehr zur Kenntnis
 genommen und auch nicht mehr als Wert empfunden und seine
 Entwendung deshalb auch nicht als Diebstahl eigenen
 Besitzanteiles am Nationalvermögen wahrgenommen.
 Dies gilt vor Allem für Werte, die üblicherweise nicht in Geld
 gemessen werden.

 Verblödung total.
 Von der Führung her.
 Effizienter kann Verblödung nicht gestaltet werden.
 Schon im Normalfall fängt der Fisch vom Kopf her an zu stinken.

 Und jetzt, 18.02.2009: 
 Jetzt wird für diese Verblödung bezahlt.
 Mit dem Mehrfachen der Werte unserer Banken,
 mit dem Vermögen unserer Lebsensversicherungen, also 
 Riesterscheiß und sonstige Ansparrenten mit dem Vermögen 
 unserer Großunternehmen, die, anstatt Kapital zu bilden und zu 
 mehren, spekuliert haben. Im Extremfall vielleicht sogar mit 
 Allem was wir besitzen.

                         _______________


Eine der gefährlichsten Primitivisierungen ist die 
Konditionierung der Menschen auf Personen und Institutionen 
statt auf Wahrheit, Klarheit und Richtigkeit. 
                                                 (EP, 04.09.2012)

                         _______________


Zerstörung  des sozialen Zusammenhalts durch Erziehung zu Intoleranz
gegnüber abweichender Meinungen und Einübung von Ausgrenzung
Andersdenkender. Im Großen führt das mit dem "Kampf gegen Rechts"
zur Ausgrenzugn derjenigen, die sich für die Verfolgung und Bewahrung 
nationaler Interessen am meisten einsetzen und die damit auch die 
Billionen-Plünderung Deutschlands durch ausländische Finanzverbrecher 
verhindert hätten. Das führt zur Stärkung derjenigen ausländischen Kräfte,
die hier hemmungslos abzocken, klauen und stehlen.
Es säht Uneinigkeit und  Zwietracht unter denjenigen, die Deutschland 
von ihren Eltern ererbt haben und sich eher gegenseitig bekämpfen, statt 
ihr Erbe gegen die Plünderer zu verteidigen.   (EP, 18.02.2009)
 
                         _______________


01.03.2011; 
Ablehnung des Ganzen trotz nur vereinzelter Abweichungen statt 
Zustimmung zu einzelnen Positionen trotz Abweichung insgesamt, 

Es ist eine der größten zivilisatorischen Primitivisierungen Deutschlands, 
daß Menschen ihre Mitmenschen evtl. wegen einer einzigen politiischen 
Unstimmigkeit in ihrer Gesamtheit verachten, obwohl es viele 
Übereinstimmungen in anderen Dingen gibt. 
Wie in einer Religion.
Und obwohl es für eine Hochzivilisation und das Funktionieren 
von Demokratie unabdingbar ist, daß man kooperiert, wo man 
Gemeinsamkeiten hat ohne Rücksicht auf Unstimmigkeiten in 
anderen Dingen. 
Das unterscheidet Hochzivilisationen von  Niedrigzivilisationen. 
Statt Einforderung religiöser oder quasireligiöser "Gewißheiten", 
Duldung und Toleranz von des Abweichendem bei gemeinsamer 
Interessensverfolgung. 
Stichwörter : Primitivzivilisation,  

                         _______________


Früher suchten Frauen bevorzugt intelligente und gebildete Männer.
Heute suchen Frauen vorzugsweise reiche Männer. 
Wahrscheinlich bleiben deshalb viele Frauen ehe- und kinderlos.
Schließlich gibt es nicht so viele reiche Männer.
                                                 (EP, 20.05.2009)

                         _______________


Aushandlung der Strafen vor Gericht, statt Rechtsprechung.
Wie in einer Clan-Kultur. 
Da wird nicht die Einhaltung von Gesetzen eingefordert und
per Strafen durchgesetzt sondern bei Gesetzesverletzungen 
werden vom Mullah die dahinterstehenden Interessen 
austariert gemäß den Machtverhältnissen.  (EP, 20080806)

                         _______________


LPH, Liberte pour l'histoire; Appel de Blois;  DER APPELL VON BLOIS;
EP : Was im feudalen Saudi-Arabien die Religionspolizei, das soll 
nun im säkularisierten Europa als Geschichtspolizei Fuß fassen.
Primitivzivilisation.
Durchgeknallte dieses Kalibers ließen vor gar nicht so langer 
Zeit auch in Europa die Leute glauben und bekennen, daß die Erde 
eine Scheibe sei, und bei Zuwiderhandlung als Ketzer verbrennen.
Der Appel von Blois richtet sich gegen die Festschreibung 
geschichtlicher Wahrheit per Gesetz in der ganzen EU.
Er richtet sich gegen die Bestrafung entgegenstehender Meinungen 
und Glaubensbekenntnisse.
Er richtet sich gegen Fremdherrschaft Europas.
Er richtet sich gegen Fremdherrschaft Deutschlands.
Er richtet sich gegen Idiotie, Korruption und Wahnsinn in Deutschland und Europa.
Er richtet sich gegen die Primitivisierung Deutschlands und Europas.
Stellt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen aus Regierungen 
und Parlamenten vor Gericht! 
Bestraft sie nicht unter 10 Jahre Hartz-IV.
Zieht sie heran zu Schadenersatz.
Mit ihrem gesamten Vermögen.
Persönlich.
Fraktionsweise.
Parlamentsweise.
Regierungsweise.
Zur Abschreckung in der Zukunft.
Selbst wenn es kein jetzt vorhandenes Problem löst.
Denn wenn sie schon weder willig noch fähig sind, das Richtige 
zu tun,dann müssen sie wenigstens panische Angst haben, das 
Falsche zu tun, vor Allem Diejenigen, in deren Händen in der 
Zukunft die Geschicke Deutschlands oder Europas liegen. .  

                         _______________


 Irrsinnige Lehrer, denen man erlaubt, vor den ihnen anvertauten
 Klassen Führungsschwäche zu praktizieren.
 Es stellt sich in den Fällen darüberhinaus die Frage, welche
 Idioten, Verbrecher oder Wahnsinnigen in den Kultusministerien
 derartigen Lehrer- und Führungspöbel in den Schuldienst
 übernommen haben bzw. übernehmen.

                         _______________


 Die Primitivsprache der Medien:

 Personifizierung und Primitivsprache der Medien in Bezug auf Konflikte
 in Politik und Wirtschaft. Man könnte den Eindruck gewinnen, es ginge
 da nur um persönliche Auseinandersetzungen.
 Wie in einem Feudalsystem, oder wie in einer Oligarchie, bei der der
 Gewinn des Einen der Verlust des anderen ist und persönliche
 Betroffenheit vorliegt.

 Nach Wahlen lässen die Medien die Verlierer die Niederlage immer
 "eingestehen", so, als wenn das statt eines unabänderlichen
 Zahlenzusammenhangs ein persönliches Zugeständnis wäre.

 Die Konflikte, die sich aus den realen Zusammenhängen ergeben,
 werden als Feld persönlicher Kämpfe der Beteiligten dargestellt,
 wie bei einem Boxkampf oder einem Fußballspiel.

                         _______________


 Weisungsbefugnis der Justiz-Ministerien gegenüber den Staatsanwaltschaften.
 Damit wird die Gewaltenteilung aufgehoben und Rechtsbeugung zur festen
 Institution unserer Nation. Den Verbrechen von Regierung und Parlament
 gegen das Wohl des Volkes sind damit Tür und Tor geöffnet.
 Bekanntestes Beispiel : Der Fall Barschel.
 Der Prozess gegen Ackermann, Esser und andere sollte einmal
 daraufhin untersucht werden. 
 Die verhängten Strafen sind jedenfalls lächerlich.


                         _______________


zugrundegelabert,
zugrundegewollt,
zugrundegestümpert,
zugrundegefault.
                                  (Quelle unbekannt : 23.05.2011)

                         _______________


Personenkult in allen Zusammenhängen, insbesondere 
in Politik und Medien
                                                    (EP : 29.05.2009)
Personenkult statt Sachdiskussion  
                                                    (EP : 13.08.2009)


                         _______________


 Unsere Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen in Regierung,
 Parlament und Wirtschaft haben mit Hilfe bescheuerter 
 Volkswirschaftler und Wirtschaftsweiser, entschlossener und
 konsequenter Blödschwätzerei der Medien Deutschland eine gefährliche
 Abmagerungskur verordnet. Durch extreme, neoliberal begründete
 Einkommensungleichheit tragen Arm und Reich unzureichend zum
 Wachstum des BSP bei. Die Armen weil sie kaum das
 Lebensnotwendige konsumieren können, die Reichen, weil sie sich
 vollig blöd ihren abartigen Überfluß von internationalen
 Finananzspekulanten abnehmen lassen.
                                                 (EP, 28.01.2009)


                         _______________


 18.11.2008; Scharfe Kritik!  Beamtenbonus bei Altersbezügen
 EP : Hemmungslose, öffentlich gelebte Primitivzivilisation. 
 Und der "Präsident" unterschreibt das. 

                         _______________


 Ganz selbstverständliche Zensur politisch nicht korrekter Meinungen
 in den Medien. Dies gilt ganz besonders für die Medien aus dem
 anti-faschistischen, anti-rassistischen und anti-deutschen Spektrum.

 Die Dreistigkeit der Medien bei der Korruption oder Unterschlagung
 von Nachrichten.

                         _______________


 Systematische Ausgrenzung oder dreiste Behinderung von Minderheiten
 im Alltagsleben als auch im Repräsentationssystem, den Parlamenten
 durch Verweigerung des Fraktionsstatus o. ä..
 Mißachtung des Volkswillens.
 Antidemokratische Zersetzung.

                         _______________


 Die Verarschung aller Haushalte mit der Sortierung von 10 Sorten Müll
 anstatt die Bereitstellung geeigneter Verpackungsmaterialien.
 Die Zeit, die die Menschen durch den technischen Fortschritt gewonnen
 hatten, wird ihnen durch das Sortieren von Müll wieder gestohlen.
 Die Haushalte wühlen im Müll wie die Armen in den Drittweltstaaten.
                                                    (EP : 20080602)

                         _______________


 Zuwanderung aus Niedrigzivilisationen in Hochzivilisationen bewirkt
 Primitivisierung und Felachisierung. (Abnahme des Kapital/Kopf, Verarmung)
 Zuwanderung aus Hochzivilisationen in Niedrigzivilisationen bewirkt
 veredlung. (Zunahme des Kapital/Kopf, Bereicherung)

                         _______________


 Das Versammlungsrecht seit Föderalismusreform in der Kompetenz der
 Länder. Dies ist die Zersetzung der einheitlichen Rechtsprechung
 der Deutschen Nation.

                         _______________


 Sex und Porno in den Medien ist ähnlich, als wenn ein Apotheker
 mit Drogen handeln würde. (EP, 20080606)

                         _______________


 In Deutschland hat man in Bezug auf Volk und Kapital in
 dramatischer Weise Mittel und Zweck vertauscht.

 In der Demokratie ist der Zweck allen Handelns von Allen
 und Jedem, Jederzeit und Allerorten das Wohl des Volkes.
 Das Kapital ist das Mittel dazu.

 In Deutschland heute versucht man es mit aller Gewalt anders
 herum: Der Zweck allen Handelns und allen Seins ist das Kapital.
 Das Volk wird als Mittel zu seiner Erhaltung und Förderung
 angesehen.

 Diese antidemokratische Zersetzung ist Ursache des Niedergangs
 Deutschlands. Alle erwirtschafteten Werte werden zum Schaden des
 Deutschen Volkes dem internationalen Kapital ausgeliefert.
                                                   (EP, 20080602)

                         _______________


 Die Behauptung von politischen Zusammenhängen und Durchsetzung
 politischer Maßnahmen ohne sie logisch begründen zu müssen.

                         _______________


 Der Strafprozess als Kuhhandel wie ihn Justizministerin Zypris
 am 29.01.2009 in den Bundestag aingebracht hat.
                                                   (EP, 20090131)
 

                         _______________


 Personen- statt sachbezogene Politikdarstellung der Medien. (EP, 20080606)

                         _______________


 EU-Verfassungsvertrag, das Ermächtigungsgesetz für die EU-Kommission.
 Das Ende der Demokratie in Europa insgesamt und bei seinen Völkern.
 Und unsere Totalitarismus-"Forscher" schweigen dazu.
 Die wissen offensichtlich gar nicht, was das ist, Totalitarismus. 
 Die genügen sich selbst. Die sind einfach nur dof.
 Gott hab sie selig.

                         _______________


 Zerstörung des Prinzips Fürsorge gegen Treue:
 Keine Fürsorge und Verantwortlichkeit, keine Treue und Zuverlässigkeit.
 Es gilt nur der maximale augenblickliche Nutzen unter Hintanstellung
 langfristiger Kapitalbildung zum Wohle der nächsten Generation.
 Förderung des Prinzips jeder gegen Jeden Jederzeit, Allerorten in
 allen Zusammenhängen. Besonders abschreckendes Beispiel Daimler-Benz:
 während Reuters Geschäftsführung wurde trotz seines 2-Mrd.-Fokker-
 Desasters Schrempp zu Lasten des überaus erfolgreiche LKW-Managers
 Werner zum Nachfolger aufgebaut.
 Entwicklung seitdem und heutiger Zustand von Daimler-Benz sind
 hinreichend allgemein bekannt.

                         _______________


 Die Hochqualifizierten ergreifen vor dem zunehmenden Chaos von
 Idiotie, Korruption und Wahnsinn die Flucht. Der Zuwanderungspöbel
 zieht weiteren Pöbel nach.
 Jeder Zuwanderer ist Schleuser oder Einwanderungsagent seiner Familie.

                         _______________


 Die Unfähigkeit, Probleme unabhängig von der persönlichen Situation
 und persönlichen Interessen zu betrachten und zu behandeln. Die
 grundsätzlichen Dinge werden den persönlichen Interessen hemmungslos
 untergeordnet. Jedermann ist mittlerweile mit dem daraus entspringenden
 grenzenlosen Chaos des Alltagslebens konfrontiert.

                         _______________


Zentrale Unternehmen, die zentrale Elemente unseres Seins beherrschen,
sind nicht ansprechbar:
Telekom-Unternehmen, vor Allem die Deutsche Telekom:
Weder bei Störungen noch bei Kündigungsabsicht des Vertrages.
Die Verweigerung von DSL-Anschlüssen in weniger bevölkerungsdichten
Gebieten, obwohl überragende Gewinne in Ballunggebieten als Ausgleich
erlaubt und vorhanden sind.


                         _______________


 Korrumpierbarkeit und Korruptheit großer Bevölkerungsteile vor 
 allem aber der Führungsschicht, der Führung von Staat und
 Wirtschaft.

                         _______________


 Rücksichtslose Verknappung des medizinischen Angebots, um es
 verteuern zu können, unter Inkaufnahme der Leiden der wartenden
 medizinisch Hilfesuchenden.                       (EP, 20080726)


                         _______________


 06.07.2008; Kirchliche Ehe auch ohne Standesamt möglich
 EP : Primitivzivilisation:
 Kirchliche Ehe ohne Standesamt.
 Kirchliche Ehe ohne Zivilehe.
 Substitution der Freiheit durch Unabhängigkeit.
 Substitution der bürgerlichen Freiheit durch absolute Freiheit.
 Substitution der bürgerlichen Freiheit durch Unabhängigkeit.
 Substitution der Freiheit durch Unsicherheit. 
 Substitution der Freiheit durch Willkür.  

 Die Einführung der Zivilehe war eine ordnungspolitische Maßnahme,
 keine ideologische.
 Stoppt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen in Bundesregierung
 und Parlament!


 03.07.2008; - In Deutschland dürfen Paare künftig auch
 ohne standesamtliche Trauung kirchlich heiraten.
 Juristen warnen vor massiven Nachteilen - und auch die
 Kirchen reagieren mit Ablehnung.  
 EP : In Bundestag und Bundesregierung Idioten, Verbrecher und Wahnsinnige.
 Der Marsch in die Primitivzivilisation beschleunigt.
 Erprobte und gewohnte Rechtssicherheit wird zerstört.
 Die Tatsache des Verheiratetseins wird zum Willkürakt.
 In 20 Jahren müssen die Gerichte mit mehr Personal ausgestattet
 werden um diesen Wahnsinn zu bewältigen.
 Und Köhler unterschreibt.
 Der unterschreibt alles.
 Alles, was man ihm nicht ausdrücklich verbietet.


                         _______________


 Belehrungungsresistentz bei zivilisatorischen Defiziten bei gleichzeitiger
 Wissenszurückhaltung und Belehrungsverweigerung trotz Besserwissens.

                         _______________


 Lieber einer Katastrofe ihren Lauf lassen als durch lautes
 Warngeschrei auffällig werden.

                         _______________


 Folter als Staatstätigkeit, Waterboarding:
 Mittelalter und Drittweltzivilisation als US-Staatskonzept.
 In Europa hatte man das bereits im Zeitraum von vor 200 bis
 300 Jahren abgeschafft. Man hatte das aus Kenntnis und Erfahrung
 von Mittelalter und Inquisition als Idiotie und Wahnsinn, als 
 vollendeten Staats- und Verhaltensmüll entsorgt.
 Nicht einmal unter Hitler gehörte das zur offiziellen Staatsdenke.
 Selbst die Nazis schreckten vor dieser Perversion öffentlich zurück.

                         _______________


 Unser Bildungssystem vermittelt Auswendiglernkultur statt Verstehkultur.

                         _______________


 Alle Welt redet vom Klimawandel, "Climate Change".
 Nur in Deutschland redet man von "Klimaschutz".
 Nirgendwo sonst auf der Welt verzapft man derart
 hahnebüchenen Stuß.
 Darin dokumentiert sich die abgrundtiefe Idiotie von Regierung, 
 Parlament und Medien in Deutschland. 
 Und diese Idiotie wird irgendwann dem ganzen deutschen Volk anhängen.
 Tacitus,  "Germania":
 "...So wie die Cherusker einst als gut und gerecht
 angesehen wurden, so jetzt als lahm und dumm. Für die
 Chatten, ihre Besieger, wandelte sich Glück zur Klugheit.....".

 Stoppt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen in Regierung,
 Parlament und Medien.

 Wegen der begleitenden Milliardensubventionen beteiligt 
 sich betriebswirtschaftlichen Gründen auch die Industrie
 am "Klimaschutz".
 Aber bei denen ist das deshalb ein Sachzwang.
 Und deshalb arbeiten die sogar schon an der Kohlenstoffrückgewinnung. 
 Subventionen machens möglich.
 Das Konzept besteht bereits. 
 Die Energie dazu liefern die Atomkraftwerke in Frankreich.
                                                   (EP, 20080602)

                         _______________


 Vorturnen von Dummheit durch "Prominente", Idioten, in den Medien
 und Einüben dieses Verhaltens durch anpassungsbeflissenes Nachahmen
 und Verinnerlichung durch unablässige Wiederholung tagein tagaus.
 Beispiele: Globalisierung, Vogelgrippe, Gesamtschule, Multikulti,...

                         _______________


 Der Polizeifunk überall in Europa ist Digitalisiert.
 Nur in Deutschland nicht.
 Hier kann jeder Gangster seine Verfolgung mitverfolgen.

                         _______________


 Straßen und Autobahnen genügen nicht mehr den zunehmenden Anforderungen.
 Trotzdem werden sie nicht ausgebaut.
 
                         _______________


 Beamte und Regierungsmitglieder die persönliche Aversionen
 gegen politisch Andersdenkende heraushängen lassen statt
 die Gesetze zu erfüllen. Dies zeigt sich hier in Deutschland zur
 Zeit beim "Kampf  gegen rechts".

 Abgeordnete, die diese antidemokratischen, faschistischen
 Machenschaften billigen oder fördern.

                         _______________


 Die Verwendung der Erklärung und Plausibilisierung eines
 Fehlverhaltens zu seiner Entschuldigung und, schlimmer, zu 
 seiner Akzeptanz.                                 (EP, 20080809)

                         _______________


 Der Staat als Partei.
 Der Staat, der den Kampf gegen einen Teil seines
 Meinungsspektrums betreibt: "Kampf gegen Rechts".
 D. i. demokratische Zersetzung.

                         _______________


 Lokalisierung der Arbeitsbeschaffung bei großräumiger, globaler
 Aktivität des Kapitals.
 Gleiches gilt für die Handlungsweise deutscher Gewerkschaften:
 Lokales Gepiddel statt großräumiger oder globaler Interessensverfolgung.

                         _______________


 Todesstrafe

                         _______________


 Kleine Geld- oder Bewährungsstrafe für brutalste Gewalttäter.
 Jahrelange bewährungslose Gefängnisstrafe für Holocaust -Leugner. 

                         _______________


 Straftatbestand Holocaust -Leugnung

                         _______________


 Jeder, der auf seiner Weltnetzanlage Verweise auf andere Seiten
 veröffentlicht, muß eine Erklärung auf seiner Seite unterbringen,
 daß er sich von evtl. kriminellen Inhalten der verlinkten Seite 
 distanziert. Wovon sich aber Jeder distanzieren muß, braucht 
 sich niemand zu distanzieren. Im Supermarkt braucht man ja 
 auch keine Erklärung abzugeben daß man nicht zu stehlen 
 gedenkt, wenn man eine Ware anfaßt.
 Die Verantwortung des Inhalts liegt allein beim Schöpfer einer 
 inkriminierten Webseite. Und da sich die Bösartigen sowieso 
 alle distanzieren, geht man mit einer derartigen Forderung nur 
 den Guten auf den Senkel.
 Insofern ist dies Verpflichtung falsch.
 Es ist von vornherein davon auszugehen, daß sich Jeder von 
 kriminellen Inhalten distanziert.
 Dies ist zur effizienten Nutzung des Internet unabdingbar, eine 
 conditio, sine qua non.                            (EP, 20080530)

                         _______________


 Chancen statt Sicherheit.

                         _______________


 Die Anwendungssysteme werden immer komplexer und chaotischer.
 Das benachteiligt Leute mit kleinem und begünstigt solche mit
 großem Gedächtnis.
 Die statistische Erfahrung zeigt, daß die Größe des Verstandes
 in umgekehrtem Verhältnis zur Größe des Gedächtnisses steht.
 Leute mit kleinem Verstand entwickeln ein großes Gedächtnis
 und umgekehrt. Dieser statistische Zusammenhang schließt ein
 großes Gedächtnis bei großem Verstand und kleines Gedächtnis bei
 kleinem Verstand nicht aus.
 Tendenziell begünstigt also Komplexität und Chaos Leute mit
 kleinem Verstand und benachteiligt solche mit großem. 
 Das vermehrt Ineffizienz.
 Dast bremst den zivilisatorischen Fortschritt.

 Denn:

 Komplexität erfordert zu ihrer Bewältigung Zeit von Allem und
 Jeden. Und Zeit kostet Geld, immer. Und viel Zeit kostet viel Geld.

 Es ist das Phänomen einer durchgknallten Wissensgesellschaft,
 bei der das Geld verdienen einen höheren Wert besitzt als die
 volkswirtschaftliche Effizienz, die uns unsere Konkurrenzfähigkeit
 liefert.
 Die Komplexität wird dabei sogar vorsätzlich erhöht, weil sich
 zu höherer Komplexität auch mehr Bildung verkaufen läßt.
 Beispiele dafür sind viele Software-Systeme. Ein weiteres
 allseits bekanntes Beispiel ist die deutsche Steuergesetzgebung,
 die zwar niemand mehr vollständig versteht, die sich aber von
 Spezialisten hervorragend zum Geld verdienen nutzen läßt,
 obwohl dabei faktisch nur am Chaos, an heißer Luft, Geld
 verdient wird, also an einer zivilisationsschädlichen
 Erscheinung, an Reibung.

 Wissen zählt heute in Deutschland mehr, als Verstand.
 Niedergang zählt heute in Deutschland mehr, als Fortschritt.

 In den Schulen zeigt sich da darin, daß man sich für Klassenarbeiten
 beträchtliches Wissen in bewundernswerter Weise in den Kopf zieht,
 daß dieses Wissen aber ohne Verständnis und Verinnerlichung
 aufgenommen wird. Drei Wochen nach einer Klassenarbeit ist
 bereits alles wieder vergessen.                 (EP, 24.04.2008)

                         _______________


 Die drakonische Bestrafung von Informationsverbrechen und die
 und die Ermahnung zur Bewährung der Täter bei Gewaltdelikten.

 5,0 Jahre ohne Bewährung für die Leugnung des Holocousts
 1,5 Jahre mit Bewährung für gefährliche und schwere
 Körperverletzung eines Rentners bei gigantischem Vorstrafenregister. 

                         _______________


 Zu allen Zeiten galt und gilt:  Wissen ist Macht.

 Die Geisteshaltung "Nichts wissen - macht nichts." 
 zeigt den Fortschritt der strategischen Verblödung Deutschlands.

                         _______________


 Alle zwei Jahre entscheidet der Bundestag erneut über sein Einkommen
 anstatt es ein für alle Mal fest mit dem Volkseinkommen zu verbinden.
 Sogar die Feudalsysteme in grauer Vorzeit praktizierten diesen
 Zusammenhang über den "Zehnten".

                         _______________


 Interessenverfolgung mit Mobbing statt Wahrhheitsuche und -Findung
 durch Diskussion.

                         _______________


 Verbachelort und vermastert.
 Zersetzung des deutschen Bildungssystems im Hochschulbereich.
 Anstelle von Staatsethik Verdummungsinternationalismus.

                         _______________


 Einfaches wird komplizifiziert, Komplexes wird unzulässig simplifiziert.
 Es wird zusammengemengt, was nichts miteinander zu tun hat. Beispiel
 Zusammenlegung von Wirtschafts- und Sozialministerium unter Clement.

 Es wird auseinandergerissen, was ohne das jeweils andere nicht
 existieren kann: 16 Kulusministerien und ein Bildungsministerium in
 Deutschland, der deutschen Nation.  

                         _______________


 Zunehmende Unwissenheit in Bezug auf zivilisatorische Zusammenhänge
 insbesondere in politischen Zusammenhängen.
 Zufälliges und vorsätzliches Versagen des Bildungssystems.

 Zunehmende Unfähigkeit Zusammenhänge zu verstehen.
 Komplizierte Zusammenhänge werden durch und mit Glaubensbekenntnissen
 "bewältigt". Einfache Zusammenhänge werden durch Begriffsaufblähung
 völlig vernebelt.


                         _______________


 Antinationale Erziehung in allen Schulen mit der damit einhergehenden
 Zerstörung der Wahrnehmungsfähigkeit für nationale Interessen und Probleme.

                         _______________


 Reduzierung politischer Probleme auf das gut-böse-Schema
 
 Reduzierung politischer Probleme auf ein links-rechts-Schema

 Reduzierung politischer Probleme auf ein Mann-gegen-Mann-Schema

                         _______________


 Ungehemmte Disziplinlosigkeit, Mobbing und Gewalttätigkeit
 an Schulen. Einübung von Primitivität.

                         _______________


 Die  feudale Struktur der deutschen Verfassung.
 Das feudale Verhalten deutscher Politiker.

                         _______________


 Im politischen gibt es nur vollständige Übereinstimmung oder
 totale Ablehnung. Schattierungen politischer Abweichung werden
 nicht mehr ertragen. Und Abweichungen werden als nicht
 diskussionswürdig erachtet.
 Bafuß oder Lackschuh.
 Schwarz oder weiß.
 Das macht Beziehungen überaus instabil, wenn sie sich außerhalb
 von Fußball oder Wetter auf Diskussionen einlassen.

 Wenn Du nicht für mich bist, dann bist Du gegen mich.

 Im Kontrast dazu werden ethische Grundsätze durchaus als 
 beliebig austauschbar angesehen und praktiziert.

 Willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein. 

                         _______________


 Beziehungen vs. Regeln und Gesetze.

                         _______________


 Einersseits Auswendiglernen von Zusammenhängen, obwohl ihr Verstehen
 erforderlich ist.
 Andererseits Verweigerung von Auswendiglernen, obwohl es nichts
 zu verstehen gibt wie z. B. im Falle des kleinen Einmaleins.


                         _______________


 Urteil des AG München vom 18.06.07, AZ 222 C 5471/07; 

 Im beleglosen Überweisungsverkehr, Online-Banking, trifft die
 Empfängerbank keine Pflicht zum Abgleich zwischen Kontonummer 
 und Empfängernamen 
 Die Richterin hätte von der Bank den Stand der Technik einforden müssen, 
 statt Hundertausende von Verbrauchen unkalkuliebaren Risiken auszusetzen.

                         _______________


 Aufstand der Anständigen.  =  Auffordurung zum Rechtsbruch  =  Willkürstaat

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 Deutsche Gesetze, die nur für Deutsche, nicht aber für Ausländer gelten.
 §130, Volksverhetzung.
 Dies ist die Zerstörung des Gleichheitsprinzips der Demokratie.
 Dies ist die Außerkraftsetzung der bürgerlichen Freiheit.
 Das ist Willkür.
 Das ist der Krieg gegen das deutsche Volk 
 Das ist Krieg gegen Deutsche.
 Dieser Krieg ist allgegenwärtig und findet statt unabhängig
 von einem völkerrechtlichen Krieg gegen die Deutsche Nation.


 §130, Volksverhetzung ist aber schon absolut gegen die
 Meinungsfreiheit gerichtet. Es wird die öffentliche Vertretung
 von Meinungen zugunsten von Interessen verboten, zugunsten
 von Be- und Empfindlichkeiten von Individuen und
 Interessensgruppen.


 
 Das folgende Primitivargument
 "Den Holocaust zu leugnen, ist keine Meinungsäußerung, denn die
 Geschichte zu verdrehen hat ja nichts mit einer Meinung zu tun,
 sondern ist einfach eine falsche Tatsachenbehauptung."
 legt sogar das Verbot jeglicher Meinungsäußerung nahe ja sogar 
 jeglicher Äußerung überhaupt von Jedermann, Jederzeit, Allerorten.
 Schließlich ist das Richtige im Meer des Falschen deutlich
 unterrepräsentiert.                              (EP, 20080711) 


                         _______________


 Ausgrenzen statt integrieren.,
 Spalten statt einen.
 Zersetzen statt zusammenfügen
 Sabotieren statt aufbauen.  (EP, 20080520)

                         _______________


 Die Leute haben nichts zu fressen und die Unternehmen sponsern
 Sportveranstaltungen.
 Panem et circenses.
 Wie im alten Rom.

 Machmal lassen auch Privatleute ihre aufdringliche und aggressive
 Wohltätigkeit raushängen.

                         _______________


 Zunehmende Kleinstaaterei in Deutschland, bisher vor allem im
 Bildungswesen, mittlerweile aber auch in allen anderen politischen
 Zusammenhängen durch die "Föderalismusreform".

                         _______________


 Gängelung der Leute in Zusammenhängen, die in Jahrhunderten gewachsen
 waren. Bierkonsum. Tabakkonsum.

                         _______________


 Fälschung, Manipulation und Verschmierung der Zahlen des statistischen
 Bundesamtes per gesetzlicher Vorgaben zur Manipulation des Volkswillens
 als auch der politischen Entscheidungen von Regierung und Parlament.

                         _______________


 Bilig- und Niedriglohnland mit Massenarmut

                         _______________

 Die Erlaubis, Spam-eMails zu versenden, ohne daß ihr Absender
 festgestellt werden kann, weil man die Absenderangabe fälschen kann.

                         _______________


 Statt Elitenbildung Verpöbelung.

 Statt Heranbildung des Volkes zu einer Elite in der Welt
 insbesondere in Deutschland und Europa
 Verpöbelung der gesamten Bevölkerung sogar im eigenen Land.
 Jeder klüngelt.
 Jeder mobbt Jeden.
 Jeder bespitzelt Jeden.
 Und Jeder tut das natürlich aus "gutem" Grund.

 Leider nur für die angesammelte Scheiße im Kopf, die man durch
 die angesammelte Scheiße im Kopf nicht mehr als angesammelte
 Scheiße im Kopf zu erkennen vermag.

                         _______________


 Zerstörung der Diskussionskultur.
 Der Diskussionsgegner neigen dazu, sich bei geringster
 Meinungsabweichung gegenseitig persönlich zu verachten.
 Dieses Verhaltensmuster zerstört jede Effizienz bei Diskussionen
 und reduziert das Diskussionsverhalten auf ein "sich Durchsetzten
 Wollen" um jeden Preis, sogar um den der evtl. persönlichen
 Beziehung zum Diskussionspartner.

                         _______________


 Ein Präsident in einer Demokratie, der mit antidemokratischem,
 neoliberalem Unsinn hausieren geht, anstatt von Allem und Jedem,
 auch von sich selbst, Jederzeit und Allerorten die Bedienung des
 Volkswohles einzufordern, wie er es bei seiner Amtsaufnahme
 versprochen und geschworen hat.


 
 27.05.2008; Bundespräsident Horst Köhler hat seine Kritik
 an überzogenen Managergehältern erneuert. Die Elite der
 Wirtschaft tauge offenbar für viele nicht mehr als Vorbild.
 Köhler prangerte auch die laxe Steuermoral an und forderte
 eine Vereinfachung des Steuersystems.  
 EP : Er möchte halt wiedergewählt werden.
 Einfalt und Primitivität seiner Vorschläge, jedenfalls, sind kaum 
 zu überbieten. 
 Sein Apell an Moral, Ethik, Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Mäßigung,
 Mut, Kultur der Mäßigung, Bürgersinn, Selbstbeherrschung,
 laxe Steuermoral zeigt, daß er die Notwendigkeit geeigneter Gesetze
 gar nicht sieht. Er zeigt, daß er elementare Prinzipien der 
 Staatsführung gar nicht kennt. Er zeigt, daß er das Wesen von 
 Hochzivilisation und Demokratie überhaupt nicht versteht.
 Dieser Appell ist Theater für Dumme und Dummheit.
 Ganz abgesehen davon, daß er zur weiteren Verdummung beiträgt.
 Über die Anpassungsbeflissenen und Nachahmer.

 Primitivzivilisation.


                         _______________


 Sport als Kriegsmittel und Kriegswaffe.
 Insbesondere die Drohung mit dem Boykott der Olympiade
 engegen den olympischen Prinzipien von Le Coubertin.
                                              (EP, 20080214)

                         _______________


 Gekungel über das Strafmaß bei Strafprozessen zwischen Staatsanwalt
 und Verteidigung bei schwierigen und großen Prozessen statt
 entschlossene und drakonische Bestrafung von großen Verbrechen.
 Beispiel Mannesmann-Prozess gegen Ackermann, Esser,...
 Dies scheint ein gängiges Verfahren bei den großen Verbrechen zu
 werden. Nur die kleinen Täter müssen noch richtig büßen trotz
 der goßen Vorbilder.

                         _______________


 Zeitgeistkonformen Rechts- und Kulturbruch als Zivilcourage verkaufen.

                         _______________

    
 Gleichschaltung von Medien und Politk.
 Hierdurch entsteht gefährliche Rückkopplung: Politiker benutzen
 die Medien zum Transport ihrer Interessensbekundungen.
 Politiker möchten sich in den Medien gefallen. Deshalb meiden sie
 die kritische Distanz zu den Medien.

 Medien möchten den Politikern gefallen, um aus erster Quelle
 bedient zu werden. Deshalb behindern sie Kritik an den Politikern.
 Aus dem gemeinsamen Dienst am Volke wird so verschwörungsartige
 Kumpanei.

 Die Meinung des Politikers wird von den Medien entschlossen
 verbreitet. Der Politiker freut sich darüber, daß auch die
 Medien seine Meinung vertreten und fühlt sich in seiner Ansicht
 bestätigt und bestärkt, obwohl es seine eigenen, gefährlichen
 Einfältigkeiten sind, in denen er bestärkt wird.

                         _______________


 Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit und ihre Zunahme im
 öffentlichen Raum.

                         _______________


 Selbstverpflichtung von irgendjemandem auf irgendetwas statt
 gesetzliche Regelungen.

                         _______________


 Meinungsterror.
 Verfolgung abweichender Meinung mit Hilfe des Staates und seiner
 Einrichtungen und Volksverhetzung zu Pogromstimmung gegenüber
 abweichlerischen Meinungsinhabern:
 Diffamierung der Ablehnung von Zuwanderung als "Ausländerhass",
 "Fremdenfeinlichkeit" und "Rassismus".

                         _______________


 Ellenbogengesellschaft.
 Statt Kommunikation und Abstimmung Durchsetzung von was auch immer. 
 Koste es, was es wolle.
 Sie praktiziert Clanwirtschaft und Tribalismus.
 Nicht das Richtige setzt sich dabei durch, sondern das Mächtige
 oder Gewalttätige.
 Es ist das Niveau des Mittelalters, dessen Hebung sich die
 Politik 800 Jahre lang ziemlich erfolgreich betätigt hat, und das jetzt
 wieder zurückentwickelt wird.
 Und die Zuwanderung ist das trojanische Pferd der
 Primitivisierung. (EP, 20080525)


                         _______________


 Diffamierung und Diskrimminierung des Andersdenkenden
 Ausgrenzung von Andersdenkenden in allen nationalen Zusammenhängen.
 Abbruch von Diskussionen bei unliebsamen anderen Meinungen.

 Meinungen werden als besonders unliebsam dann empfunden, wenn
 man sie nicht widerlegen kann. Das kann logische, mathematische,
 physikalische oder chemische Gründe haben.

                         _______________


 Krieg der Guten gegen die Bösen.
 Krieg selbstgefälliger, fundametalistischer Gläubiger gegen
 jeden, der von ihrem eigenen Glauben abweicht.
 Je gläubiger der Frömmler, desto babarischer, perverser, grausamer, 
 totaler der Krieg. 

                         _______________


 Deformation von Diskussionskultur in eine Debattenkultur.
 Zersetzung der Bedeutung des Begriffes Diskussion durch Vermengung
 mit dem Begriff Debatte.

 (Fernseh-)Podiumsdebatten und -Geschwätz werden als "Podiumsdikussionen"
 verkauft. 

                         _______________


 Eine SPD-Präsidentschaftskandidatin, die in einem Medium eines
 anderen Landes einen dort akkreditierten deutschen Korrespondenten
 kritisiert und zu diskreditieren versucht hat (Gesine Schwan, 2006).
 Die SPD als forsch-dreister Pöbelhaufen.

                         _______________


 Disziplinlosigkeit an den Schulen in Deutschland.
 Diese zerstört jegliche Bildungseffizienz.

                         _______________


 Zerstörung von Werteskalen, die der Steuerung von Jedermann
 in die richtige Richtung dienen.

                         _______________


 Pornografizierung des gesamten öffentlichen Raumes und damit
 einhergehende Störung und Zerstörung des Zusammenlebens von
 Mann und Frau. Zunehmende Verschmierung der Rollen der
 Geschlechter und ihre totale Gleichmacherei. Schwul, Lesbe
 oder Bi, scheißegal.
 Gender Mainstreaming.
 So viel Sex war nie.
 Soviele Singles auch nicht.
 Und:
 Es waren noch nie so viele Idioten, Verbrecher und Wahnsinnige
 in Schlüsselpositionen einer Nation wie heute in Deutschland.

                         _______________


 Glaube statt Wissen.
 Ideologie statt Verstand.
 Fundamentalismus statt Pragmatismus.

 Beispiel : Neoliberalismus

                         _______________


 Jedermann bläht sich auf als der Größte ohne jegliche Grundlage.
 Es fehlt die Bescheidenheit in Bezug auf die eigenen Kenntnisse
 und Fähigkeiten.
 Es fehlt das rechte Maß bei der Selbst-Einschätzung.

                         _______________


 Politisch korrekt.

 Politisch korrekt = abgrundtief blöd.

                         _______________


 Statt Wissenschaft Ideologie.
 In der Wissenschaft wird richtig oder falsch dem politisch korrekten
 untergeordnet. Wie in der DDR. Wie in der Ex-SU.
 Statt Geschichtswissenschaft Geschichtspolitik, ohne Rücksicht auf
 die Fakten und Zusammenhänge.

                         _______________


 StGB §130 Volksverhetzung und dadurch Benachteiligung der
 Deutschen gegenüber den von den Politikern gegen den Willen
 des deutschen Volkes eingeschleusten Zuwanderern.
 Diese Politiker und ihre Kollaborateure sind die gefährlichste
 Schleuserbande in Deutschland.

                         _______________


 Die Beurteilung der Menschen nach irgendwelchen Freund-Feind-Schemen
 statt nach ihrer Gesetzestreue.

                         _______________


 Der Erfolg eines Menschen hängt heute in Deutschland nicht von Regeln,
 Gesetzen und Fähigkeiten, sondern von Herkunft und persönlichen
 Beziehungen ab.

                         _______________


 Die Gleichsetzung der Begriffe Macht und Gewalt:

 Macht ist ein informatorischer Begriff.
 Wer Macht hat, erreicht seine Ziele i. a. ohne Gewalteinsatz.
 Es sei denn, die Macht basiert auf der Fähigkeit, Gewalt auszuüben.

 Gewalt ist ein physikalischer Begriff.
 Wer Gewalt verwendet, verwendet physikalische Energie zum Erreichen
 eines Zweckes.

 Durch die Vermengung dieser beiden unterschiedlichen Begriffe
 kann sogar legitime Machtausübung als Gewalt deklariert und
 diskreditiert werden, zum Beispiel wenn ein machtvolles,
 unwiderlegbares Argument als geistige Gewalt diskreditiert
 wird, um Dümmlichkeit und Borniertheit zum Durchmarsch zu
 verhelfen.

 Diese Verschmutzung wird offensichtlich durch den anglo-
 und US-philen Mob in den Schlüsselpositionen unserer Nation
 verursacht, der die fehlende Ausdruckskraft der englischen
 Sprache auch hier in Deutschland etablieren möchte. Die
 englische Sprache hat eben im Gegensatz zur deutschen für
 die Begriffe Macht und Gewalt nur das eine Wort "power".

                         _______________


 Entlassung der Deutschen aus ihren Arbeitsplätzen.
 Verteilung der Arbeitsplätze an Zuwanderer.
 Kalte Enteignung der Erben derjenigen, die das Kapital hier
 geschaffen haben.
 Diebesgut wird aber niemals Eigentum.
 Dieser Grundsatz wird in allen Hochzivilisationen praktiziert.

 Abtransport hochwertiger Arbeitsplätze ins Ausland. als wäre das
 Eigentum an diesem Kapital Herrschaftsfrei in Bezug auf das
 deutsche Volk.

                         _______________


 Gleichschaltung der Medien.

                         _______________


 Planwirtschaft mit Hilfe einer "Netzagentur" bei Strom,
 Telekommunikation, Bahn(?) usw. usf. anstatt Marktwirtschaft
 auf Basis von Märkten und Verkehrswegen für diese Güter.

                         _______________


 Die Lernmittelfreieheit wird sukzessive zurückgenommen.
 Die Schulbuchkosten kehren zurück.
 Der Niedergang ist unübersehbar.

                         _______________


 Für Kindergärten muß immer noch Geld und immer mehr bezahlt werden
 anstatt immer weniger.

                         _______________

 Zersetzung des Volkswillens in Links und Rechts mit der Diskriminierung
 von Rechts durch Links, unter Beteiligung des Staates und seiner
 Politiker, der Medien und wem oder was auch immer sonst noch.

 Es ist davon auszugehen das sowohl die rückwärtsgewandten rechten
 Erscheinungen als auch der Kampf gegen diese Erscheinungen, der
 "Kampf gegen Rechts", von den gleichen Urhebern stammen. Es ist das
 Verfahren, um jeglichen nationalen Anspruch von uns Deutschen zu
 zersetzen bzw. zu zerstören, um uns besser als beliebig plünderbare
 Ressource nutzen zu können. Der Erfolg dieses Verhaltens, der
 Niedergang Deutschlands, und die absehbare eigene Betroffenheit
 ist mittlerweile für Jedermann unübersehbar.        (EP, 20080214)

                         _______________


 Zersetzung der Demokratie durch Zerstörung der nationalen Hülle,
 von der wir alle leben, durch Zersetzung jeglichen nationalen
 Anspruches, des Fundamentalprinzips der Demokratie, des Wohles
 des Volkes.

                         _______________


 17.11.2008; Demo gegen rechten Handel
 "Pass auf, ,Sportsfreund'": 600 Menschen protestierten am 
 Samstag gegen einen Naziladen im Faulenquartier. Das 
 "Ladenschluss"-Bündnis will seine Kampagne jetzt  
 EP : Primtivzivilisation, völlig enthemmt, in aller Öffentlichkeit, auf der Straße. 


                         _______________


 Ermächtigungsgesetz für die Regierung zur Zerlegung Deutschlands
 in seine Bestandteile als neuer GG-Artikel 23 statt seiner
 ursprünglichen politisch-geografischen Definition Deutschlands.

                         _______________


 Abtransport von deutschem Kapital, Großunternehmen, Arbeitsplätze,
 gigantische Konsumkredite deutscher Banken im Ausland z. B. bei dem
 US-Immobilien-Hypotheken-Diebeszug statt Kapitalinvestititionen hier.
 Dies konnte nur unter Außerkraftsetzung von Gesetzen geschehen, die
 aufgrund der Weltwirtschaftskrise 1930 eingeführt worden waren, und
 unter entschlossener Mißachtung der Herrschaft des Deutschen Volkes
 über sein Kapital, und unter Mißachtung der Pflichten unserer Banker
 für das ihnen anvertraute Kapital, also Diebstahl, Untreue und
 Unterschlagung.

                         _______________


 Verteilung des hier verblieben Kapitals an jeden beliebigen
 hergelaufenen Zuwanderer und Asylanten.

                         _______________


 Zersetzung der Deutschen in Ossis und Wessis statt Herstellung gleicher
 Lebensverhältnisse.

                         _______________


 Zerstörung der Lesbarkeit der deutschen Sprache durch die letze
 "Reform", die man treffend nur als einen Akt von Sabotage gegen 
 die deutsche Rechtschreibung bezeichnen kann.

                         _______________


 Statt Bildung Indoktrination. Wie in einer Koranschule.
 Zerstörung des deutschen Bildungssystems und systematische
 Verblödung in den lebenswichtigen und lebensnotwendigen Zusammenhängen
 unserer Nation.

                         _______________


 Zerstörung des Wohlstandes unseres Volkes durch 
 von Idioten, Verbrechern und Wahnsinnigen in Regierung, Parlament
 Wirtschaft und Medien perfekt organisierten Kapitaldiebstahl.

                         _______________


 Zersetzung des ethnischen Kapitals unseres Volkes durch
 Zuwanderungspolitik.

                         _______________


 Brutale Zerstörung von Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen
 hier zur Finanzierung internationaler Menschenrechtswohltätigkeit
 durchgeknallter Idioten, Verbrecher und Wahnsinniger hier.
 Die deutschen Krankenkassen finanzieren die Gesundheitskosten
 unbekannter aber dafür zahlreicher Familienmitglieder in fremden
 Ländern.

                         _______________


 Gesinnungsjustiz:

 Strafprozessordnung §257a (Selbstleseverfahren)
 §257a bewirkt, daß Anträge zum Prozess nicht mehr öffentlich werden.

 Die "Reue" des Täters hat Einfluß auf das Strafmaß.
 (Besonders, wenn er die Reue schon zur Tat mitbrachte.)

 Der Zweck einer Tat hat Einfluß auf das Strafmaß.

                         _______________


 "...„Auf die Gesinnung kommt es an“, lautete im Frühjahr die Begründung des Bundesgerichtshofes,..."

 Gesinnungsstrafrecht.
 Wie bei der Heiligen Inquisition.
 Aus "gutem Grund" dürfen Gesetze also übertreten werden.
 Das ist das Ende der Freiheit.
 Das ist der Einstieg in die Willkürherrschaft.
 Das ist vollendete Primitivzivilisation.
 Das sind die Vorläufer des Krieges Jeder gegen Jeden.
 Wie im Irak.

                         _______________


 Privatisierung als oberste Maxime der Volkswirtschaft, statt
 zivilisatorische Effizienz und Konkurrenzfähigkeit.

 Chaotisierung des gesamten Alltagslebens von Jedermann.

                         _______________


 Deutschland wird jetzt systematisch und konsequent auf
 Primitivzivilisation umgestellt mit richtiger Willkürherrschaft
 und Gesinnungsjustiz. Dies zum Zwecke der einfacheren
 Abtransportierbarkeit von Werten und Kapital aus Deutschland.
 Der Niedergang Deutschlands ist mittlerweile für jeden spürbar.

 Wer sich dem widersetzt, wird als rechtsradikal diffamiert und
 diskriminiert; wer sich stark widersetzt als rechtsextrem
 kriminalisiert.

                         _______________


 Die zunehmende Vermengung von Öffentlichem und Privatem. 
 Die beurteilung von Menschen für öffentliche Positionen nach 
 ihrem Privatleben trotz ihrer Rechtschaffenheit. Dadurch 
 eröffnen sich der Willkür von Entscheidern ganz neue 
 Möglichkeiten.
                                                 (EP, 03.04.2010)

                         _______________


 Der Mißbrauch des Begriffes Freiheit im Sinne von Unabhängigkeit
 zur Aushebelung und Zersetzung des Begriffes Freiheit im Sinne der
 "bürgerlichen Freiheit", die, um schädliche zivilisatorische
 Nullsummenspiele zu verhindern, ihre Grenzen an den Rechten der
 jeweils anderen definiert. Mit dieser Idiotie wird das Kapital
 zerstört, mit dem wir Deutsche uns vor der Willkür
 unserer Mitmenschen und der Verhältnisse geschützt haben, und der
 Jedermann nun wieder zunehmend ausgeliefert ist wie vor 200 Jahren.

 Und Speerspitze dieser Zersetzung sind die Idioten, Verbrecher und
 Wahnsinnigen in den Führungspositionen unseres Staates.

                         _______________


 Und unsere Regierungs- und Parlamentsidioten, -Verbrecher und
 Wahnsinnigen lassen es nicht nur geschehen, sondern die schieben
 das mit vollem Eifer an. Sie sind das Zentrum des Problems.

 Stoppt die Scharlatane, Blinden, Bremser, Zersetzer, Idioten,
 Kriminellen, Verbrecher, Wahnsinnigen, Saboteure und Hochverräter
 in Führungspositionen von Regierung, Parlament, Parteien,
 Behörden, Medien, Wirtschaftsverbänden, Unternehmen,
 Gewerkschaften, Kirchen, Bildung und Wissenschaft in Deutschland.

 Schluß mit Feudalismus in Deutschland.
 Demokratie jetzt.
 Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.

 Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.

                         _______________


 Für weitere Hinweise auf primitivisierende Absichten, Vorgänge und
 Tatsachen wäre ich dankbar.

                         _______________


 Deutschland befindet sich im Würgegriff einer antideutschen,
 rassistischen Verschwörung. Diese greift alles transportable
 Kapital ab, dessen sie habhaft werden kann, und sie zersetzt
 alles nichttransportable Kapital, auf das ihr der Zugriff gelingt.
 In fast allen Führungspositionen von Regierung, Parlament,
 Parteien, Behörden, Medien,  Wirtschaftsverbänden, Unternehmen,
 Gewerkschaften, Kirchen, Bildung, Wissenschaft hocken Scharlatane,
 Blinde, Bremser, Zersetzer, Idioten, Kriminelle, Verbrecher,
 Wahnsinnige, Saboteure, Hochverräter.    (EP, 2007 - 05.02.2008)

 Sie transformieren Deutschland entschlossen und dreist zu einer
 abschreckenden Primitivzivilisation.

                         _______________


 Stoppt die Idioten, Verbrecher und Wahnsinnigen in den
 Führungspositionen unserer Nation bevor uns der von ihnen
 geschaffene Alltagswahnsinn erschlägt.

                         _______________


 Anfang Thema Primitivzivilisation                               



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                            Problem                              
*******************************+*********************************


 Erich Paus, 14.01.2005, Januar 1982


-----------------------------------------------------------------
                        Definition Problem                       
--------------------------------+--------------------------------

 Ein Problem ist der Konflikt zwischen Zielen und 
 Umgebungsbedingungen, dem Kontext, in dem die Ziele 
 realisiert werden müssen.



 (Anfang Thema Problem)



*****************************************************************
                          Produktivität                          
********************************+********************************


 06.02.2006, 08.07.2004, Erich Paus:

 Produktivität ist der Wert, der pro aufgewendeter
 Arbeitszeit generiert wird.

 Produktivität ist nicht der Wert, der pro aufgewendetem
 Entgelt bzw. Einkommen generiert wird.

 Produktivität = Wert / Arbeitszeit                                 (1)

 ****************************************************************
 *              Produktivität der Volkswirtschaft               *
 ****************************************************************
 *                                                              *
 *       Summe aller geschaffenen Werte einer Volkswirtschaft   *
 *   P = ----------------------------------------------------   *
 *       Summe aller Arbeitszeiten der Mitglieder des Volkes    *
 *                                                              *
 *   kurz:                                                      *
 *                                                              *
 *        W                                                     *
 *   P = ---                                                    *
 *        Z                                                     *
 *                                                              *
 *   mit                                                        *
 *                                                              *
 *   P = Volkswirtschaftliche Produktivität                     *
 *     = Volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit                *
 *     = Volkswirtschaftliche Effizienz                         *
 *     = Volkswirtschaftliche Effektivität                      *
 *   W = Summe aller geschaffenen Werte einer Volkswirtschaft   *
 *   Z = Summe aller Arbeitszeiten der Mitglieder des Volkes    *
 *                                                              *
 ****************************************************************

 Produktivität ist von daher ein Leistungsbegriff.

 Produktivität ist die Bewertung der Wertschöpfungsfähigkeit
 des Kapitals einer Volkswirtschaft bei einem gegebenen
 Arbeitszeitaufwand.

 Die Produktivität P einer Volkswirtschaft erkennt man
 an dem Verhältnis der gesamten Wertschöpfung zur gesamten
 darauf verwendeten menschlichen Arbeitszeit.

 Aus diesem Produktiviätsbegriff ergibt sich mit
 hoher Produktivität großer Wohlstand, mit
 niedriger Produktivität geringer Wohlstand.

 Niedriglohnpolitik führt zu technologischem und damit
 zivilisatorischem Niedergang, denn hohe, oder besser,
 optimal hohe Lohnkosten erzwingen Investitionen zum Erhalt
 der Produktivität, während Niedriglöhne selbst bei relativ
 geringerer Produktivität Gewinne ermöglichen, ohne
 Investitinen.

 Die tatsächliche Bewertung des geschaffenen Wertes und
 das tatsächliche Einkommen hängen aber auch von der
 Weltwirtschaft ab. Ähnlich wie die vereinigte
 Betriebswirtschaft in der Volkswirtschaft eingebunden ist,
 so ist die Volkswirtschaft in der Weltwirtschaft eingebunden.

 Daraus kann sich ergeben:
 - relativ niedrige Preise bei relativ hohem Einkommen
 - relativ hohe Kaufkraft des Einkommens
 - relativ viel Freizeit bei Arbeit nur für das
   Lebensnotwendige
 Also Wohlstand.

 Synonyme für den Begriff Produktivität:
 - Leistungsfähigkeit
 - Effizienz
 - Effektivität

 Es lassen sich auch andere Produktivitätsbegriffe definieren.
 Aber dieser erweist sich als überaus zweckmäßig für die
 Vergleichbarkeit von Volkswirtschaften. Er ist gewissermaßen
 die Reduzierung des Produktivitätsbegriffes auf seine
 physikalisch-chemische-informatorische Grundlage:
 Menge pro Zeit, pro menschlicher Arbeitszeit.
 In diesem Zusammenhang ist das volkswirtschaftliche Kapital
 die Maschine, die diese Mengen in einer bestimmten Zeit
 bereitstellt. Und sie funktioniert analog zu einem Automotor.
 Viel Leistung bringt viel: Geschwindigkeit, Beschleunigung,
 Kraft, Zeitersparnis usw. usf..
 Die Komplexität des volkswirtschaftlichen Kapitals, der
 volkswirtschaftlichen Maschine ist durchweg höher.
 Dennoch kann man es sicherlich mit einem Motor zweckmäßig
 simulieren.

 Die Bewertung der eingesetzten Arbeit als auch die der
 produzierten Güter ist eine andere Angelegenheit und eine
 Wissenschaft für sich.
 
 Wenn wir Volkswirtschaften vergleichen, dann müssen wir
 betrachten, in welcher Zeit gleiche Produkte in verschiedenen
 Volkswirtschaften hergestellt werden können, z. B. ein Auto.
 Daran erkennt man den Wert des eingesetzten Kapitals.

 Wenn ich im Folgenden von Produktivität spreche dann meine
 ich immer Produktivität im soeben hergeleiteten Sinne.

 Bezüglich der Produktivität sind wir mit anderen
 Volkswirtschaften sinnvoll vergleichbar.
 Bezüglich der Produktivität konkurrieren wir mit anderen
 Volkswirtschaften.
 Und bezüglich der Produktivität sind wir anderen überlegen
 oder nicht.
 Die Steigerung der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
 ist aus einem weiteren Grund notwendig: Sie ermöglicht uns
 überhaupt erst die Beherrschung der zukünftigen, exponentiell
 zunehmenden Volumina an Materie, Energie und Information,
 die aufgrund des unausweichlichen Wachstums auf uns zukommen.
 Außerdem erhält nur sie uns unsere Kriegsführungsfähigkeit.
 Und die benötigen wir in Zukunft mehr denn je. 

 Eine Volkswirtschaft mit hoher Produktivität erlaubt
 gegenüber anderen Volkswirtschaften höhere Stundenlöhne.
 Die Produktkosten, die Stückkosten, bleiben wegen der
 hohen Produktivität dennoch gering.

 Steigende Löhne erzwingen Investitionen in die Produktivität
 des Kapitals.

 Konstante Löhne verleiten Unternehmen zu Unterlassung von
 Investitionen in die Produktivität.
 Bleiben die Preise dabei jedoch konstant, dann sinken
 aufgrund der volkswirtschaftlichen Entropie die Gewinne.
 Dies führt zu Druck auf
 - die Investitionstätigkeit oder
 - Einkommens- bzw. Gehaltshöhe oder
 - beides
 Die Vokswirtschaftalso die Wirtschaftspolitik muss das
 erste erzwingen.
 Im zweiten Fall sollte sie normalerweise die Insolvenz
 derart innovationsarmer Betriebe fördern.
 Volkswirtschaftlich ist es jedenfalls von Vorteil.
 Im strategischen Notfall darf sie das zweite ausnahmsweise
 erlauben; sie sollte aber die Verursacher dieses Notstandes
 drakonisch bestrafen.

 Sinkende Löhne verleiten Unternehmen zu Unterlassung von
 Investitionen in die Produktivität.
 Bleiben die Preise dabei jedoch konstant, dann steigen die
 Gewinne.
 Dies nimmt den Druck von der Investitionstätigkeit.
 Steigende Erträge der Unternehmen gehen einher mit der
 Abnahme der Leistungsfähigkeit der Vokswirtschaft, ihre
 Produktivität.

 Bei gleichen Preisen und gleichen Gewinnen gilt:
 Eine Einkommenserhöhung erzwingt Investitionen in die
 Produktivität des Kapitals.
 Unterlassene Investitionen in die Produktivität des
 Kapitals erlauben keine Erhöhung der Einkommen.
 Aus Gründen der volkswirtschaftlichen Entropie entsteht
 sogar Minderungsdruck auf die Einkommen.

 Behindert oder beschränkt man die Einkommenszuwächse,
 so ist der Zwang zu Investitionen in die Produktivität
 des Kapitals unterlaufen.
 Die Produktivität stagniert oder sinkt sogar.
 Die Volkswirtschaft fällt dann zivilisatorisch zurück.

 Niedriglohnpolitik erzeugt zwar Unternehmensgewinne
 aber keine hohe Produktivität. Die ergibt sich erst
 aus dem Zwang die hohen Lohnkosten mit einer höheren
 Wirksamkeit der Arbeitszeit = Produktivität auszugleichen.

 Niedriglohnpolitik bewirkt Stagnation der Produktivität
 der Volkswirtschaft.
 In einer Welt steigender Produktivität fällt man dann
 zurück, der Wert der Arbeitszeit, ihre Wirksamkeit,
 sinkt. Es entsteht wieder Druck auf
 - die Investitionstätigkeit oder
 - die Einkommen und Gehaltshöhe oder
 - beides

 Jede(!) Renten- oder Lebensversicherung schöpft ihre Leistungen
 aus der Produktivität der Wirtschaft.
 Der Rückgang der Produktivität führt deshalb auch zu einem
 Rückgang der Versicherungsleistungen sowohl der gesetzlichen
 Rentenversicherung als auch der privatrechtlichen
 Lebensversicherer. Für die gesetzliche Rentenversicherung ist
 das direkt ersichtlich. Für die privatrechtlichen
 Lebensversicherer führt er zu einem Rückgang der Verzinsung der
 Kapitalanlagen der Lebesversicherer. Die Rücknahme ihrer
 Garantiezinssätze in den letzten Jahren (29.07.2004) zeigt diese
 Entwicklung auch hier unübersehbar.

 Sowohl die Einkommen als auch ihr Wachstum sowohl der Manager
 als auch der Mitarbeiter sollten und könnten irgendwie an
 die Produktivität und ihr Wachstum gebunden werden.
 Evtl. sogar per Gesetz. Diesbezgl. Zusammenhänge könnten
 vielleicht folgendes Aussehen besitzen:

 Einkommen der Manager =
 f ( Anzahl der Mitarbeiter
   , Produktivität des Mitarbeiters
   , Ertrag (o. Gewinn) des Mitarbeiters
   )

 Einkommen der Mitarbeiter =
 f ( Produktivität des Mitarbeiters
   , Ertrag (o. Gewinn) des Mitarbeiters
   )

 Hier besteht Forschungsbedarf!

 Auf jeden Fall sind von der Politik mit hohem Druck
 Investitionen zu veranlassen. Dies könnte z. B. durch hohe
 Besteuerung von Gewinnausschüttungen erfolgen, wie es auch
 in der Vergangenheit üblich war.


===

 Deutschland, 10.07.2004:
 Es scheint, als hätte man die Volkswirtschaft aufgrund
 des hysterischen Geschreis der vereinten Betriebswirtschaft
 nach geringeren Einkommen in diese Richtung umgebaut, und
 als wollte man diesen Unsinn bis zum Zusammenbruch auf
 die Spitze treiben; gewissermaßen als weiteres
 abschreckendes Beispiel für die Menschheit, wie man es
 nicht machen sollte, nach dem Zusammenbruch von SU und
 Warschauer Pakt.


==

 Verwendet man als Produktiviätsbegriff jedoch das
 Verhältnis von geschaffenen Werten zu den Einkommen,

 Produktivität = Wert / Einkommen                                   (2)

 so läßt er sich nicht mehr zur Beurteilung der
 Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft heranziehen.
 Ein Billiglohnland hätte dann nämlich ebenfalls eine
 hohe Produktivität, obgleich die Menschen dort bitterarm,
 ihre Volkswirtschaft leistungsschwach wären, ihre Produkte
 auf dem Weltmarkt nicht konkurrieren und auch keinen
 nennenswerten Wohlstand generieren könnten.

 Dieser letztere Produktivitätsbegriff (2) mit seinem so
 winzigen Unterschied zu ersterem suggeriert außerdem,
 dass das Heil in Billigstlöhnen und -einkommen liegt.
 Er wird damit zur Quelle von Niedergang und tödlicher
 Massenverarmung.

 Der erste Produktivitätsbegriff (1) setzt den Hebel an
 am Wirkungsgrad des Kapitals einer Volkswirtschaft. Der
 Erfolg kommt dann nicht aus den niedrigen Einkommen,
 sondern aus der Wertschöpfungfähigkeit während einer
 Zeiteinheit, also aus der Qualität des eingesetzten
 Kapitals in Form von Technologie und Kultur.
 Nur (1) sagt etwas aus über die Leistungsfähigkeit der
 Maschine, die wir Volkswirtschaft nennen.

 Erst durch ihn können wir wirklich erkennen, wieviel
 jeder einzelne von uns leistet. Und nur dieser Begriff
 erlaubt den Vergleich mit anderen Volkswirtschaften,
 denn dieser Begriff wird nicht so leicht durch z. B.
 Wechselkursmanipulationen und Einkommenspolitik beeinflußt.


 (Anfang Produktivität)




*****************************************************************
                            Rassismus                            
********************************+********************************

 EP, 20160326, 20101219, 20101022, 20100327, 20080720, 20080514,
     20080505, 20080408, 20080323, 20080313, 20080214, 20071215,
     20071014, 20070912, 20061122, 20061109, 20061108, 20061107,
     20061106, 20061030, 20060907, 20060831, 20060810, 20050113



-----------------------------------------------------------------
                             Inhalt                              
--------------------------------+--------------------------------

 - Ausprägung                                                    

 - Die Ursache UM uns                                            

   - Folgerungen                                                 

 - Die Ursache IN uns                                            

   - Folgerungen                                                 

   - Inzucht                                                     

 - Optimum                                                     

 - Forschungsbedarf                                            

 - Ergaenzungen                                                



-----------------------------------------------------------------
                           Ausprägung                            
--------------------------------+--------------------------------

                Rassismus innerhalb eines Volkes

                        ist identisch mit

     Privilegien für eine oder mehrere Ethnien dieses Volkes

                        ist identisch mit

    Diskriminierung einer oder mehrerer Ethnien dieses Volkes

                         (EP, 20050113)



 Aber: Die natürliche Liebe zur eigenen Nation diskriminiert
 keine andere Nation oder Ethnie. Denn die Bürger anderer
 Nationen lieben die Ihre gleichermaßen und das steht der
 Diskriminierung in natürlicher Weise und gerecht entgegen.
                                                   (EP, 20061122)



-----------------------------------------------------------------
                                                                 
                       Die Ursache UM uns                        
                                                                 
--------------------------------+--------------------------------

 Alle Probleme des Lebens und der Menschheit sind Probleme der
 Überbevölkerung.

 Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen
 insbesondere sind festgelegt durch

 1.) genau zwei Größen
      I.) Anzahl der Menschen;
     II.) Kapital,
          a.) sei es in Geld meßbar,
          b.) sei es nicht in Geld meßbar,
          das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur
          Verfügung steht;

 2.) das Verhältnis dieser Größen zueinander, ihren
     Zivilisationsquotienten Z :
                  Menge des Kapitals einer Nation
     Z = -------------------------------------------------
         Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben

 3a.) Die Beschränkung durch
      a.) die Versorgung mit Resourcen
      b.) die Entsorgung von Müll
      in einer Wachstumszivilisation.

 3a.) kann bei Bedarf auf folgende Weise präzisiert werden:
 3b.) Die Beschränkung durch ihre natürlichen
      Umweltbedingungen
      1.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht
          mit der Natur
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) regenerierbare Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
          also Fruchtbarkeit
         
      2.) bei Wachstumszivilisation, also unter Benutzung
          nicht-regenerierbarer Ressourcen
          a.) Nahrungsdichte
          b.) Regenerationsrate der Nahrung
          c.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
          d.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
          e.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen
              bei
              - zunehmender Ressourcenentropie
              - Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
                Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
          f.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen
              der Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft
          In den OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme
          aus e.) und f) 99% aller Probleme.

 Zuwanderung mindert also das für den Einzelnen zur Verfügung
 stehende Kapital zum Leben.
 Bei Zuwanderung sinkt das Einkommen aber nicht nur linear mit
 der Anzahl der Menschen sondern sogar exponentiell, denn
 - um die Kapitalausstattung der Menschen nicht geringer werden
   zu lassen, müßte diese mindestens proportional zur Anzahl 
   der Menschen einer Kapitalbasis zunehmen.
 - da aber der Aufwand für jede weitere Menge Kapital mit
   gegebenem Ertrag höher ist, als für die bisherigen
   entsprechenden Kapitalmengen, sinkt also die Effizienz des
   neuen Kapitals. Der Kapitalbedarf wächst also nicht
   nur linear mit der Bevölkerungszunahme sondern stärker,
   schon allein durch den höheren Kapitalbedarf (Gesetz des 
   abnehmenden Ertragszuwachses, Samuelson,
   Volkswirtschaftlehre I, S. 73).
 - die Erträge weiteren Kapitals sinken mit der zunehmenden
   Konkurrenz durch das Kapital selbst.
 Der Bedarf an Kapital wächst also mit der Anzahl
 der Menschen, und mit der Kapitalmenge selbst, die
 wiederum ebenfalls mit der Anzahl der Menschen wächst, und 
 mit der sinkenden Ertragskraft zunehmenden Kapitals. 
 Die Kapitalmenge wächst also mindestens quadratisch mit der
 Anzahl der Menschen. Die Systemtheorie weiß es genauer:
 Die Kapitalmenge wächst mindestens exponentiell mit der
 Anzahl der Menschen.

 Wenn also die Menschen eines Volkes nicht ärmer werden sollen,
 muß die Kapitalausstattung exponentiell mit der Anzahl der
 Menschen zunehmen.
 In einer Wachstumszivilisation addiert sich dieses für das 
 Bevölkerungswachstum notwendige Kapitalwachstum zu dem
 natürlichen Kapitalwachstum auf Grund der Resourcenentropie,
 des zunehmenden Aufwandes bei der Resourcengewinnung.

 In einer Gleichgewichtszivilisation wird der Mangel durch
 Bevölkerungswachstum direkter spürbar. So ist es vorgekommen,
 daß Völker bei ihren Eroberungen zuviele Sklaven eingebracht
 haben. Die damit einhergegangenen Überbevölkerungen führten
 dann zum Ruin ihrer Volkswirtschaften, ihrer Zivilisationen.



-----------------------------------------------------------------
                          Folgerungen                            
--------------------------------+--------------------------------

 Daraus resultieren zwei Hauptforderungen für jede Nation und für
 jede Zivilisation:

 1.) Stop und Verhinderung jeglicher unnatürlichen Zuwanderung
     Natürliche Zuwanderung liegt dann vor, wenn sie aus normaler
     Geschäftstätigkeit zwischen Völkern und Nationen erwächst.
     Massenzuwanderung, aus welchem Grund auch immer, führt
     immer zu kalter Enteignung, Verarmung, der Mitglieder eines
     Volkes.

 2.) Stop jeglicher Abwanderung von Kapital,
     a.) sei es in Geld meßbar,
         - wie z. B. im Falle von Mannesmann, Höchst oder HVB,
         - oder die Summen, die in unzähligen internationalen
           Kassen verschwinden,
     b.) sei es nicht in Geld meßbar, wie z. B. die Zerstörung
         der Fleißkultur, Gewähren von Disziplinlosigkeit,
         Minderung der Bildungsanforderungen, die Abwanderung von
         gebildeten Leuten.

 Die Erfüllung dieser Forderungen ist die perfekte Bedienung des
 Volkswohles ("Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.",
 Montesquieu "Vom Geist der Gesetze", Locke "Über die Regierung").
 Die meisten anderen Probleme sind sekundärer Art und lösen sich
 von daher fast von allein, wenn obige Forderungen bedient werden.

 Eine Zuwanderung ist höchstens dann nützlich, wenn der
 Zivilisationsquotient Z und damit das allgemeine Wohl wachsen
 würde. Ein damit einhergehendendes Bevölkerungswachstum ließe
 uns aber dann eher die absolute Beschränkung unserer
 Resourcenver- und Müllentsorgung spüren.

 Dies Alles weist nun in Richtung der Definition:

 Im Laufe der Evolution hat der Mensch auf allen seinen
 Entwicklungsstufen vom Einzeller bis zu seinem heutigen Zustand
 diesen Zusammenhang vielfach erfahren, so häufig, daß man mit
 Sicherheit behaupten kann, daß er mittlerweile fest in unseren
 Erbanlagen verankert ist.

 Diese Verinnerlichung steuert unsere Ablehnung von Zuwanderung
 und der beschriebene Zusammenhang legitimiert diese Ablehnung
 nicht nur, sondern verpflichtet uns sogar dazu wegen unserer
 Kinder und ihrer Zukunft. Denn Zuwanderungspolitik ist
 Verarmungspolitik, kalte Enteignung von hart erarbeitetem
 Vermögen und Wohlstand, jetzt und für zukünftige Generationen.

 Eine weitere grundlegende Folgerung aus dieser Verinnerlichung
 ist die angeborene Revierverteidigung, wie sie bei allen höheren
 Lebewesen beobachtbar üblich ist. Revierverteidigung ist
 jedenfalls einer der wichtigsten Reflexe einer jeden Art
 zur Schonung der Ressourcen, zur Bewahrung des nutzbaren 
 Kapitals zu ihrer Erhaltung. Sie dient der Steuerung von 
 Bevölkerungsdichten derart, daß die hinreichend geringe
 Dichte einer Population ein Leben in Gesundheit aller ihrer
 Mitglieder ermöglicht. Zur Erhaltung einer Art ist sie 
 unabdingbar. Revierverteidigung gehört von daher zum Leben, 
 wie die Luft zum Atmen.

 Mit der Revierverteidigung einher geht die damit verbundene
 Ablehnung des Fremden in der Nähe, des Eindringlings ins Revier
 und notfalls seine Bekämpfung, wenn er das Eigentum nicht
 respektiert. Auf höherer Organisationsstufe von Zivilisationen
 wird dieses Verhalten auch auf Gruppen übertragen, die als
 fremd erkennbar sind, also auf nicht-integrierte und nicht
 assimilierte Gruppen.

 Das Maß von Armut und Mangel bestimmt dabei das Maß von
 Ablehnung und Hass auf derartige Bevölkerungsteile, der dann
 in der Spitze zu Pogromen führt.

 Rassismus ist also ein Problem, das mit Massenverarmung und dem 
 damit einhergehenden Stress zunimmt.
 Rassismus in Deutschland, sollte er überhaupt von Bedeutung
 sein, kann also nur von jenen verursacht worden sein, die hier
 Zuwanderung nicht nur zugelassen, sondern sogar vorsätzlich
 angeschoben haben bei gleichzeitigem Zulassen von
 Kapitalabwanderung. Unterm Strich: Durch Zulassung und
 Förderung von Massenverarmung.

 Die Gleichsetzung von Zuwanderungsablehnung mit Rassismus
 jedenfalls ist eine gefährliche Versülzung zur Manipulation
 der Interessenswahrung der betroffenen Völker um der
 Massenverarmung den Weg zu bereiten.
 Derartige antidemokratischen Umtriebe verdienen drakonische
 Bestrafung, in jedem Volk. Natürlich auch in Deutschland.
 Da Zuwanderungsbestrebungen nicht aus den betroffenen Völkern
 selbst kommen, kann man sie nur als Krieg bezeichnen, oder als
 Sabotage, wenn Mitglieder eines Volkes selbst an einem
 derartigen Verbrechen beteiligt sind, bei dem die Menschen
 auf die kalte Tour um ihren sauer verdienten und hart
 erarbeiteten Wohlstand gebracht werden.
 Hochverrat.

 Rassismus im Sinne einer Charakterisierung einer absoluten
 Minderwertigkeit eines Volkes, einer Ethnie ist vernunftmäßig
 nicht haltbar.
 Dies zeigt auch die Realität: "Rassisten" verbringen ihren
 Urlaub genau so gerne im Ausland wie "nicht-Rassisten" und sie
 lassen sich dort auch genauso gern durch den Genuß von fremdem
 Charakter und ferner Kultur verwöhnen. Bleiben die Fremden zu
 Hause, zerstören sie ja auch nicht erworbenen Besitz und und 
 hart erarbeiteten Wohlstand.

 Rassismus ist immer nur ein Mittel, wenn auch ein drastisches,
 zur Erhaltung der Kapitalbasis und des Wohlstandes einer
 Zivilisation. Rassismus ist von daher immer Armuts- und
 Stressgesteuert. Nie unterliegt er der Herrschaft des
 Verstandes. Dies mußten sogar die Nationalsozialisten zur
 Kenntnis nehmen. Vorsorglich trachteten sie danach, ihre
 Maßnahmen gegen die Juden vor der Bevölkerung zu verbergen.
 Der allgemeine Wohlstand im 3. Reich ließ einen allgemeinen,
 völlig ungehemmten, hassgeladenen Rassismus gar nicht zu.

 In Deutschland werden aber diejenigen, die Zuwanderung
 ablehnen, als Rassisten diffamiert. Mit dieser "Rassismus-Keule"
 wird der Zuwanderungsterror durchgeboxt zum Schaden Deutschlands
 und Europas, zum Schaden ihrer Völker und Menschen. Zum Schaden
 überhaupt aller betroffenen Völker.
 Diese bezahlen mit ihrem Wohlstand und ihrer zivilisatorischen
 Leistungsfähigkeit.

 Die unzähligen "Rassismusforscher" in Deutschland und wer weiß,
 wo sonst noch auf der Welt, sind also nichts weiter, als
 hochgefährliche Scharlatane und insbesondere in Bezug auf
 Deutschland antideutsche Rassisten und in Bezug auf Demokratie
 hochgefährliche Faschisten und Despoten.




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                       Die Ursache IN uns                        
                                                                 
--------------------------------+--------------------------------

 Beliebige Durchmischung von Ethnien bedeutet i. a.
 Kapitalvernichtung.
 In den Genen sind ja Informationen über die Lebensumstände
 der jeweiligen Zivilisationen niedergelegt und die daraus
 resultierenden Anpassungen des jeweiligen Individuums an diese
 Umgebung.

 Wird aber von einer Rasse dieses Gen-Kapital einer anderen
 weit entfernten Rasse ausgetauscht, so erweist sich das dort
 entwickelte Kapital in ihrem eigenen Lebensraum als unbrauchbar
 oder gar als Müll. Das gleiche gilt auch für das hier
 entwickelte Gen-Kapital in der anderen Ethnie. Das liegt daran,
 daß die Informationskapazität der DNS-Stränge beschränkt ist,
 und daß deshalb Zuwachs des nicht-nutzbaren Gen-Kapitals
 unvermeidlich mit der Abnahme von nutzbarem Gen-Kapital
 einhergeht. Erhellendes dazu findet sich in der
 Nobel-Preis-Arbeit von Manfred Eigen und Peter Schuster,
 "The Hypercycle, A Priciple of Natural Self-Organisation"
 Springer Berlin, Heidelberg New York, 1979,
 ISBN 3-540-09239-5.
 Deshalb ist eine Durchmischung von Ethnien nur bei
 hinreichender geografischer und zivilisatorischer Nähe
 sinnvoll. Wobei Ausnahmen von dieser Regel sie nicht
 verletzen.

 Beispiele:
 Ein im Gleichgewicht mit der Natur lebender Afrikaner, der
 zivilisatorisch als Jäger lebt, hat nach mehreren Generationen
 die Fähigkeit, bei großer Hitze zu laufen, in seinen Genen
 bereits als Konzept abgelegt.
 Das Kind aus einer Beziehung zwischen einem Mitteleuropäer und
 diesem Afrikaner kann vielleicht schnell und ausdauernd laufen,
 hält es aber auf einem Bürostuhl nicht so lange aus. Es eignet
 sich von daher in der mittteleuropäischen Zivilisation eher zum
 Fußballspieler, nicht jedoch dazu, ausdauernd, auf einem
 Bürostuhl sitzend (Informations-)Kapital zu schaffen. In der
 Jägerzivilisaton würde dieses Kind als schlechter Jäger
 auffallen, der seine Probleme beim Jagen eher aus der
 Besinnlichkeit zu lösen versuchte.

 Interessant wäre auch, das Abstrahlungverhalten von schwarzer
 und weißer Haut zu untersuchen: Weiße Haut führt unter
 afrikanischen Temperaturen sicherlich zu höherem Temperaturstau
 als schwarze Haut. In den kühlen Breiten des Nordens ist weiße
 Haut aber wegen des geringeren Strahlungsverlustes gegenüber
 schwarzer Haut von Vorteil, die ja mehr Wärme abstrahlt.
 Beide Hautfarben sind in ihrem jeweiligen Umfeld Kapital, im
 jeweils fremden Umfeld eine Behinderung, Müll.
 Zudem stellt sich die Frage, inwieweit der Schwarze Hautfarbstoff
 Strahlungsenergie der Sonne zusätzlich zu nutzen vermag.
                                                (EP, 14.10.2007)

 Ein weiterer Aspekt ist der Erwerb geografisch unterschiedlicher
 Resistenzen gegen Infektionskrankheiten, die in den Genen abgelegt
 und an die nächsten Generationen weitergegeben werden.

 Waldbewohner haben bezüglich der geografischen
 Orientierungsfähigkeit ganz andere Anforderungen zu bedienen
 als Steppen- oder Wüstenbewohner. So wird darüber berichtet,
 daß Naturvölker beim Wegefinden weit besser sind als
 Europäer. Daß die Amazonas Yanomami-Indianer selbst im Urwald
 ohne die Orientierungmöglichkeit an Bergen, Flüssen oder sonstigen
 auffälligen Landschaftseigenheiten in der Lage sind, in einer
 stundenlangen Rundwanderung zum Ausgangspunkt zurückzufinden.
                                                (EP, 15.12.2007)

 Allgemeiner kann mann sagen: Jede Umgebung des Menschen hat eine
 andere chemische, physikalische und informatorische Ausprägung.
 Die chemische Zusammensetzung der Umgebung wirkt sich über die
 Ernährung auf die Physiologie aus. Energiegehalt und Energiebedarf
 der Umgebung wirken sich auf das Verhalten aus.
 Der informatorische Zusammenhang wirkt über die Wahrnehmung auf
 den Verstand. Und alle Umgebungen veranlassen genetische Anpassung
 zur Gewinnung einer höheren Effizienz zur Gewährleistung höherer
 Stabilität des Systems Mensch. Und diese in den Genen
 niedergelegten Anpassungen werden bei beliebiger Durchmischung
 relativiert oder entwertet.
                                                (EP, 23.03.2008)

 Die Erfahrungen aus der Gentechnik bestätigen, daß bei Pflanzen
 die Hinzufügung neuer Gene für Schädlingsresistenz zu einem
 Schwächeln der Pflanzen in anderen Zusammenhängen führt.
                                                (EP, 08.04.2008)




-----------------------------------------------------------------
                          Folgerungen                            
--------------------------------+--------------------------------

 Von daher wurde die Aversion gegen fremde vor allem geografisch
 ferne Ethnien ebenfalls bereits in den Erbanlagen verankert.
 Diese Aversion erlaubt aber nicht, eine andere Ethnie in
 absolutem Sinne als minderwertig zu qualifizieren. Sie ist es
 nur in Bezug auf das eigene Gen-Kapital, so wie unser
 Gen-Kapital für die andere, ferne Ethnie ebenfalls minderwertig
 ist. Aus dieser relativen Minderwertigkeit eine absolute
 Minderwertigkeit zu folgern, scheint eine Folge normaler, wenn
 auch weit verbreiteter Verstandesschwäche zu sein, die dazu noch
 manchmal unkalkulierbare gruppendynamische Prozesse auslöst,
 die in der zu Beginn geschilderten Erscheinung seine Ausprägung
 finden.                                           (EP, 20060810)



-----------------------------------------------------------------
                             Inzucht                             
--------------------------------+--------------------------------

 Das Gegenstück zur Durchmischung mit der fernen Ethnie ist die
 Durchmischung mit dem Nächsten, Inzucht. Durch Inzucht
 werden Gene teilweise vervielfältigt und dadurch verstärkt.
 Andererseits verschwinden deshalb wegen der beschränkten
 Informationskapazität der DNS Erbanlagen ganz zufällig aus dem
 Genpool.
 Was rausfällt, kommt, statistisch erst nach mehreren
 Generationen wieder herein.
 Wegen der Verarmung des Genpools ist in fast allen Völkern Inzest
 geächtet. In Deutschland stellt das StGB 173 unter Strafe.
 Am 26.02.2008 hat das Verfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit
 des StGB 173 zu Recht bestätigt: 
 Pressemitteilung Nr. 29/2008 vom 13. März 2008
 Beschluss vom 26. Februar 2008 – 2 BvR 392/07 –
 Strafbarkeit des Geschwisterinzests verfassungsgemäß 
 



-----------------------------------------------------------------
                             Optimum                             
--------------------------------+--------------------------------

 Sowohl die Durchmischung mit fernen Ethnien als auch Inzucht
 mindern das Gen-Kapital, führen zu genetischer Verarmung.
 Zwischen diesen beiden Extremen, einerseits der genetischen
 Verarmung durch Inzucht, andererseits der genetischen
 Unbrauchbarkeit bei Vermischung mit fernen Ethnien, liegt
 ein Optimum:
 Durchmischung der Gene mit einerseits hinreichend großer
 Vielfalt und andererseits einem hinreichend hohen Gebrauchswert.
 Dieses Optimum liegt vielleicht bei einem Genaustausch über
 geografische Entfernungen zwischen 250 und 1000 km.
 Hier besteht jedoch Forschungsbedarf.



-----------------------------------------------------------------
                         Forschungsbedarf                        
--------------------------------+--------------------------------

 Während die Folgen von Inzucht hinlänglich bekannt sind, stellt
 sich die Frage nach der Verfassung von Kindern, Enkeln und
 weiterer Nachkommen aus Ehen zwischen Individuen entfernter
 Ethnien.



-----------------------------------------------------------------
                          Ergänzungen                            
--------------------------------+--------------------------------


Beispiel für Gen-Kapital:

17.07.2008; Sunil K. Ahuja1; Duffy Antigen Receptor for
Chemokines Mediates trans-Infection of HIV-1 from Red Blood
Cells to Target Cells and Affects HIV-AIDS Susceptibility 

17.07.2008; Dieser Artikel ist die Inhaltsangabe zu dem Artikel
aus der Fachzeitschrift "Cell Host & Microbe" von Sunil K. Ahuja 


                         _______________ 



Dr. Holger Schleip definiert am Ziel dieses Verweises Rassismus
in folgender Weise:
"...Deswegen definiere ich Rassismus ohne Vorverurteilung als den
 sich auf "Rasse" beziehenden ,,-ismus" - als ein Fühlen, Denken
 und Handeln, bei dem Rasse (bzw. was darunter jeweils verstanden
 wird) eine zentrale oder zumindest wichtige Rolle einnimmt...." 


 Ein anti-Rassismus, der bestrebt ist, jede Rassenerscheinung mit
 Hilfe von Rassendurchmischung zu beseitigen, hat die gleiche
 Wirkung wie Inzest: Zerstörung von Gen-Kapital. (EP, 20080505)


 Rassendurchmischung ferner Rassen hat den gleichen Effekt, wie 
 die transgene Veränderung der DNS. (EP, 20080514)


                         _______________ 


 In Nature 463 vom 18.02.2010 Seite 943 - 947 findet sch ein
 Artikel über genetische Unterschiede von Rassen. Zitat :
 Der genetische Unterschied zwischen Stämmen in Afrika ist größer,
 als zwischen Europäern und Asiaten.
                  (Q : Euro-Kurier 03/2010, Grabert-Verlag, S. 8)

                         _______________ 


 Genetische Erscheinungen sind auch 
 
 Lebensmittelverträglichkeit: 
 Bsp. Milch

 Bazillenträgerschaft und Bazillenresistenz:
 Indianer hatten Geschlechtskrankheiten wie Schnupfen
 reagierten aber empfindlich auf triviale europäische Krankheiten

                         _______________ 



-----------------------------------------------------------------
                          Ergänzungen                            
--------------------------------+--------------------------------



Artikel Junge Freiheit; 27.09.2013; Frank Henkel: Burschenschaften nicht extremistisch 

Kommentar: 

                         _______________ 



 Anfang Thema Rassismus                                          




*****************************************************************
                links, linksradikal, linksextrem,                
                             Mitte,                              
               rechts, rechtsradikal, rechtsextrem               
*******************************+*********************************


 EP : 20110805; 
      20110620, 20080516, 20051019, 20051011, 20050806, 20050602;

                         _______________
 

 Auf vielfachen Wunsch meiner Fan-Gemeinde bin ich dem Wunsch
 nachgekommen, eine exakte Definition für die Begriffe links,
 linksradikal, linksextrem, rechts, rechtsradikal und
 rechtsextrem zu liefern. Nach langer Suche
 und mühseliger Recherche hat sich folgendes ergeben:
 links         = gegenüber von rechts bezüglich der Mitte
 linksradikal  = radikal links von der Mitte also recht links
 linksextrem   = extrem links, links davon geht nichts mehr
 rechts        = gegenüber von links bezüglich der Mitte
 rechtsradikal = radikal rechts von der Mitte also recht rechts
 rechtsextrem  = extrem rechts, rechts davon geht nichts mehr
 ultrarechts   = es geht noch was, was auch immer 
 Daraus ergibt sich folgendes Bild:


       |                        |                        |
       |        Links           |          Rechts        |
       |                        |                        |
       | radikal  |             |            |  radikal  |
       | Links    |             |            |  Rechts   |
       |          |             |            |           |
     extrem       |           Mitte          |         extrem
     Links        |             |            |         Rechts
       |__________|_____________|____________|___________|
       |          |             |            |           |
 

 Wie man sieht, ist alles doch recht einfach.
 Alles hängt an der Mitte.
 Und die hängt manchmal mitten im Sumpf.
 Man hätte das ganze auch seitenverkehrt darstellen können.
 Zur leichteren Veranschaulichung wurde aber für "links"
 links gewählt. Schwierig wird es erst, wenn man das jemandem
 auf einem anderen Stern mitteilen will.


 Im Gegensatz zu diesem klaren Bild ist der politische
 Begriff "rechts" völlig inhalts- und bedeutungsleer, trägt
 dabei aber die Bewertung böse.
 Ähnlich ist es mit dem politischen Begriff "links". Er ist
 ebenfalls inhalts- und bedeutungsleer, trägt aber die Bewertung
 gut.

 Die beiden Begriffe "links" und "rechts" geben Leuten, die
 politisch nicht bis drei zählen können, die Illusion, politische
 Angelegenheiten einschätzen und bewerten zu können, kommen sie
 doch mit zwei Begriffen aus. Die fehlenden Bedeutungen füllen
 sie dabei mit eigenen Vorstellungen des politisch Guten
 und Bösen aus. So werden sowohl "die Linken" als auch "die
 Rechten" politisch nutzbar, sogar gegen ihre eigenen Interessen.
 
 Und vor Allem versucht jeder zu vermeiden, auf der bösen
 Seite zu stehen. Alle wollen auf der Seite der Guten sein,
 sogar gegen jede Vernunft, koste es, was es wolle.

 Aber : Wer macht "links" "gut" und "rechts" "böse"?
 Wer läßt es geschehen?
 Wer hat die Macht?
 Wem nutzt das?

                      ____________________                      


 links  : "Rechtsradikalismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen"
 rechts : "Antifaschismus ist kein Verbrechen sondern eine Geisteskrankheit!"

                      ____________________                      


 Der Versuch politische Probleme mit Hilfe des links-rechts-Schemas
 zu erfassen ist so zweckmäßig, wie eine angezogene 6-Kant-Mutter 
 mit Hammer und Schraubenzieher zu lösen. 
                                                   (EP, 20080516) 

                      ____________________                      


TOP; TOP; 19.06.2011; de.altermedia.info; 
Carlos Dufour: Jenseits von Rechts
EP : Über Sinn und Unsinn des Links-Rechts-Schemas. 
Das Links-Rechts-Schema als perfekte Zersetzung von 
zweckmäßiger und effizienter politischer Willensbildung. 
- Sowohl Links als auch Rechts sind nicht definiert. 
- Sowohl Links als auch Rechts haben ihre Bedeutungen im 
Laufe der Zeit mehrfach geändert. 
- Links und Rechts durchdringen sich, sind also nicht das 
jeweilige Gegenteil des anderen. 
- Weder Links noch Rechts überdecken das gesamte 
Spektrum der Ideen und des Seins, sind also unvollständig
und haben blinde Flecken. 
- Links und Rechts sind als Endbereiche einer 
eindimensionalen politischen Skala zum Messen ungeeignet. 
- Links und Rechts stiften schon deshalb Verwirrung, weil jeder 
darunter anderes versteht. 
Stichwörter : Politik, Parteien, Links, Rechts, Zionismus, 
Fremdherrschaft, Zersetzung, Sabotage, Hochverrat, 


                      ____________________     


 Es gibt Leute, die wollen jedes Problem auf ihr 
 links-rechts-Schema projizieren, passend machen, ohne Rücksicht 
 auf informatorischen Effizienzverlust. 

 Beispiel Flugzeugabsturz : 

 Problemorientierte Beschreibung der Angelegenheit : 
 Erst ist es oben, dann liegt es unten.

 Links-Rechts-orientiete Beschreibung der Angelegenheit : 
 Erst ist es links dann liegt es rechts. Oder
 Erst ist es rechts, dann liegt es links. 
 Je nachdem, wie man den Kopf neigt. 
                                                 (EP, 05.08.2011)


                      ____________________     



 Anfang rechts oder extreme Mitte oder links oder so



*****************************************************************
                           Reichtum                              
*******************************+*********************************


 20131029, 20100429, 20100422; 



-----------------------------------------------------------------
                           Definition                            
--------------------------------+--------------------------------


 Der Reichtum eines Menschen, einer Nation oder einer 
 Zivilisation zeigt sich im Verhältnis der Zeit zur Gewinnung 
 des Lebensnotwendigen zur Gesamtzeit, die ihren jeweiligen 
 Mitgliedern zur Verfügung steht: 

             Freizeit
 Reichtum = ----------
            Gesamtzeit


            Gesamtzeit - (Zeit zur Gewinnung des Lebensnotwendigen)  
 Reichtum = -------------------------------------------------------
                                Gesamtzeit 


 Das dem Reichtum zugrundeliegende Kapital legt dieses 
 Verhältnis fest. Je besser das Kapital, umso günstiger ist 
 das Verhältnis und umso reicher ist der Kapitalbesitzer.

 Im Gleichgewicht mit der Natur ist das wesentliche Kapital 
 Wissen und Können als Sammler und Jäger, oder bei Seßhaftigkeit 
 der Besitz des Territoriums, von dem man lebt, und die Kenntnis
 seiner effizienten Bewirtschaftung. 
 Auf höherer Zivilisationsstufe liegt der wesentliche Reichtum im
 Kapital zur Verfügbarmachung und Aufbereitung nicht-regenerierbarer 
 Ressourcen. 

 Menge und Qualität des Kapitals, das man besitzt, legen den 
 Reichtum fest.
 Das gilt für Menschen, Nationen als auch Zivilisationen.

 Mit Hilfe von Reichtum läßt sich Macht ausüben. Dieser Aufwand
 zur Ausübung von Macht mit Hilfe des Reichtums lohnt sich aber
 nur wenn der Ertrag der Machtausübung in Form von Reichtum höher
 ist, als der Aufwand. 




 Anfang Thema Reichtum                                           




*****************************************************************
                         Rückkopplung                            
*******************************+*********************************


 EP, 20131029, 20101204, 20090726, 20090503, 20090428, 20081030, 
     20081003, 20080908, 20080826, 20080824, 20080818, 20080812,
     20080808, 20080626, 20080624, 20080623, 20080622, 20080621,
     20080619, 20080518, 20070125, 20060327, 20060106, 20051225;



 Verwandte Begriffe:
 Rückkopplung = engl. Feedback,
 selbstreferentiell, selbstreflexiv, rekursiv

 Gegenkopplung
 Gegenseitige Blockade, Verklemmung = engl. Deadlock

 Das, was beim Prozess die Rückkopplung ist, das ist 
 beim Zustand die Paradoxie.


 Ein Diskussionstext.


-----------------------------------------------------------------
                    Rückkopplung Definition                      
-------------------------------+---------------------------------

 Jedes System wird festgelegt durch
 - den Zweck des Systems bei Fremdbestimmung bzw.
   die Ziele des Systems bei Selbssteuerung
 - die Umgebung des Systems
 - das Innere des Systems
 - das Verhalten des Systems, das ist der Austausch zwischen
   dem Inneren und der Umgebung des Systems, nämlich
   - die Aufnahme von Nutzbarem, Werten, aus der Umgebung,
   - die Abgabe von nicht-Nutzbarem, i. a. Müll, an die Umgebung.
   Dieser Austausch geschieht in der Absicht
   1. der Existenzsicherung,
   2. der Effizienzsteigerung,
      d. i. ein Puffer in Bezug auf die Existenzsicherung,
   3. der Steigerung des Überflusses,
      d. i. ein Puffer in Bezug auf Effizienzsteigerung,
   4. der Steigerung von Luxus und Genuß, 
      d. i. ein Puffer in Bezug auf Überfluß,
   des Systems.
   Der Austausch umfaßt Materie, Energie und/oder Information.
   Er ist ein laufender Anpassungsprozess.

 Wenn ein System beim Austausch Dinge mittelbar oder unmittelbar
 aufnimmt, die es an seine Umgebung abgibt bzw. gegeben hat,
 dann liegt ein rückgekoppeltes System vor.
 Auch die rückgekoppelten Dinge umfassen Materie, Energie,
 Information oder aus mehreren von diesen Dreien Verbundenes.
 Wichtig hierbei ist, daß im Falle von Rückkopplung
 Aufgenommenes identisch mit Abgegebenem ist. Bei normalem
 Kreislauf von Aufnahme und Abgabe zwischen System und seiner
 Umgebung unterscheidet sich das Aufgenommene vollständig vom
 Abgegebenen.

 Wenn das innere eines Systems etwas Gemeinsames mit seinem
 Äußeren hat, dann liegt ein rückgekoppeltes System vor.
 Dieser Fall läßt sich aber durch eine Definition umgehen,
 bei der das Innere und das Äußere disjunkt zueinander sind.

 Ein rückgekoppeltes System ist instabil.
 Entweder es wächst (Rückkopplung im eigentlichen Sinne)
 oder es schwingt (Wechsel zwischen Extremen)
 oder es schrumpft. In diesem letzten Fall nennt man die
 Rückkopplung Gegenkopplung.

 Ein rückgekoppeltes System steuert sich aufgrund von Dingen 
 in seinem Inneren, aus sich selbst heraus, anstatt sich
 in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen zu steuern,
 sich von den Erscheinungen in seiner Umgebung leiten zu lassen.

 Ein rückgekoppeltes System nimmt Erscheinungen in seinem
 Inneren zum Anlaß für Änderungen in seinem Inneren, ohne
 daß diese inneren Erscheinungen einen Bezug zu Bedingungen
 und Vorgängen in der Umgebung des Systems hätten.



 Ein Satz der Systemtheorie besagt:
 Wachstum in einem beschränkten System führt zur Selbstzerstörung.
 Alle Systeme des realen Lebens sind beschränkt.
 Es bleibt zu untersuchen, wann Rückkopplung zu Wachstum und
 Selbstzerstörung oder durch Gegenkopplung zur
 Handlungsunfähigkeit führt?
 Wenn ein System durch Rückkopplung schwingt, also mal wächst
 und mal schrumpft, dann bleibt zu untersuchen, ob und wann es
 durch Wachstum zu Selbstzerstörung bzw. wann es durch Schrumpfung
 zu Fremdzerstörung führt.
 Die Extreme beim Schwingen führen zu erheblichen Belastungen.
 Es bleibt zu untersuchen, wann Rückkopplung zu Schrumpfung und
 Zerstörung führt aufgrund von Ereignissen in der Umgebung des
 Systems?

 Streng genommen ist jedes System rückgekoppelt, denn jedes
 System befindet sich in seiner Umgebung und verändert somit
 die Umgebung und bezieht sich somit immer auch ein wenig auf
 sich selbst.
 Jedes Meßgerät verändert seine Meßstrecke. Keine Messung kann
 ohne Beeinflussung durch das Meßgerät erfolgen.
 Dieser prinzipielle Zusammenhang ist die Ursache für die
 Instabiltät von Steuerungen.
 Bei Steuerungen wird immer untersucht ob sie zusammen mit
 ihrer Umgebung, ihre Steuerstrecke, stabil sind oder ob sie
 den Kern der Selbstzerstörung in sich tragen. 

 Bei Systemen kann Rückkopplung ein erwünschter Effekt sein.
 Aber dann ist sie fremdgesteuert und verhält sich damit in
 erwünschter Weise. Nur selbststeuern kann sich ein System nicht.

 Die besonders herausragenden Zusammenhänge bei Rückkopplung sind:
 Eine Systemgröße wächst umso schneller, je größer sie wird. 
 Eine Systemgröße schrumpft umso schneller, je kleiner sie wird.
 Die bekannteste Erscheinung erster Art ist Spekulation mit ihrer 
 Blasenbilsung. je größer die Blase wird desto schneller wächst
 sie.
 Die bekannteste Erscheinung zweiter Art ist das Sterben von 
 Lebewesen.




-----------------------------------------------------------------
                    Rückkopplung Beispiele
-------------------------------+---------------------------------

 Da wir die Folgen der Rückkopplung i. a. nicht überblicken, ist
 Rückkopplung unter allen Umständen zu vermeiden.
 Input und Output sind weitestgehend zu entkoppeln, d. h., ein
 System muß vermeiden Dinge aufzunehmen die es abgegeben hat.
 In menschlichen Systemen werden Resourcen aufgenommen und Müll
 abgegeben. Dabei entstammen sowohl Resourcen als auch Müll den
 Erscheinungen Materie, Energie oder Information und ihren
 Kombinationen.

 Es gibt aber durchaus sinnvolle Rückkopplungen um etwas zu
 verstärken. Es bleibt aber das Risiko, daß sich eine solche
 Rückkopplung aufgrund von Umgebungsänderungen oder inneren
 Fehlern irgendwann zum Nachteil entwickelt, die Anpassung an
 seine Umgebung verliert, außer Kontrolle gerät, entartet.


 Die Menschheit in ihrer Gesamtheit betreibt in ihrem Biotop
 Welt Wirtschaft, Weltwirtschaft. 
 Die Weltwirtschaft nimmt Nutzbares aus der Natur auf und gibt
 nicht-Nutzbares an die Natur zurück. Das Nutzbare in der Welt
 wird weniger, das nicht-Nutzbare wird mehr.
 Wenn das nicht-Nutzbare durch die Natur nicht zu Nutzbarem
 regeneriert wird, nimmt die Konzentration des Nutzbaren im
 nicht-Nutzbaren ab und der Aufwand zur Gewinnung des Nutzbaren
 nimmt zu. Die Konzentration des Nutzbaren nimmt aber bereits 
 durch seinen Verbrauch ab, also noch nicht einmal durch
 Vermüllung. Und schon von daher erhöht sich der Gewinnungsaufwand.
 Bei Nutzung nicht-regenerierbarer Resourcen muß die Weltwirtschaft
 also wachsen mit der damit einhergehenden tödlichen Bedrohung
 des menschlichen Biotops.
 Die Weltwirtschaft wirkt auf sich selbst zurück und damit ist
 sie instabil. Die droht durch ihr unvermeidliches Wachstum
 aufgrund dieser Rückkopplung mit ihrer eigenen Zerstörung.

 Beim Wirtschaften im Gleichgewicht mit der Natur werden die
 Veränderungen in der Umgebung des Menschen wieder regeneriert
 und insofern unterbleibt eine Rückwirkung auf den Menschen.
 Wirtschaften im Gleichgewicht mit der Natur vermeidet
 Wachstum. Es besteht Gleichgewicht. Das Verbrauchte wird durch
 Natur und Sonne regeneriert und jedes Jahr aufs Neue zur
 Verfügung gestellt. Aber selbst dann kommt es ab und zu vor, daß
 nicht-steuerbare Rückkopplungs- und Wachstumsprozesse entstehen
 mit katastrofalen Folgen.




 Materierückkopplung:

 Wenn wir den Müll dort ablagern müssen, woher wir auch
 unsere Resourcen beziehen, dann wird die Resourcennutzung
 durch ihre Verschmutzung bzw. ihre Vermüllung (Müll)
 irgendwann unmöglich sein.

 Wenn unser Müll in unsere Nahrungsquellen gelangt, nehmen wir
 ihn mit der Nahrung wieder auf. Wir vergiften uns.

 Die Abgase von Verbrennungsanlagen vergiften uns die Atemluft.

 Die umfangreiche Nutzung von Wärmekraftmaschinen erhöht
 die Temperatur unserer Atmosphäre.

 Die Beseitigung des Kohlendioxidausstoßes in die Atmosphäre
 mindert die Wärmeabstrahlung unserer Atmosphäre in den Weltraum
 und zerstört dadurch unsere globale Energiebilanz,
 Klimakatastropfe. (Ist aber vielleicht doch nicht so bedeutend
 und muß hinter anderen, das Klima erwärmenden Schadstoffen,
 zurückstehen)




 Energierückkopplung:

 Mikrofon - Verstärker - Lautsprecher, wobei das Mikrofon
 vor den Lautsprecher gehalten wird. Dieses System zerstört
 sich selbst durch Wärmeüberlastung oder Überspannung der
 Verstärkerenstufe beim Hochpfeifen.

 Die Rückkopplung beim klassischen Audionempfänger konnte
 irgendwann zum Pfeifen und Abstrahlen der Hochfrequenz führen.

 Rückkkopplung von unerwünschter Strahlung aller Frequenzen in
 unseren Lebensraum.

 Rückkopplung des Lärms in das menschliche Biotop, unseren
 Lebensraum.




 Biorückkopplung:

 Der Bandwurm ist ein Parasit, der die Nutzung des Kots als
 Dünger zur Rückkopplung nutzt über die Nahrungsquellen und
 Zwischenwirte.
 Rückkopplung in biologischen Systemen erzeugt Krankheiten.
 Diese sind eine kombinierte Rückkopplung aus Materie, Energie
 und Information.




 Informationsrückkopplung:

 Gruppendynamische Prozesse in Organisationen durch
 Bewertung von Mitgliedern durch andere Mitglieder.
 Das damit einhergehende Chaos und die Zerstörung einer
 Organisation hat fast jeder schon einmal erlebt.
 Beispiele sind Dorfklüngel, Mobbing.

 Während in energetischen Systemen Wärme oder Überspannung
 oder in materiellen Systemen Müll und Gifte die zerstörenden
 Elemente bei Rückkopplung sind, so ist es in informatorischen
 Systemen das Chaos, die Unordnung.

 Spezialfall : 
 Die sich selbst erfüllende Prophezeihung.




 Die sich selbst erfüllende Prophezeihung:

 Selbsterklärend.




 Blutdruckrückkopplung:

 Eine Rückkopplung findet auch bei den meisten Bluttdruckmessern
 statt. Diese haben i. a. eine Vorstellung davon, welche
 Blutdrücke "gesund" sind. Wehe, wenn der gemessene Bluttdruck
 diesen "gesunden" Bereich übersteigt. Dann steigt der Blutdruck
 und das Meßgerät korrigiert sich nach oben. Es stellt sich in
 diesem Zusammenhang die Frage, ob nicht der eine oder andere
 Blutdruckmesser dabei hypochondrisch überfordert wurde und am
 Ergebnis seiner Messungen verstarb.
 Wegen u. a. eines solchen Rückkopplungs-Risikos hat ein berühmter
 Arzt des Altertums, Hippokrates(?), vom Selbsttherapieren
 abgeraten, insbesondere den Ärzten selbst.        (EP, 20080627)




 Geldrückkopplung

 Spekulationsblasen. Geldeinsatz zur Erlangung von mehr Geld.
 Spekulation zum Zwecke der Geldvermehrung statt zur Erreichung
 eines Zweckes wie Kapitalbildung, oder Absicherung gegen
 Wechselkursschwankungen, oder Termingeschäfte zur langfristigen
 Produktionssicherung. Dabei entstehen Spekulationsblasen, die
 dann platzen, wenn der Nachschub an Geld seinen von alleine
 wachsenden Bedarf nicht mehr decken kann. Die Geldmenge bleibt
 unverändert. Am Ende einer solchen Blase ist das Geld i. A. 
 umverteilt.
 
 Der Spekulant zur reinen Geldvermehrung ist ein Spieler, der
 darauf spekuliert, daß der Geldwert von irgendetwas steigt. Und
 je mehr der Geldwert steigt, desto mehr Spieler und Geld
 spekulieren darauf, daß der Geldwert steigt. Und je mehr Spieler
 und Geld darauf spekulieren daß der Wert steigt, desto schneller
 steigt der Wert. Deshalb steigt der Geldwert des
 Spekulationsobjektes exponentiell. Die Rückkopplung besteht
 darin, daß der Wert umso schneller steigt, je schneller er
 steigt. 

 Der Spieler gewinnt, wenn er das Spiel verläßt, bevor die Blase
 platzt. Der Gewinn wird aber um so höher, je später vor dem
 Platzen der Blase er das tut. Aber in gleichem Maße steigt auch
 das Risiko.

 Diese Spiele gehören wegen der volkswirtschaftlichen Risiken
 verboten.                                         (EP, 20080518)

 Eine weitere Form der Geldrückkopplung ist, wenn eine Aktie
 statt aus ihren betriebswirtschaftlichen Daten aus ihrem
 Verhalten auf dem Kurszettel der Börse bewertet wird. Beispiele
 diesbezüglicher Sprachkonstrukte von 
 http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_298228:
 "...Den deutlichen Einbruch im Januar hat die Aktie aber
 mittlerweile ganz gut weggesteckt. Seither konnte  sie rund
 40 Prozent an Wert zulegen. Mit über 51 Euro notiert sie nicht
 allzu weit entfernt von ihrem  Allzeithoch: Im August 2007
 waren Gesco-Aktien in der Spitze 57,10 Euro wert. Zwar
 befinden sie sich nun seit Januar wieder in einem stabilen
 Aufwärtstrendkanal. Allerdings hat sich auch bei etwa
 55,50 Euro  eine handfeste Widerstandslinie ausgebildet,
 die es erst einmal zu durchbrechen gilt...."
                                                  (EP, 20080626)

 Im Zusammenhang mit Geld und Volkswirtschaft nennt man den 
 Zustand der Rückkopplung auch prozyklisches Verhalten.
                                                  (EP, 20090726)



 Deadlock (= Blockade, Verklemmung)

 Der Deadlock ist eine Erscheinung bei konkurrierende Zugriff auf
 Computer-Resourcen. Beide Konkurrenten warten auf die Freigabe
 der durch den Jeweils anderen vereinnahmten Resourcen. Teile des
 Systems sind also gegenseitig abhängig und verhalten sich in
 Hinblick auf diese Abhängigkeit. Das System bzw. ein Teil nutzt
 insofern Output des Systems bzw. von einem Teil als Input.
 Die Lösung praktiziert man in diesem Fall durch Semaphoren.
 Eine sichere Lösung ist aber nur auf übergeordneter Ebene oder
 mit unterschiedlicher ZugriffsPriorisierung der beteiligten
 Konkurrenten möglich.                             (EP, 20080619)




 Blockade:

 Entscheidung zweier Beteiligter, die eine Entscheidung von einer
 entsprechenden Entscheidung des jeweils anderen abhängig machen:
 Ein Eisenbahnlinie, die zwei Mängel besitzt, die jeder für sich
 allein die Strecke unbenutzbar macht, und deren Reparatur jeweils
 in der Kompetenz einer anderen Abteilung liegt. Beide machen ihre
 Reparatur von der Reparatur des jeweils anderen Fehlers abhängig.
 So bleibt die Strecke solange unbenutzbar, bis auf übergeordneter
 Ebene die Reparaturen erzwungen werden.
                                                   (EP, 20080619) 



 Psychologie:

 Die Menschheit befaßt sich mit dem einzelnen Individuum und
 wendet die erhaltenen Erkenntnisse auf Menschen an, also auf
 die Menschheit, auf sich selbst. Die Menscheit wendet
 Erkenntnise aus sich selbst auf sich selbst an. 
 Es werden Erkenntnisse über das Verhalten des/der Menschen
 benutzt, um auf den/die Menschen Einfluß zu nehmen.

 Schlimm wird es dann, wenn die Psychologie dann "das Gute"
 findet und damit dann den "neuen Menschen" zu schaffen versucht,
 wie in der Ex-DDR und dem ehem. Ostblock. Weitere Beispiele
 derartiger Entartungen:
 Gender Mainstreaming, Feminismus, Homo-Dasein als der Weisheit
 letzter Schluß, ...

 Spezialfall Psychoanalyse: Dieser Therapieeinfall von Freud
 transformierte die Patienten zu rückgekoppelten Systemen, die
 ihre Probleme aus sich selbst heraus lösen sollten.
 Die meisten von Freuds Patienten begingen Selbstmord:
 Die Freudsche Therapie hatte vermutlich bei den meisten seiner
 psychonalysierten Patienten die Transformation vom Neurotiker
 zum Manisch-Depressiven bewirkt.

 Die Psychologie selbst ist von daher eine Wissenschaft, die
 alleinb durch ihre Anwendung auf den Menschen den Kern der
 Entartung in sich trägt:
 Sie nutzt Wissen über den Menschen, um den Menschen zu verändern.
 Und die Erkenntnisse über den geänderten Menschen findet als
 Wissen dann wieder Eingang in die Psychologie. Die Psychologie
 als Wissenschaft von den Folgen ihrer eigenen Anwendungen, ohne
 Rücksicht auf den Menschen, dessen Psyche allein dem Zweck
 dient, ihn in seiner jeweiligen Lebensumgebung zurechtkommen zu
 lassen. Sogar mit der Möglichkeit die Ausgangsituation des
 psychischen Seins zu verlieren.                   (EP, 20080621) 

 Psychologie und ihre Anwendung, die Psychiatrie, sind also 
 hochgefährliche Geisteskrankheiten, vielleicht sogar die
 gefährlichsten.
                                                   (EP, 20080908)



 Manische Depressivität:

 Diese Form psychischer Befindlichkeit hat das Krankheitsbild 
 "himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt". Sie entsteht aus 
 Rückkopplung in Bezug auf die Selbsteinschätzung und die diese
 begleitende Autosuggestion. Die Folge ist ein schwingender
 Zustand der Rückkopplung. Das Schwingen tritt wohl deshalb ein,
 weil beim negativen Empfinden körperliche Schwäche,
 Selbsterhaltungstrieb und mangelndes Verständnis der Umwelt
 eine Bremse darstellen und beim positiven die Umwelt
 ebenfalls nicht mitschwingen kann. Dadurch sieht der Ablauf
 sich wiederholend etwa folgendermaßen aus:
 1. Der Manisch-Depressive (MD) schätzt sich supergut ein;
 2. Der MD ist supergut drauf;
 3. Die Realität kann nicht mitschwingen und belehrt den MD
    bezüglich 1. eines Besseren;
 4. Die Stimmung des MD fällt; er schätzt sich selber zunehmend
    schlechter ein.
 5. Der MD schätzt sich superbeschissen ein;
 6. Der MD fühlt sich hundeelend, depressiv;
 7. Die Realität kann nicht mitschwingen und belehrt dadurch
    den MD bezüglich 6. eines Besseren;
 8. Die Stimmung des MD steigt; er schätzt sich selber zunehmend
    besser ein.
 Fortsetzung bei 1. Der Ablauf startet von Neuem.
 Diese Befindlichkeit tritt sicherlich gehäuft auf bei
 unzureichender sozialer Bindung und/oder Orientierungs-
 und Ziellosigkeit im Alltagsleben. Es ist die institutionalisierte
 Sinnkrise. Diese Krankheit verschwindet vermutlich dann,
 wenn es zu ernsthafter(!) sozialer, religiöser oder
 ideologischer Bindung kommt. Die Therapiebindung ist in diesem
 Zusammenhang keine ernsthafte Beziehung. Die Therapiebindung
 kann von daher die Krankheitssymptome nur zeitweise beseitigen.
 Die Therapie muß also in Richtung der Herstellung ernsthafter
 sozialer Bindungen zielen: Kuppeln und Auftragsvermittlung.
 Oder anders: Sozialleben ist die beste Therapie.
                                                   (EP, 20080627) 



 Soziologie:

 Ähnliches wie über die Psychologie läßt sich über die Soziologie
 sagen. Gefährlich ist es, wenn sich irgendwelche durchgeknallten
 Soziologen daranmachen, die Menschheit zu "verbessern" und die
 Soziologie der Menschen zu einer Sammlung geschlechtsoser
 Androiden zu transformieren: Emanzipation, Gender Mainstreaming,
 Feminismus, Homo-Dasein als der Weisheit letzter Schluß, ..... 
 Ähnlich wie die Psychologie ist die Soziologie davon bedroht,
 sich im Laufe der Zeit mit den von ihr selbst geschaffenen
 Veränderungen zu befassen, statt mit dem Zusammenhang zwischen
 Sozialleben, Dichte, Resourcenausstattung, Kapital und Wohlstand.
                                                  (EP, 20080621) 



 Fußball:

 (01) Der Trainer ist Spieler in seiner zu trainierenden Mannschaft.
 Bei jedem Konflikt der Spieler untereinander ist der Trainerspieler
 involviert als Trainer. Bei einem Konflikt zwischen Trainerspieler
 und normalem Spieler ist immer auch der Trainerspieler als Trainer
 im Konflikt befangen. Der Trainer hält notwendige Weisungen sowohl
 während des Trainings als auch im Spiel zurück, um die Kommunikation
 der der anderen Spieler der Mannschaft mit ihm als Mitspieler nicht
 zu beeinträchtigen.

 (02) Der Schiedsrichter gehört einer der beiden spielenden
 Mannschaften an.
 Eine solche Konstruktionen ist jedermann als inpraktikabel
 selbstverständlich.

 (01) und (02) sind strukturell gleichwertig: 
 Der Trainer sorgt für die Einhaltung der Regeln seiner Mannschaft.
 Der Schiedsrichter sorgt für die Einhaltung der Regeln des Spiels. 
                                                  (EP, 20080824) 



 Strafprozess:

 Zur Vermeidung von Rückkopplung wird die Interessenswahrnehmung
 im Strafprozess aufgeteilt: 
 Die Interessen des Staates vertritt der Staatsanwalt.
 Die Interessen des Angeklagten vertritt der Rechtsanwalt.
 Der Richter bleibt frei von Interessensverfolgung und kann so
 prinzipiell objektiver urteilen.
                                                  (EP, 20080824) 



 Pädagogik:

 Auch bei der Pädagogik gibt es unkalkulierbare
 Rückkopplungsgefahren. Von Anspruch und Ansatz her dient die
 Pädagogik dazu, die Bildungs-Anforderungen einer Gesellschaft
 möglichst sanft und effizient in die zu Bildenden einzubringen.
 Leider neigen die Pädagogik-Fachvertreter dazu, ihre Macht
 mehren und die Pädagogik zum Angelpunkt aller Bildungsinhalte
 machen zu wollen.
 Dann bestimmen nicht mehr die Naturwissenschaft, Technologie
 und nationale Zukunftssicherung die Bildungsinhalte, sondern
 ganz allein die Akzeptanz oder Duldung dieser Inhalte bei den
 zu Bildenden und evtl. ihrer Eltern.
 "Die Schüler sollen selber bestimmen, was und wie sie lernen
 wollen.". Es wird dann das gelernt, was Spaß macht, und nicht
 das, was notwendig ist. Machmal werden dann sogar Dinge
 "gelernt", die ohnehin jeder weiß, während man unterläßt, das
 kleine EinmalEins auswendig zu lernen, so daß man dann in der
 Mittel- und Oberstufe für "vier mal sieben" den Taschenrechner
 benutzen muß.
                                                  (EP, 20080622) 



 Mathematik, Physik, Chemie:

 In diesen Naturwissenschaften besteht keine Gefahr einer
 Rückkopplung, da diese Wissenschaften ihren jeweiligen
 Gegenstand nicht ändern, bzw. nur in vernachlässigbarer Form
 und deshalb von diesen Änderungen nicht beeinflußt werden.
 Auch wenn die Natur des menschlichen Biotops durch unsere
 Volkswirtschaft unter Nutzung naturwissenschaftlicher
 Erkenntisse verändert wird, bleiben dennoch die Wissenschaften
 Mathematik, Physik, Chemie unverändert abgesehen von 
 Weiterentwicklungen von Theorien.
                                                   (EP, 20080621) 



 Staat:

 Er darf nicht ideologisch auf seine Strukur, die Verfassung
 zurückwirken. Das läßt die Verfassung entarten.
 Das ist die Erscheinung die Montesquieu meint, wenn er vom
 Verlust der Freiheit der Verfassung spricht.
 Verfassungsaufbau und Verfassungsänderungen müssen für eine
 Nation existenzsichernd, effizienzsteigernd, Überfluß mehrend
 und luxxustreibend wirken, wobei diese Dinge in der Reihenfolge
 ihrer Priorität genannt sind.

 Er darf nicht ideologisch auf seine Menschen einwirken.
 Auch hier gelten die gleichen Maßstäbe mit den gleichen
 Prioritäten wie bei der Verfassung. Erziehung hat immer in
 Richtung Existenzsicherung der Nation, Effizienzsteigerung des
 Lebensprozesses der Nation, Förderung ihrer Überflußproduktion,
 und Bereitstellung der Luxusgenerierung zu erfolgen. Alles
 andere ist Ideologie, Religion oder sonstiges Unbrauchbares für
 eine Wachstumszivilisation. Bekannter Rückkopplungsschmutz:
 Emanzipation, Gender Mainstreaming, Feminismus, Homo-Dasein als
 der Zivilisation höchste Errungenschaft, Kampf gegen Rechts,
 Neoliberalismus, ..... 
                                                   (EP, 20080624) 



 Emanzipation, Gleichberechtigung :

 Eine Bewegung, die sich die Emanzipation zum Ziel gesetzt hat,
 stört den natürlichen Anpassungsprozess einer Zivilisation an
 sich ändernde oder neue zivilisatorische, emanzipatorische
 Zusammenhänge.
 Eine solche Bewegung belastet diesen natürlichen Anpassungsprozess
 in Sachen Emanzipation mit Willkür-, Ideologie- und
 Fundamentalismus-Müll selbsternannter Emanzipationsstreber.
 Das ist keine Ablehnung eines natürlichen und wohlabgestimmten
 Prozesses zur Emanzipation oder von Zusammenhängen, wo immer
 das eine Rolle spielt.
 Widerlich und widernatürlich ist einzig und allein der
 Rückkopplungsprozess, bei dem eine Erkenntnis über menschliche
 Zusammenhänge zu einer systematischen Veränderung in Richtung
 dieser Erkenntnisse angestrebt und praktiziert wird von einer 
 Emanzipationsbewegung. 
 Die Emanzipation braucht die Emanzipationsbewegung nicht. 
 Sie findet jederzeit und allerorten statt, ganz nach Notwendigkeit. 
 Aber die Emanzipationsbeweger brauchen die Emanzipation für ihr
 Selbstwertgefühl, als Droge.
 Das macht die Emanzipationsrückkopplung und andere Rückkopplungen
 dieser Art so gefährlich.
 Es ist so wie eine Bewegung, die sich dem Knoblauchessen
 verschrieben hat, und diese Lebensweise ihren Mitmenschen
 als besonders gesund aufdrängen will.

 Dieser Rückkopplungs-Zusammenhang tritt und trat auch auf bei
 Feminismus, Hexenverfolgung, Gender Mainstreaming, Inquisition,
 Homopräferenz, "Kampf gegen Rechts", Gleichbehandlung, Multikulti,
 und all den Dingen, die menschliches Verhalten und menschliche
 Beziehungen zur Angelegenheit von Interessensverfolgung, egal
 welcher Art, machen und so die natürlichen menschlichen
 Zusammenhänge und Anpassungsprozesse mit unangemessener,
 wichtigtuerischer oder abzockender Einflußnahme stören und/oder
 ihnen schaden.
                                                   (EP, 20080625)



 One World, Weltherrschaft, Weltregierung :

 Die ganze Welt eine Nation.
 Dies ist unvermeidlich ein rückgekoppeltes System.
 Eine Steuerung wie bei einer Menge von Nationen durch die
 anderen Nationen existiert nicht mehr. Kein Messen von
 Praktibilität des Systems ist mehr möglich. Nichts erfährt eine
 Mäßigung durch die anderen Nationen. Jeder Regierungsfehler
 schlägt mit voller Kraft auf die gesamte Menschheit durch.
 Jede Regierungsidiotie.
 Jedes Regierungskorruptheit.
 Jeder Regierungswahnsinn.
 Und wenn sich dann noch das Mächtige mit dem "Guten" paart,
 dann hat man das Katastrofensystem in höchster Vollendung.
 Dann hat man in höchster Selbstgefälligkeit Inquisition,
 Diktatur, Faschismus, Willkür in Reinstform ohne Ausweich-,
 Flucht- oder Asylmöglichkeit.
 Dann hat man die Perversion pur.
 Bei höchster Betroffenheit eines jeden Einzelnen.
 Dann Gnade uns allen Gott.
 Und einen Vorgeschmack darauf bekommen jetzt die Europäer mit
 dem europäischen Verfassungsvertrag = Vertrag von Lissabon.
 Hier führen völlig durchgeknallte Politidioten, -Verbrecher und
 -Wahnsinnige völlig enthemmt, borniert und ungebremst eine
 Rätediktatur ein, die jeglichen demokratischen Anspruches spottet,
 und die in dieser Form bereits als Sowjetsystem vor 20 Jahren
 im Ostblock gescheitert war und untergegangen ist, und welche
 wegen ihrer systemimmanenten Fehler scheitern muß und nur
 scheitern kann.
 Man scheißt auf den Willen der europäischen Völker
 Und man scheißt mit diesem Geist auf die Menschheit in ihrer
 Gesamtheit. 
 Da zeigt sich das "Gute" in seiner ganzen Bösartigkeit.

 Und ab dem 11.03.2011 haben wir Fukushima zur illustration 
 globaler Beglückkungskonzepte mit ihrem Hit hochgefährlicher 
 tödlicher Bedrohung der gesamten Menschheit durch nachhaltige 
 radioaktive Verseuchung des menschlichen Biotops.
                                                   (EP, 20080621) 




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                  Rückkopplung, Folgerung Staat
-------------------------------+---------------------------------

 Der Staat ist das Kapital einer Nation, das zum Wohle des
 Volkes und seiner Menschen
 1. seine Existenz sichert mit allem enthaltenen in Geld meßbaren
    und nicht-meßbaren Kapitals gegenüber allen Widrigkeiten
    des Biotops einer Nation, z. B. des Auslands; ein wichtiges
    vielleicht sogar das wichtigste Mittel der Existenzsicherung
    ist Wachstum,
 2. seine Effizienz steigert, damit seine Existenz leichter
    gesichert werden kann; eines der wichtigsten Mittel dazu
    im Innern einer Nation ist die Verhinderung von
    Nullsummenspielen zwischen den Teilen einer Nation;
 3. seinen Überfluß mehrt, damit ein Maß für die
    Effizienzsteigerung existiert,
 4. seine Genüsse fördert, damit der Anreiz zur
    Überflußbereitstellung nicht abnimmt.

 Diese Dinge kann der Staat in unseren Massengesellschaften nur
 bereitstellen, wenn er demokratisch organisiert ist und das
 auch bleibt. Dazu müssen die mächtigsten Institutionen sowohl
 einzeln als auch gemeinsam daran gehindert werden, alle Macht
 an sich zu reißen, und in Folge davon zu entarten.
 Deshalb wird die vom Volk gewährte Machtfülle der Legislative
 durch machtvolle Gegenmächte gemindert, durch Exekutive und
 Rechtsprechung, d. i. die (Drei)-Teilung der Gewalten.
 Der gefährlichste Schwachpunkt unserer deutschen Demokratie
 liegt darin, daß es der Legislative erlaubt ist, in eigener
 Angelegenheit zu entscheiden.
 In dieser Konstruktion liegt Rückkopplung vor mit der ihr
 innewohnenden Gefahr eines unzuträglichen Machtzuwachses der
 Legislative und der damit einhergehenden Zerstörung der
 demokratischen Verfassung. Dies geschieht nicht unbedingt
 schnell, aber mit Sicherheit schleichend. Aber auch für schnelle
 Entwicklungen unserer Lebensumwelt, wie z. B. Energieprobleme
 und Massenverarmung, US-"Kampf gegen den Terror" (20060327) ist
 über dieses Einfallstor alles auch schnell möglich.
 Die Auflösung der Herrschaft des deutschen Volkes über seine
 Nation kann aber auch schnell erfolgen, wie man jetzt an den
 kriminellen Machenschaften im Zusammenhang mit dem Vertrag von 
 Lissabon, dem EU-Verfassungsvertrag, sieht. 

 Alle Angelegenheiten der Legislative müssen in der Verfassung
 verankert werden, damit die Verfassung nicht entarten kann,
 damit die Legislative die Verfassung nicht zerstören kann.
 Das gilt insbesondere für Beginn der Legislaturperiode, ihr
 Ende, ihre Dauer, für die Einkommen der Abgeordneten und ihre
 Rechtstellung in der Gesellschaft, für ihre evtl. verbliebenen
 Entscheidungen in eigener Sache.

 Wenn die Legislative über die Dauer der Legislaturperiode
 selbst entscheiden dürfte, würde sie nach und nach aus
 "Zweckmäßigkeitsgründen" auf lebenslänglich und Vererblichkeit
 ausgeweitet werden.
 Mit einer solchen Ausdehnung erhielte sie den Charakter von
 erblichem Adel mit ganz anderen Interessen als dem Wohl des
 Volkes.
 Bundestagspräsident Dr. Lammert fordert Ende 2005
 aus derartigen Gründen z. B. die Ausdehnung auf fünf Jahre.

 Dürfte die Legislative beliebig über das Ende einer
 Legislaturperiode entscheiden, würden parlamentarische
 Patt-Situationen statt durch Diskussionen durch Neuwahlen
 gelöst werden. Zudem könnte bei einer starken Unterwanderung
 von Legislative und Parteien durch ausländische Interessen
 die Auflösung des Parlamentes zur Entfernung mißliebiger
 z. B. nationaler Köpfe aus dem Parlament mißbraucht werden.

 Dürfte das Parlament über den Beginn der nächsten
 Legislaturperiode entscheiden oder überhaupt über den
 Zusammentritt wäre die Abschaffung des Parlaments ggf.
 nicht zu verhindern.

 In diesen Zusammenhängen ist meine Phantasie jedoch sehr
 begrenzt. Die Realität übertrifft meine Vorstellungen mit
 Sicherheit bei Weitem. Es wäre ein interessantes
 geschichtliches und auch systemtheoretisches Forschungsfeld.
 Der Staatsstreich zur Beendigung der Herrschaft des deutschen
 Volkes über seine Nation und seine Verfassung mit Hilfe des
 Vertrages von Lissabon, dem EU-Verfassungsvertrag, war
 vor wenigen Jahren noch nicht erkennbar oder vorhersehbar. 

 Wichtig ist, daß die Legislative aufgrund ihre Macht niemals
 in eigener Sache entscheiden darf, weil es ein rückgekoppelter
 Prozess ist. Und diese entarten in natürlicher Weise.

 Dies gilt insbesondere für ihr Einkommen als auch über
 Gesetze, die die Legislative betreffen. Ihr Einkommen muß
 in der Verfassung festgelegt werden und muß im Detail per
 Volksentscheid abgesegnet werden.
 In der Verfassung könnten also z. B. das Einkommen der
 Legislative auf 0,003 Prozent aller gewerblich Tätigen
 festgeschrieben werden mit einer Schwankungsbreite zwischen
 50 und 200 %, die dann jährlich per Volksentscheid endgültig
 festgelegt würden. Eine solche Regelung könnte man auch für
 alle anderen Staatsbediensteten festlegen.
 Damit wären die Einkommen der Abgeordneten mit den Einkommen
 der gewerblich Tätigen fest verbunden und ihr Streben nach
 höheren Einkommen wäre nur über ein Wachstum der Einkommen der
 gewerblich Tätigen möglich. Niedergangspolitik würde auch bei
 der Legislative zu Einkommensverlusten führen. Die Legislative
 wäre von eigenen Unsinnseintscheidungen voll betroffen.
 Sie stünde insofern in voller Verantwortung.

 Gegenstand der Staatskunst ist also die Vermeidung schädlicher
 Rückkopplung, Gegenkopplung oder unkalkulierbaren Schwingens
 des Staatssystems.




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               Rückkopplung, Folgerung Gen-Technik
-------------------------------+---------------------------------

 Die "Verbesserung" des Menschen durch Gen-Manipulation
 ist ein informatorisch rückgekoppelter Prozess.
 Wir bewerten uns selbst und verändern uns dann in
 Richtung einer "besseren" Bewertung. Wir benutzen also
 Informationen von uns selbst, um die Informationen von uns
 selbst mit Hilfe der Gen-Technik zu verändern.
 Der Normalfall der menschlichen Entwicklung ist jedoch
 die Veränderung allein durch Umweltbedingungen bzw.
 Umweltinformationen.

 Gentechnik angewendet auf die "Verbesserung" des Menschen
 generiert also das Chaos in seinen Genen, und auf lange
 Sicht droht die Zerstörung bzw. Vernichtung der Menschheit.

 Da offensichtlich alle Gene aller Lebewesen sich austauschen,
 wenn auch manchmal über sehr viele Zwischenstufen, tauschen
 sich die Gene des Menschen auch mit denen genmanipulierter
 Tomaten oder genmanipuliertem Mais und was immer sonst noch aus.
 Also auch hier Rückkopplung mit der ihr innewohnenden,
 durch menschlichen Verstand nicht beherrschbaren Instabilität.




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     Rückkopplung, Forschungsbedarf: Formen der Betrachtung
--------------------------------+--------------------------------

 Rückkopplung liegt vor, wenn
 1. vom System Abgegebenes von ihm wieder aufgenommen wird;
 2. Inneres und Äußeres eines Systems etwas Gemeinsames
    besitzen;
    dieser Fall wurde aber durch obige Definition ausgeschlossen;
 3. ein Teil des Randes des Systems sowohl zum Inneren als
    auch zum Äußeren gehört.
 Die Fälle 2. und 3. sind genauer zu überlegen und in den
 richtigen Zusammenhang mit der System-Definition zu bringen,
 ein Forschungsfeld. 

                         _______________




(Anfang Rückkopplung)




*****************************************************************
                       Sozialdemokratie                          
*******************************+*********************************


 20100619, 20100613 veröfftl., 20100426; 


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                           Definition                            
--------------------------------+--------------------------------

 Sozialdemokratie bezeichnet dasselbe wie Demokratie.



 Das Soziale ist eine natürliche Begleiterscheinung der
 Demokratie, Volksherrschaft. Das tautologische "Sozial" im
 Begriff Sozialdemokratie dient insofern allein erfolgreicherer
 parteipolitischer Vermarktung.



 Die SPD-Regierungen von 1998 und 2002 waren jedoch nichts 
 anderes, als Zersetzungs- und Sabotageaktionen zu Auflösung
 der Volksherrschaft durch Zerstörung des Sozialen : Agenda 2010, 
 Hartz-IV, ... und Auslieferung des nationalen Kapitals an 
 internationale Finanz-Piranas, -Hyänen und -Geier. Es wurden 
 die Voraussetzungen zur Plünderung und Abtransport deutschen 
 Kapitals geschaffen. Münteferings verharmlosender Begriff 
 "Heuschrecken" und der damit ausgelöste Mediensturm diente nur
 zur Ablenkung von seiner und seiner Komplizen Täterschaft.

 Putsch.

 Putsch gegen die Demokratie.
 Putsch gegen den Staat.
 Putsch gegen die SPD und ihre Werte.



Anfang Thema Sozialdemokratie                                    



*****************************************************************
                           Spekulation                           
********************************+********************************



 EP, 03.12.2010, 02.08.2010, 09.06.2010, 17.08.2009, 06.01.2009, 
     23.12.2008, 29.10.2008, 02.10.2008, 19.08.2008, 31.07.2008,
     01.07.2008, 30.06.2008 (veröfftl.), 29,06.2008, 03.06.2008; 


 Die folgenden Überlegungen sind erforderlich, um zu verstehen,
 was bei den gigantischen heutigen Spekulationen Wesentliches
 geschieht und was für ihre Verlierer und Gewinner, eine
 Volkswirtschaft oder die Weltwirtschaft daraus folgt.

                         _______________


 Bei einer Spekulationsblase geht kein Geld verloren!
 Auch wenn es Verlierer gibt bei einer Spekulation.
 Den verlorenen Beträgen stehen immer gleich hohe gewonnene
 Beträge gegenüber.

 Auch alles in einen einzelnen Handel einfließendes Geld kommt
 aus der Spekulation wieder heraus. Die Geldbeträge wechseln nur
 ihren Besitzer. Und das Geldvolumen vor der Spekulationsblase
 ist genauso hoch wie danach. Jedenfalls ändert die
 Spekulationsblase zu keiner Zeit das weltweit vorhandene
 Geldvolumen egal wie dramatisch sie verläuft. Das Geldvolumen
 kann nur durch die Wertschöpfung des Kapitals oder, temporär,
 durch Kreditschöpfung geändert werden.

 Aber es gibt Gewinner und Verlierer bei der Spekulation
 durch die Änderung des Wertes eines Produktes zwischen Kauf
 und Verkauf. Insofern ist die Spekulation ein Umverteilungvorgang.
 Und wenn die Spekulation gesteuert werden kann, dann können
 auch die Gewinne gezielt zugeteilt werden.

 Die folgende Skizze einer Spekulationsblase verdeutlicht diesen
 Zusammenhang: 

Def_Geld_Skizze_01.gif

 Man erkennt genau 10 unterscheidbare Fälle des Wertpapierbesitzes
 und seine Folgen. Gewinn und Verlust bei der Spekulation beziehen
 sich dabei auf den hypothetischen, normalen Verlauf des Kurses des
 Produktes.

 +----------------------------------------------------------------------+
 | Fall | Kaufzeitpunkt | Verkaufszeitpunkt |      Ergebnis = G/V =     |
 |      |      = K      |        = V        | Verkaufspreis - Kaufpreis |
 +----------------------------------------------------------------------+

 01.          K < A          V < A            G/V = 0                    
 02.          K < A     A <= V < M            G/V > 0, sicherer Gewinn   
 03.          K < A     M <= V < Z            G/V > 0, sicherer Gewinn   
 04.          K < A     Z <= V                G/V = 0                    
 05.     A <= K < M     A <= V < M            G/V > 0, sicherer Gewinn   
 06.     A <= K < M     M <= V < Z            G/V = ?, Alles möglich     
 07.     A <= K < M     Z <= V                G/V < 0, sicherer Verlust  
 08.     M <= K < Z     M <= V < Z            G/V < 0, sicherer Verlust  
 09.     M <= K < Z     Z <= V                G/V < 0, sicherer Verlust  
 10.     Z <= K         Z <= V                G/V = 0                    

 ---------------------------------------------------------------+--------

 Bei dieser Betrachtung wird nur der spekulative Gewinn gegenüber
 dem hypothetischen, natürlichen Kursverlauf berücksichtigt. Die
 Wertsteigerungen aus dem hypothetischen, natürlichen Kursverlauf
 bleiben unberücksichtigt. 

 Man sieht, daß während der Blase zwischen A und Z über Lang
 jedem Gewinn eines Verkäufers ein entsprechender Verlust des
 dazugehörenden Käufers gegenübersteht. Sollte der Käufer
 rechtzeitig mit Gewinn weiterverkaufen, dann gilt diese Aussage
 für die akkumulierten Gewinne.
 Die Summe der Beträge aller Gewinne während der Blase ist also
 gleich der Summe der Beträge aller Verluste.


 Diejenigen, die die Spekulationsblase beherrschen und steuern,
 werden also vor der Blasenbildung kaufen und machen während der
 Blase zu jedem Verkaufszeitpunkt Gewinn. Die Dummen bei der
 Spekultionsblase sind die "Spieler"-Spekulanten, die nach Beginn
 der Blassenbildung, d. i. der Zeitpunkt A, kaufen und entweder mit
 Verlust verkaufen müssen oder bei Behalt zu teuer eingekauft haben.
                                                  (EP, 29.06.2008)

                         _______________


 Bei den Käufen und Verkäufen an sich entstehen keine
 Verluste oder Gewinne.
 Da werden nur gleiche Werte getauscht:
 Geldwert gegen Produktwert.
 Der Geldbetrag wechselt den Besitzer. Gleiches gilt für den
 Produktwert.
 Gewinne und Verluste entstehen nur während des Besitzes eines
 Produktes.
 Vom Beginn bis zum Ende des Besitzes, vom Kauf bis zum Verkauf,
 gibt es drei Ergebnisse:
 Entweder der Produktwert hat zugenommen
 oder er ist gleich geblieben
 oder er ist gesunken.
 Dementsprechend ist der Besitzer entweder Gewinner,
 wertneutraler Halter oder Verlierer der Spekulation.
 Die Gewinner bzw. Herren der Spekulation besitzen die Produkte
 vor der Blasenbildung. Mit der Aufblähung der Blase verkaufen
 sie ihre Produkte und gehören damit zu den Gewinnern. Verlierer
 der Spekulation sind die Käufer der Produkte, die während der
 Blase gekauft haben und zu einem niedrigeren Preis verkaufen
 müssen oder nach der Blase noch die Produkte besitzen.


 Blasenbildung:

 Die Spekulation wird heute hauptsächlich von gut mit Geld
 ausgestatteten Vermögensverwaltungen betrieben.
 Dem Spekulanten ist wichtig, möglichst billig zu kaufen
 und möglichst teuer zu verkaufen. Dazu wird in einer Kaufphase
 ein Unternehmen schlecht geredet, und, wenn die Spekulanten
 im Boot sitzen, grenzenlos hochgelobt. In dieser Wachstumsphase
 des Papierwertes verkaufen die Spekulanten ihre
 Papiere und wenn sie alle ihre Papiere verkauft haben, enden
 die Lobhudeleien und beginnen die schlechten Nachrichten von
 neuem bis das Papier billig genug ist für den Wiedereinstieg
 der Spekulanten.
 Beim Maximum vor dem Zusammenbruch des Kurses sind die Papiere
 im Besitz unerfahrener (Klein)spekulanten.
 Beim Minimum des Kurses sind die Papiere im Besitz der
 Großspekulanten, den Beherrschern der Spekulation.


 Sowohl die Gewinner als auch die Verlierer einer Spekulation
 gehören also im Wesentlichen zur Spezies der Spekulanten.
 Leidtragende einer Spekulation sind evtl. Besitzer von
 Wertpapieren, die damit ihre Rente ansparen wollen, und ihr
 Wertpapier zu einem ungünstigen Zeitpunkt, z. B. während der
 Blase, zu teuer erworben haben.
 Jedem, der also seine Rentenversicherung über Wertpapiere
 beabsichtigt, sei also dringendst empfohlen, auf das Verhältnis
 von Kurs und Gewinn zu achten. Wichtig ist, daß hier dauerhaft
 eine vernünftige Rendite vorlag und vorliegt.


 Kritisch ist die Spekulation mit lebensnotwendigen Konsumgütern
 wie Nahrungsmittel, Erdöl, Rohstoffe. Das ist dann der Fall,
 wenn einem Zuviel an Geld auf der Spekulationsseite ein Zuwenig
 an Geld auf der Konsumentenseite gegenübersteht. Dies ist
 besonders ausgeprägt in Zivilisationen mit großen
 Einkommensunterschieden. Das was den Einen zum Leben fehlt,
 benutzen die Anderen zum Spekulieren und verschärfen dadurch
 zusätzlich die Situation der ersteren. 


 Alles Geld das die Spekulanten für den Kauf von Wertpapieren
 verwenden, ist natürlich den Investitionen entzogen.
 Auch wenn kein Geld verloren geht, so ist am Ende eines
 Wirtschaftsjahres doch der Investitionsanteil im Verhältnis
 zum Spekulationsanteil gemindert.
 Die Wertsteigerungen und die Wertverluste aufgrund 
 der Spekulation sind volkswirtschaftlich nichts weiter als
 heiße Luft, die aber dennoch die Infrastruktur belasten.
 Der wahre Wert von Kapital kommt aus seiner Leistungsfähigkeit,
 seiner Produktivkraft.
 Er bemißt sich daran, wieviel Werte ein Mensch in einer
 Zeiteinheit unter Verwendung dieses Kapitals schaffen kann.
 Und alle Überhöhung und Untertreibung nähert sich wieder
 diesem wahren Wert des Produktes an, auch wenn dieser nie
 exakt bestimmt werden kann.


 Jeder Handel eines Produktes hat einen Käufer und einen Verkäufer.
 Der Käufer läßt genauso viel Geld in den Handel einfließen,
 wie der Verkäufer aus dem Handel abzieht.
 Für den Wertpapierhandel bedeutet das, daß bei jeder Transaktion
 genau so viel Geld in ein Wertpapiersystem einfließt wie abfließt.
 Das Geldvolumen der Weltwirtschaft bleibt von daher unverändert.
 Bei Wertverfall verringert sich die Umlaufgeschwindigkeit des
 Geldes, bei Wertzuwachs erhöht sie sich.

 Der Preis eines jeden einzelnen Handels, Transaktion, eines
 Produktes definiert den Preis aller dieser Produkte neu.
 Im Wertpapierhandel verwendet man dazu den amtlich festgestellten
 Preis, der aus dem Durchschnittspreis der Transaktionen eines
 Tages errechnet wird.
 Der Preis eines einzelnen Wertpapiers kann also den Preis
 von Millionen gleichen Wertpapieren neudefinieren.
 Damit können kleinste Umsätze gigantische Vermögen verändern,
 manipulieren. Der Wert wird aber erst dann real, wenn er durch
 den Verkauf des Wertpapiers zu Geld gemacht wurde.

 Andererseits ist es nicht ungewöhnlich, daß das
 Spekulationsvolumen eines Jahres den Gesamtwert des
 dazugehörenden Produktes um ein Vielfaches übersteigt.


 Warum platzen Spekulationsblasen?
 Es kommen zwei Dinge zusammen: 
 1. Drang oder Zwang zu verkaufen und
 2. Unvermögen oder Unlust zu kaufen.
 Diese Zwänge entstehen vor Allem dadurch, daß mit geliehenem 
 Geld spekuliert wird. Billiges Geld läßt die Akteure das 
 Spekulationsgut vermehrt kaufen, teures Geld hindert sie am
 Kaufen bzw. veranlaßt sie zu verkaufen. Billiges Geld treibt
 die Blasenbildung teures Geld läßt sie Platzen. Das Auf und Ab
 des Zinses wirkt also wie eine Pumpe, die die Blase aufbläht bzw.
 zusammenfallen läßt, und damit die Umverteilung des Geldbesitzes
 treibt. Und so folgt heutzutage eine Blase nach der anderen.
 Die Herren der Blasen sind die Herren der FED, USA, und der ihr
 nahestehenden Banken. Ein überaus aufschlußreicher Artikel
 dazu findet sich unter 
 22.01.2008; F. William Engdahl,
 Der finanzielle Tsunami, Teil III: Greenspans grosse Strategie;
http://info.kopp-verlag.de/news/der-finanzielle-tsunami-teil-iii-greenspans-grosse-strategie.html; 

 Werden die Zinsen plötzlich(!) billig oder teuer, dann hat
 man die gleiche Erscheinung wie die Sprungantwort bei einem
 Regelkreis und die Blasenbildung entspricht dem stabilen
 Schwingfall (Stöcker, Taschenbuch der Regelungstechnik,
 normierte Sprungantwortfunktionen).


 Die plötzliche Verbilligung des Geldes bewirkt das Blähen der
 Blase.
 Die plötzliche Verteuerung des Geldes bewirkt das Platzen der
 Blase.
 In beiden Fällen läßt sich auf das Verhalten der Preise spekulieren,
 im ersten auf den Preisanstieg, im zweiten auf den Preisverfall.
 Und die Kunst der Herren der Spekulation besteht darin, die
 Zinsbewegungen als Sachzwang erscheinen zu lassen. In der 
 Virtuosität der Handhabung dieser Dinge sind uns die Herren der
 FED vermutlich Jahre voraus. Schützen können wir uns vor deren
 Machenschaften nur durch Regeln in unserem eigenen
 Herrschaftsbereich, die den Sachzusammenhängen gerecht werden,
 und in die wir uns von niemandem reinreden lassen. Für
 nichtamerikanische Geldverwalter ist Systemsimulation ein
 unabdingbares Werkzeug zur Beurteilung von Spekulationsblasen.
 Das gleiche gilt für die Mitglieder von Regierung. Parlamenten
 und Wirtschaft. Da aber hat man es durchweg mit entschlossener
 Untätigkeit zu tun zum Schaden des Deutschen Volkes.
 Die jetzige (02.10.2008) Verbilligung des US-Dollars ist
 offensichtlich der Auftakt für die nächst Blase, was immer das
 sein mag, was zum Blähen ausgeguckt wurde. Auf jeden Fall sind
 es die Nicht-Dollar-Währungen, die sich gegenüber dem Dollar
 verteuern, weil der Dollar im Wert fällt. Besitz von nicht
 Dollar-Werten erlaubt, Dollars günstig zu erwerben, und bei der
 Nächsten Zinserhöhung des Dollars kann man diese Werte durch den
 steigenden Dollar-Wert wieder günstig zurückkaufen.
 Eine Geldmaschine erster Güte.


 Wenn man sicher zu den Gewinnern einer Spekulation gehören
 will, muß man entweder die Spekulation beherrschen oder die
 Börse. Im ersten Fall gewinnt man aus den Kurssteigerungen
 und/oder Kursstürzen. Im zweiten Fall gewinnt man aus den
 Börsenprovisionen, die der Börsenhandelsumsatz generiert.


 Auch wenn bei einer Spekulation gigantische Beträge
 "vernichtet" werden, so ist das nur bei den Verlierern der
 Spekulation der Fall. (Exakt der gleiche Betrag, der
 vernichtet wird, wird bei den Gewinnern der Spekulation
 geschaffen.)
 Wer also die Blasenbildung bei der Spekulation beherrscht,
 kann damit hervorragend Geld zu seinen Vorteil umverteilen.


 Die US-Immobilien-Hypothekenblase hat gigantische Summen
 aus aller Welt irreversibel in die USA gespült. Irreversibel
 wegen des Werteverfalls der Immobilien, der Fluchtmöglichkeit
 der Schuldner und der chaotischen Besicherung der Wertpapiere.
 Dabei spielt es keine Rolle, daß dabei einige amerikanische
 Banken insolvent wurden. Ihr Kapital bleibt ja im Land, wenn
 auch mit anderen Besitzverhältnissen.
 Diese Blase ist aber insofern untypisch, als es primär keine
 Spekulanten gibt, die ihre Gewinne aus den Wertsteigerungen
 bezogen, wenn man die Immobilienerwerber nicht als
 Spekulanten ansieht.
 Die Gewinner waren einerseits die USA gegenüber der
 Welt durch den gigantischen Kapitalzufluß aus dem Ausland,
 und andererseits diejenigen, die Provisionen aus völlig
 enthemmter Hypothekenvermittlung, der Verbriefung der Hypotheken
 in handelbare Wertpapiere, dem Rating dieser Verbriefungen,
 der Verteilung dieser Wertpapiere auf neue Wertpapiere und
 dem Verkauf all dieser Papiere erhielten.
 Die Verlierer waren die Käufer dieser Papiere: Banken, Fonds,
 Lebensversicherungen weltweit, die mit hohen Zinsen zum Kauf
 dieser Papiere verlockt wurden und jetzt nach dem Platzen der
 Blase auf Papieren vom Wert Null sitzen.


 Die jetzige (09.06.2008) Ölpreisentwicklung scheint ebenfalls
 auf Spekulation zurückzuführen zu sein. Bei den USA besteht kein
 Interesse, eine diesbezügliche Spekulation durch gesetzliche
 Regelungen zu beenden, Profitieren doch gerade die USA von
 einem hohen Ölpreis durch ihre Ölhandelsgesellschaften und Börsen.
 Also auch hier ist der Zweck der Spekulation nicht der Zufall,
 sondern konsequente US-Volkswirtschaft zum Wohle des
 amerikanischen Volkes oder eines Teiles von ihm.
 Die anderen Akteure dieser Öl-Spekulation sind nur die Ochsen,
 die das ganze ziehen: Spieler, Dummköpfe, Verbrecher, die ihnen
 anvertrautes Vermögen aufs Spiel setzen und die Öl-Verbraucher,
 die diesen Machenschaften augeliefert sind ....




 Leerverkäufe

 Bei normalen Leerverkäufen leiht sich der Anleger Aktien und
 verkauft sie. Wenn die Papiere gefallen sind, kauft er die
 Papiere wieder, gibt sie seinen Verleiher zurück und nimmt
 die Differenz als Gewinn mit.

 Bei ungedeckten Leerverkäufen erfolgen die Verkaufsaufträge ohne
 Deckung durch tatsächliche Papiere. Dieses erlaubt, ohne Deckung,
 grenzenlos Verkaufsaufträge zu geben, um den Kurs eines Papiers
 zu drücken. Das ist die Erlaubnis des Handels mit Papieren, die
 gar nicht existieren. Dies erlaubt Wertpapierkurse in beliebiger
 Weise zu manipulieren. Dieser Stuß ist eine Form von Betrugs-
 Kriminalität, die seltsamerweise von der US-Börsenaufsicht SEC
 zugelassen ist. So etwas hat den Charakter von Wechselreiterei,
 eine Straftat, die im Strafmaß nahe bei Geldfälschung liegt.
 Ja, eigentlich ist es eine Tat, wie Geldfälschung.
                                                   (EP, 20080731)


 Die Spekulation um der Geldvermehrung Willen ist ein reiner
 Umverteilungsprozess, der weder Konsum- noch Kapitalgüter schafft.
 Sie ist ein reines Nullsummenspiel bei dem der Gewinn der Einen
 die Verluste der Anderen sind, bei dem aber dennoch die
 Infrastruktur genutzt und belastet wird. Sie gehört verboten, wo
 das möglich ist und maximal behindert falls ein Verbot
 volkswirtschaftlich schädlich ist. Sie hat sich am Wohle des
 Volkes zu orientieren. Es sei dazu angemerkt, daß es ja eine sehr
 sinnvolle Spekulation geben kann, wenn z. B. ein Unternehmen
 seine Import- oder Exportpreise in anderen Währungen vor
 Kursschwankungen schützen muß, um Verluste zu vermeiden oder 
 zu mindern.
                                                   (EP, 20080819)


 Die größte Spekulationsblase aller Zeiten war und ist der Dollar.
 Jeder hat geglaubt, seine Kreditbelastbarkeit würde unendlich
 weiterwachsen und durch die amerikanische Regierung abgesichert.
 Niemand hielt es für möglich, daß die US-Regierung nach einer
 gigantischen Verschuldung beim Ausland den Dollar einfach den
 Bach runtergehen läßt, um auf diese Weise den unerfüllbaren Zins-
 und Rückzahlungsverpflichtungen zu entkommen. Ja, kaum jemand
 hält es heute für möglich, daß dies von Anfang an der dieser
 abartigen Verschuldung zugrundeliegende Plan gewesen sein
 könnte.

 Die Verlierer dieser Blase sind die Sparer der Welt, deren
 Banken in den Abgrund gerissen werden, weil sie das Geld ihrer
 Kunden statt für Investitionen im eigenen Land für Konsumkredite
 in den USA zur Verfügung gestellt haben, und davon nun durch
 Konsumenten- und Bankpleiten und Dollarverfall nichts mehr
 zurückerhalten. 
 Gewinner sind alle Dollarschuldner.
                                                   (EP, 20081223)


Die Spekulation gegen den Euro sagt nichts über den wahren 
Zustand des Euro aus. Sie besagt nur wieviel Geld den 
professionellen Spekulanten zur Verfügung steht, um den Euro 
durch Leerverkäufe risikolos nach unten prügeln zu können. Ist 
er hinreichend gedrückt, kaufen sie wieder und dann werden 
diejenigen geplündert, die besinnungslos und panisch aus dem 
Euro flüchteten und ihn bei seinem Anstieg teuer wieder 
zurückkaufen müssen.
Vielleicht haben die Führungsspekulanten auch nur vor Anheizen 
der Gerüchteküche all ihre Euro-Bestände verkauft und kaufen sie 
bei hinreichendem Verfall des Euro-Kurses wieder zurück.
                                                 (EP, 09.06.2010)



                         _______________


 Bei einer Spekulation gibt es für die Herren der Spekulation
 verschiedene Möglichkeiten, von der Spekulation zu profitieren:
 1.) Durch den Preis des Produktes: Dies geschieht durch
 rechtzeitigen Kauf und Verkauf des Produktes durch den
 Spekulanten. Beispiel Aktien-Hausse.
 2.) Durch Kauf- und Verkaufsprovisionen an den Märkten. Die
 Besitzer von Börsen haben deshalb ein natürliches Interesse an
 vielfältiger Spekulation und Blasenbildung. Sie sind sowohl
 beim Steigen als auch beim Fallen der Kurse mit Umsatzprovisionen
 beteiligt.
 3.) Provisionen bei der Kreditvergabe, zur Spekulation. Dies war
 eine der treibenden Kräfte bei der Hypotheken-Kreditvergabe ohne
 hinreichende Bonität der Kreditnehmer.
 4.) Provisionen bei der Kreditbewertung durch Rating-Agenturen.
 Deren Umsätze waren proportional zum bewerteten Kredit-Volumen.
 5.) Provisionen bei der Umwandlung der Kredite in Wertpapiere,
 die in alle Welt verkauft wurden.
                                                 (EP, 06.01.2009)
 Aus diesem Grund ist das Anheizen einer Spekulation wie die
 Veranstaltung verbotenen Glückspiels zu behandeln.
                                                 (EP, 17.08.2009)

                         _______________


Der Unterschied zwischen einem Volkswirtschaftler und einem 
Spekulanten : 
Der Volkswirtschaftler sorgt für die Mehrung des Kapitals.
Der Spekulant sorgt für Umverteilung des Kapitalbesitzes mit 
Hilfe von Blasenbildung.
                                                 (EP, 02.08.2010)


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                         Börsenweisheiten                        
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 Hier noch einige Börsenweisheiten, die mit den bisherigen
 Ausführungen nicht mehr nur zynisch, sarkastisch oder einfach
 nur witzig wirken, sondern sich teilweise tatsächlich als
 fundamentale Handlungsmaximen erweisen, die helfen, beim Erwerb
 von Wertpapieren nicht über den Löffel balbiert zu werden.

                         _______________


 Wenn die Börse auf gute Nachrichten nicht mehr reagiert,
 herausgehen und
 wenn schlechte Nachrichten keine Wirkung mehr haben,
 hereingehen."
 André Kostolany

 "Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen
 Friseur fragen, ob er einen neuen  Haarschnitt empfiehlt."
 Warren Buffett

 "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch
 nicht, wenn sie steigen."
 André Kostolany

 "Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie
 die Papiere nicht mehr an. Nach vielen  Jahren werden Sie
 sehen: Sie sind reich."
 André Kostolany

 "Die Börse ist ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den
 Keller zu fahren. Man muss nur die Nerven  behalten."
 John Kenneth Galbraith

 "Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun - das ist
 die Kunst."
 André Kostolany

 "Ein Bankier ist ein Kerl, der Ihnen bei schönem Wetter einen
 Regenschirm leiht und ihn zurückverlangt, sobald es regnet."
 Mark Twain (1835-1910)

 "Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf
 man auch nicht 10 Minuten besitzen."
 Warren Buffett

 "Die Experten sagen's, wissen's aber nicht."
 André Kostolany

 "Es ist besser ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu
 irren."
 Warren Buffett

 "Das Geheimnis des Börsengeschäfts liegt darin, zu erkennen, was
 der Durchschnittsbürger glaubt, dass der Durchschnittsbürger tut."
 John Maynard Keynes (1883 - 1946)

 "Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem
 mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie  keine richtig kennen."
 Warren Buffett

 Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft
 Anleihen."
 André Kostolany

 "Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt."
 Warren Buffett

 "Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber,
 sondern in Schaufeln."
 André Kostolany

 "Das Geld an der Börse ist nicht verloren - es gehört nur jemand
 anderem."
 Rothschild

 "Wenn es um Geld geht, gibt es nur ein Schlagwort: MEHR!"
 André Kostolany

 "Börsengewinne sind Schmerzengeld. Erst kommen die Schmerzen,
 dann das Geld."
 André Kostolany

 "Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe
 einen Dollar, aber bezahle nicht mehr  als 50 Cent dafür."
 Warren Buffett

 "Der große Vorteil des Reichtums besteht darin, dass man keine
 guten Ratschläge mehr zu hören bekommt."
 Aristoteles Onassis

 "Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur
 Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit."
 André Kostolany

 "Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf
 nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren."
 André Kostolany

 "An der Börse kann man nur 100% verlieren, aber 1000% gewinnen."
 Frank Lehmann

 "Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld
 in der Tasche Austern bestellt, in der  Hoffnung, mit einer
 darin gefundenen Perle zahlen zu können."
 Unbekannter Autor



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                           Ein Gedicht                           
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Quelle : Ein Verweis auf NetNewsGlobal führte zu diesem Text.
Dieser war mit dem folgendem Hinweis versehen:
Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"?
(EP : Der Begriff des Derivates zur damaligen Zeit verwundert
allerdings etwas. Er scheint mir eine Schöpfung der letzten 
20 Jahre zu sein. 29.10.2008)



genius.co.at; Richard G. Kerschhofer 


Höhere Finanzmathematik


Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.   



Richard G. Kerschhofer ist Wirtschaftsfachmann und freier Publizist in Wien  


                         _______________



 Anfang Thema Spekulation                                        



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                              Staat                              
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 Erich Paus, 10.08.2009, 09.05.2006;


 - Definition des Staates
 - Aufgaben des Staates


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                      Definition des Staates
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 -  Staat
    Er ist der Teil des Kapitals, der das Leben
    und Gedeihen eines Volkes und all seines Kapitals,
    also des in Geld meßbaren als auch nichtmeßbaren,
    steuert und für dessen wohlstandsfördernde Einbindung
    in die Welt sorgt.
    Das Wohl des Volkes ist sein oberstes Gesetz, seine oberste
    Handlungsmaxime.
    Der Staat ist der Teil des Kapitals,
    der das Streben der Menschen,
    -  sich gesund,
    -  ihre Arbeitskraft effizient und
    -  ihre Lebensbedingungen konstant zu halten,
    dadurch realisiert,
    dass er das Verhalten der Nation so steuert, dass
    -  ihr Inneres stabil,
    -  ihr Verhalten effizient und
    -  ihre Umgebungsbedingungen konstant bleiben,
    notfalls unter Einsatz von Gewalt.
    Läßt sich umgekehrt die Nation nicht derart steuern,
    ändern sich die Lebensbedingungen der Menschen,
    oder ihre Arbeitseffizienz oder ihre Gesundheit,
    i. a. mehrere dieser Größen.
    Die Staatsform Demokratie ist gegenüber anderen
    Staatsformen wie Monarchie und Demokratie das
    höherwertige Kapital eines Volkes (Montesquieu, VIII, 20).
    Es bildet sich in dem Maße, wie die Bevölkerungsdichte als
    auch die Resourcenausstattung zunimmt.

    -  Freiheit
       Die Freiheit meint die bürgerliche Freiheit, das 
       Vertrauen auf Recht und Gesetz statt Angst vor Willkür.
       Dieses Kapital gibt Ruhe und Gelassenheit in Bezug auf die
       bestehenden Umstände und ihre Stabilität und setzt dadurch
       ungeheure Kräfte frei zum Wohle der Nation und ihren
       Komponenten und damit des Volkes.
       Eine Entlassung der Menschen in die Unabhängigkeit bindet
       diese Kräfte, ist die Zerstörung der bürgerlichen Freiheit.

    -  Die "Dreiteilung" der Gewalten
       Sie ist das Kapital, das den Staat, die Republik,
       die Demokratie vor der Entartung zur Despotie, vor der
       Unfreiheit oder, noch besser, vor dem Zustand eines
       Sumpfes von Nullsummenspielen bewahren soll.
       Nullsummenspiel bedeutet, daß der Gewinn des einen der
       Verlust des anderen ist.
       (Beispiele:
       - Montesquieu, Buch XI, Kap. 06;
       - Deutschland heute am 08.05.2005:
         Die gleichzeitige Unterwanderung der drei
         Gewalten durch das Ausland oder durch Engländer
         oder durch Amerikaner oder Franzosen oder Juden,
         durch einen einzigen Willen, der sich nicht
         am Wohle des deutschen Volkes orientiert, sondern
         ihm in natürlicher Weise diametral gegenübersteht.
       - Eine gleichzeitige Unterwanderung aller drei
         Gewalten von der Mafia führt geradewegs in die
         Despotie. Beispiel: Italien bis 1990)
      Verallgemeinernd kann man sagen daß jede Machtentfaltung an
      ihrer Entartung zu hindern ist. Das geht nur durch 
      Machtbeschränkung für Alle und Jeden.


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                      Aufgaben des Staates
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 - Steuerung der Nation in Richtung
   - Existenzsicherheit durch
     - Effizienz im Innern durch
       - durch Streben nach Überfluß
         - Genußstreben
       - Verhinderung von nationalen Nullsummenpielen
       - Verhinderung von Katastrofenbetroffenheit,
         eine Willkürerscheinung der Natur
       - Durch Bereitstellung von Kapital, das sich zwar
         betriebswirtschaftlich nicht rentiert
         volkswirtschaftlich aber die Effizienz steigert.
       - Beschränkung jeder Machtentfaltung, um Machtentartung zu 
         vermeiden 
     - Absicherung nach Außen durch
       - geistige und seelische Beeinflussung
       - Handel mit wichtigen Produkten
       - Diplomatie
       - Militär


 
 (Anfang Staat)



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                             Tausch                              
********************************+********************************


EP, 20140428;



___

Stichwörter:
Geld, Güter, Handel, Kurs, Menge eines Gutes, Preis eines Gutes, 
Geld, Tausch, Tauschverhältnis, Währung, Werte, ...



___

Gegeben seien zwei Güter A und B:
das Gut A mit der Menge a; a = Menge(A) = Tauschmenge(A) und 
das Gut B mit der Menge b; b = Menge(B) = Tauschmenge(B).
Wenn das Gut A mit der Menge a gegen Gut B mit der Menge b 
getauscht wird, dann ist 
die Menge a des Gutes A der Preis der Menge b des Gutes B 
ausgedrückt in Währung A und 
die Menge b des Gutes B der Preis der Menge a des Gutes A 
ausgedrückt in Währung B.



Der Preis der Menge eines Gutes ist die Menge eines anderen 
Gutes.
Die Menge a des Gutes A kostet die Menge b des Gutes B bzw. 
Die Menge b des Gutes B kostet die Menge a des Gutes A.

a ist der Preis von b (ausgedrückt in A).
b ist der Preis von a (ausgedrückt in B).



Beim Tausch zweier Güter ist die Tauschmenge des einen Gutes der 
Preis für die Tauschmenge des jeweils anderen Gutes.



Üblicherweise ist das zweite Gut eine Währung.
Eine Währung ist ein Gut festgelegter Menge, das zweckgerecht in 
Teile, Geld, portioniert werden kann. 
In speziellen Zusammenhängen wie Börsenhandel oder Währungstausch
wird der Preis Kurs genannt.



Auf der Welt waren aber im Laufe der Geschichte viele Währungen 
im Einsatz: Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Bronze, Werkzeuge, 
Muscheln, lebende Tiere, Zeit, Raum, Kapital, Wissen, ... 



Alles was getauscht werden kann, kann auch als Währung dienen. 
Die Verwendung eines Gutes als Währung richtet sich allein nach 
Zweckmäßigkeit und Effizienz seiner Verwendung zum Tausch.



Der Preis aller Güter wird i. A. durch Geldmengen, Geldbeträge, 
einer gemeinsamen Währung ausgedrückt. Die Güterpreise bzw. 
Güterwerte lassen sich dann leichter vergleichen.  



Anfang Thema Tausch                                              



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                           Technologie                           
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Kultur

Zivilisation



(Anfang Technologie)




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                Thermodynamik, die vier Hauptsätze               
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 EP, 20080821;


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                        Inhaltsverzeichnis                       
--------------------------------+--------------------------------

Thermodynamik, Einleitung                                        

Thermodynamik, Literatur                                         

Thermodynamik, Gleichgewichtszustände                            

Thermodynamik, Namenskonventionen                                

Thermodynamik, Nullter Hauptsatz, auch vierter Hauptsatz genannt 

Thermodynamik, Erster Hauptsatz                                  

Thermodynamik, Zweiter Hauptsatz                                 

Thermodynamik, Dritter Hauptsatz                                 

Thermodynamik, Vierter Hauptsatz, d. i. der nullte Hauptsatz     




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                           Einleitung                            
--------------------------------+--------------------------------


 Zum Unterschied zu anderen Teilen der Physik sucht sich die
 Thermodynamik entgegen ihrem Namen, der eine Beschränkung auf
 Phänomene der Wärme erwarten läßt, jedoch nicht bestimmte
 Erscheinungen heraus - wie die Elektrodynamik die elektrischen
 Erscheinungen, die Optik die optischen -, sondern sie will Regeln
 angeben, die für Vorgänge und Prozesse aus allen(!) Bereichen
 der physikalischen Erfahrungswelt gelten.
 (Falk, Ruppel, Energie und Entropie, S. 117, Die Gibbssche
 Normalform eines Systems)



 Die Thermodynamik ist die Lehre von den physikalischen
 Prozessen, wobei der Zeitablauf der Prozesse überhaupt nicht
 betrachtet wird.
 (...)
 Die Thermodynamik schließt die mechanischen Prozesse ein. Sie
 umfaßt darüber hinaus auch alle anderen physikalischen Prozesse.
 (...) Die Thermodynamik als Lehre von den physikalischen
 Prozessen fragt nach der Änderung aller dynamischen Größen,
 insbesondere der Energie, bei der Änderung bestimmter als
 unabhängig vorgegebener dynamischer Größen.
 (Falk, Ruppel, Energie und Entropie, S. 149 - 152,
 Zustand und Prozess)



 Die wichtigsten Energieformen finden sich bei Falk, Ruppel,
 Energie und Entropie, S. 90 - 91



-----------------------------------------------------------------
                            Literatur                            
--------------------------------+--------------------------------


 FR76; Falk, Ruppel, Energie und Entropie, Springer 1976

 St94; Stöcker, Taschenbuch der Physik, 1994



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                     Gleichgewichtszustände                      
--------------------------------+--------------------------------

 Gleichgewichtszustand ist ein Zustand bei dem Energie zugeführt
 werden muß, um diesen Zustand zu ändern.

 Bei unveränderlicher Summe der Entropien zweier
 energieaustauschender Systeme, hat die Gesamtenergie dann ein
 Minimum, wenn die Temperatur beider Teilsysteme gleich ist.

 Im thermischen Gleichgewicht und unveränderlicher Summe der
 Entropien zweier energieaustauschender Systeme, hat die
 Summe der Energien ein Minimum.

 Im thermischen Gleichgewicht und unveränderlicher Summe der
 Energien zweier energieaustauschender Systeme, hat die
 Summe der Entropien ein Maximum.



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                       Namenskonventionen                        
--------------------------------+--------------------------------


 St94, S. 443 ff, 468 ff, 510 ff.,

 offen        : Ein System, bei dem Materie als auch Energie mit
                der Umgebung ausgetauscht werden kann, heißt offen.
 abgeschlossen: Ein System, bei dem weder Materie noch Energie
                mit der Umgebung ausgetauscht wird, heißt
                abgeschlossen.
                (Information kann ausgetauscht werden?)
 geschlossen  : Ein System, bei dem Energie mit der Umgebung
                ausgetauscht wird aber keine Materie, heißt
                geschlossen.
 adiabatisch  : Ein Prozess, bei dem keine Wärme mit der Umgebung
                ausgetauscht wird, heißt adiabatisch.
 isentrop     : Ein Prozess, bei dem die Entropie konstant bleibt,
                heißt isentrop.
 isobar       : Ein Prozess, bei dem der Druck konstant bleibt,
                heißt isobar.
 isochor      : Ein Prozess, bei dem das Volumen konstant bleibt,
                heißt isochor.
 isotherm     : Ein Prozess, bei dem die Temperatur konstant
                bleibt, heißt isotherm.
 polytrop     : Ein Prozess, bei dem das Produkt pV^n konstant
                bleibt, heißt polytrop.



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 Nullter Hauptsatz, auch vierter Hauptsatz genannt               
--------------------------------+--------------------------------


 - Im Gleichgewicht ändern sich die makroskopischen Zustände nicht
   mehr in der Zeit.

 - Alle Systeme, die mit einem System im thermischem Gleichgewicht
   stehen, sind auch untereinander im Gleichgewicht.

 (- Alle Systeme, die mit einem System im Gleichgewicht
    stehen, sind auch untereinander im Gleichgewicht?)


 Beispiel Temperaturmessung:
 Zu messendes System, Thermometersystem.

 Dieser nullte Hauptsatz wird alternativ auch
 als Vierter Hauptsatz bezeichnet.



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 Erster Hauptsatz                                                
--------------------------------+--------------------------------


 - Die totale Energieänderung eines Systems erfolgt durch den
   Austausch von Arbeit und Wärme.
   Die Änderung der inneren Energie bei einer beliebigen
   (rev. oder irrev.) Zustandsänderung ist dann gegeben durch die
   Summe der mit der Umgebung ausgetauschten Arbeit und Wärme.

 - Bei der Energiebilanz eines Systems ergeben die ausgetauschte
   Arbeit und Wärme zusammen die totale Energieänderung eines
   Systems.

 - Die totale Energieänderung eines Systems erfolgt durch
   den Austausch von Arbeit und Wärme mit der Umgebung.

 - Die innere Energie eines Systems ist eine Zustandsfunktion.
   Das bedeutet, daß der totale Energieinhalt eines Systems
   nach wiederholtem Einnehmen desselben Makrozustandes immer
   derselbe ist.

 - Die Änderung der inneren Energie bei einer beliebigen
   (reversiblen oder irreversiblen) Zustandsänderung ist gegeben
   durch die Summe der mit der Umgebung ausgetauschten Arbeit
   und Wärme.

 - Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System ändert
   sich nicht.

 - Bei der Energiebilanz eines Systems ergeben die ausgetauschte
   Arbeit und Wärme zusammen die totale Energieänderung des
   Systems.

 - Es gibt kein Perpetuum Mobile erster Art, eine Maschine, die
   dauernd Energie erzeugt ohne ihre Umgebung zu verändern.

 - Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System ist eine
   Erhaltungsgröße.
   Eine Erhaltungsgröße kann zur Beschreibung eines makroskopischen
   Zustandes verwendet werden.
   Aller Erfahrung nach ist das Erhaltungsprinzip sowohl in
   makroskopischen als auch mikroskopischen Dimensionen richtig.
   Man muß mit der Arbeit, die ein System leistet auch die mit
   der Umgebung ausgetauschte Wärme berücksichtigen.
   Im abgeschlossenen System ist die innere Energie identisch mit
   der Gesamtenergie des Systems.

 - Der erste Hauptsatz besagt im Wesenlichen, daß keine Energie in
   irgendeiner Form verlorengehen oder erschaffen werden kann.



-----------------------------------------------------------------
 Zweiter Hauptsatz                                               
--------------------------------+--------------------------------


 - Alle Erfahrungen bestätigen, daß die Entropie im Gleichgewicht
   ein Maximum annimmt.

 - Es gibt keine natürlichen Prozesse, in denen die Gesamtentropie
   abnimmt.

 - Die Entropie nimmt im Gleichgewicht ein Maximum an. 

 - In allen natürlichen Prozessen nimmt die Gesamtentropie niemals
   ab.

 - Alle irreversiblen Prozesse in einem abgeschlossenen System
   sind mit einer Entropievergrößerung verbunden.

 - Alle irreversiblen Prozesse in einem abgeschlossenen System
   sind mit einer Entropievergrößerung verbunden.
   Nach der Zustandsänderung des Systems muß das System wieder
   ins Gleichgewicht laufen, wobei die Entropie ansteigt.

 - In reversiblen Prozessen bleibt die Entropie konstant.

 - Es gibt keinen Prozess, der Anergie in Exergie verwandelt.

 - Wärme kann nicht vollständig in Arbeit umgewandelt werden.
   Nur der exergetische Anteil ist ist Arbeit umwandelbar.

 - Jedes abgeschlossene makroskopische System strebt nach dem
   wahrscheinlichsten Zustand.
   Das ist der Zustand, der durch die meisten mikroskopischen
   Realisierungsmöglichkeiten, also durch die größte Entropie
   (Unordnung) gekennzeichnet ist

 - Caratheodory, 1908: In beliebiger Nachbarschaft jedes Zustands
   eines physikalischen Systems gibt es weitere Zustände, die vom
   ersten aus adiabatisch nicht erreichbar sind. (FR76, S. 369)

 - Clausius, 1850: Es ist unmöglich, Wärme von einem kälteren zu
   einem wärmeren Reservoir zu bringen, ohne in der Umgebung
   irgendwelche Änderungen zu hinterlassen.

 - Thomson, alias Kelvin, 1851: Es ist unmöglich eine periodisch
   arbeitende Maschine zu konstruieren, die weiter nichts bewirkt
   als Arbeit zu leisten und ein Wärmereservoir abzukühlen.
   (FR76, S. 367)

 - Es gibt kein Perpetuum Mobile zweiter Art, eine Maschine, die
   nichts anderes tut, als unter Abkühlung eines Wärmereservoirs
   Arbeit zu leisten, die also Wärme hundertprozentig in Arbeit
   verwandeln könnte. Man braucht immer ein zweites Reservoir,
   das man aufheizt. (FR76, S. 367)

 - In einem abgeschlossenen System verändern sich Materie,
   Energie und Information immer nur
   - von einer nutzbaren in eine nicht-nutzbare Form,
   - von einer verfügbaren in eine nicht-verfügbare Form,
   - von einer geordneten in eine nicht-geordnete Form.

 - In einem abgeschlossenen System verändern sich Resourcen
   immer nur
   - von einer nutzbaren in eine nicht-nutzbare Form,
   - von einer verfügbaren in eine nicht-verfügbare Form,
   - von einer geordneten in eine nicht-geordnete Form.



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 Dritter Hauptsatz                                               
--------------------------------+--------------------------------


 - Jeder Körper besitzt am absoluten Nullpunkt die Entropie Null.
   (Die Unordnung ist minimal.)

 - Die Wärmekapazität aller Stoffe am Nullpunkt verschwindet.

 - Der absolute Nullpunkt ist nie experimentell erreichbar.
   Jede noch so kleine Wärmemenge bewirkt eine Temperaturerhöhung.



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 Vierter Hauptsatz, d. i. der nullte Hauptsatz                   
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 Vierter Hauptsatz ist eine alternative Bezeichnung für
 den nullten Hauptsatz.



Anfang Thermodynamik                                             



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                            Toleranz                             
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 24.09.2015 (veröfftl.), 23.09.2015;
 


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                            Definition                           
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Toleranz ist das freiwillige Ertragen von fremden Gewohnheiten, 
die das Recht des Dulders beeinträchtigen und nicht geduldet 
werden müssen.

Die Duldung der Beeinträchtigung des Rechts ist durch Intoleranz
beseitigbar. 

Wird die Toleranz durch Lizenzparteien, Lügenpresse und NGOs zu 
einem gesellschaftlichen Zwang erhoben, wird sie zur 
vollkommenen Intoleranz.



Q: http://altermedia-deutschland.info/content.php/
9838-Auszeichnung-der-Woche; 23.09.2015

                         _______________


Anfang Thema Toleranz                                          



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                             Untreue                             
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 EP, 20060927, 20060911;


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                          Vorbemerkungen
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 Was in der Betriebswirtschaft als Untreue bezeichnet wird, ist
 im Politischen der Hochverrat.


 Bemerkenswert ist, daß der Versuch der Untreue nicht strafbar
 ist. Man muß also erst die Vollendung der Veruntreuung abwarten.
 Deshalb müssen wir erst abwarten, bis die Bundesregierung die
 Deutsche Bahn im Wert von 150 - 200 Mrd. EUR für 9 Mrd. EUR
 verramscht hat, bevor wir Strafanzeige erstatten können.
                                                   (EP, 20060927)


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                       StGB § 266 Untreue
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder
 Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu
 verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die
 ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder
 eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde
 Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem,
 dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt,
 wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe
 bestraft.

 (2) § 243 Abs. 2 und die §§ 247, 248a und 263 Abs. 3 gelten
 entsprechend.


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                            Verweise
--------------------------------+--------------------------------

 Bundesgesetze                                                    

 Bundesgesetze StGB                                               

 Bundesgesetze StGB §266 Untreue                                  


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        StGB § 243 Besonders schwerer Fall des Diebstahls
--------------------------------+--------------------------------

 (1) In besonders schweren Fällen wird der Diebstahl mit
 Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.
 Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der
 Täter
 1. zur Ausführung der Tat in ein Gebäude, einen Dienst- oder
    Geschäftsraum oder in einen anderen umschlossenen Raum
    einbricht, einsteigt, mit einem falschen Schlüssel oder einem
    anderen nicht zur ordnungsmäßigen Öffnung bestimmten Werkzeug
    eindringt oder sich in dem Raum verborgen hält,
 2. eine Sache stiehlt, die durch ein verschlossenes Behältnis
    oder eine andere Schutzvorrichtung gegen Wegnahme besonders
    gesichert ist,
 3. gewerbsmäßig stiehlt,
 4. aus einer Kirche oder einem anderen der Religionsausübung
    dienenden Gebäude oder Raum eine Sache stiehlt, die dem
    Gottesdienst gewidmet ist oder der religiösen Verehrung
    dient,
 5. eine Sache von Bedeutung für Wissenschaft, Kunst oder
    Geschichte oder für die technische Entwicklung stiehlt, die
    sich in einer allgemein zugänglichen Sammlung befindet oder
    öffentlich ausgestellt ist,
 6. stiehlt, indem er die Hilflosigkeit einer anderen Person,
    einen Unglücksfall oder eine gemeine Gefahr ausnutzt oder
 7. eine Handfeuerwaffe, zu deren Erwerb es nach dem Waffengesetz
    der Erlaubnis bedarf, ein Maschinengewehr, eine
    Maschinenpistole, ein voll- oder halbautomatisches Gewehr
    oder eine Sprengstoff enthaltende Kriegswaffe im Sinne des
    Kriegswaffenkontrollgesetzes oder Sprengstoff stiehlt.

 (2) In den Fällen des Absatzes 1 Satz 2 Nr. 1 bis 6 ist ein
 besonders schwerer Fall ausgeschlossen, wenn sich die Tat auf
 eine geringwertige Sache bezieht


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              StGB § 247 Haus- und Familiendiebstahl
--------------------------------+--------------------------------

 Ist durch einen Diebstahl oder eine Unterschlagung ein
 Angehöriger, der Vormund oder der Betreuer verletzt oder lebt
 der Verletzte mit dem Täter in häuslicher Gemeinschaft, so wird
 die Tat nur auf Antrag verfolgt.


-----------------------------------------------------------------
 StGB § 248a Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Sachen
--------------------------------+--------------------------------

 Der Diebstahl und die Unterschlagung geringwertiger Sachen
 werden in den Fällen der §§ 242 und 246 nur auf Antrag verfolgt,
 es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des
 besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein
 Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.


-----------------------------------------------------------------
                        StGB § 263 Betrug
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen
 rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen
 eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung
 falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer
 Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit
 Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 (2) Der Versuch ist strafbar.

 (3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe
 von sechs(*) Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer
 Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
 1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich
    zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug
    verbunden hat,
 2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in
    der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von
    Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des
    Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
 3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
 4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger
    mißbraucht oder
 5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein
    anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in
    Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise
    zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht
    hat.

 (4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

 (5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in
 minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten
 bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied
 einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten
 nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat,
 gewerbsmäßig begeht.

 (6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

 (7) Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als
 Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten
 Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269
 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter
 gewerbsmäßig handelt.

                         _______________ 


 (*) 1975 betrug das untere Strafmaß hier ein Jahr.



 Anfang Thema Untreue                                          




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                     Verfassungspatriotismus                     
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 Erich Paus, 05.03.2009
             26.06.2008, 04.01.2008, 15.11.2006, 24.10.2006
             26.07.2006, 21.07.2006, 08.07.2006, 11.09.2005


 Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
 Nicht das Wohl der Verfassung. Niemals.


 Der Verfassungspatriotismus ist eine "Tugend", mit der sich auch
 hervorragend KZs betreiben lassen.              (EP, 05.03.2009)


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                     Zweck einer Verfassung
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 Zweck einer Verfassung ist die Regelung der inneren und äußeren
 Zusammenhänge des Staates einer Nation.

 Dabei ist eine Nation die Gesamtheit der wirtschaftenden
 Menschen, Volk,
 - mit ihrem privaten und gemeinsamen Kapital
 - mit ihrem privaten und gemeinsamen Interesse
   - dieses Kapital zu wahren und zu mehren
   - und es so an die Nachgeborenen weiterzureichen
 - mit ihrem alltäglichen Austausch untereinander
   - zur Bestreitung des Lebensunterhaltes
   - zur Mehrung des Kapitals, aus dem man seinen Lebensunterhalt
     bezieht
 - mit ihrem Staat, der die vorhergehenden Dinge in Richtung
   höchster Effizienz regeln soll

 Die Verfassung regelt dabei nur die Organisation des Staates.


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                           Folgerungen
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 Sollte die Herrschaft des Volkes also
 durch die Herrschaft der Verfassung ersetzt werden, müßte die
 Verfassung über die Zusammenhänge des Staates hinaus alles
 weitere regeln, was mit dem Leben, der Wirtschaft, den
 Interessen und der Nation eines Volkes zu tun hat.
 Jede Verfassung ist naturbedingt davon bei Weitem überfordert,
 jede. Denn schon das Gödelsche Vollständigkeitsaxiom teilt mit,
 daß vollständige mathematische Systeme Widersprüche enthalten
 und widerspruchsfreie Systeme unvollständig sind.
 Insbesondere gilt das für etwas im Vergleich zur Mathematik so
 Unbedachtes und Oberflächliches, wie eine Verfassung, die
 dazu noch sich laufend ändernden Bedingungen ausgesetzt ist,
 die sich darüberhinaus nicht einmal vorhersagen lassen.
 Es bleiben also immer Lücken und/oder Widersprüche im Leben
 einer Nation, die behandelt werden müssen.
 Aber nach welchen Kriterien?
 Nach dem Wohl der Verfassung bzw. nach den Regeln des Staates?
 Oder nach dem Wohl des Volkes?

 Eine Verfassung müßte z. B. alle zukünftigen zivilisatorischen
 Entwicklungen vorwegnehmen. Und mit welchen unkalkulierbaren
 Zufälligkeiten das alltägliche wirtschaftliche und politische
 Geschehen behaftet ist, erlebt jeder selbst mit den aktuellen
 politischen, wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen
 Entwicklungen.

 Die Verfassung ist nur das Regelwerk über den Staat, um diesen
 daran zu hindern, zum Schaden des Volkes zu entarten.

 Ein Volk kann aber noch durch viele andere Dinge Schaden nehmen,
 die durchaus der Verfassung nicht zuwiderlaufen.
 Sogar der Staat kann sich trotz der Bedienung der Verfassungsregeln
 zum Schaden des Volkes wenden.
 Ein wichtiges Beispiel dafür ist die Behinderung der politischen
 Willensbildung in Deutschland.

 Die Idee des Verfassungspatriotismus ersetzt die Herrschaft des
 Volkes durch die Herrschaft einer Maschine bzw. eines Werkzeuges
 eines Volkes, nämlich durch die Herrschaft der Verfassung.
 Dieser "Patriotismus" müßte diese "Herrschaft" selbst dann
 bedienen, wenn sie sich gegen das Wohl des Volkes richten würde,
 zur totalen Despotie verkommen wäre.
 Es ist die Absicht, Menschen wie Vieh zu leiten.
 Es ist die Abrichtung auf den Respekt vor der Kette statt die
 Bildung zu selbstbewußten Mitgliedern eines Volkes, Demokraten.

 Der Verfassungspatriotismus verlangt
 - den Dienst an einer Sache, nicht am Menschen,
 - die Bedienung von Regeln, nicht die Bedienung des Volkes
 - nicht einmal die Bedienung von Monarchen und Despoten, die
   immerhin noch Menschen wären.

 Die Verfassung dient dann nicht zum Wohle des Volkes, sondern
 das Wohl der Verfassung, ihre Existenz, ist vom Volk zu bedienen.
 Das Volk dient der Verfassung als Resource.
 Der Verfassungspatriotismus ist also die Abrichtung der Menschen
 auf die Verachtung ihrer eigenen Wirtschaft, die Verachtung
 ihrer Mitmenschen und die Verachtung ihrer eigenen Politik
 die Verachtung ihrer Nation zum Wohle der Verfassung,
 egal welchen Schaden das Volk dabei erleidet. 

 Der Verfassungspatriotismus ist also undemokratischer,
 gefährlicher Blödsinn.
 Der Verfassungspatriotismus ist eine zutiefst unmenschliche
 Konstruktion.
 Die Einübung von Verfassungspatriotismus ist die praktizierte
 Menschenverachtung.
 Die Einübung von Verfassungspatriotismus ist der praktizierte
 Faschismus.

 Auch Faschisten und Nazis waren Verfassungspatrioten.
 Gleiches gilt für vergangene Feudalzivilisationen.
 Und auch jede Fremdherrschaft besteht auf Einübung von
 Verfassungspatriotismus.

 Filmisch wurde ein solches Konstrukt recht phantasievoll und
 beeindruckend in dem Film "Matrix" aufbereitet.

 Die Idee des Verfassungspatriotismus ist eine Idee der Auflösung
 der Verpflichtung eines jeden auf das Wohl des Volkes.
 Sie stellt die menschliche Gemeinschaft mit ihren Werkzeugen
 auf den Kopf. Nicht der Mensch nutzt die Werkzeuge zum Leben,
 sondern die Werkzeuge, rsp. Verfassung, nutzen den Menschen zu
 ihrem Bestand. Sie verletzt das Prinzip "Das Wohl des Volkes
 ist das oberste Gesetz."
 Die Idee des Verfassugspatriotismus repräsentiert eine zutiefst
 unmenschliche und antidemokratische Gesinnung. Eine derartige
 Idee kann nur Köpfen entspringen, die von einem Volk und seinem
 Kapital alles nutzen wollen, die aber auf die Bedienung
 seines Wohles scheißen. Es sind Köpfe von Leuten, die das Volk
 als Werkzeug der Verfassung sehen und sich selbst als Teil
 des Herrschaftssystems über der Verfassung, und nicht die
 Verfassung als ein Steuerungsinstrument zum Wohle des Volkes
 sehen. Es ist die Gesinnung von Aristokraten, Monarchen oder
 Despoten. Und in Anbetracht der globalen als auch nationalen
 zivilisatorischen Bedingungen und Herausforderungen kann man das
 nur als hochgefährlichen, perversen Informationsmüll bezeichnen.

 Äquivalent dazu wäre
 - der Ersatz der Liebe durch den Fetischismus,
 - der Ersatz der Liebe zu seiner Frau durch die Liebe zu
   ihren Schuhen oder ihrer Küche oder ihren Bauernhof.
 - der Ersatz der Liebe zu ihrem Mann durch die Liebe zu
   seinem Daimler oder Status
 - der Ersatz der Unternehmensziele für die Geschäftstätigkeit
   durch Verhaltensregeln für die Mitarbeiter, die diese strikt
   einzuhalten hätten, ohne Rücksicht auf den Unternehmenserfolg
   bzw. Bankrott.
 - Das Wohl des Volkes würde ersetzt durch das Wohl der
   Verfassung, die Existenz der Verfassung.
   Das Wohl des Volkes wäre nicht mehr Zweck der Verfassung,
   sondern der Zweck des Volkes wäre die Bedienung der
   Verfassung, wobei das Volk beliebig austauschbar gedacht
   werden darf.

 Oder:
 Die Verfassung als Souverän und
 der Server, auf dem sie abgelegt ist, als Bundeskanzler.
 Ja, das wär was.

 Nicht einmal Hitler hat eine derartige Perversion angedacht:
 Er hat die Akteure des Staates auf sich persönlich vereidigt,
 nicht auf die Verfassung des Nationalsozialismus oder
 Deutschlands.

 Eine solche Idee kann nur in einem Kopf entstehen, der nicht
 dieser Verfassung unterworfen ist und der sich selbst als Herr
 oder Herrscher über diese Verfassung sieht. Eine solche Idee
 kann nur dem Kopf eines Mitgliedes eines Eroberer-Volkes
 entspringen. Es ist dieselbe Konstellation wie zwischen dem
 römischen Reich und seinen Eroberungen:
 Die so vorbildliche römische Republik wurde in ihren eroberten
 Provinzen als Despotie erlebt.


 Wenn die Verblödung hier in Deutschland so weitergeht, dann
 haben wir irgendwann einmal den Wahlpatriotismus.



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      Beispiele aus dem Leben dieser kafkaesken Perversion
--------------------------------+--------------------------------

 - Despotie

 - Monarchie

 - Inquisition

                        _________________

 Im Falle der Revolution gilt:
 Ist das Wohl des Volkes das oberste Gesetz, dann wird
 die Verfassung ausgetauscht.
 Ist das Wohl der Verfassung das oberste Gesetz, dann wird
 das Vok ausgetauscht.                           (EP, 15.11.2006)

                        _________________


 SPD gegen Unions-Vorstoß zur Leitkultur; 13.07.2006 07:45 
 EP : In diesem Text äußern sich Wiefelspütz und Ute Vogt polemisch
 zu den Gegenern ihrer Verfassungspatriotismus-Perversion. Aber:
 Das Bekenntnis zur Verfassung ist allein das Bekenntnis
 zur Staatsorganisation. Es ist kein Bekenntnis zum übrigen
 Kapital einer Nation. Es ist nicht einmal das Bekenntnis zu
 seinen Menschen, ihren Interessen und ihr Glück. Das Bekenntnis
 zur Verfassung braucht keine Menschen keine Treue, keine
 Fürsorge. Im Gegenteil. Es kann drauf scheißen.
 Außerdem stören die Leute nur beim Regieren.
 Wiefelspütz und Vogt sind derart abartige "Verfassungspatrioten":
 Zersetzer, Saboteure.
 Schon die Begriffsbildung "Verfassungspatriotismus" ist Zersetzung
 und Besudelung des Begriffes Patriotismus: Patriotismus ist die
 Liebe zum Volk, zu all seinen Werten und seinem Kapital, sei es
 nun in Geld meßbar oder nicht.

 Wie sollen wir uns mit der NPD auseinandersetzen?  15.03.2005 12:01 Uhr
 In diesem Text nimmt ein Herr Patzelt die Bekämpfung der NPD zum
 Anlaß zur Realisierung einer derartigen Perversion.


===



Anfang Thema Verfassungspatriotismus




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                           Völkermord                            
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 EP, 02.01.2011 (veröfftl.), 01.01.2011; 



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                         Vorbemerkungen                          
--------------------------------+--------------------------------

Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
(auch Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des 
Völkermordes; offiziell Convention on the Prevention and 
Punishment of the Crime of Genocide, CPPCG, wurde von der 
Generalversammlung der Vereinten Nationen als 
Resolution 260 A (III) am 9. Dezember 1948 beschlossen. 
Sie trat am 12. Januar 1951 in Kraft.

Die Bundesrepublik Deutschland erklärte ihren Beitritt am 
9. August 1954. Per Gesetz wurde beschlossen, einen 
entsprechenden Passus als § 220a in das Strafgesetzbuch 
einzufügen (dieser Paragraph fiel mit dem Gesetz zur Einführung 
des Völkerstrafgesetzbuches vom 29. Juni 2002 weg). Die Deutsche 
Demokratische Republik folgte am 27. März 1973 (mit Vorbehalten, 
wie alle Ostblockstaaten).

Diese Konvention enthielt in ihrem ersten Entwurf vom 11.12.1946
noch die Klassifizierung "political". Diese wurde auf Forderung 
Stalins aus der verabschiedeten Fassung entfernt. (Q Naomi Klein, 
Schock, S. 145) 




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                     Definition Völkermord
--------------------------------+--------------------------------


Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung von 
Völkermordsverbrechen definiert Völkermord in Artikel II als 
„eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine 
nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder 
teilweise zu zerstören“:

a) das Töten von Angehörigen der Gruppe
b) das Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen 
Schäden bei Angehörigen der Gruppe
c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die 
auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe 
abzielen
d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung
e) die gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine 
andere Gruppe

Im deutschen Völkerstrafgesetzbuch[1] wie auch im schweizerischen 
Strafgesetzbuch[2] ist die Tat entsprechend der Konvention 
definiert.

In Portugal, Peru und Costa Rica werden politische und 
gesellschaftliche Gruppen in ganz natürlicher Weise 
eingeschlossen. (Q Naomi Klein, Schock, Anmerkung S. 145) 

Im französischen Strafrecht fällt darunter jede Gruppe, die sich 
an Hand beliebiger Kriterien bestimmen läßt. (Q Naomi Klein, 
Schock, Anmerkung S. 145) 




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                Definition Völkermord VStGB §6
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Völkerstrafgesetzbuch (VStGB)

Teil 2 Straftaten gegen das Völkerrecht

Abschnitt 1 Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 6 Völkermord

(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder 
ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,
1. ein Mitglied der Gruppe tötet,
2. einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische 
Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches 
bezeichneten Art, zufügt,
3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, 
ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe 
verhindern sollen,
5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 5 ist die 
Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.






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         Convention on the Prevention and Punishment of 
                  the Crime of Genocide, CPPCG 
                 Die UNO-Konvention im Wortlaut                 
--------------------------------+--------------------------------


Approved and proposed for signature and ratification or accession 
by General Assembly resolution 260 A (III) of 9 December 1948

Entry into force 12 January 1951, in accordance with article XIII

Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of 
Genocide



The Contracting Parties,

Having considered the declaration made by the General Assembly of 
the United Nations in its resolution 96 (I) dated 11 December 
1946 that genocide is a crime under international law, contrary 
to the 
spirit and aims of the United Nations and condemned by the 
civilized world,

Recognizing that at all periods of history genocide has inflicted 
great losses on humanity, and

Being convinced that, in order to liberate mankind from such an 
odious scourge, international co-operation is required,

Hereby agree as hereinafter provided:



Article I

The Contracting Parties confirm that genocide, whether committed 
in time of peace or in time of war, is a crime under 
international law which they undertake to prevent and to punish.



Article II

In the present Convention, genocide means any of the following 
acts committed with intent to destroy, in whole or in part, a 
national, ethnical, racial or religious group, as such:

1. Killing members of the group;

2. Causing serious bodily or mental harm to members of the group;

3. Deliberately inflicting on the group conditions of life 
calculated to bring about its physical destruction in whole or 
in part;

4. Imposing measures intended to prevent births within the group;

5. Forcibly transferring children of the group to another group. 



Article III

The following acts shall be punishable:

1. Genocide;

2. Conspiracy to commit genocide;

3. Direct and public incitement to commit genocide;

4. Attempt to commit genocide;

5. Complicity in genocide. 



Article IV

Persons committing genocide or any of the other acts enumerated 
in article III shall be punished, whether they are 
constitutionally responsible rulers, public officials or 
private individuals.


Article V

The Contracting Parties undertake to enact, in accordance with 
their respective Constitutions, the necessary legislation to 
give effect to the provisions of the present Convention, and, 
in particular, to provide effective penalties for persons 
guilty of genocide or any of the other acts enumerated in 
article III.



Article VI

Persons charged with genocide or any of the other acts enumerated 
in article III shall be tried by a competent tribunal of the 
State in the territory of which the act was committed, or by such 
international penal tribunal as may have jurisdiction with 
respect to those Contracting Parties which shall have accepted 
its jurisdiction.



Article VII

Genocide and the other acts enumerated in article III shall not 
be considered as political crimes for the purpose of extradition.

The Contracting Parties pledge themselves in such cases to grant 
extradition in accordance with their laws and treaties in force.



Article VIII

Any Contracting Party may call upon the competent organs of the 
United Nations to take such action under the Charter of the 
United Nations as they consider appropriate for the prevention 
and suppression of acts of genocide or any of the other acts 
enumerated in article III.



Article IX

Disputes between the Contracting Parties relating to the 
interpretation, application or fulfilment of the present 
Convention, including those relating to the responsibility of a 
State for genocide or for any of the other acts enumerated in 
article III, shall be submitted to the International Court of 
Justice at the request of any of the parties to the dispute.



Article X

The present Convention, of which the Chinese, English, French, 
Russian and Spanish texts are equally authentic, shall bear the 
date of 9 December 1948.



Article XI

The present Convention shall be open until 31 December 1949 for 
signature on behalf of any Member of the United Nations and of 
any non-member State to which an invitation to sign has been 
addressed by the General Assembly.

The present Convention shall be ratified, and the instruments of 
ratification shall be deposited with the Secretary-General of the 
United Nations.

After 1 January 1950, the present Convention may be acceded to on 
behalf of any Member of the United Nations and of any non-member 
State which has received an invitation as aforesaid. Instruments 
of accession shall be deposited with the Secretary-General of the 
United Nations.



Article XII

Any Contracting Party may at any time, by notification addressed 
to the Secretary-General of the United Nations, extend the 
application of the present Convention to all or any of the 
territories for the conduct of whose foreign relations that 
Contracting Party is responsible.



Article XIII

On the day when the first twenty instruments of ratification or 
accession have been deposited, the Secretary-General shall draw 
up a proces-verbal and transmit a copy thereof to each Member of 
the United Nations and to each of the non-member States 
contemplated in article XI.

The present Convention shall come into force on the ninetieth 
day following the date of deposit of the twentieth instrument 
of ratification or accession.

Any ratification or accession effected, subsequent to the latter 
date shall become effective on the ninetieth day following the 
deposit of the instrument of ratification or accession.



Article XIV

The present Convention shall remain in effect for a period of 
ten years as from the date of its coming into force.

It shall thereafter remain in force for successive periods of 
five years for such Contracting Parties as have not denounced 
it at least six months before the expiration of the current 
period.

Denunciation shall be effected by a written notification 
addressed to the Secretary-General of the United Nations.



Article XV

If, as a result of denunciations, the number of Parties to the 
present Convention should become less than sixteen, the 
Convention shall cease to be in force as from the date on which 
the last of these denunciations shall become effective.



Article XVI

A request for the revision of the present Convention may be made 
at any time by any Contracting Party by means of a notification 
in writing addressed to the Secretary-General.

The General Assembly shall decide upon the steps, if any, to be 
taken in respect of such request.



Article XVII

The Secretary-General of the United Nations shall notify all 
Members of the United Nations and the non-member States 
contemplated in article XI of the following:

1. Signatures, ratifications and accessions received in 
accordance with article XI;

2. Notifications received in accordance with article XII;

3. The date upon which the present Convention comes into force 
in accordance with article XIII;

4. Denunciations received in accordance with article XIV;

5. The abrogation of the Convention in accordance with 
article XV;

6. Notifications received in accordance with article XVI. 



Article XVIII

The original of the present Convention shall be deposited in the 
archives of the United Nations.

A certified copy of the Convention shall be transmitted to each 
Member of the United Nations and to each of the non-member States 
contemplated in article XI.



Article XIX

The present Convention shall be registered by the 
Secretary-General of the United Nations on the date of its coming 
into force.



_________________________________________________________________

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has been compiled by the NGO Committee on Education of the
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and made possible through freely available information & 
communications technology.


http://www.un.org/Depts/german/uebereinkommen/ar260-a-iii-dbgbl.pdf

http://www.admin.ch/ch/d/sr/i3/0.311.11.de.pdf





-----------------------------------------------------------------
 Gesetz über den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zu der 
              Konvention vom 9. Dezember 1948 
       über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
                       vom 9. August 1954 
--------------------------------+--------------------------------


(Übersetzung)



Nach Erwägung der Erklärung, die von der Generalversammlung der 
Vereinten Nationen in ihrer Resolution 96 (I) vom 11. Dezember 
1946 abgegeben wurde, dass Völkermord ein Verbrechen gemäss 
internationalem Recht ist, das dem Geist und den Zielen der 
Vereinten Nationen zuwiderläuft und von der zivilisierten 
Welt verurteilt wird, 

In Anerkennung der Tatsache, dass der Völkermord der Menschheit 
in allen Zeiten der Geschichte grosse Verluste zugeführt hat, und 

In der Überzeugung, dass zur Befreiung der Menschheit von einer 
solch verabscheuungswürdigen Geißel internationale Zusammenarbeit 
erforderlich ist, 

sind die Vertragsschließenden Parteien hiermit wie folgt 
übereingekommen: 



Artikel I 

Die Vertragsschließenden Parteien bestätigen, dass Völkermord, ob 
im Frieden oder im Krieg begangen, ein Verbrechen gemäß 
internationalem Recht ist, zu dessen Verhütung und Bestrafung sie 
sich verpflichten. 



Artikel II 

In dieser Konvention bedeutet Völkermord eine der folgenden 
Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, 
ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder 
teilweise zu zerstören: 
(a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe; 
(b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem 
Schaden an Mitgliedern der Gruppe; 
(c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die 
Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder 
teilweise herbeizuführen; 
(d) Verhängung von Massnahmen, die auf die Geburtenverhinderung 
innerhalb der Gruppe gerichtet sind; 
(e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere 
Gruppe. 



Artikel III 

Die folgenden Handlungen sind zu bestrafen: 
(a) Völkermord, 
(b) Verschwörung zur Begehung von Völkermord, 
(c) unmittelbare und öffentliche Anreizung zur Begehung von 
Völkermord, 
(d) Versuch, Völkermord zu begehen, 
(e) Teilnahme am Völkermord. 



Artikel IV 

Personen, die Völkermord oder eine der sonstigen in Artikel III 
aufgeführten Handlungen begehen, sind zu bestrafen, gleichviel 
ob sie regierende Personen, öffentliche Beamte oder private 
Einzelpersonen sind. 



Artikel V 

Die Vertragschliessenden Parteien verpflichten sich, in 
Übereinstimmung mit ihren jeweiligen Verfassungen, die 
notwendigen gesetzgeberischen Massnahmen zu 
ergreifen, um die Anwendung der Bestimmungen dieser Konvention 
sicherzustellen und insbesondere wirksame Strafen für Personen 
vorzusehen, die sich des Völkermordes oder einer der sonstigen 
in Artikel III aufgeführten Handlungen schuldig machen. 



Artikel VI 

Personen, denen Völkermord oder eine der sonstigen in Artikel III 
aufgeführten Handlungen zur Last gelegt wird, werden vor ein 
zuständiges Gericht des Staates, in dessen Gebiet die Handlung 
begangen worden ist, oder vor das internationale Strafgericht 
gestellt, das für die Vertragschliessenden Parteien, die seine 
Gerichtsbarkeit anerkannt haben, zuständig ist. 



Artikel VII 

Völkermord und die sonstigen in Artikel III aufgeführten 
Handlungen gelten für Auslieferungszwecke nicht als politische 
Straftaten. Die Vertragschliessenden Parteien verpflichten sich, 
in derartigen Fällen die Auslieferung gemäss ihren geltenden 
Gesetzen und Verträgen zu bewilligen. 



Artikel VIII 

Eine Vertragschliessende Partei kann die zuständigen Organe der 
Vereinten Nationen damit befassen, gemäss der Charta der 
Vereinten Nationen die Massnahmen zu ergreifen, die sie für die 
Verhütung und Bekämpfung von Völkermordhandlungen oder einer der 
sonstigen in Artikel III aufgeführten Handlungen für geeignet 
erachten. 



Artikel IX 

Streitfälle zwischen den Vertragschliessenden Parteien 
hinsichtlich der Auslegung, Anwendung oder Durchführung dieser 
Konvention einschliesslich derjenigen, die sich auf die 
Verantwortlichkeit eines Staates für Völkermord oder eine der 
sonstigen in Artikel III aufgeführten Handlungen beziehen, werden 
auf Antrag einer der an dem Streitfall beteiligten Parteien dem 
Internationalen Gerichtshof unterbreitet. 



Artikel X 

Diese Konvention, deren chinesischer, englischer, französischer, 
russischer und spanischer Text gleicherweise massgebend ist, trägt 
das Datum des 9. Dezember 1948. 



Artikel XI 

Diese Konvention steht bis zum 31. Dezember 1949 jedem Mitglied 
der Vereinten Nationen und jedem Nichtmitgliedstaat, an den die 
Generalversammlung eine Aufforderung zur Unterzeichnung gerichtet 
hat, zur Unterzeichnung offen. 

Diese Konvention bedarf der Ratifizierung; die 
Ratifikationsurkunden sind bei dem Generalsekretär der Vereinten 
Nationen zu hinterlegen. 

Nach dem 1. Januar 1950 kann jedes Mitglied der Vereinten 
Nationen und jeder Nichtmitgliedstaat, der eine Aufforderung 
gemäss Absatz 1 erhalten hat, der Konvention beitreten. 

Die Beitrittsurkunden sind bei dem Generalsekretär der Vereinten 
Nationen zu hinterlegen. 



Artikel XII 

Eine Vertragschliessende Partei kann jederzeit durch Mitteilung 
an den Generalsekretär der Vereinten Nationen die Anwendung 
dieser Konvention auf alle oder eines der Gebiete erstrecken, für 
deren auswärtige Angelegenheiten diese Vertragschliessende Partei 
verantwortlich ist. 



Artikel XIII 

An dem Tag, an dem die ersten zwanzig Ratifikations- oder 
Beitrittsurkunden hinterlegt sind, erstellt der Generalsekretär 
ein Protokoll und übermittelt jedem Mitglied der Vereinten 
Nationen und jedem der in Artikel XI in Betracht gezogenen 
Nichtmitgliedstaaten eine Abschrift desselben. 

Diese Konvention tritt am neunzigsten Tage nach dem Zeitpunkt der 
Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde 
in Kraft. 

Eine Ratifikation oder ein Beitritt, der nach dem letzteren 
Zeitpunkt erfolgt, wird am neunzigsten Tage nach der 
Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde wirksam. 



Artikel XIV 

Diese Konvention bleibt für die Dauer von zehn Jahren vom 
Zeitpunkt ihres Inkrafttretens an in Kraft. 

Danach bleibt sie für die Dauer von jeweils weiteren fünf Jahren 
für diejenigen Vertragschliessenden Parteien in Kraft, die sie 
nicht mindestens sechs Monate vor Ablauf der laufenden Frist 
gekündigt haben. 

Die Kündigung erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den 
Generalsekretär der Vereinten Nationen. 



Artikel XV 

Wenn als Ergebnis von Kündigungen die Zahl der Parteien der 
vorliegenden Konvention auf weniger als sechzehn sinkt, tritt die 
Konvention mit dem Zeitpunkt ausser Kraft, in dem die letzte 
dieser Kündigungen rechtswirksam wird. 



Artikel XVI 

Ein Antrag auf Revision dieser Konvention kann jederzeit von 
einer Vertragschliessenden Partei durch eine schriftliche 
Mitteilung an den Generalsekretär gestellt werden. 

Die Generalversammlung entscheidet über die Schritte, die 
gegebenenfalls auf einen solchen Antrag hin zu unternehmen sind. 



Artikel XVII 

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen macht allen 
Mitgliedern der Vereinten Nationen und den in Artikel XI in 
Betracht gezogenen Nichtmitgliedstaaten über die folgenden 
Angelegenheiten Mitteilung: 
(a) Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitritte, die gemäss 
Artikel XI eingegangen sind; 
(b) Mitteilungen, die gemäss Artikel XII eingegangen sind; 
(c) den Zeitpunkt, zu dem diese Konvention gemäss Artikel XIII 
in Kraft tritt; 
(d) Kündigungen, die gemäss Artikel XIV eingegangen sind; 
(e) Ausserkrafttreten der Konvention gemäss Artikel XV; 
(f) Mitteilungen, die gemäss Artikel XVI eingegangen sind. 



Artikel XVIII 

Das Original der vorliegenden Konvention wird in den Archiven der 
Vereinten Nationen hinterlegt. 
Eine beglaubigte Abschrift der Konvention wird jedem Mitglied der 
Vereinten Nationen und jedem der in Artikel XI in Betracht 
gezogenen Nichtmitgliedstaaten übermittelt. 



Artikel XIX 

Diese Konvention wird am Tage ihres Inkrafttretens von dem 
Generalsekretär der Vereinten Nationen registriert. 



(Es folgen die Unterschriften) 




-----------------------------------------------------------------
               Übereinkommen vom 9. Dezember 1948 
       über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
      Für die Schweiz in Kraft getreten am 6. Dezember 2000 
                    (Stand am 15. April 2009) 
--------------------------------+--------------------------------


Übersetzung

Übereinkommen vom 9. Dezember 1948 
über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
Abgeschlossen in New York am 9. Dezember 1948 
Von der Bundesversammlung genehmigt am 9. März 20002 
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 
7. September 2000 
Für die Schweiz in Kraft getreten am 6. Dezember 2000 
(Stand am 15. April 2009) 



Die Vertragsparteien, 

Nach Erwägung der Erklärung, die von der Generalversammlung der 
Vereinten Nationen in ihrer Resolution 96 (I) vom 11. Dezember 
1946 abgegeben wurde, dass Völkermord ein Verbrechen gemäss 
internationalem Recht ist, das dem Geist und den Zielen der 
Vereinten Nationen zuwiderläuft und von der zivilisierten Welt 
verurteilt wird, 

In Anerkennung der Tatsache, dass der Völkermord der Menschheit 
in allen Zeiten der Geschichte grosse Verluste zugeführt hat, und 

In der Überzeugung, dass zur Befreiung der Menschheit von einer 
solch verabscheuungswürdigen Geissel internationale 
Zusammenarbeit erforderlich ist, 

sind hiermit wie folgt übereingekommen: 



Art. I 

Die Vertragsparteien bestätigen, dass Völkermord, ob im Frieden 
oder im Krieg begangen, ein Verbrechen gemäss internationalem 
Recht ist, zu dessen Verhütung und Bestrafung sie sich 
verpflichten. 



Art. II 

In dieser Konvention bedeutet Völkermord eine der folgenden 
Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, 
ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder 
teilweise zu zerstören: 
a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe; 
b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden 
an Mitgliedern 
der Gruppe; 
c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, 
die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder 
teilweise herbeizuführen; 
d) Verhängung von Massnahmen, die auf die Geburtenverhinderung 
innerhalb der Gruppe gerichtet sind; 
e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere 
Gruppe. 



Art. III 

Die folgenden Handlungen sind zu bestrafen: 
a) Völkermord, 
b) Verschwörung zur Begehung von Völkermord, 
c) unmittelbare und öffentliche Anreizung zur Begehung von 
Völkermord, 
d) Versuch, Völkermord zu begehen, 
e) Teilnahme am Völkermord. 



Art. IV 

Personen, die Völkermord oder eine der sonstigen in Artikel III 
aufgeführten Handlungen begehen, sind zu bestrafen, gleichviel ob 
sie regierende Personen, öffentliche Beamte oder private 
Einzelpersonen sind. 



Art. V 

Die Vertragschliessenden Parteien verpflichten sich, in 
Übereinstimmung mit ihren 
jeweiligen Verfassungen, die notwendigen gesetzgeberischen 
Massnahmen zu ergreifen, um die Anwendung der Bestimmungen 
dieser Konvention sicherzustellen und insbesondere wirksame 
Strafen für Personen vorzusehen, die sich des Völkermordes 
oder einer der sonstigen in Artikel III aufgeführten Handlungen 
schuldig machen. 



Art. VI 

Personen, denen Völkermord oder eine der sonstigen in Artikel III 
aufgeführten Handlungen zur Last gelegt wird, werden vor ein 
zuständiges Gericht des Staates, in dessen Gebiet die Handlung 
begangen worden ist, oder vor das internationale Strafgericht 
gestellt, das für die Vertragschliessenden Parteien, die seine 
Gerichtsbarkeit anerkannt haben, zuständig ist. 



Art. VII 

Völkermord und die sonstigen in Artikel III aufgeführten 
Handlungen gelten für Auslieferungszwecke nicht als politische 
Straftaten. Die Vertragschliessenden Parteien verpflichten sich, 
in derartigen Fällen die Auslieferung gemäss ihren geltenden 
Gesetzen und Verträgen zu bewilligen. 



Art. VIII 

Eine Vertragschliessende Partei kann die zuständigen Organe der 
Vereinten Nationen damit befassen, gemäss der Charta der 
Vereinten Nationen3 die Massnahmen zu ergreifen, die sie für die 
Verhütung und Bekämpfung von Völkermordhandlungen oder einer der 
sonstigen in Artikel III aufgeführten Handlungen für geeignet 
erachten. 



Art. IX 

Streitfälle zwischen den Vertragschliessenden Parteien 
hinsichtlich der Auslegung, Anwendung oder Durchführung dieser 
Konvention einschliesslich derjenigen, die 
sich auf die Verantwortlichkeit eines Staates für Völkermord oder 
eine der sonstigen in Artikel III aufgeführten Handlungen 
beziehen, werden auf Antrag einer der an dem Streitfall 
beteiligten Parteien dem Internationalen Gerichtshof 
unterbreitet. 



Art. X 

Diese Konvention, deren chinesischer, englischer, französischer, 
russischer und spanischer Text gleicherweise massgebend ist, 
trägt das Datum des 9. Dezember 1948. 



Art. XI 

Diese Konvention steht bis zum 31. Dezember 1949 jedem Mitglied 
der Vereinten Nationen und jedem Nichtmitgliedstaat, an den die 
Generalversammlung eine Aufforderung zur Unterzeichnung gerichtet 
hat, zur Unterzeichnung offen. Diese Konvention bedarf der 
Ratifizierung; die Ratifikationsurkunden sind bei dem 
Generalsekretär der Vereinten Nationen zu hinterlegen. Nach dem 
1. Januar 1950 kann jedes Mitglied der Vereinten Nationen und 
jeder Nichtmitgliedstaat, der eine Aufforderung gemäss Absatz 1 
erhalten hat, der Konvention beitreten. 
Die Beitrittsurkunden sind bei dem Generalsekretär der Vereinten 
Nationen zu hinterlegen. 



Art. XII 

Eine Vertragschliessende Partei kann jederzeit durch Mitteilung 
an den Generalsekretär der Vereinten Nationen die Anwendung 
dieser Konvention auf alle oder eines der Gebiete erstrecken, 
für deren auswärtige Angelegenheiten diese Vertragschliessende 
Partei verantwortlich ist. 



Art. XIII 

An dem Tag, an dem die ersten zwanzig Ratifikations- oder 
Beitrittsurkunden hinterlegt sind, erstellt der Generalsekretär 
ein Protokoll und übermittelt jedem Mitglied der Vereinten 
Nationen und jedem der in Artikel XI in Betracht gezogenen 
Nichtmitgliedstaaten eine Abschrift desselben. 
Diese Konvention tritt am neunzigsten Tage nach dem Zeitpunkt 
der Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikations- oder 
Beitrittsurkunde in Kraft. Eine Ratifikation oder ein Beitritt, 
der nach dem letzteren Zeitpunkt erfolgt, wird am neunzigsten 
Tage nach der Hinterlegung der Ratifikations- oder 
Beitrittsurkunde wirksam. 



Art. XIV 

Diese Konvention bleibt für die Dauer von zehn Jahren vom 
Zeitpunkt ihres Inkrafttretens an in Kraft. Danach bleibt sie 
für die Dauer von jeweils weiteren fünf Jahren für diejenigen 
Vertragschliessenden Parteien in Kraft, die sie nicht 
mindestens sechs Monate vor Ablauf der laufenden Frist 
gekündigt haben. Die Kündigung erfolgt durch schriftliche 
Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen. 



Art. XV 

Wenn als Ergebnis von Kündigungen die Zahl der Parteien der 
vorliegenden Konvention auf weniger als sechzehn sinkt, tritt 
die Konvention mit dem Zeitpunkt ausser Kraft, in dem die letzte 
dieser Kündigungen rechtswirksam wird. 



Art. XVI 

Ein Antrag auf Revision dieser Konvention kann jederzeit von 
einer Vertragschliessenden Partei durch eine schriftliche 
Mitteilung an den Generalsekretär gestellt werden. Die 
Generalversammlung entscheidet über die Schritte, die 
gegebenenfalls auf einen solchen Antrag hin zu unternehmen sind. 



Art. XVII 

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen macht allen 
Mitgliedern der Vereinten Nationen und den in Artikel XI in 
Betracht gezogenen Nichtmitgliedstaaten über die folgenden 
Angelegenheiten Mitteilung: 
a) Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitritte, die gemäss 
Artikel XI eingegangen sind; 
b) Mitteilungen, die gemäss Artikel XII eingegangen sind; 
c) den Zeitpunkt, zu dem diese Konvention gemäss Artikel XIII in 
Kraft tritt; 
d) Kündigungen, die gemäss Artikel XIV eingegangen sind; 
e) Ausserkrafttreten der Konvention gemäss Artikel XV; 
f) Mitteilungen, die gemäss Artikel XVI eingegangen sind. 



Art. XVIII 

Das Original der vorliegenden Konvention wird in den Archiven der 
Vereinten Nationen hinterlegt. 
Eine beglaubigte Abschrift der Konvention wird jedem Mitglied der 
Vereinten Nationen und jedem der in Artikel XI in Betracht 
gezogenen Nichtmitgliedstaaten übermittelt. 



Art. XIX 

Diese Konvention wird am Tage ihres Inkrafttretens von dem 
Generalsekretär der Vereinten Nationen registriert. 



(Es folgen die Unterschriften) 



Geltungsbereich am 15. April 2009


 
Vertragsstaaten Ratifikation 
Beitritt (B) 
Nachfolgeerklärung 
(N) 
Inkrafttreten 
Afghanistan 22. März 1956 B 20. Juni 1956 
Ägypten 8. Februar 1952 8. Mai 1952 
Albanien* 12. Mai 1955 B 10. August 1955 
Algerien* 31. Oktober 1963 B 29. Januar 1964 
Andorra 22. September 2006 B 21. Dezember 2006 
Antigua und Barbuda 25. Oktober 1988 N 1. November 1981 
Argentinien* 5. Juni 1956 B 3. September 1956 
Armenien 23. Juni 1993 B 19. September 1993 
Aserbaidschan 16. August 1996 B 14. November 1996 
Äthiopien 1. Juli 1949 12. Januar 1951 
Australien* ** a 8. Juli 1949 12. Januar 1951 
Bahamas 5. August 1975 N 10. Juli 1973 
Bahrain* 27. März 1990 B 25. Juni 1990 
Bangladesch* 5. Oktober 1998 B 3. Januar 1999 
Barbados 14. Januar 1980 B 13. April 1980 
Belarus* 11. August 1954 9. November 1954 
Belgien** 5. September 1951 4. Dezember 1951 
Belize 10. März 1998 B 8. Juni 1998 
Bolivien 14. Juni 2005 12. September 2005 
Bosnien und Herzegowina 29. Dezember 1992 N 6. März 1992 
Brasilien** 15. April 1952 14. Juli 1952 
Bulgarien* 21. Juli 1950 B 12. Januar 1951 
Burkina Faso 14. September 1965 B 13. Dezember 1965 
Burundi 6. Januar 1997 B 6. April 1997 
Chile 3. Juni 1953 1. September 1963 
China* ** 18. April 1983 17. Juli 1983 
Hongkongb 6. Juni 1997 1. Juli 1997 
Macauc 17. Dezember 1999 20. Dezember 1999 
Costa Rica 14. Oktober 1950 B 12. Januar 1951 
Côte d'Ivoire 18. Dezember 1995 B 17. März 1996 
Dänemark** 15. Juni 1951 13. September 1951 
Deutschland 24. November 1954 B 22. Februar 1955 
Ecuador** 21. Dezember 1949 12. Januar 1951 
El Salvador 28. September 1950 12. Januar 1951 
Estland** 21. Oktober 1991 B 19. Januar 1992 
Fidschi 11. Januar 1973 N 10. Oktober 1970 
Finnland** 18. Dezember 1959 B 17. März 1959 
Frankreich 14. Oktober 1950 12. Januar 1951 
Gabun 21. Januar 1983 B 21. April 1983 
4 Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs findet sich auf 
der Internetseite des EDA 
(http://www.eda.admin.ch/vertraege). 

Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
7 
0.311.11 
Vertragsstaaten Ratifikation 
Beitritt (B) 
Nachfolgeerklärung 
(N) 
Inkrafttreten 
Gambia 29. Dezember 1978 B 29. März 1979 
Georgien 11. Oktober 1993 B 9. Januar 1994 
Ghana 24. Dezember 1958 B 24. März 1959 
Griechenland** 8. Dezember 1954 8. März 1955 
Guatemala 13. Januar 1950 12. Januar 1951 
Guinea 7. September 2000 B 6. Dezember 2000 
Haiti 14. Oktober 1950 12. Januar 1951 
Honduras 5. März 1952 3. Juni 1952 
Indien* 27. August 1959 25. November 1959 
Irak 20. Januar 1959 B 20. April 1959 
Iran 14. August 1956 12. November 1956 
Irland** 22. Juni 1976 B 20. September 1976 
Island 29. August 1949 12. Januar 1951 
Israel 9. März 1950 12. Januar 1951 
Italien** 4. Juni 1952 B 2. September 1952 
Jamaika 23. September 1968 B 22. Dezember 1968 
Jemen* 9. Februar 1987 B 10. Mai 1987 
Jordanien 3. April 1950 B 12. Januar 1951 
Kambodscha 14. Oktober 1950 B 12. Januar 1951 
Kanada 3. September 1952 2. Dezember 1952 
Kasachstan 26. August 1998 B 24. November 1998 
Kirgisistan 5. September 1997 B 4. Dezember 1997 
Kolumbien 27. Oktober 1959 25. Januar 1960 
Komoren 27. September 2004 B 26. Dezember 2004 
Kongo (Kinshasa) 31. Mai 1962 N 30. Juni 1960 
Korea (Nord-) 31. Januar 1989 B 1. Mai 1989 
Korea (Süd-) 14. Oktober 1950 B 12. Januar 1951 
Kroatien** 12. Oktober 1992 N 8. Oktober 1991 
Kuba 4. März 1953 2. Juni 1953 
Kuwait 7. März 1995 B 5. Juni 1995 
Laos 8. Dezember 1950 B 8. März 1951 
Lesotho 29. November 1974 B 27. Februar 1975 
Lettland 14. April 1992 B 13. Juli 1992 
Libanon 17. Dezember 1953 7. März 1954 
Liberia 9. Juni 1950 12. Januar 1951 
Libyen 16. Mai 1989 B 14. August 1989 
Liechtenstein 24. März 1994 B 22. Juni 1994 
Litauen 1. Februar 1996 B 1. Mai 1996 
Luxemburg 7. Oktober 1981 B 5. Januar 1982 
Malaysia* 20. Dezember 1994 B 20. März 1995 
Malediven 24. April 1984 B 23. Juli 1984 
Mali 16. Juli 1974 B 14. Oktober 1974 
Marokko* 24. Januar 1958 B 24. April 1958 

Unterdrückung von bestimmten Verbrechen und Vergehen 
8 
0.311.11 
Vertragsstaaten Ratifikation 
Beitritt (B) 
Nachfolgeerklärung 
(N) 
Inkrafttreten 
Mazedonien 18. Januar 1994 N 17. November 1991 
Mexiko** 22. Juli 1952 20. Oktober 1952 
Moldau 26. Januar 1993 B 26. April 1993 
Monaco 30. März 1950 B 12. Januar 1951 
Mongolei* 5. Januar 1967 B 5. April 1967 
Montenegro* 23. Oktober 2006 N 3. Juni 2006 
Mosambik 18. April 1983 B 17. Juli 1983 
Myanmar* 14. März 1956 12. Juni 1956 
Namibia 28. November 1994 B 26. Februar 1995 
Nepal 17. Januar 1969 B 17. April 1969 
Neuseeland 28. Dezember 1978 28. März 1979 
Nicaragua 29. Januar 1952 B 28. April 1952 
Niederlande** 20. Juni 1966 B 18. September 1966 
Norwegen** 22. Juli 1949 12. Januar 1951 
Österreich 19. März 1958 B 17. Juni 1958 
Pakistan 12. Oktober 1957 10. Januar 1958 
Panama 11. Januar 1950 12. Januar 1951 
Papua-Neuguinea 27. Januar 1982 B 27. April 1982 
Paraguay 3. Oktober 2001 1. Januar 2002 
Peru 24. Februar 1960 14. Mai 1960 
Philippinen* 7. Juli 1950 12. Januar 1951 
Polen* 14. November 1950 B 12. Februar 1951 
Portugal* 9. Februar 1999 B 10. Mai 1999 
Ruanda 16. April 1975 B 15. Juli 1975 
Rumänien* 2. November 1950 B 31. Januar 1951 
Russland* 3. Mai 1954 1. August 1954 
St. Vincent und die Grenadinen 9. November 1981 B 7. Februar 1982 
Saudi-Arabien 13. Juli 1950 B 12. Januar 1951 
Schweden** 27. Mai 1952 25. August 1952 
Schweiz 7. September 2000 B 6. Dezember 2000 
Senegal 4. August 1983 B 2. November 1983 
Serbien* 12. März 2001 B 10. Juni 2001 
Seychellen 5. Mai 1992 B 3. August 1992 
Simbabwe 13. Mai 1991 B 11. August 1991 
Singapur* 18. August 1995 B 16. November 1995 
Slowakei* 28. Mai 1993 N 1. Januar 1993 
Slowenien 6. Juli 1992 N 25. Juni 1991 
Spanien* ** 13. September 1968 B 12. Dezember 1968 
Sri Lanka* 12. Oktober 1950 B 12. Januar 1951 
Südafrika 10. Dezember 1998 B 10. März 1999 
Sudan 13. Oktober 2003 B 11. Januar 2004 
Syrien 25. Juni 1955 B 23. September 1955 
Taiwan (Chinesisches Taipeh) 19. Juli 1951 17. Oktober 1951

Verhütung und Bestrafung des Völkermordes 
9 
0.311.11 
Vertragsstaaten Ratifikation 
Beitritt (B) 
Nachfolgeerklärung 
(N) 
Inkrafttreten 
Tansania 5. April 1984 B 4. Juli 1984 
Togo 24. Mai 1984 B 22. August 1984 
Tonga 16. Februar 1972 B 16. Mai 1972 
Trinidad und Tobago 13. Dezember 2002 B 13. März 2003 
Tschechische Republik* 22. Februar 1993 N 1. Januar 1993 
Tunesien 29. November 1956 B 27. Februar 1957 
Türkei 31. Juli 1950 B 12. Januar 1951 
Uganda 14. November 1995 B 12. Februar 1996 
Ukraine* 15. November 1954 13. Februar 1955 
Ungarn* 7. Januar 1952 B 6. April 1952 
Uruguay 11. Juli 1967 9. Oktober 1967 
Usbekistan 9. September 1999 B 8. Dezember 1999 
Venezuela* 12. Juli 1960 B 10. Oktober 1960 
Vereinigte Arabische Emirate* 11. November 2005 B 9. Februar 2006 
Vereinigte Staaten* 25. November 1988 23. Februar 1989 
Vereinigtes Königreich** 30. Januar 1970 B 30. April 1970 
Vietnam* 9. Juni 1981 B 7. September 1981 
Zypern** 29. März 1982 B 27. Juni 1982 

* Vorbehalte und Erklärungen. 

** Einwendungen. 
Die Vorbehalte, Erklärungen und Eînwendungen werden in der AS 
nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte 
können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: 
http://untreaty.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für 
Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. 

a Dieses Übereink.gilt für die Gebiete. 

b Auf Grund einer Erklärung der Volksrepublik China vom 
6. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit dem 1. Juli 1997 auf die 
Besondere Verwaltungsregion (SAR) Hongkong anwendbar. 

c Auf Grund einer Erklärung der Volksrepublik China vom 
17. Dezember 1999 ist das Übereinkommen seit dem 
20. Dezember 1999 auf die Besondere Verwaltungsregion 
(SAR) Macau anwendbar. 



Anfang Thema Völkermord                                          



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                         Volksverhetzung                         
********************************+********************************

 EP, 24.07.2012, 07.03.2010, 
     11.11.2009, 26.06.2008, 29.09.2007, 31.08.2006, 19.05.2005


                         _______________


 Die gleiche Sorte Idioten, Verbrecher und Wahnsinnige, die den
 StGB §130, Volksverhetzung, geschaffen haben, haben auch den
 EU-Verfassungsvertrag, den Vertrag von Lissabon, geschaffen.


-----------------------------------------------------------------
              Definition Volksverhetzung StGB § 130
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen
 Frieden zu stören,
 1.  zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu
     Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder
 2.  die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile
     der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht
     oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten
     bis zu fünf Jahren bestraft.

 (2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe
 wird bestraft, wer 
 1.  Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der
     Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse
     oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu
     Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder
     die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile
     der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft,
     böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
     a)  verbreitet,
     b)  öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst
         zugänglich macht,
     c)  einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt
         oder zugänglich macht oder
     d)  herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet,
         ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen
         unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im
         Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem
         anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder
 2.  eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch
     Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.

 (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe
 wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des
 Nationalsozialismus begangene Handlung der in § § 6 Abs. 1 des
 Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die
 geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich
 oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost. 

 (4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe
 wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den
 öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden
 Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt-
 und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.

 (5) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in den
 Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalts.

 (6) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit
 Absatz 5, und in den Fällen der Absätze 3 und 4 gilt § 86 Abs. 3
 entsprechend.


-----------------------------------------------------------------
                   Version vor dem 31.08.2006
--------------------------------+--------------------------------

 .....

 (4) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in
 Absatz 3 bezeichneten Inhalts. 

 (5) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit
 Absatz 4, und in den Fällen des Absatzes 3 gilt § 86 Abs. 3
 entsprechend.


-----------------------------------------------------------------
                            Anmerkung
--------------------------------+--------------------------------

 Dieser Paragraf ist einer der Änderungsfreudigsten der deutschen
 Jurisprudenz.

 § 130 (1) 1. und 2. dieses Gesetzes werden nicht auf den Schutz
 der deutschen Bevölkerungsteile verwendet. (20070929)


-----------------------------------------------------------------
                 Definition Völkermord VStGB § 6
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse
 oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu
 zerstören, 
 1.  ein Mitglied der Gruppe tötet,
 2.  einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische
     Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches
     bezeichneten Art, zufügt,
 3.  die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet
     sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise
     herbeizuführen,
 4.  Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe
     verhindern sollen,
 5.  ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe
     überführt,
 wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

 (2) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 5 ist
 die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.


-----------------------------------------------------------------
         Definition Schwere Körperverletzung StGB § 226
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person
 1.  das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör,
     das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit
     verliert,
 2.  ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht
     mehr gebrauchen kann oder
 3.  in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in
     Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung
     verfällt,
 so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn
 Jahren.

 (2) Verursacht der Täter eine der in Absatz 1 bezeichneten
 Folgen absichtlich oder wissentlich, so ist die Strafe
 Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren. 

 (3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf
 Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder
 schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem
 Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.


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         Die Entwicklung des StGB-§130, Volksverhetzung
--------------------------------+--------------------------------

 Junge Freiheit, 46/06, 10.11.2006, S. 6,
 "Die Wandlungen des Paragrafen 130"
 Kriminalstatistik 2005:
 2812 Verdachtsfälle, 2957 Verurteilungen


-----------------------------------------------------------------
                             Quellen
--------------------------------+--------------------------------

 Bundesrecht

 Bundesrecht, StGB

 Bundesrecht, StGB, § 130

 Bundesrecht, StGB, § 226

 Bundesrecht, VStGB

 Bundesrecht, VStGB, § 6



-----------------------------------------------------------------
                           Folgerungen                           
--------------------------------+--------------------------------

§130 StGB Volksverhetzung; Ein Gesetz der Fremdherrschaft.
Es diskriminiert das deutsche Volk in seinem eigenen Land. 



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                           Auswüchse 1                           
--------------------------------+--------------------------------


Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 13/2010 vom 5. März 2010
Beschluss vom 2. Februar 2010 
- 1 BvR 369/04, 1 BvR 370/04, 1 BvR 371/04 -
Verurteilungen wegen Volksverhetzung 
verstoßen gegen Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG 
Die Veruteilung erfolgte wegen dieses Aufmachers : 
"...                          Aktion
                            Ausländer-
                               Rück-
                              Führung
                  Aktionswochen 3. Juni - 17. Juni 2002
                 Für ein lebenswertes deutsches Augsburg
                Augsburger Bündnis - Nationale Opposition ..."  



04.02.2010; BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

- 1 BvR 369/04 -
- 1 BvR 370/04 -
- 1 BvR 371/04 -
Bundesadler
Im Namen des Volkes
In den Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerden
 
1. des Herrn S…, gegen 
a) den Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 
   14. Januar 2004 - 5St RR 348/03 a-c -,
b) das Urteil des Landgerichts Augsburg vom 18. Juli 2003 - 
   7 Ns 101 Js 122256/02 -,
c) das Urteil des Amtsgerichts Augsburg vom 20. Januar 2003 - 
   10 Ds 101 Js 122256/02 -

- 1 BvR 369/04 -,

 
2. des Herrn T…, gegen 
a) den Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 
   14. Januar 2004 - 5St RR 348/03 a-c -,
b) das Urteil des Landgerichts Augsburg vom 18. Juli 2003 - 
   7 Ns 101 Js 122256/02 -,
c) das Urteil des Amtsgerichts Augsburg vom 20. Januar 2003 - 
   10 Ds 101 Js 122256/02 -

- 1 BvR 370/04 -,
 

3. des Herrn W…, gegen 
a) den Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 
   14. Januar 2004 - 5St RR 348/03 a-c -,
b) das Urteil des Landgerichts Augsburg vom 18. Juli 2003 - 
   7 Ns 101 Js 122256/02 -,
c) das Urteil des Amtsgerichts Augsburg vom 20. Januar 2003 - 
   10 Ds 101 Js 122256/02 -

- 1 BvR 371/04 -
 

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch

den Präsidenten Papier
und die Richter Eichberger,
Masing
 
am 4. Februar 2010 einstimmig beschlossen:
 
Die Verfahren 1 BvR 369/04, 1 BvR 370/04 und 1 BvR 371/04 werden 
zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.
Die Urteile des Amtsgerichts Augsburg vom 20. Februar 2003 - 
10 Ds 101 Js 122256/02 - und 
des Landgerichts Augsburg vom 18. Juli 2003 - 
7 Ns 101 Js 122256/02 - sowie 
der Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 
14. Januar 2004 - 5St RR 348/03 a-c - 
verletzen die Beschwerdeführer in ihrem Grundrecht aus 
Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes. 
Die Entscheidungen werden aufgehoben. 
Die Sache wird an das Amtsgericht Augsburg zurückverwiesen.
Der Freistaat Bayern hat den Beschwerdeführern die notwendigen 
Auslagen zu erstatten. 



-----------------------------------------------------------------
                           Auswüchse 2                           
--------------------------------+--------------------------------


25.02.2012; altermedia-deutschland.info; 
Holocaustleugnung ist Menschenrecht!
“Im Rahmen der 102. Tagung des Menschenrechtskommitees der 
Vereinten Nationen (11. - 29. Juli 2011 in Genf) hat die 
Abteilung Menschenrechte der Vereinten Nationen klipp und 
klar entschieden, daß insbesondere das Bestreiten des 
Holocaust als zu s c h ü t z e n d e s R e c h t s g u t 
der freien Meinungsäußerung gelten müsse und nicht verfolgt 
werden dürfe! 
Das Kommitee faßte für alle Unterzeichnerstaaten der 
UN-Menschenrechtskonvention, also auch die BRD, Österreich 
und Schweiz, folgenden verbindlichen Beschluß:

“Gesetze, welche den Ausdruck von Meinungen zu historischen 
Fakten unter Strafe stellen, sind unvereinbar mit den 
Verpflichtungen, welche die Konvention den 
Unterzeichnerstaaten hinsichtlich der Respektierung der 
Meinungs- und Meinungsäußerungsfreiheit auferlegt. Die 
Konvention erlaubt kein allgemeines Verbot des Ausdrucks 
einer irrtümlichen Meinung oder einer unrichtigen 
Interpretation vergangener Geschehnisse.” 
(Absatz 49., CCPR/C/GC/34)  

www2.ohchr.org
http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrc/docs/gc34.pdf
CCPR/C/GC/34
ADVANCE UNEDITED VERSION
Distr.: General
21 July 2011
Original: English

Human Rights Committee
One Hundred and second session
Geneva, 11-29 July 2011

General comment No. 34
Article 19: Freedoms of opinion and expression

STICHWÖRTER : Politik, Bundesregierung, Bundestag, Parteien, 
Korruption, Bundespräsident, Justiz, Zionismus, Fremdherrschaft, 
Volksverhetzung, Xenokratie, StGB-§130, Misoxenie, Zersetzung, 
Bundeswehr, Wehrkraftzersetzung, PPP, 
Kriminalität, Betrug, Veruntreuung, Unterschlagung, Betrug, 
Bundesbank, EU, Weltfinanzbetrug, Europäischer Rat, Justiz, 
Ratingagenturen, Euro-Verwerfungen, EFSF, ESM, PFIIGS, 
Bundesverfassungsgericht, EU-Kommission, 
Zersetzung, Sabotage, Hochverrat, Staatsstreich, Putsch,








 (Anfang Volksverhetzung)



*****************************************************************
                      Wachstumszivilisation                      
********************************+********************************


 Erich Paus, 24.02.2014, 27.10.2013, 23.10.2008,  
 25.01.2007, 07.11.2006, 28.07.2006, 07.04.2006, 06.04.2006,
 06.04.2006, 24.08.2005, 02.08.2005, 17.05.2005, Herbst 1982


-----------------------------------------------------------------
                          Stichwörter                            
--------------------------------+--------------------------------

Gleichgewichtswirtschaft,
Gleichgewichtszivilisation,
Wachstumswirtschaft,
Wachstumszivilisation.


-----------------------------------------------------------------
                          Vorbemerkung                           
--------------------------------+--------------------------------

 Wachstumszivilisation ist der Pakt mit dem Teufel.
 Und der einzige, mir zur Zeit bekannte Ausgang führt
 durch die Hölle.                                  (EP, 20061107)


-----------------------------------------------------------------
                Definition Wachstumszivilisation
--------------------------------+--------------------------------

Eine Zivilisation, die unter Nutzung nicht-regenerierbarer 
Resourcen wirtschaftet, ist eine Wachstumszivilisation.

Eine Wachstumszivilisation wirtschaftet unter Nutzung
nicht-regenerierbarer Resourcen.
Sie kann, selbst wenn sie es wollte, diese Nutzung aufgrund
ihrer i. a. zu hohen Bevölkerungsdichte nicht einstellen oder 
mindern, da sonst Menschen abtreten, also sterben oder auswandern 
müßten.
Die Nutzung nicht-regenerierbarer Ressourcen erzwingt
Wirtschaftswachstum, denn: 

Die Gesamtmenge gewonnener Ressourcen besteht aus genau 
zwei Teilen: 
1.) Die Menge, die zur Gewinnung der Ressourcen selbst 
    erforderlich ist.
2.) Die Menge, die für andere, die eigentlichen Zwecke 
    verfügbar ist. 
    Dieser Teil gewährt den Wohlstand einer Zivilisation.
    Der wächst und fällt mit der verfügbaren Menge nutzbarer 
    Ressourcen.

Der %-Satz von 1.) an der Gesamtmenge gewonnener Ressourcen
nimmt unaufhaltsam zu, 
der %-Satz von 2.) an der Gesamtmenge gewonnener Ressourcen
in gleichem Maße ab.
Denn es werden immer diejenigen Ressourcen gewonnen, bei denen 
der Aufwand zur Gewinnung am geringsten ist und es bleiben immer 
diejenigen Ressourcen übrig, bei denen der Aufwand höher ist.

Damit die Menge von 2.) trotz ihres fallenden %-Satzes an der 
Gesamtmenge nicht weniger wird, muß die Gesamtmenge gewonnener 
Ressourcen also zunehmen.

Dazu muß auch das Kapital zur Resourcengewinnung vermehrt werden. 

WIRTSCHAFTSWACHSTUM!

Bei Geldwirtschaft werden die nutzbaren Ressourcen also teurer. 
Inflation.

Wachstum findet also auch dann statt, wenn die Bevölkerung
konstant bleibt.

Zusätzlicher Wachstumsdruck rührt her von der laufenden
Entwertung geschaffener Dinge.

Die geschaffenen Dinge verlieren Ihren Wert in dem Maß
ihrer Abnutzung, ihrer Veraltung durch Innovation und
ihres Wiederbeschaffungswertes, der durch den technischen
Fortschritt, Wachstum, unaufhaltsam sinkt.


Mit anderen Worten: 
Die Nutzung nichtregenerierbarer Resourcen erzwingt Wachstum
schon aufgrund der Abnahme der Resourcenvorräte durch ihren 
Verbrauch und dem damit notwendig zunehmenden höheren 
%-Satz des Anteiles zu ihrer eigenen Gewinnung.

Wachstum ist also gewissermaßen eine Folge der Entropiezunahme 
einer Zivilisation.


Wirtschaftswachstum rührt also her schon allein vom
Entropiewachstum der Gewinnung unserer nicht-regenerierbaren
Ressourcen aufgrund ihres Verbrauchs. Dies macht die
Unvermeidlichkeit und Unaufhaltsamkeit des Wirtschaftswachstums
aufgrund unserer Wirtschaftsweise unter Verwendung
nicht-regenerierbarer Ressourcen vielleicht etwas deutlicher.
Das Wirschaftswachstum besteht also zumindest aus dem
Entropiewachstum der Ressourcengewinnung. 
S. dazu auch Entropie. (EP, 07.04.2006)

Das Gegenstück zur Wachstumszivilisation ist die 
 Gleichgewichtszivilisation.

In Deutschland ist eine Gleichgewichtszivilisation nur mit
maximal 9 - 12 Mio. Menschen möglich. Mehr Menschen lassen
sich unter Zuhilfenahme nur nicht-regenerierbarer Resourcen
am Leben erhalten. Mehr Menschen sind also nur mit der
dazugehörenden Wachstumswirtschaft möglich.


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              Erläuterung zur Ressourcengewinnung
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    |FFFFFFFFFF|    |                             |      
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF| ---------------------            |
    |FFFFFFFFFF| Fremdzweckmenge (F)              |
    |FFFFFFFFFF| %-Anteil an R fallend            |
    |FFFFFFFFFF| ---------------------            |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                             |
    |FFFFFFFFFF|    |                  ----------------------
    |FFFFFFFFFF|    |                  gesamtmenge gewonnener 
    |FFFFFFFFFF|    |                        Ressourcen (R)
    |FFFFFFFFFF|    |                  ----------------------
    |FFFFFFFFFF|    V                             |
    +----------+ -------                          |         
    |SSSSSSSSSS|    ^                             |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS| ----------------------           |
    |SSSSSSSSSS| Selbstzweckmenge (S)             |
    |SSSSSSSSSS| %-Anteil an R wachsend           |
    |SSSSSSSSSS| ----------------------           |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS|    |                             |
    |SSSSSSSSSS|    V                             V
    +----------+ --------------------------------------------



Die Gesamtmenge der Ressourcen (R) kann man disjunkt in zwei 
Teile zerlegen,   
1. Fremdzweckmenge der Ressourcen (F),
2. Selbstzweckmenge der Ressourcen (S), 
also R = S + F.
Die Grenzziehung zwischen S und F kann dabei recht willkürlich 
gestaltet werden, muß aber für den jeweiligen Zweck konsequent 
beibehalten werden. 

S ist der Teil der Ressourcen, der zur Gewinnung der Ressourcen 
selbst benötigt wird, der Aufwand an Ressourcen zur Gewinnung 
aller Ressourcen. Ressourcen aus S stehen für andere Zwecke nicht 
zur Verfügung. 

F ist der Teil der Ressourcen, der für die eigentlichen Zwecke 
zur Verfügung steht, also nicht zur Ressourcengewinnung selbst 
verwendet wird. 
Der Fremdzweckanteil (F) repräsentiert den Wohlstand und 
ermöglicht überhaupt erst das Leben der Biomasse, die über 
die Biomasse im Gleichgewicht mit der Natur hinausgeht.
Die Minderung des Fremdzweckanteiles (F) bewirkt Verarmung, 
in schlimmerem Fall Abwanderung, im schlimmsten Fall Tod von 
Biomasse bzw. Mitgliedern von Populationen.

Der Selbstzweckanteil steht außerhalb der Ressourcengewinnung 
nicht zur Verfügung.

Der prozentuale Selbstzweckanteil nimmt unaufhaltsam zu, da 
immer diejenigen Ressourcen gewonnen werden, die den geringsten 
prozentualen Aufwand zu ihrer Gewinnung erfordern und immer 
die Ressourcen zurückbleiben, die zur Gewinnung höheren Aufwand 
erfordern, deren Selbstzweckanteil also höher ist.

Mit der prozentualen Zunahme des Selbstzweckmenge an der 
Ressourcenmenge nimmt die Fremdzweckmenge prozentual ab. 

Um die Fremdzweckmenge bei sinkendem Anteil an der Gesamtmenge 
nicht geringer werden zu lassen, muß die Gesamtmenge der 
gewonnenen Ressourcen wachsen. 

Wenn die Gesamtmenge der Ressourcen wächst, muß auch die zu 
ihrer Gewinnung erforderliche Kapitalmenge wachsen. 
Damit wachsen die Kosten der Fremdzweckmenge der gewonnenen 
Ressourcen, da sie alle(!) Kosten der Ressourcengewinnung 
beinhalten.

Mit den Kosten des Fremdzweckanteiles der gewonnenen Ressourcen 
steigen auch die die Betriebskosten allen damit betriebenen 
Kapitals und alle Materialkosten der damit hergestellten 
Zwischenprodukte, also aller Zwischenprodukte. 

Damit steigen auch die Preise aller Endprodukte.

Damit steigt das Bruttosozialprodukt.

Wirtschaftswachstum.

Damit steigen die Einkommen. 

Diese Erscheinung ist eine unvermeidbare und unausweichliche 
Komponente des Wirtschaftswachstums. 
Eine weitere Komponente des Wirtschaftswachstums ist 
Gelddrucken. 
Dieses bewirkt aber nur nominales kein reales Wachstum. 
Reales Wachstum kann nur aus Kapitalwachstum stammen,
insbesondere dem aus obigem Wachstum der Ressourcengewinnung.




-----------------------------------------------------------------
              Wirkungen einer Wachstumszivilisation
--------------------------------+--------------------------------

 Der Anteil der Ressourcen, die zu ihrer eigenen Gewinnung
 erforderlich sind, nimmt immer mehr zu.
 Der nutzbare Teil der Ressourcen nimmt gegenüber dem Teil der
 Resourcen, die zu ihrer eigenen Gewinnung erforderlich sind,
 immer mehr ab.
 Um also die Gesamtmenge der nutzbaren Resourcen nicht
 schrumpfen zu lassen, muß die Ressourcenproduktion unaufhaltsam
 wachsen.

 Die Wirkung einer Wachstumszivilisation besteht in der Zunahme
 - der Wirtschaftsgüter, die in einer Zeiteinheit behandelt und
 - der Vorgänge, die in einer Zeiteinheit ablaufen können, also:
 Resourcen/Zeit, Volumen/Zeit, Anzahl/Zeit, Geld/Zeit,
 Energie/Zeit, Materie/Zeit, Information/Zeit, Ereignisse/Zeit,
 Arbeit/Zeit = Leistung, Müll/Zeit usw.


  China von G7-Kritik unbeeindruckt; 24.04.2006 10:05 
 EP : An diesem Artikel erkennt man, wie das relative Wachstum
 der Wirtschaft gegenüber anderen Nationen das Wachstum des
 relativen Währungswertes, seinen Devisenkurs, treibt.



 Eine weitere Wirkung ist laufende Veränderung und zwar in Richtung
 - immer häufiger;
 - immer schneller;
 - immer mehr.
 Die Zeiträume konstanter Zustände werden insofern immer kürzer.
 Das bedeutet:
 - immer mehr Materie,
 - immer mehr Energie,
 - immer mehr Information,
 - immer mehr Werte,
 - immer mehr Geld
 werden umgesetzt.
 Diese Erscheinungen gehören zu den wenigen einer Wachstumswirtschaft,
 die sich nicht verändern. Die Veränderung ist eine der wenigen 
 konstanten Größen in einer Wachstumwirtschaft.
 Darauf muß sich eine Zivilisation einrichten:
 - technologisch,
 - kulturell,
 - orientierungmäßig
 - handlungsbezogen,
 In diese Richtung ist das Kapital einer Nation zu entwickeln.



 Wachstum eines Systems in einer beschränkten Umgebung führt zur
 Zerstörung der Umgebung und des Systems selbst. Daraus folgt:
 Wirtschaftswachstum auf der Erde führt zur Zerstörung der Erde
 und der sie nutzenden Systeme.
 Aber(!): Keine Nation kann in Erkenntnis dieses Faktums
 Wachstumswirtschaft unterlassen, denn das Ende des Wachstums
 - führt zur Verarmung seiner Bevölkerung, im Endstadium mit
   tödlichen Folgen;
 - zu ihrem technologischem Niedergang, der es anderen Nationen
   erlaubt, sie als Resource zu nutzen, also Untergang bevor die
   anderen untergehen.
   Die letztere Situation führt jedoch i. a. zur Übernahme einer
   Nation durch Nationen, die weiterhin wachsen, und die
   führen dann doch wieder Wachstumswirtschaft ein. Dabei nutzen
   sie dann die übernommene Nation als Resource.
 Wir können optimalerweise mit den anderen Nationen also nur
 - entweder gemeinsam wachsen;
 - oder gemeinsam aufhören zu wachsen;
 - oder gemeinsam untergehen.
 Wenn wir alleine aufhören zu wachsen, gehen wir schneller unter.



 WENN WIR ALLEINE AUFHÖREN ZU WACHSEN, GEHEN WIR SCHNELLER UNTER.



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                Beispiele Wachstumszivilisation
--------------------------------+--------------------------------

 Ein bemerkeswertes Beispiel dazu ist der Preis eines
 3,5"-Diskettenlaufwerkes. 1985 kostete dieser damals letzte
 Schrei der Speichermedien 400 €. 20 Jahre später kostete es nur
 noch 10 - 12 €. Um also gleiche Erträge zur Ernährung ihrer
 Populationsmitglieder zu erwirtschaften, muß die Volkswirtschaft
 zum späteren Zeitpunkt 40-mal soviel produzieren oder
 entsprechende höherwertige Produkte erfinden bzw. entwickeln.

                         _______________


 In Deutschland (17.05.2005) hat man in den letzten
 20 Jahren alle Kraft darauf verwendet, Gewinne durch
 Minderung der Einkommen zu erwirtschaften statt durch
 die Entwicklung höherwertiger Produkte oder durch ihre
 effizientere Herstellung, die dann auch hohe Einkommen
 ermöglicht hätten.
 Und jetzt ist man technologisch abgehängt.

                         _______________


 Alles Wirtschaften ist die Tranformation von Dingen der Natur
 in Nutzbares. Resourcengewinnung.

 Alles Konsumieren ist die Tranformation von Nutzbarem in
 nicht-Nutzbares, das dann der Natur zurückgegeben wird.
 Müll.

                         _______________


 Anfang Wachstumszivilisation




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                      Das Wohl des Volkes                        
********************************+********************************


 EP, 20101110, 20100716, 20080901,
     20080501, 20080212, 20080130, 20061121, 20061024, 20050902;


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                           Einleitung
--------------------------------+--------------------------------

           Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
   Montesquieu, "Vom Geist der Gesetze", Buch XXVI, Kapitel 23

                         _______________


     Das Wohl des Volkes ist das höchste Ziel (der Politik).
                    (Erich Paus, 10.11.2010)

                         _______________


                  Salus populi suprema est lex.
        (Senatus Populusque Romanus; Cicero, De legibus.)

                         _______________ 


            Ich bin der erste Diener meines Staates.
            (Friedrich der Große, König von Preußen)

                         _______________ 


              Demokratie ist Herrschaft des Volkes
                 durch das Volk und für das Volk
                 (Abraham Lincoln, US-Präsident)

                         _______________


 Jeder kann sich in Bezug auf die folgende Definition auf sein
 eigenes Wohl besinnen, um sich von daher die notwendigen
 Anforderungen an eine Nation in ihrer Gesamtheit vorzustellen,
 die das Wohl des Volkes bedienen.


-----------------------------------------------------------------
                          Vorüberlegung                          
--------------------------------+--------------------------------

 Alle Probleme des Lebens und der Menschheit sind Probleme der
 Überbevölkerung.

 Alle Probleme der Welt in ihrer Gesamtheit und die der Nationen
 insbesondere sind festgelegt durch

 1.) genau zwei Größen
     a.) Anzahl der Menschen;
     b.) Kapital,
         I.) sei es in Geld meßbar,
         II.) sei es nicht in Geld meßbar,
         das den Menschen zur Bewältigung ihres Lebens zur
         Verfügung steht;

 2.) das Verhältnis dieser Größen zueinander, ihren
     Zivilisationsquotienten Z :
                  Menge des Kapitals einer Nation
     Z = -------------------------------------------------
         Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben

 3.) Die Beschränkung durch
     a.) die Versorgung mit Resourcen
     b.) die Entsorgung von Müll
     in einer Wachstumszivilisation.

 3.) kann bei Bedarf auf folgende Weise mit 4.) präzisiert werden:
 4.) Die Beschränkung durch durch ihre natürlichen Umweltbedingungen
     a.) bei Gleichgewichtszivilisation, also im Gleichgewicht
         mit der Natur
           I.) Nahrungsdichte
          II.) Regenerationsrate der Nahrung
         III.) regenerierbare Ressourcen
          IV.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
         also Fruchtbarkeit
         
     b.) bei Wachstumszivilisation
           I.) Nahrungsdichte
          II.) Regenerationsrate der Nahrung
         III.) Dichte der regenerierbaren Ressourcen
          IV.) Regenerationsrate der regenerierbaren Ressourcen
           V.) die Versorgung mit nichtregenerierbaren Resourcen
               bei
               - zunehmender Ressourcenentropie
               - Rückgang der verfügbaren Ressourcen nach
                 Verbrauch von etwa der Hälfte ihrer Vorkommen
          VI.) die Entsorgung von Müll bei zunehmendem Vollaufen
               der Müllsenken zu Lande, zu Wasser und in der Luft
         In den OECD-Staaten umfaßt der Anteil der Probleme
         aus e.) und f) 99% aller Probleme.


 Daraus resultieren zwei Hauptforderungen für jede Nation und für
 jede Zivilisation:

 5.) Stop jeglicher Zuwanderung

 6.) Stop jeglicher Abwanderung von Kapital,
     a.) sei es in Geld meßbar,
         - wie z. B. im Falle von Mannesmann, Höchst oder HVB,
         - oder die Summen, die in unzähligen internationalen
           Kassen verschwinden,
     b.) sei es nicht in Geld meßbar, wie z. B. die Zerstörung
         der Fleißkultur, Gewähren von Disziplinlosigkeit,
         Minderung der Bildungsanforderungen, die Abwanderung von
         gebildeten Leuten.


 Die Erfüllung dieser Forderungen ist die perfekte Bedienung des
 Volkswohles ("Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.",
 Montesquieu "Vom Geist der Gesetze").
 Die meisten anderen Probleme sind sekundärer Art und lösen sich
 von daher fast von allein, wenn obige Forderungen bedient werden.
 Dieses weist in Richtung der Definition:


-----------------------------------------------------------------
                           Definition                            
--------------------------------+--------------------------------

 (1) Das Wohl des Individuums bedeutet, daß Jedem unter Bewahrung               (1)
 der (bürgerlichen) Freiheit (I: S. v. Montequieu) möglichst viel
 von dem zuteil werden möge, was er sich erwünscht und erträumt,
 seine Lieblingswerte.

 (2) Das Wohl des Volkes in seiner Gesamtheit drückt sich am                    (2)
 treffendsten durch den Quotienten Z aus:

              Menge des Kapitals einer Nation
 Z = -------------------------------------------------
     Anzahl der Menschen, die von diesem Kapital leben



 Das Wohl des Volkes kann das Volk nur mit seiner Gesamtheit
 selbst feststellen, durch Volksbegehren, Volksentscheide, Wahlen.


-----------------------------------------------------------------
                           Anmerkungen
--------------------------------+--------------------------------

 Das Kapital in dieser Definition umfaßt sowohl das in Geld
 meßbare als auch das in Geld nicht meßbare Kapital.

 Streng genommen geht es um die Erträge aus diesem Kapital. Ich
 setze hier als Kapital das jeweils ertragreichste voraus.
 Ertragsschwächeres Kapital würde vom ertragsstärkeren Kapital
 verdrängt werden.

 Der Quotient Z muß erhalten und nach Möglichkeit vergrößert
 werden. Dies gilt ganz besonders für eine Wachstumszivilisation.
 Der Quotient Z repräsentiert die Leistungsfähigkeit einer
 Zivilisation bzw. die ihrer Mitglieder aus. Je größer dieser
 Quotient ist, desto reicher ist eine Zivilisation, desto mehr
 Konsum, Überfluß und Genuß ist möglich, der direkte oder
 mittelbare Zweck jeglichen Kapitals.

 Wächst der Quotient Z einer Zivilisation schwächer als bei ihren
 Konkurrenten, dann fällt sie Jenen gegenüber in ihrer
 Leistungsfähigkeit und damit ihrer Konkurrenzfähigkeit zurück.
 Sie kann also irgendwann nicht mehr mithalten, und wird dann
 von ihren Konkurrenten ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, so
 wie wir heute die Entwicklungsländer ausnehmen können, und wie
 wir ausgenommen werden von denjenigen Zivilisationen, die im
 Gegensatz zu unserer weiterwachsen.

 Zur Maximierung dieses Quotienten ist also der Bevölkerungszahl
 einer Nation zum Einen und ihre Kapitalausstattung zum Anderen
 die höchste Aufmerksamkeit zu widmen. Es bedeutet insbesondere,
 die Zuwanderung von zivilisatorischen Analfabeten als auch die
 Abwanderung aller Arten von Kapital zu verhindern bzw. zu
 minimieren.



 (2) kollidiert i. a. mit (1).
 Die Interessen des Individuums stehen den Interessen der Nation
 durchweg in natürlicher Weise entgegen.
 Dieser Konflikt ist vom Volk laufend zu optimieren.
 Eine der besten Voraussetzungen dafür ist Gleichheit.
 Jeder ist dann von Aufwand und Ertrag in Bezug auf das Wohl
 des Volkes gleichermaßen betroffen. Die Interessen gleichen
 sich an. Die Entscheidungen treffen das Wohl des Volkes besser.
 Nur Sachzwänge rechtfertigen Abweichungen von dieser
 Forderung (EP, 20060907).


 Insbesondere sind innerhalb einer Nation Nullsummenspiele zu
 vermeiden: Die Erträge eines Teils dürfen nicht zu Verlusten
 anderer Teile führen.


 Alles, was das Wohl des Volkes fördert,
 fördert auch seine Wirtschaft.                    (EP, 16.11.2006)
 Die Umkehrung dieses Zusammenhangs ist jedoch falsch:
 Man kann die Wirtschaft fördern auf Kosten des Volkes,
 zu seinem Schaden: Raubbau, Plünderei, Sklaverei. (EP, 21.11.2006)


 Die wichtigsten Dinge, die heutzutage dem Wohlbefinden dienen
 und für die man bereit ist, Aufwand zu treiben, zu arbeiten,
 sind
 - Geld und
 - Zeit, um das Geld auszugeben.


 Allgemeiner kann man sagen, daß Menschen aller Zivilisationen
 ihr Wohl in der Erlangung und im Besitz von Werten sehen.
 Was als Wert gilt, ist von Zivilisation zu Zivilisation als
 auch von Individuum zu Individuum unterschiedlich.


 Wichtig ist, daß das Volk hinreichend gebildet ist, damit es bei
 seinen Enscheidungen für sein Wohl nicht das Wichtigste
 für Existenz und Effizienz außer Acht läßt.     (EP, 30.01.2008)

                         _______________


“Treibe ich Politik, die meinem Volke bekommt,
werde ich vom Ausland verspottet.

Dann weiß ich mein Volk lebt.

Treibe ich Politik, die meinem Volke nicht bekommt,
werde ich gelobt und gepriesen.

Dann weiß ich mein Volk blutet.”
                            (Bismarck, lt. Hans von Ginnelt, USA)

                         _______________


Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an Deines Volkes Auferstehn.
Lass niemals Dir den Glauben rauben,
Trotz allem, allem, was geschehn.
Und handeln sollst Du so, als hinge
Von Dir und Deinem Tun allein
Das Schicksal ab der deutschen Dinge,
Und die Verantwortung wär’ Dein.
                                                (Gottlieb Fichte)

                         _______________


Kaviar fürs Volk. 
               (Caviar for the general, Shakespeare, Hamlet 2, 2)


                         _______________



 Anfang Thema Wohl des Volkes                                    



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                            Zersetzung                           
********************************+********************************

 EP, 20080831, 20080827, 20080824, 20080822;


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                     Zersetzung Vorbemerkung                     
--------------------------------+--------------------------------

 Zersetzung ist ein Mittel zur Schwächung politischer Gegner.
 Sie setzt Freiheit und Demokratie außer Kraft. Es ist eine Form
 von Mobbing, das vom Staat selbt betrieben wird, vorbei an den
 geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen einer Nation bzw.
 Zivilisation. 
 Beim Untergang der DDR wurde einiges darüber öffentlich, wie sie
 die Zersetzung von Gegnern betrieb. Es wäre aber einfältig,
 anzunehmen, daß das nur bei der "bösen" DDR so gehandhabt wurde.
 Alle Geheimdienste der Welt arbeiten nach den im Folgendem
 dokumentierten Schemata der Zersetzung. Aber nur selten gelingt
 der Zugriff auf derartige Dokumente, hier der Erlaß 1/76 der DDR.
 Denn alle Geheimdienste haben bei aller Feindschaft ein
 gemeinsames Interesse daran, daß derartiges unter Verschluß
 bleibt, selbst wenn es vom Gegner stammt. Und so finden mit der
 zunehmenden Distanz zum Untergang der DDR derartige
 Machenschaften im öffentlichen Raum keine Erwähnung mehr, obwohl
 sie unablässig stattfinden. Sie werden betrieben vor allem von
 den ausländischen Geheimdiensten der ehemaligen Siegermächte in
 Deutschland, die mit Hilfe von Mobbing in jeglicher
 Größenordnung jeden Widerstand gegen ihre Einflußnahme,
 Plünderei und Zersetzung hemmungslos niederbügeln und so hier mit
 ihren Kollaborateuren in fast allen Schlüsselpositionen diesen
 Zustand aufrechterhalten.



-----------------------------------------------------------------
                       Zersetzung Konzept                        
--------------------------------+--------------------------------

 (...)

 Maßnahmen der Zersetzung sind auf das Hervorrufen sowie die 
 Ausnutzung und Verstärkung solcher Widersprüche bzw. Differenzen
 zwischen feindlich-negativen Kräften zu richten, durch die sie
 zersplittert, gelähmt, desorganisiert und isoliert und ihre
 feindlich-negativen Handlungen einschließlich deren Auswirkungen
 vorbeugend verhindert, wesentlich eingeschränkt oder gänzlich
 unterbunden werden.

 Zersetzungmaßnahmen können sich sowohl gegen Gruppen,
 Gruppierungen und Organisationen als auch gegen einzelne Personen
 richten und als relativ selbständige Art des Abschlusses
 Operativer Vorgänge oder im Zusammenhang mit anderen Abschlußarten
 angewandt werden.

 Die Leiter operativer Diensteinheiten haben zu gewährleisten, daß
 daß bei politisch-operativer Notwendigkeit Zersetzungsmaßnahmen
 als unmittelbarer Bestandteil der offensiven Bearbeitung
 operativer Vorgänge angewandt werden.

 Zersetzungsmaßnahmen sind insbesondere anzuwenden:

 - wenn in der Bearbeitung Operativer Vorgänge die erforderlichen
   Beweise für das Vorliegen eines Staatsverbrechens oder anderen
   Straftat erarbeitet wurden und der jeweilige Operative Vorgang
   aus politisch-operativen Gründen im Interesse der Realisierung
   eines höheren gesellschaftlichen Nutzens nicht mit
   strafrechtlichen Maßnahmen abgeschlossen werden soll;

 - im Zusammenhang mit der Durchführung strafrechtlicher Maßnahmen,
   insbesondere zur Zerschlagung feindlicher Gruppen sowie zur
   Einschränkung bzw. Unterbindung der Massenwirksamkeit
   feindlich-negativer Handlungen;

 - zur wirksamen vorbeugenden Bekämpfung staatsfeindlicher
   Tätigkeit und anderer feindlich-negativer Handlungen, wie z. B.
   - zur Verhinderung des staatsfeinlichen Wirksamwerdens negativer
     Gruppierungen,
   - Zur Einschränkung der Wirksamkeit politisch zersetzender
     Auffassungen bzw. von schadensverursachenden Handlungen,
   - gegen Organisatoren und Hintermänner staatsfeindlicher
     Tätigkeit im Operationsgebiet;

 - gegen Personen, Personengruppen und Organisationen, von denen
   Aktivitäten zur Verbreitung bzw. Forcierung der
   politisch-ideologischen Diversion und anderer subversiver
   Maßnahmen gegen die DDR ausgehen.



-----------------------------------------------------------------
             Zersetzung, Formen Mittel und Methoden              
--------------------------------+--------------------------------

 Die Festlegung der durchzuführenden Zersetzungsmaßnahmen hat auf
 Grundlage der exakten Einschätzung der erreichten Ergebnisse der
 Bearbeitung des jeweiligen operativen Vorganges, insbesondere der
 erarbeiteten Ansatzpunkte sowie der Individualität der
 bearbeiteten Personen und in Abhängigkeit von der jeweils zu
 erreichenden Zielstellung zu erfolgen.

 Bewährte anzuwendende Formen der Zersetzung sind

 - systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des
   Ansehens und des Prestiges der auf der Grundlage miteinander
   verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie
   unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit
   diskreditierender Angaben;

 - systematische Organisation beruflicher und gesellschaftlicher
   Mißerfolge;

 - zielstrebige Untergrabung von Überzeugungen im Zusammenhang
   mit bestimmten Idealen, Vorbildern usw. und die Erzeugung von
   Zweifeln an der persönlichen Perspektive;

 - Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten
   innerhalb von Gruppen, Gruppierungen, und Organisationen durch
   zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner
   Mitglieder;

 - Beschäftigung von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen mit
   ihren internen Problemen mit dem Ziel der Einschätzung ihrer
   feindlich-negativen Handlungen;

 - örtliches und zeitliches Unterbinden bzw. Einschränken der
   gegenseitigen Beziehungen der Mitglieder einer Gruppe,
   Gruppierung oder Organisation auf der Grundlage geltender
   gesetzlicher Bestimmungen, z. B. durch Arbeitsplatzbindungen,
   Zuweisung örtlich entfernt liegender Arbeitsplätze usw.

 Bei der Durchführung von Zersetzungsmaßnahmen sind vorrangig
 zuverlässige, bewährte, für die Lösung dieser Aufgaben geeignete
 IM einzusetzen.

 (...)

 Bewährte Mittel und Methoden der Zersetzung sind

 - Das heranführen bzw. der Einsatz von IM, legendiert als Kuriere
   der Zentrale, Vertrauenspersonen des Leiters der Gruppe,
   übergeordnete Personen, Beauftragte von zuständigen Stellen
   aus dem Operationsgebiet, andere Verbindungspersonen usw.;

 - die Verwendung anonymer oder pseudonymer Briefe, Telegramme,
   Telefonanrufe usw.; kompromittierende Fotos, z. B. von
   stattgefundenen oder vorgetäuschten Begegnungen;

 - die gezielte Verbreitung von Gerüchten über Personen einer
   Gruppe, Gruppierung oder Organisation;

 - gezielte Indiskretionen bzw. das Vortäuschen einer
   Dekonspiration von Abwehrmaßnahmen des MfS;

 - die Vorladung von Personen zu staatlichen Dienststellen oder
   gesellschaftlichen Organisationen mit glaubhafter oder
   unglaubhafter Begründung.

 Diese Mittel und Methoden sind entsprechend den konkreten
 Bedingungen des jeweiligen Operativen Vorgangs schöpferisch und
 differenziert anzuwenden, auszubauen und weiterzuentwickeln.

 Das Vorgehen bei Zersetzungsmaßnahmen:
 Voraussetzung und Grundlage für die Ausarbeitung wirksamer
 Zersetzungsmaßnahmen ist die gründliche Analyse des Operativen
 Vorganges, insbesondere zur Herausarbeitung geeigneter
 Anknüpfungspunkte, wie vorhandene Widersprüche, Differenzen.

 Entsprechend der festgelegten Zielsetzung hat die gründliche
 Vorbereitung und Planung der Zersetzungsmaßnahmen zu erfolgen.
 In der Vorbereitung sind - soweit notwendig - unter Wahrung der
 Konspiration die zur Bearbeitung des jeweiligen Operativen
 Vorganges eingesetzten bzw. einzusetzenden IM einzubeziehen.

 (...)

 Die Pläne zur Durchführung von Zersetzungsmaßnahmen gegen

 - Organisationen, Gruppen, Gruppierungen oder einzelne 
   Personen im Operationsgebiet,

 - Personen in bedeutsamen zentralen gesellschaftlichen
   Positionen bzw. mit internationalem oder Masseneinfluß,

 - sowie in anderen politisch-operativ besonders bedeutsamen
   Fällen

 sind mir bzw. meinem jeweils zuständigen Stellvertreter
 zur Bestätigung vorzulegen.

 Die Durchführung der Zersetzungsmaßnahmen ist einheitlich und
 straff zu leiten. Dazu gehört die ständige inoffizielle
 Kontrolle ihrer Ergebnisse und Wirkung. Die Ergebnisse sind 
 exakt zu dokumentieren. Entsprechend der politisch-operativen
 Notwendigkeit sind weitere politisch-operative Kontrollmaßnahmen
 festzulegen und durchzuführen.

 (...)

 Mit dem Herauslösen des IM ist zu sichern, daß 

 - die Konspiration der im Operativen Vorgang eingesetzten
   IM gewährleistet wird und sie für die weitere Arbeit am
   Feind erhalten bzw. dafür noch bessere Möglichkeiten
   geschaffen werden;

 - durch die Nutzung und Schaffung günstiger Umstände,
   Bedingungen und Situationen der Feind nachhaltig von dem
   IM abgelenkt wird und die Ursachen für die Entlarvung
   in vom MfS angestrebten Zusammenhängen sucht und findet;

 - die Tatsache sowie die Art und Weise des Einsatzes 
   der IM gegenüber den bearbeiteten Personen, ihrer 
   Umgebung, den feindlichen Stellen sowie der 
   Öffentlichkeit konspiriert und dem IM gewährleistet 
   ist sowie ihr Vertrauen zum MfS weiter gefestigt wird.

 Das Herauslösen der IM ist in allen Operativen Vorgängen als 
 eine ständige und offensive Aufgabenstellung anzusehen und 
 durchzusetzen.



-----------------------------------------------------------------
                       Zersetzung Beispiele                      
--------------------------------+--------------------------------

 Die einen schmeißen mit Scheiße, die anderen sagen, der stinkt.

 Die einen nehmen den Arbeitsplatz und die anderen sagen, der
 ist faul.



-----------------------------------------------------------------
                       Zersetzung Literatur                      
--------------------------------+--------------------------------

 Manfred Schell, Werner Kalinka
 Stasi und kein Ende
 Die Personen und Fakten
 Ullstein Verlag
 ISBN 3-548-34773-8

                         _______________



 Anfang Thema Zersetzung                                          



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                             Zinsen                              
*****************************************************************


EP, 20140502, 20121204;



-----------------------------------------------------------------
                   Zinsen Inhaltsverzeichnis                     
--------------------------------+--------------------------------


Zinsanteile                                                      

Zinserläuterungen                                                

Zinsberechnung                                                   

Realverzinsung                                                   



-----------------------------------------------------------------
                          Zinsanteile                            
-----------------------------------------------------------------


Die Zinsen für einen Kredit setzen sich wie folgt zusammen : 

1. Geldgeber : 
   1. Kompensation für die natürliche und künstliche
      Geldentwertung, Inflation
   2. Risiko-Versicherungen : 
      1. Kreditausfall
      2. Schuldenschnitt
      3. Kursrisiko von Fremdwährungen
      4. Risiko durch eigene Liquiditätsminderung
   3. Kosten der Verwaltung
   4. Beteiligung am Ertrag/Gewinn des Schuldners
   5. Schmerzensgeld für Konsumverzicht
   6. Gewinn : Ertrags- bzw. Gewinnmaximierung als Steuerungsgröße
      für das Geldgeberunternehmen

2. Makler, Bank : 
   1. Provision : Sie finanziert die Kosten des Maklers/Bank



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                         Zinserläuterungen                       
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ad 1.) 
  Zur Werterhaltung ist ein Inflationsaufschlag legitim. 
  Denn die Ressourcengewinnung selbst wird immer aufwendiger,
  d. h. der %-Satz der gewonnenen Resssourcen, der für ihre 
  eigene Gewinnung erforderlich ist, wächst unaufhaltsam und 
  unvermeidlich und der für die eigentlichen Zwecke verbleibende 
  %-Satz wird immer geringer. Um die nutzbare Menge gleich zu 
  halten sind also Investitionen erforderlich. Und diese 
  erzwingen die Ausweitung der Geldmenge, häufig begleitet von
  Inflation.  
   
ad 2.) 
  Alles verliehene Geld trägt Risiken des Verlustes 
  von Teilbeträgen oder des gesamten Betrages, aus welchen 
  Gründen auch immer, in sich.  
  Für die Versicherung dieser Risikens muß natürlich eine 
  angemessene Prämie bezahlt werden.

ad 3.) 
  Die Kreditvergabe und -Verwaltung ist in natürlicher Weise mit
  Zeit und Kosten von Personal und Kapital verbunden. 

ad 4.) Liquidität ist ein Wert. 
  Verleih von Geld ist Bereitstellung von Liquidität für 
  Andere und Verzicht auf eigene Liquidität. 

ad 6.) Gewinnmarge als Puffer gegen betriebswirtschaftliche
  Schwankungen, ein Muß für jedes Unternehmen.



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                          Zinsberechnung                         
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Berechnung der Zinsen eines Geldbetreges G zu einem Zinssatz 
von p % pro Jahr für eine Anzahl von Tagen im Jahr: 


         Zinssatz   Tageszahl
Zinsen = -------- * --------- * Geldbetrag  [EUR]
           100         360



Beispiel Zinsen: 

Ein Geldbetrag von 108.000 Euro zu 2 % verzinst ergibt in 7 Tagen : 

          2     7
Zinsen = --- * --- * 108.000 [EUR]
         100   360

       = 2 * 7 * 3 [EUR]

       = 42 [EUR]


___

Berechnung der Zinsen eines Geldbetrages G zu einem Zinssatz 
von p % pro Jahr für eine Anzahl n von Jahren: 

                    p   n   
Zinsen = G * ( 1 + --- )   [EUR]
                   100      


Beispiel Zinseszins : 

Ein Geldbetrag von 7.000 Euro zu 0,3 % verzinst ergibt in 7 Jahren
mit Zinseszinsen : 

                          0,3  7
Zinsen = 7.000,00 * ( 1 + --- )    [EUR]
                          100

                                 7
       = 7.000,00 * ( 1 + 0,003 )  [EUR]

                             7
       = 7.000,00 * ( 1,003 )      [EUR]

       = 7.000,00 * 1,021          [EUR]

       = 7.148,33                  [EUR]




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                         Realverzinsung                          
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Realverzinsung = Zinssatz - Inflationsrate 

Bei hoher Inflationsrate werden auch hohe Zinssätze bezahlt.
Bei niedriger Inflationsrate werden auch niedrige Zinssätze 
bezahlt.

Realverzinsung > 0%.
Realverzinsung <= 0% veranlaßt Zinserhöhung oder Geldabwanderung 
in höherrentierliche Anlagen.

Im Eurowährungsverbund ist die Realverzinsung zwischen 
"Nordstaaten" und "Südstaaten" unterschiedlich: 

Im Süden werden wg hoher Inflationsrate auch hohe Zinsen bezahlt.
Im Norden werden wg niedriger Inflationsrate auch niedrige Zinsen 
bezahlt.

In Investor, der sich im Norden zu niedrigen Zinsen Geld leiht,
kann dieses im Süden teuer verleihen. 
Ersparnisse aus dem Norden werden deshalb nicht dort investiert,
sondern wird höherrentierlich in den Süden transferiert.

Ein negativer Realzins zerstört die Ersparnisse und damit die 
Einkommen vieler. Er senkt die Ersparnis und damit das verfügbare
Geld für Investitionen. 
Neuinvestitionen werden verstärkt durch inflationäre Geldschöpfung
finanziert.

http://www.rottmeyer.de/warum-das-heraufsetzen-der-inflation-so-gefahrlich-ist/



Anfang Thema Zinsen                                              



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               Zivilisation, Kultur, Technologie                 
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 Erich Paus: 20071218, 20040708, Mrz bis Mai 1983


                         _______________


 Mrz bis Mai 1983

 Gegeben sei eine Anzahl von Menschen in irgendeiner Umgebung
 mit dem dazugehörenden Austausch zwischen den Menschen und
 ihrer Umgebung.
 Dann kann dieser Austausch disjunkt, also ohne Überschneidungen,
 in zwei Teile zerlegt werden:
 1. Der Austausch zwischen den Menschen untereinander;
    dieser Teil des Austausches nennt sich Kultur.
 2. Der Austausch zwischen den Menschen und der Umgebung
    an sich, also ohne die Menschen;
    dieser Teil des Austausches nennt sich Technologie.
 Der Austausch in seiner Gesamtheit nennt sich Zivilisation.


                         _______________


 08.07.2004, Erich Paus:

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch ihre Produktivität.

 Eine Hochzivilisation erzeugt mehr Werte mit einer
 gegebenen Arbeitszeit als eine Niedrigzivilisation.


                         _______________


 02.05.2004, Erich Paus:

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch die Menge ihres Kapitals,
 das ist
 - einerseits das in Geld meßbare Kapital
 - andererseits das nicht in Geld meßbare Kapital

 Eine Hochzivilisation unterscheidet sich von einer
 Niedrigzivilisation durch die Menge ihres Kapitals,
 das ist
 - einerseits das technologische Kapital
 - andererseits das kulturelle Kapital

 Der Wert dieses Kapitals bemißt sich an seiner Produktivität.
 Das kulturelle Kapital einer Hochzivilisation ist von daher
 hochwertiger, als das einer Niedrigzivilisation.

 Die Zerstörung des kulturellen Kapitals einer Nation führt
 zur Zerstörung ihrer Produktivität.

 Die Zerstörung des kulturellen Kapitals einer Nation, ihrer
 Kultur, ist ein ein Akt von Sabotage.

 Das gleiche gilt, wenn die Kultur einer Nation als Leitkultur
 für Zuwanderer oder sonstige Einflüsse in Frage gestellt wird.


                         _______________


 06.12.2004, Erich Paus:

 Der hier vorgelegte Begriff der Kultur deckt sich teilweise,
 ja sogar in weiten Bereichen, mit dem Begriff des Sozialen.
 Für eine Gleichsetzung sollte aber entweder die
 Deckungsgleichheit nachgewiesen werden oder der Begriff des
 Sozialen per Definitionem mit "Kultur" gleichgesetzt werden.



Kultur

Technologie



(Anfang Zivilisation)


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